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Blechscharnier 40 x 60 mm, Form A - ohne Bohrungen aus Edelstahl

Produktinformationen "Blechscharnier 40 x 60 mm, Form A - ohne Bohrungen aus Edelstahl"

Edelstahl-Blechscharniere GN 1362-NI-60-40-A-BL für Klappen, Türen und universelle Gehäuseanwendungen

Edelstahl-Blechscharniere GN 1362-NI-60-40-A-BL sind flache, vielseitig einsetzbare Scharniere für leichte bis mittelschwere Türen, Klappen, Deckel, Abdeckungen, Gehäuse und Maschinenverkleidungen. Sie werden eingesetzt, wenn eine kompakte, korrosionsbeständige und sauber integrierbare Drehverbindung benötigt wird. Durch die Edelstahl-Ausführung eignen sie sich besonders für Anwendungen mit Feuchtigkeit, Reinigung, höherem Korrosionsschutzbedarf oder hochwertiger Maschinenoptik.

Diese Produktgruppe umfasst Edelstahl-Blechscharniere in verschiedenen Längen, Breiten und Formen. Je nach Ausführung können die Scharniere ohne Bohrungen geliefert werden und lassen sich dadurch besonders flexibel an kundenseitige Bohrbilder, Nietverbindungen, Schweißpunkte oder Sondermontagen anpassen. Dadurch sind GN 136.2 Blechscharniere besonders interessant für Konstruktionen, bei denen das Befestigungsbild individuell an Bauteil, Gehäuse, Klappe oder vorhandene Konstruktion angepasst werden soll.

Blechscharniere aus Edelstahl werden im Maschinenbau, Anlagenbau, Vorrichtungsbau, Gehäusebau, Schaltschrankbau, Lebensmittelmaschinenbau, Verpackungstechnik, Medizintechnik, Pharmaumfeld, Betriebsmittelbau, Prüfmittelbau und in der Instandhaltung eingesetzt. Typische Anwendungen sind Wartungsklappen, Bedienklappen, leichte Schutzabdeckungen, Gehäusedeckel, Blechverkleidungen, Edelstahlgehäuse, Sichtabdeckungen und bewegliche Abdeckbleche.

Normteile Leinigen liefert Struktur, nicht nur Teile. Gerade bei Edelstahl-Blechscharnieren zählt nicht nur das einzelne Scharnier, sondern das komplette System aus Scharniergröße, Form, Bohrbild, Schrauben, Senkung, Türgewicht, Öffnungswinkel, Spaltmaß, Griff, Verschluss, Dichtung, Anschlag, Gummipuffer und realer Belastung.

Funktion und technischer Aufbau

Ein Blechscharnier verbindet zwei Bauteile drehbar miteinander. Eine Scharnierhälfte wird an der festen Konstruktion montiert, die andere an Tür, Klappe, Deckel oder Abdeckung. Über den Scharnierstift entsteht eine definierte Drehachse, um die sich das bewegliche Bauteil öffnen und schließen lässt.

Die flache Bauform ist besonders gut für Blechkonstruktionen, Gehäuse, Maschinenabdeckungen und leichte Türen geeignet. Im Vergleich zu massiven Scharnieren benötigt ein Blechscharnier weniger Bauraum, wirkt optisch unauffälliger und lässt sich gut in kompakte Maschinen- und Anlagenkonstruktionen integrieren.

Werkstoff Edelstahl und technische Vorteile

Edelstahl bietet bei Blechscharnieren wichtige Vorteile: Korrosionsschutz, Reinigbarkeit, technische Wertigkeit und eine saubere Optik. Das ist besonders relevant bei Maschinenverkleidungen, Edelstahlgehäusen, Verpackungsmaschinen, Lebensmitteltechnik, Medizintechnik, Pharmaanlagen und Anwendungen mit regelmäßiger Reinigung.

Im Vergleich zu einfachen Stahl-Blechscharnieren sind Edelstahl-Blechscharniere widerstandsfähiger gegenüber Feuchtigkeit und vielen normalen Industrieumgebungen. Bei stark chloridhaltigen Medien, aggressiven Reinigern, salzhaltiger Umgebung oder Außenanwendungen sollte die konkrete Edelstahlqualität jedoch anwendungsspezifisch geprüft werden.

Universelle Dimensionierung und flexible Befestigung

GN 136.2 Blechscharniere sind besonders für universelle Anwendungen geeignet, bei denen unterschiedliche Längen, Breiten und Befestigungssituationen abgedeckt werden sollen. Die Scharniere können in vielen Klappen-, Tür- und Gehäusekonstruktionen eingesetzt werden, ohne dass eine besonders massive Scharnierbauform erforderlich ist.

