Blechscharnier 50 x 50 mm, Form C - mit Senkbohrungen, quadratisch oder vertikal verlängert, Stahl
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EAN: 4045525852655
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Blechscharniere GN 136-ST-50-50-C aus Stahl für Klappen, Türen und Maschinenverkleidungen
Blechscharniere von Ganter 136-ST-50-50-C aus Stahl sind flache, wirtschaftliche und vielseitig einsetzbare Scharniere für leichte bis mittelschwere Türen, Klappen, Deckel, Abdeckungen, Gehäuse und Maschinenverkleidungen. Sie werden eingesetzt, wenn eine einfache, platzsparende und zuverlässig montierbare Drehverbindung benötigt wird. Durch die verzinkte und blau passivierte Stahl-Ausführung eignen sie sich besonders für trockene industrielle Standardumgebungen, Maschinengehäuse, Vorrichtungen, Betriebsmittel und Blechkonstruktionen.
Diese Produktgruppe umfasst Blechscharniere aus Stahl in verschiedenen Breiten, Längen und Formen. Je nach Variante sind quadratische oder vertikal verlängerte Bauformen erhältlich. Die Befestigung erfolgt je nach Ausführung über Durchgangsbohrungen oder Senkbohrungen. Dadurch lassen sich die Scharniere passend zu Schraubenart, Blechstärke, Bauraum, Klappengeometrie und gewünschter Optik auswählen.
Blechscharniere aus Stahl werden im Maschinenbau, Anlagenbau, Vorrichtungsbau, Gehäusebau, Schaltschrankbau, Betriebsmittelbau, Prüfmittelbau, Verpackungstechnik, Metallbau und in der Instandhaltung eingesetzt. Typische Anwendungen sind Wartungsklappen, Bedienklappen, kleine Türen, Maschinenabdeckungen, Gehäusedeckel, Blechverkleidungen, Sichtabdeckungen, Schutzabdeckungen und leichte Maschineneinhausungen.
Normteile Leinigen liefert Struktur, nicht nur Teile. Gerade bei Blechscharnieren zählt nicht nur das einzelne Scharnier, sondern das komplette System aus Scharniergröße, Bauform, Bohrbild, Schrauben, Senkung, Türgewicht, Öffnungswinkel, Spaltmaß, Griff, Verschluss, Dichtung, Anschlag, Gummipuffer und realer Belastung.
Funktion und technischer Aufbau
Ein Blechscharnier verbindet zwei Bauteile drehbar miteinander. Eine Scharnierhälfte wird an der festen Konstruktion montiert, die andere an Tür, Klappe, Deckel oder Abdeckung. Über den vernietet ausgeführten Scharnierstift entsteht eine definierte Drehachse, um die sich das bewegliche Bauteil öffnen und schließen lässt.
Die Bauform GN 136 ist flach und platzsparend. Dadurch eignet sie sich sehr gut für Blechkonstruktionen, Maschinenverkleidungen und leichte Gehäuse. Im Vergleich zu massiven Scharnieren benötigt ein Blechscharnier weniger Bauraum, ist leichter und kann wirtschaftlich in Serien, Vorrichtungen und Betriebsmitteln eingesetzt werden.
Werkstoff Stahl verzinkt und technische Vorteile
Die Stahl-Ausführung der Blechscharniere GN 136 ist verzinkt und blau passiviert. Diese Oberfläche bietet einen grundlegenden Korrosionsschutz für normale Industrieumgebungen, trockene Innenbereiche, Maschinengehäuse und viele Standardanwendungen. Der Scharnierstift besteht aus Edelstahl und ist vernietet, wodurch eine robuste und dauerhaft geführte Drehverbindung entsteht.
Blechscharniere aus Stahl sind besonders wirtschaftlich, wenn keine erhöhte Edelstahlanforderung besteht. Sie sind eine gute Wahl für Maschinenabdeckungen, Betriebsmittel, Gehäuse und Klappen in trockenen Produktionsbereichen. Bei Feuchtigkeit, regelmäßiger Reinigung, aggressiven Medien oder hygienischeren Maschinenumgebungen sollte dagegen eine Edelstahl-Ausführung geprüft werden.
Quadratische und vertikal verlängerte Bauformen
Die quadratische Bauform eignet sich für kompakte Türen, kleinere Klappen und Anwendungen mit gleichmäßiger Lastverteilung. Sie ist besonders praktisch, wenn wenig Bauraum vorhanden ist und das Scharnier unauffällig in eine Blechkonstruktion integriert werden soll.
