Blechscharnier 60 x 40 mm, Form C - mit Senkbohrungen, quadratisch oder vertikal verlängert, Edelstahl
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EAN: 4045525065413
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Blechscharniere aus Edelstahl GN 136-NI-40-60-C für Türen, Klappen und leichte Maschinenverkleidungen
Blechscharniere aus Edelstahl von Ganter GN 136-NI-40-60-C sind flache, kompakte und korrosionsbeständige Scharniere für leichte bis mittelschwere Türen, Klappen, Abdeckungen, Gehäuse, Verkleidungen und bewegliche Blechteile. Sie werden eingesetzt, wenn eine einfache, platzsparende und sauber montierbare Drehverbindung benötigt wird. Durch die Edelstahl-Ausführung eignen sie sich besonders für Anwendungen mit Feuchtigkeit, Reinigung, höherem Korrosionsschutzbedarf oder hochwertiger Maschinenoptik.
Diese Produktgruppe umfasst Blechscharniere GN 136 in verschiedenen Längen, Breiten, Formen und Befestigungsarten. Je nach Variante sind quadratische oder vertikal verlängerte Bauformen erhältlich. Die Ausführung kann ohne Bohrungen, mit Durchgangsbohrungen oder mit Senkbohrungen gewählt werden. Dadurch lassen sich die Scharniere flexibel an unterschiedliche Montagearten, Blechstärken, Schraubverbindungen, Klappengeometrien und optische Anforderungen anpassen.
Blechscharniere aus Edelstahl werden im Maschinenbau, Anlagenbau, Vorrichtungsbau, Gehäusebau, Schaltschrankbau, Lebensmittelmaschinenbau, Verpackungstechnik, Medizintechnik, Pharmaumfeld, Betriebsmittelbau, Prüfmittelbau und in der Instandhaltung eingesetzt. Typische Anwendungen sind Wartungsklappen, leichte Maschinenabdeckungen, Schutztüren, Bedienklappen, Gehäusedeckel, Blechverkleidungen, kleine Türen, Sichtabdeckungen und Klappen an Edelstahlkonstruktionen.
Normteile Leinigen liefert Struktur, nicht nur Teile. Gerade bei Blechscharniere zählt nicht nur das einzelne Scharnier, sondern das komplette System aus Scharniergröße, Form, Bohrbild, Schrauben, Senkung, Türgewicht, Öffnungswinkel, Spaltmaß, Griff, Verschluss, Dichtung, Anschlag, Gummipuffer und realer Belastung.
Funktion und technischer Aufbau
Ein Blechscharnier verbindet zwei Bauteile drehbar miteinander. Eine Scharnierhälfte wird an der festen Konstruktion montiert, die andere an Tür, Klappe, Deckel oder Abdeckung. Über den Scharnierstift entsteht eine definierte Drehachse, um die sich das bewegliche Bauteil öffnen und schließen lässt.
Die Bauform GN 136 ist flach und platzsparend. Dadurch eignet sie sich sehr gut für Blechkonstruktionen, Maschinenverkleidungen und leichte Gehäuse. Im Vergleich zu massiven Scharnieren benötigt ein Blechscharnier weniger Bauraum und fügt sich optisch unauffällig in viele Maschinen- und Anlagenkonstruktionen ein.
Werkstoff Edelstahl und technische Vorteile
Die Edelstahl-Ausführung bietet Vorteile bei Korrosionsschutz, Reinigbarkeit und optischer Wertigkeit. Sie ist besonders sinnvoll, wenn Feuchtigkeit, Spritzwasser, Reinigungsprozesse, Edelstahlgehäuse oder anspruchsvollere Umgebungsbedingungen auftreten. Das betrifft zum Beispiel Verpackungsmaschinen, Lebensmitteltechnik, Medizintechnik, Pharmaanlagen, Edelstahlgestelle und Maschinenverkleidungen in sauberen Produktionsbereichen.
Edelstahl-Blechscharniere sind langlebiger als einfache Stahlblechscharniere in feuchten oder korrosiven Umgebungen. Gleichzeitig bleibt die Bauform flach, leicht und wirtschaftlich. Bei stark chloridhaltigen Medien, aggressiven Reinigern oder Außenanwendungen mit besonderer Korrosionsbelastung sollte die konkrete Werkstoffbeständigkeit immer anwendungsspezifisch geprüft werden.
Quadratische und vertikal verlängerte Bauformen
Die quadratische Bauform eignet sich für kompakte Türen, kleinere Klappen und Anwendungen mit gleichmäßiger Lastverteilung. Sie ist besonders praktisch, wenn wenig Bauraum vorhanden ist und das Scharnier optisch unauffällig bleiben soll.
Vertikal verlängerte Blechscharniere bieten eine größere Befestigungsfläche in Längsrichtung. Dadurch kann die Last besser auf Tür oder Rahmen verteilt werden. Diese Bauform ist sinnvoll bei höheren Klappen, schmaleren Türen, längeren Blechabdeckungen oder Anwendungen, bei denen mehr Führung entlang der Scharnierachse gewünscht ist.
Form A, Form B und Form C richtig auswählen
Die Form A ohne Bohrungen eignet sich, wenn ein kundenseitiges Bohrbild eingebracht werden soll oder wenn das Scharnier durch Schweißen, Nieten oder eine eigene Befestigungslösung montiert wird. Diese Ausführung bietet maximale Freiheit bei der Konstruktion.
Die Form B mit Durchgangsbohrungen ist eine montagefreundliche Standardlösung für Schraubverbindungen. Sie eignet sich, wenn Schraubenköpfe sichtbar oder konstruktiv unkritisch sind. Diese Variante wird häufig bei Maschinenverkleidungen, Gehäusen, Klappen und Betriebsmitteln verwendet.