Ausführungen ohne Bohrungen bieten konstruktive Freiheit. Das Bohrbild kann kundenseitig eingebracht werden, passend zu vorhandenen Lochbildern, Blechstärken, Randabständen oder Sonderkonstruktionen. Dadurch lassen sich die Scharniere sehr gut in individuelle Maschinenverkleidungen, Edelstahlgehäuse und Sondervorrichtungen integrieren.

Formen und Befestigungsarten richtig auswählen

Bei Edelstahl-Blechscharnieren sind verschiedene Befestigungsarten möglich. Die Form ohne Bohrungen eignet sich für kundenseitige Bohrbilder, Nieten, Schweißpunkte oder Sonderbefestigungen. Sie ist besonders flexibel, wenn vorhandene Konstruktionen nachgerüstet oder individuelle Bohrmuster umgesetzt werden müssen.

Varianten mit Durchgangsbohrungen sind montagefreundlich, wenn Schraubverbindungen mit sichtbaren Schraubenköpfen technisch und optisch passend sind. Varianten mit Senkbohrungen sind sinnvoll, wenn Senkschrauben verwendet werden sollen und eine bündige oder nahezu bündige Oberfläche gewünscht ist. Die Auswahl hängt von Bauraum, Optik, Belastung, Blechstärke und gewünschter Montageart ab.

Wichtige Auswahlkriterien

Bei der Auswahl eines Edelstahl-Blechscharniers GN 136.2 sollten Länge, Breite, Form, Befestigungsart, Türgewicht, Blechstärke, Öffnungswinkel, Spaltmaß und Umgebung gemeinsam betrachtet werden. Die passende Ausführung hängt nicht nur von der sichtbaren Größe der Klappe ab, sondern auch von Hebelarm, Lastverteilung, Montagefläche und Bedienhäufigkeit.

  • Länge und Breite: passend zu Türgröße, Klappengewicht, Bauraum und Befestigungsfläche auswählen.
  • Form ohne Bohrungen: ideal für kundenseitige Bohrbilder, Nieten, Sondermontage oder Schweißbefestigung.
  • Durchgangsbohrungen: sinnvoll für einfache Schraubmontage mit sichtbaren Schraubenköpfen.
  • Senkbohrungen: geeignet für bündige Befestigung mit Senkschrauben.
  • Werkstoff Edelstahl: für Korrosionsschutz, Reinigbarkeit und hochwertige Maschinenumgebungen.
  • Belastung: Türgewicht, Hebelarm, Öffnungshäufigkeit, Vibrationen und Stöße berücksichtigen.
  • Montagefläche: Rahmen und Klappe müssen ausreichend steif, eben und sauber ausgeführt sein.
  • Spaltmaß: Tür, Rahmen, Dichtung und Anschlag so auslegen, dass die Klappe sauber schließt.
  • Schraubenwahl: Schrauben, Muttern, Scheiben oder Gewindeeinsätze passend zur Form und Blechstärke auswählen.
  • Zubehör: Griffe, Verschlüsse, Dichtungen, Anschläge, Gummipuffer und Rastbolzen mit einplanen.

Einsatzbereiche in Maschinenbau, Gehäusebau und Instandhaltung

Edelstahl-Blechscharniere GN 136.2 werden überall dort eingesetzt, wo leichte bis mittelschwere Klappen, Türen oder Abdeckungen drehbar gelagert werden sollen. Typische Anwendungen sind Maschinenabdeckungen, Wartungsklappen, Bedienklappen, Gehäusedeckel, Blechverkleidungen, kleine Schutztüren, Sichtabdeckungen, Prüfaufnahmen, Edelstahlgehäuse und Betriebsmittel.

Im Maschinenbau ermöglichen sie einfache und saubere Drehverbindungen an Abdeckungen und Verkleidungen. Im Gehäusebau lassen sich Deckel und Türen flach und platzsparend befestigen. In der Lebensmittel- und Verpackungstechnik sind Edelstahl-Blechscharniere wegen Korrosionsschutz und Reinigbarkeit besonders interessant. In der Instandhaltung dienen sie als Ersatzteile, wenn vorhandene Scharniere beschädigt, verbogen, korrodiert oder ausgeschlagen sind.

Praxisbeispiele für Edelstahl-Blechscharniere GN 136.2

Ein typischer Praxisfall ist eine Wartungsklappe an einer Verpackungsmaschine. Das Edelstahl-Blechscharnier verbindet Klappe und Maschinenrahmen flach und korrosionsbeständig. Die Klappe kann regelmäßig geöffnet werden, ohne dass eine massive Scharnierlösung erforderlich ist.