Vertikal verlängerte Blechscharniere bieten eine größere Befestigungsfläche entlang der Scharnierachse. Diese Bauform ist sinnvoll bei höheren Klappen, schmaleren Türen, längeren Blechabdeckungen oder Anwendungen, bei denen mehr Führung und Lastverteilung in Scharnierrichtung gewünscht ist.
Form B und Form C richtig auswählen
Die Form B mit Durchgangsbohrungen ist eine montagefreundliche Standardlösung für Schraubverbindungen. Sie eignet sich, wenn Schraubenköpfe sichtbar oder konstruktiv unkritisch sind. Diese Variante wird häufig bei Maschinenverkleidungen, Gehäusen, Klappen, Abdeckungen und Betriebsmitteln verwendet.
Die Form C mit Senkbohrungen ist sinnvoll, wenn Senkschrauben verwendet werden und die Schraubenköpfe bündig oder nahezu bündig mit der Scharnieroberfläche abschließen sollen. Das ist besonders praktisch bei engen Bauraumsituationen, glatten Oberflächen, Sichtbereichen oder Anwendungen, bei denen hervorstehende Schraubenköpfe stören würden.
Wichtige Auswahlkriterien
Bei der Auswahl eines Blechscharnieres GN 136 aus Stahl sollten Breite, Länge, Bauform, Bohrbild, Türgewicht, Blechstärke, Öffnungswinkel, Montageart und Umgebung gemeinsam betrachtet werden. Die passende Ausführung hängt nicht nur von der sichtbaren Größe der Klappe ab, sondern auch von Hebelarm, Lastverteilung, Befestigung und Bedienhäufigkeit.
- Breite und Länge: passend zu Türgröße, Klappengewicht, Bauraum und Befestigungsfläche auswählen.
- Bauform: quadratisch für kompakte Anwendungen, vertikal verlängert für bessere Lastverteilung entlang der Scharnierachse.
- Form B: mit Durchgangsbohrungen für einfache Schraubmontage.
- Form C: mit Senkbohrungen für bündige Befestigung mit Senkschrauben.
- Werkstoff: Stahl verzinkt für wirtschaftliche Standardanwendungen in trockenen Umgebungen.
- Scharnierstift: Edelstahlstift für eine stabile und korrosionsgeschützte Drehachse.
- Belastung: Türgewicht, Hebelarm, Öffnungshäufigkeit, Vibrationen und Stöße berücksichtigen.
- Montagefläche: Rahmen und Klappe müssen ausreichend steif, eben und sauber ausgeführt sein.
- Schraubenwahl: Schrauben, Muttern, Scheiben oder Gewindeeinsätze passend zur Form und Blechstärke auswählen.
- Zubehör: Griffe, Verschlüsse, Dichtungen, Anschläge, Gummipuffer und Rastbolzen mit einplanen.
Einsatzbereiche in Maschinenbau, Gehäusebau und Instandhaltung
Blechscharniere GN 136 aus Stahl werden überall dort eingesetzt, wo leichte bis mittelschwere Klappen, Türen oder Abdeckungen drehbar gelagert werden sollen. Typische Anwendungen sind Maschinenabdeckungen, Wartungsklappen, kleine Schutztüren, Bedienklappen, Gehäusedeckel, Blechverkleidungen, Schaltschränke, Prüfaufnahmen, Vorrichtungen und Betriebsmittel.
Im Maschinenbau ermöglichen sie einfache und saubere Drehverbindungen an Abdeckungen und Verkleidungen. Im Gehäusebau lassen sich Deckel und Türen flach und platzsparend befestigen. Im Vorrichtungsbau können leichte Klappen, Anschläge oder Abdeckungen drehbar ausgeführt werden. In der Instandhaltung dienen sie als Ersatzteile, wenn vorhandene Scharniere beschädigt, verbogen, korrodiert oder ausgeschlagen sind.
Praxisbeispiele für Stahl-Blechscharniere GN 136
Ein typischer Praxisfall ist eine Wartungsklappe an einer Maschine. Das Stahl-Blechscharnier verbindet Klappe und Maschinenrahmen flach und wirtschaftlich. Die Klappe kann regelmäßig geöffnet werden, ohne dass eine massive oder aufwendige Scharnierlösung erforderlich ist.
Ein weiteres Beispiel ist ein Gehäusedeckel an einem Maschinengehäuse. Mit einer Ausführung mit Senkbohrungen können Senkschrauben bündig montiert werden, sodass keine störenden Schraubenköpfe überstehen. Das verbessert Optik, Handhabung und Bauraumnutzung.
