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Aufnahmebolzen Form A, abziehbar, Ø 20 mm

Produktinformationen "Aufnahmebolzen Form A, abziehbar"

Aufnahmebolzen Form A abziehbar für präzise Hauptpositionierung im Vorrichtungsbau

Abziehbare Aufnahmebolzen Form A sind präzise Positionierelemente für Vorrichtungsbau, Maschinenbau, Werkzeugbau, Prüftechnik, Montagetechnik und Sondermaschinenbau. Sie werden eingesetzt, wenn Werkstücke, Wechselplatten, Aufnahmeplatten, Prüfaufnahmen oder Vorrichtungsteile wiederholgenau über eine runde Passgeometrie aufgenommen und exakt positioniert werden sollen.

Die Form A ist die zylindrische Ausführung innerhalb der Baureihe Aufnahmebolzen Form A und Form C. Sie eignet sich besonders für die Hauptzentrierung einer Vorrichtung. Normteile Leinigen führt Aufnahmebolzen Form A abziehbar in mehreren Durchmesser- und Längenvarianten, zum Beispiel für unterschiedliche Plattendicken, Bohrbilder und Vorrichtungsgrößen. Die Bolzen bestehen typischerweise aus Werkzeugstahl, sind gehärtet und geschliffen und bieten dadurch hohe Maßhaltigkeit, Verschleißfestigkeit und zuverlässige Wiederholgenauigkeit.

Funktion von Aufnahmebolzen Form A

Aufnahmebolzen Form A dienen dazu, Bauteile über eine definierte Bohrung lagegenau aufzunehmen. Die zylindrische Form sorgt für eine klare, feste Positionierung in der Gegenbohrung. In Vorrichtungen übernimmt Form A häufig die Hauptpositionierung beziehungsweise Hauptzentrierung. Damit wird ein Werkstück, eine Wechselplatte oder ein Vorrichtungsteil reproduzierbar an derselben Stelle geführt.

Besonders wichtig ist diese Funktion bei Bauteilen, die regelmäßig eingelegt, gewechselt oder geprüft werden. Eine sauber ausgelegte Positionierung reduziert Einlegefehler, verbessert die Prozesssicherheit und unterstützt gleichbleibende Fertigungs- und Prüfergebnisse.

Abziehbare Ausführung für Wartung, Umbau und Austausch

Die abziehbare Ausführung ist ein wesentlicher Vorteil dieser Produktgruppe. Über ein Innengewinde beziehungsweise Auszugsgewinde kann ein geeignetes Abziehwerkzeug angesetzt werden. Dadurch lassen sich die Aufnahmebolzen kontrolliert aus der Aufnahmebohrung entfernen, ohne die gesamte Vorrichtung zu beschädigen oder aufwendig nacharbeiten zu müssen.

Das ist besonders praktisch bei verschleißbeanspruchten Vorrichtungen, bei häufigen Variantenwechseln, in Prüfaufnahmen, bei Wartungsarbeiten oder bei nachträglichen Anpassungen an Vorrichtungsplatten. Für Instandhaltung und Fertigungsleitung bedeutet das: kürzere Stillstandzeiten, einfacherer Ersatz und bessere Wartungsfreundlichkeit.

Werkstoff, Härte und Oberfläche

Aufnahmebolzen Form A abziehbar werden üblicherweise aus Werkzeugstahl gefertigt. Herstellerdaten zur Baureihe K0817 nennen eine gehärtete und geschliffene Ausführung mit einer Härte von HRC 56 plus 2. Diese Kombination ist für Positionierelemente im Vorrichtungsbau besonders sinnvoll, weil die Funktionsflächen häufig wiederholt mit Gegenbohrungen, Werkstücken oder Wechselplatten in Kontakt kommen.

Die gehärtete Oberfläche erhöht die Widerstandsfähigkeit gegen Verschleiß, Druckstellen und Abrieb. Die geschliffene Ausführung unterstützt eine saubere Passung, präzise Führung und dauerhaft reproduzierbare Positionierung. Damit eignen sich die Bolzen sowohl für Einzelvorrichtungen als auch für Serienprozesse mit regelmäßigem Teilewechsel.

Form A im Vergleich zu Form C

Form A ist die runde, zylindrische Ausführung und wird bevorzugt als Hauptpositionierbolzen eingesetzt. Form C ist dagegen abgeflacht und wird häufig als zweiter Positionierpunkt verwendet, wenn ein Toleranzausgleich notwendig ist. Diese Kombination ist im Vorrichtungsbau besonders praxisgerecht.

Ein typischer Aufbau besteht aus einem Aufnahmebolzen Form A zur exakten Hauptzentrierung und einem Aufnahmebolzen Form C zur zusätzlichen Lageführung mit Toleranzausgleich. Dadurch wird eine definierte Position erreicht, ohne dass die Vorrichtung durch geringfügige Bohrungsabweichungen, Fertigungstoleranzen oder thermische Einflüsse verspannt.