Ein weiteres Beispiel ist ein Edelstahlgehäuse mit kundenseitig definiertem Bohrbild. Eine Ausführung ohne Bohrungen ermöglicht es, die Befestigungspunkte exakt an vorhandene Konstruktionen, Randabstände oder Verstärkungsplatten anzupassen. Das ist besonders hilfreich bei Sondergehäusen, Reparaturen oder Nachrüstungen.

Auch bei leichten Schutzabdeckungen an Vorrichtungen sind Edelstahl-Blechscharniere sehr praktisch. Eine Abdeckung kann schnell geöffnet werden, bleibt geführt am Bauteil und benötigt wenig Bauraum. In Kombination mit Griff, Verschluss und Gummipuffer entsteht eine einfache, funktionale Klappenlösung.

Montage und konstruktive Hinweise

Vor der Montage sollte geprüft werden, ob Scharniergröße, Form, Bohrbild, Schrauben und Bauteildicke zusammenpassen. Die Scharnierhälften müssen fluchtend ausgerichtet werden, damit die Drehbewegung leichtgängig bleibt. Schon kleine Verspannungen können zu Schwergängigkeit, erhöhtem Verschleiß oder ungleichmäßigem Schließen führen.

Bei Ausführungen ohne Bohrungen sollte das kundenseitige Bohrbild so ausgelegt werden, dass ausreichend Randabstand, Befestigungsfläche und Blechsteifigkeit vorhanden sind. Bei Durchgangsbohrungen müssen Schraubenkopf, Mutter, Scheibe und Gegenbauteil ausreichend Platz haben. Bei Senkbohrungen müssen Senkschrauben zur Senkung passen, damit die Schraubenköpfe sauber sitzen.

Bei dünnen Blechen können Verstärkungsplatten, Gewindeeinsätze, Nietmuttern oder größere Auflageflächen sinnvoll sein. Wird das Scharnier an einer Klappe mit Dichtung eingesetzt, müssen Dichtungsstärke, Schließdruck und Spaltmaß frühzeitig berücksichtigt werden.

Belastung, Lebensdauer und Wartung

Die Lebensdauer eines Edelstahl-Blechscharnieres hängt von Türgewicht, Hebelarm, Scharniergröße, Befestigung, Ausrichtung, Umgebung und Bedienhäufigkeit ab. Für leichte bis mittelschwere Anwendungen sind GN 136.2 Blechscharniere eine wirtschaftliche und technisch saubere Lösung. Bei schweren Türen, großen Hebelarmen oder häufigen Stoßbelastungen sollten größere Scharniere, mehrere Scharniere oder robustere Bauarten geprüft werden.

Regelmäßige Sichtprüfung ist sinnvoll, wenn Scharniere häufig bewegt werden oder Vibrationen auftreten. Dabei sollten Befestigungspunkte, Scharnierachse, Klappenstellung, mögliche Verformungen und das Schließverhalten geprüft werden. In Umgebungen mit Schmutz, Feuchtigkeit oder Reinigung sollte zusätzlich darauf geachtet werden, dass die Drehstelle frei beweglich bleibt.

Abgrenzung zu Stahl-Blechscharnieren, Anschweißscharnieren und massiven Scharnieren

Edelstahl-Blechscharniere sind die richtige Wahl, wenn Korrosionsschutz, Reinigbarkeit, Edelstahloptik oder höhere technische Wertigkeit wichtig sind. Stahl-Blechscharniere sind wirtschaftlich und für trockene Standardanwendungen gut geeignet, erreichen aber nicht denselben Korrosionsschutz.

Anschweißscharniere sind robuster und besser geeignet, wenn eine dauerhafte Schweißverbindung an Stahlkonstruktionen gewünscht ist. Massive Scharniere sind besser für schwere Türen, hohe Hebelarme, Stoßbelastungen oder sehr häufige Betätigung geeignet. Edelstahl-Blechscharniere GN 136.2 sind dagegen die passende Wahl für flache, leichte bis mittelschwere und korrosionsbeständige Klappen- und Türlösungen.

Was brauche ich noch?

Für eine vollständige Tür- oder Klappenlösung werden neben Edelstahl-Blechscharnieren häufig passende Schrauben, Muttern, Scheiben, Nietmuttern, Gewindeeinsätze, Griffe, Verschlüsse, Rastbolzen, Gummipuffer, Dichtprofile, Anschläge oder Sicherungselemente benötigt. Weitere passende Scharniere können sinnvoll sein, wenn unterschiedliche Klappen, Türen oder Belastungen innerhalb einer Konstruktion kombiniert werden.

Normteile Leinigen kann komplette mechanische Stücklisten herstellerübergreifend bündeln. Das reduziert Suchaufwand, Lieferantenanzahl, Bestellvorgänge und Prozesskosten. Bei Normteile Leinigen gibt es keine Mindestbestellwerte. Einzelne Edelstahl-Blechscharniere für Reparaturen, Muster und Prototypen können ebenso beschafft werden wie größere Mengen für Maschinenbau, Gehäusebau, Vorrichtungsbau oder Serienmontage. Alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, können in einer Bestellung zusammengefasst werden.