Auch bei kleinen Schutzabdeckungen an Vorrichtungen sind Blechscharniere sehr praktisch. Eine leichte Abdeckung kann schnell geöffnet werden, bleibt am Bauteil geführt und benötigt wenig Bauraum. In Kombination mit Griff, Verschluss und Gummipuffer entsteht eine einfache, funktionale Klappenlösung.
Montage und konstruktive Hinweise
Vor der Montage sollte geprüft werden, ob Scharniergröße, Bohrbild, Schrauben und Bauteildicke zusammenpassen. Die Scharnierhälften müssen fluchtend ausgerichtet werden, damit die Drehbewegung leichtgängig bleibt. Schon kleine Verspannungen können zu Schwergängigkeit, erhöhtem Verschleiß oder ungleichmäßigem Schließen führen.
Bei Form B mit Durchgangsbohrungen sollten Schraubenkopf, Mutter, Scheibe und Gegenbauteil ausreichend Platz haben. Bei Form C mit Senkbohrungen müssen Senkschrauben zur Senkung passen, damit die Schraubenköpfe sauber sitzen. Die Schraubenverbindung sollte so ausgelegt werden, dass sich das Scharnier bei wiederholtem Öffnen und Schließen nicht löst.
Bei dünnen Blechen können Verstärkungsplatten, Gewindeeinsätze, Nietmuttern oder größere Auflageflächen sinnvoll sein. Wird das Scharnier an einer Klappe mit Dichtung eingesetzt, müssen Dichtungsstärke, Schließdruck und Spaltmaß frühzeitig berücksichtigt werden.
Belastung, Lebensdauer und Wartung
Die Lebensdauer eines Blechscharnieres hängt von Türgewicht, Hebelarm, Scharniergröße, Befestigung, Ausrichtung, Umgebung und Bedienhäufigkeit ab. Für leichte bis mittelschwere Anwendungen sind Blechscharniere GN 136 aus Stahl eine wirtschaftliche und technisch saubere Lösung. Bei schweren Türen, großen Hebelarmen oder häufigen Stoßbelastungen sollten größere Scharniere, mehrere Scharniere oder robustere Bauarten geprüft werden.
Regelmäßige Sichtprüfung ist sinnvoll, wenn Scharniere häufig bewegt werden oder Vibrationen auftreten. Dabei sollten Schrauben, Scharnierachse, Befestigungslaschen, Klappenstellung und mögliche Verformungen geprüft werden. In Umgebungen mit Feuchtigkeit oder Reinigungsprozessen sollte geprüft werden, ob die Stahl-Ausführung ausreichend ist oder eine Edelstahlvariante besser geeignet wäre.
Abgrenzung zu Edelstahl-Blechscharnieren, Anschweißscharnieren und massiven Scharnieren
Blechscharniere aus Stahl sind wirtschaftlich und für viele trockene Standardanwendungen sehr gut geeignet. Edelstahl-Blechscharniere sind die bessere Wahl, wenn Feuchtigkeit, Reinigung, Edelstahlgehäuse, Lebensmitteltechnik, Pharmaumfeld oder erhöhter Korrosionsschutz eine Rolle spielen.
Anschweißscharniere sind robuster und besser geeignet, wenn eine dauerhafte Schweißverbindung an Stahlkonstruktionen gewünscht ist. Massive Scharniere sind besser für schwere Türen, hohe Hebelarme, Stoßbelastungen oder sehr häufige Betätigung geeignet. Stahl-Blechscharniere GN 136 sind dagegen die passende Wahl für flache, leichte bis mittelschwere und wirtschaftliche Klappen- und Türlösungen.
Was brauche ich noch?
Für eine vollständige Tür- oder Klappenlösung werden neben Stahl-Blechscharnieren häufig passende Senkschrauben, Zylinderschrauben, Muttern, Scheiben, Nietmuttern, Gewindeeinsätze, Griffe, Verschlüsse, Rastbolzen, Gummipuffer, Dichtprofile, Anschläge oder Sicherungselemente benötigt. Gerade im Maschinenbau und Vorrichtungsbau lohnt es sich, die komplette mechanische Stückliste gemeinsam zu betrachten.
Normteile Leinigen kann komplette mechanische Stücklisten herstellerübergreifend bündeln. Das reduziert Suchaufwand, Lieferantenanzahl, Bestellvorgänge und Prozesskosten. Bei Normteile Leinigen gibt es keine Mindestbestellwerte. Einzelne Blechscharniere aus Stahl für Reparaturen, Muster und Prototypen können ebenso beschafft werden wie größere Mengen für Maschinenbau, Gehäusebau, Vorrichtungsbau oder Serienmontage. Alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, können in einer Bestellung zusammengefasst werden.