Typische Einsatzbereiche

  • Vorrichtungsbau: exakte Positionierung von Werkstücken, Wechselplatten, Spannplatten und Aufnahmeelementen.
  • Sondermaschinenbau: Aufnahme von Wechselmodulen, Montageeinheiten, Greiferplatten und Bauteilträgern.
  • Werkzeugbau: präzise Lagebestimmung von Lehren, Hilfsaufnahmen und Vorrichtungsplatten.
  • Prüftechnik: reproduzierbare Positionierung von Prüflingen in Mess- und Kontrollvorrichtungen.
  • Serienmontage: schnelles, lagegenaues Einlegen von Bauteilen in Montagehilfen und Werkstückträger.
  • Instandhaltung: austauschbare Positionierelemente für stark genutzte Vorrichtungen.

Auswahlkriterien für die richtige Variante

Bei der Auswahl eines abziehbaren Aufnahmebolzens Form A sollten Durchmesser, Aufnahmelänge, Kopfgeometrie, Auszugsgewinde, Gegenbohrung, Plattendicke und Zugänglichkeit berücksichtigt werden. Die Varianten der Baureihe K0817 sind in mehreren Durchmessern verfügbar, unter anderem 8, 10, 12, 16, 20 und 25 mm. Je nach Durchmesser unterscheiden sich Gewindegröße, Länge und Einbaumaße.

  • Durchmesser: passend zur Gegenbohrung und zur geforderten Positioniergenauigkeit auswählen.
  • Form A: zylindrische Ausführung für feste Hauptpositionierung und Zentrierung.
  • Werkstoff: Werkzeugstahl für robuste Anwendungen im Vorrichtungsbau.
  • Oberfläche: gehärtet und geschliffen für Verschleißfestigkeit und Maßhaltigkeit.
  • Auszugsgewinde: passend zum geplanten Abziehwerkzeug beachten.
  • Einbausituation: Plattendicke, Kopfbereich, Zugänglichkeit und Demontageweg prüfen.
  • Kombination mit Form C: sinnvoll bei mehreren Positionierpunkten zur Vermeidung von Überbestimmung.

Montage und konstruktive Hinweise

Für eine zuverlässige Funktion sollte die Aufnahmebohrung präzise gefertigt, sauber entgratet und frei von Spänen oder Beschädigungen sein. Die Passung zwischen Aufnahmebolzen und Gegenbohrung entscheidet maßgeblich über die Wiederholgenauigkeit der Vorrichtung. Bei häufigem Wechselbetrieb sollte außerdem auf gute Zugänglichkeit des Abziehgewindes geachtet werden.

Aufnahmebolzen Form A sind Positionierelemente und sollten konstruktiv nicht als alleinige Spannelemente ausgelegt werden. Die Spannkraft sollte über geeignete Spannelemente wie Spanneisen, Spannpratzen, Schnellspanner, Niederzugspanner oder Spannschrauben eingebracht werden. So bleiben Positionierung, Abstützung und Spannfunktion sauber getrennt.

Praxisbeispiele für Aufnahmebolzen Form A

Wechselplatte im Sondermaschinenbau: Eine Wechselplatte wird über einen Aufnahmebolzen Form A exakt zentriert. Ein zweiter abgeflachter Bolzen, zum Beispiel Form C, übernimmt die zusätzliche Lageführung. Die Platte kann schnell gewechselt werden und sitzt trotzdem wiederholgenau.

Prüfaufnahme in der Qualitätssicherung: Ein Prüfling wird über eine Passbohrung auf dem Aufnahmebolzen Form A positioniert. Dadurch liegt das Bauteil bei jeder Prüfung gleich, was Messwerte, Sichtprüfungen und Funktionskontrollen reproduzierbarer macht.

Montagevorrichtung in der Serienfertigung: Bauteile werden über Aufnahmebolzen Form A lagerichtig eingelegt. Das reduziert Einlegefehler, erleichtert die Bedienung und stabilisiert Taktzeiten in wiederkehrenden Montageprozessen.

Instandhaltung einer Vorrichtung: Wenn ein Positionierbolzen durch häufiges Fügen verschleißt oder beschädigt wird, kann die abziehbare Ausführung mit einem geeigneten Abziehwerkzeug entfernt und ersetzt werden. Das spart Zeit gegenüber einer kompletten Nacharbeit der Vorrichtung.