Handlungsempfehlung

Wählen Sie Edelstahl-Blechscharniere GN 136.2 zuerst nach Länge, Breite, Form und Befestigungsart aus. Prüfen Sie anschließend Türgewicht, Blechstärke, Bohrbild, Schrauben, Öffnungswinkel, Spaltmaß, Korrosionsumgebung und benötigtes Zubehör. Für leichte bis mittelschwere Klappen, Türen, Abdeckungen und Gehäuse sind Edelstahl-Blechscharniere eine sehr praxisgerechte Lösung. Wenn zusätzlich Schrauben, Griffe, Verschlüsse, Dichtungen oder weitere Normteile benötigt werden, empfiehlt sich eine gebündelte Anfrage mit allen mechanischen Positionen.

FAQ zu Edelstahl-Blechscharnieren GN 136.2

1. Wofür werden Edelstahl-Blechscharniere GN 136.2 verwendet?

Sie werden für leichte bis mittelschwere Türen, Klappen, Deckel, Abdeckungen, Gehäuse und Maschinenverkleidungen eingesetzt. Typische Anwendungen sind Wartungsklappen, Bedienklappen, Schutzabdeckungen, Gehäusedeckel und Edelstahlgehäuse.

2. Was ist der Vorteil von Edelstahl bei Blechscharnieren?

Edelstahl bietet Korrosionsschutz, Reinigbarkeit und eine hochwertige technische Optik. Das ist besonders sinnvoll bei Feuchtigkeit, Reinigung, Edelstahlgehäusen, Verpackungsmaschinen, Lebensmitteltechnik oder Medizintechnik.

3. Wann ist eine Ausführung ohne Bohrungen sinnvoll?

Eine Ausführung ohne Bohrungen ist sinnvoll, wenn ein kundenseitiges Bohrbild eingebracht werden soll oder wenn das Scharnier durch Nieten, Schweißen oder eine Sonderbefestigung montiert wird.

4. Wann sind Senkbohrungen besser als Durchgangsbohrungen?

Senkbohrungen sind sinnvoll, wenn Senkschrauben bündig oder nahezu bündig mit der Scharnieroberfläche abschließen sollen. Durchgangsbohrungen sind einfacher, wenn sichtbare Schraubenköpfe konstruktiv unkritisch sind.

5. Praxisfall: Eignen sich Edelstahl-Blechscharniere für Wartungsklappen an Maschinen?

Ja, das ist eine typische Anwendung. Für leichte bis mittelschwere Wartungsklappen bieten sie eine flache, korrosionsbeständige und einfach montierbare Drehverbindung. Türgewicht und Hebelarm sollten trotzdem geprüft werden.

6. Praxisfall: Kann ich sie für Edelstahlgehäuse verwenden?

Ja, Edelstahl-Blechscharniere passen sehr gut zu Edelstahlgehäusen und Deckeln. Besonders Ausführungen ohne Bohrungen sind praktisch, wenn das Bohrbild an ein vorhandenes Gehäuse angepasst werden soll.

7. Praxisfall: Sind die Scharniere für leichte Schutzabdeckungen geeignet?

Ja, sie eignen sich für leichte Schutzabdeckungen und Maschinenverkleidungen. Bei sicherheitsrelevanten Schutzvorrichtungen müssen jedoch Stabilität, Verriegelung, Normanforderungen und die gesamte Konstruktion geprüft werden.

8. Worauf muss ich bei der Montage achten?

Die Scharnierhälften müssen fluchtend montiert werden. Bohrbild, Schrauben, Blechstärke, Randabstände und Senkung müssen zur gewählten Befestigungsart passen. Verspannte Montage kann zu Schwergängigkeit oder erhöhtem Verschleiß führen.

9. Wann ist ein massives Scharnier besser als ein Blechscharnier?

Ein massives Scharnier ist besser bei schweren Türen, hohen Hebelarmen, Stoßbelastungen oder sehr häufiger Betätigung. Blechscharniere GN 136.2 sind vor allem für leichte bis mittelschwere Anwendungen gedacht.

10. Was brauche ich zusätzlich zu Edelstahl-Blechscharnieren?

Je nach Anwendung werden passende Schrauben, Muttern, Scheiben, Senkschrauben, Nietmuttern, Griffe, Verschlüsse, Dichtungen, Anschläge, Gummipuffer oder weitere Normteile benötigt. Normteile Leinigen kann diese mechanischen Positionen herstellerübergreifend in einer Bestellung bündeln.

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