Handlungsempfehlung
Wählen Sie Blechscharniere GN 136 aus Stahl zuerst nach Breite, Länge, Bauform und Befestigungsart aus. Prüfen Sie anschließend Türgewicht, Blechstärke, Bohrbild, Schrauben, Öffnungswinkel, Spaltmaß, Umgebungsbedingungen und benötigtes Zubehör. Für leichte bis mittelschwere Klappen, Türen, Abdeckungen und Gehäuse in trockenen Standardumgebungen sind Stahl-Blechscharniere eine sehr wirtschaftliche und praxisgerechte Lösung. Wenn zusätzlich Schrauben, Griffe, Verschlüsse, Dichtungen oder weitere Normteile benötigt werden, empfiehlt sich eine gebündelte Anfrage mit allen mechanischen Positionen.
FAQ zu Blechscharnieren GN 136 aus Stahl
1. Wofür werden Blechscharniere GN 136 aus Stahl verwendet?
Sie werden für leichte bis mittelschwere Türen, Klappen, Abdeckungen, Gehäuse und Maschinenverkleidungen eingesetzt. Typische Anwendungen sind Wartungsklappen, Bedienklappen, Schutzabdeckungen, Gehäusedeckel und Blechverkleidungen.
2. Welche Bauformen gibt es bei Stahl-Blechscharnieren GN 136?
Die Produktgruppe umfasst quadratische und vertikal verlängerte Bauformen. Quadratische Scharniere sind kompakt, vertikal verlängerte Scharniere bieten mehr Befestigungsfläche entlang der Scharnierachse.
3. Was ist der Unterschied zwischen Form B und Form C?
Form B besitzt Durchgangsbohrungen für Schraubmontage. Form C besitzt Senkbohrungen für Senkschrauben und eine bündige beziehungsweise nahezu bündige Befestigung.
4. Wann sollte ich Stahl statt Edelstahl verwenden?
Stahl verzinkt ist sinnvoll bei trockenen Standardanwendungen, wenn eine wirtschaftliche Lösung gesucht wird. Edelstahl ist besser bei Feuchtigkeit, Reinigung, Edelstahlgehäusen oder erhöhtem Korrosionsschutzbedarf.
5. Praxisfall: Eignen sich Stahl-Blechscharniere für Wartungsklappen an Maschinen?
Ja, das ist eine typische Anwendung. Für leichte bis mittelschwere Wartungsklappen bieten sie eine flache, wirtschaftliche und einfach montierbare Drehverbindung. Türgewicht und Hebelarm sollten trotzdem geprüft werden.
6. Praxisfall: Kann ich sie für Gehäusedeckel verwenden?
Ja, Stahl-Blechscharniere eignen sich gut für Gehäusedeckel in trockenen Umgebungen. Besonders Form C mit Senkbohrungen ist interessant, wenn eine bündige und optisch saubere Schraubmontage gewünscht ist.
7. Praxisfall: Sind die Scharniere für Schutzabdeckungen geeignet?
Ja, sie eignen sich für leichte Schutzabdeckungen und Maschinenverkleidungen. Bei sicherheitsrelevanten Schutzvorrichtungen müssen jedoch Stabilität, Verriegelung, Normanforderungen und die gesamte Konstruktion geprüft werden.
8. Worauf muss ich bei der Montage achten?
Die Scharnierhälften müssen fluchtend montiert werden. Bohrbild, Schrauben, Blechstärke und Senkung müssen zur gewählten Form passen. Verspannte Montage kann zu Schwergängigkeit oder erhöhtem Verschleiß führen.
9. Wann ist ein massives Scharnier besser als ein Blechscharnier?
Ein massives Scharnier ist besser bei schweren Türen, hohen Hebelarmen, Stoßbelastungen oder sehr häufiger Betätigung. Blechscharniere GN 136 sind vor allem für leichte bis mittelschwere Anwendungen gedacht.
10. Was brauche ich zusätzlich zu Stahl-Blechscharnieren?
Je nach Anwendung werden passende Schrauben, Muttern, Scheiben, Senkschrauben, Nietmuttern, Griffe, Verschlüsse, Dichtungen, Anschläge, Gummipuffer oder weitere Normteile benötigt. Normteile Leinigen kann diese mechanischen Positionen herstellerübergreifend in einer Bestellung bündeln.
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