Beschaffungsvorteile bei Normteile Leinigen

Normteile Leinigen liefert Struktur, nicht nur Teile. Gerade bei Vorrichtungselementen, Positionierbolzen und Spanntechnik zählt nicht nur das einzelne Bauteil, sondern die saubere Zusammenstellung kompletter Bedarfe. Aufnahmebolzen, Spannelemente, Nutensteine, Schrauben, Klemmhebel, Maschinenfüße, Lager, Federn und weitere Normteile können projektbezogen zusammengeführt werden.

Alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, können in einer Bestellung zusammengefasst werden. Das reduziert Bestellaufwand, vereinfacht die C-Teile-Beschaffung und hilft technischen Einkäufern, Konstrukteuren, Fertigungsleitern und Instandhaltern bei einer strukturierten Versorgung. Zusätzlich gibt es keine Mindestbestellwerte. Dadurch lassen sich Einzelteile, Muster, Ersatzteile und kleine Serien wirtschaftlich beschaffen.

Handlungsempfehlung

Setzen Sie Aufnahmebolzen Form A abziehbar ein, wenn eine präzise zylindrische Hauptpositionierung benötigt wird und der Bolzen bei Wartung, Umbau oder Verschleiß wieder demontierbar bleiben soll. Bei Vorrichtungen mit mehreren Positionierpunkten empfiehlt sich häufig die Kombination aus Form A für die feste Zentrierung und Form C für den Toleranzausgleich. Prüfen Sie vor der Bestellung Durchmesser, Aufnahmelänge, Auszugsgewinde, Gegenbohrung, Plattendicke und die geplante Spanntechnik.

FAQ zu Aufnahmebolzen Form A abziehbar

1. Was ist ein Aufnahmebolzen Form A abziehbar?

Ein Aufnahmebolzen Form A abziehbar ist ein zylindrisches Positionierelement aus Werkzeugstahl. Er dient zur präzisen Aufnahme und Zentrierung von Werkstücken, Wechselplatten oder Vorrichtungsteilen und kann mit einem Abziehwerkzeug wieder entfernt werden.

2. Wofür wird Form A verwendet?

Form A wird vor allem für die feste Hauptpositionierung eingesetzt. Die runde, zylindrische Geometrie sorgt für eine definierte Lage in einer passenden Aufnahmebohrung.

3. Was bedeutet abziehbar bei Aufnahmebolzen?

Abziehbar bedeutet, dass der Bolzen über ein Auszugsgewinde mit einem passenden Abziehwerkzeug aus der Bohrung gezogen werden kann. Das erleichtert Wartung, Austausch und Reinigung.

4. Aus welchem Material bestehen Aufnahmebolzen Form A?

Die Bolzen bestehen typischerweise aus Werkzeugstahl. Sie sind gehärtet und geschliffen, wodurch sie verschleißfest, maßhaltig und für wiederholte Positioniervorgänge geeignet sind.

5. Was ist der Unterschied zwischen Form A und Form C?

Form A ist zylindrisch und wird für die Hauptzentrierung eingesetzt. Form C ist abgeflacht und wird häufig als zweiter Positionierpunkt genutzt, um Toleranzen auszugleichen und ein Verklemmen zu vermeiden.

6. Praxisfall: Wie wird Form A bei Wechselplatten eingesetzt?

Bei Wechselplatten übernimmt Form A die exakte Hauptzentrierung. Zusammen mit einem zweiten Bolzen, häufig Form C, entsteht eine wiederholgenaue Aufnahme, die sich schnell rüsten und sicher positionieren lässt.

7. Praxisfall: Eignet sich Form A für Prüfaufnahmen?

Ja. In Prüfaufnahmen sorgt Form A dafür, dass Prüflinge immer in derselben Lage aufgenommen werden. Das unterstützt reproduzierbare Messungen, Sichtprüfungen und Funktionsprüfungen.

8. Praxisfall: Kann Form A in Montagevorrichtungen eingesetzt werden?

Ja. In Montagevorrichtungen hilft Form A, Bauteile schnell und lagegenau einzulegen. Dadurch werden Montagefehler reduziert und Serienprozesse stabiler.

9. Worauf muss bei mehreren Aufnahmebolzen geachtet werden?

Mehrere runde Bolzen können eine Vorrichtung überbestimmen, wenn Bohrbilder nicht exakt übereinstimmen. Deshalb wird häufig ein runder Aufnahmebolzen Form A mit einem abgeflachten Aufnahmebolzen Form C kombiniert.

10. Kann ich Aufnahmebolzen Form A mit anderen Normteilen zusammen bestellen?

Ja. Bei Normteile Leinigen können alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, in einer Bestellung zusammengefasst werden. Es gibt keine Mindestbestellwerte, sodass auch Einzelteile, Ersatzteile und Muster wirtschaftlich beschafft werden können.

Betriebsanleitung
D:20
D3:M5
Form:A
L:47
L4:5
Ursprungsland:Deutschland
Werkstoff:Werkzeugstahl
Zolltarif-Nr.:73181900

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