Die Form C mit Senkbohrungen ist sinnvoll, wenn Senkschrauben verwendet werden und die Schraubenköpfe bündig oder nahezu bündig mit der Scharnieroberfläche abschließen sollen. Das ist besonders praktisch bei engen Bauraumsituationen, glatten Oberflächen, Sichtbereichen oder Anwendungen, bei denen hervorstehende Schraubenköpfe stören würden.
Wichtige Auswahlkriterien
Bei der Auswahl eines Edelstahl-Blechscharniers GN 136 sollten Länge, Breite, Form, Bohrbild, Türgewicht, Blechstärke, Öffnungswinkel, Montageart und Umgebung gemeinsam betrachtet werden. Die passende Ausführung hängt nicht nur von der sichtbaren Größe der Klappe ab, sondern auch von Hebelarm, Lastverteilung und Bedienhäufigkeit.
- Länge und Breite: passend zu Türgröße, Klappengewicht, Bauraum und Befestigungsfläche auswählen.
- Bauform: quadratisch für kompakte Anwendungen, vertikal verlängert für größere Lastverteilung entlang der Scharnierachse.
- Form A: ohne Bohrungen für kundenseitige Bohrbilder, Sondermontage oder Schweißbefestigung.
- Form B: mit Durchgangsbohrungen für einfache Schraubmontage.
- Form C: mit Senkbohrungen für bündige Befestigung mit Senkschrauben.
- Werkstoff: Edelstahl für Korrosionsschutz, Reinigbarkeit und hochwertige Maschinenumgebungen.
- Belastung: Türgewicht, Hebelarm, Öffnungshäufigkeit, Vibrationen und Stöße berücksichtigen.
- Montagefläche: Rahmen und Klappe müssen ausreichend steif, eben und sauber ausgeführt sein.
- Schraubenwahl: Schrauben, Muttern, Scheiben oder Gewindeeinsätze passend zur Form und Blechstärke auswählen.
- Zubehör: Griffe, Verschlüsse, Dichtungen, Anschläge, Gummipuffer und Rastbolzen mit einplanen.
Einsatzbereiche in Maschinenbau, Gehäusebau und Instandhaltung
Blechscharniere aus Edelstahl GN 136 werden überall dort eingesetzt, wo leichte bis mittelschwere Klappen, Türen oder Abdeckungen drehbar gelagert werden sollen. Typische Anwendungen sind Maschinenabdeckungen, Wartungsklappen, kleine Schutztüren, Bedienklappen, Gehäusedeckel, Blechverkleidungen, Edelstahlgehäuse, Schaltschränke, Prüfaufnahmen und Betriebsmittel.
Im Maschinenbau ermöglichen sie einfache und saubere Drehverbindungen an Abdeckungen und Verkleidungen. Im Gehäusebau lassen sich Deckel und Türen flach und platzsparend befestigen. In der Lebensmittel- und Verpackungstechnik sind Edelstahl-Blechscharniere wegen Korrosionsschutz und Reinigbarkeit besonders interessant. In der Instandhaltung dienen sie als Ersatzteile, wenn vorhandene Scharniere beschädigt, verbogen, korrodiert oder ausgeschlagen sind.
Praxisbeispiele für Edelstahl-Blechscharniere GN 136
Ein typischer Praxisfall ist eine Wartungsklappe an einer Verpackungsmaschine. Das Edelstahl-Blechscharnier verbindet Klappe und Maschinenrahmen flach und korrosionsbeständig. Die Klappe kann regelmäßig geöffnet werden, ohne dass eine massive Scharnierlösung erforderlich ist.
Ein weiteres Beispiel ist ein Gehäusedeckel an einem Edelstahlgehäuse. Mit einer Ausführung mit Senkbohrungen können Senkschrauben bündig montiert werden, sodass keine störenden Schraubenköpfe überstehen. Das verbessert Optik, Reinigbarkeit und Handhabung.
Auch bei kleinen Schutzabdeckungen an Vorrichtungen sind Blechscharniere sehr praktisch. Eine leichte Abdeckung kann schnell geöffnet werden, bleibt am Bauteil geführt und benötigt nur wenig Bauraum. In Kombination mit Griff, Verschluss und Gummipuffer entsteht eine einfache, funktionale Klappenlösung.
Montage und konstruktive Hinweise
Vor der Montage sollte geprüft werden, ob Scharniergröße, Bohrbild, Schrauben und Bauteildicke zusammenpassen. Die Scharnierhälften müssen fluchtend ausgerichtet werden, damit die Drehbewegung leichtgängig bleibt. Schon kleine Verspannungen können zu Schwergängigkeit, erhöhtem Verschleiß oder ungleichmäßigem Schließen führen.
Bei Form B mit Durchgangsbohrungen sollten Schraubenkopf, Mutter, Scheibe und Gegenbauteil ausreichend Platz haben. Bei Form C mit Senkbohrungen müssen Senkschrauben zur Senkung passen, damit die Schraubenköpfe sauber sitzen. Bei Form A ohne Bohrungen sollte das kundenseitige Bohrbild so ausgelegt werden, dass ausreichend Randabstand und Befestigungsfläche vorhanden sind.
Bei dünnen Blechen können Verstärkungsplatten, Gewindeeinsätze, Nietmuttern oder größere Auflageflächen sinnvoll sein. Wird das Scharnier an einer Klappe mit Dichtung eingesetzt, müssen Dichtungsstärke, Schließdruck und Spaltmaß frühzeitig berücksichtigt werden.
Belastung, Lebensdauer und Wartung
Die Lebensdauer eines Blechscharnieres hängt von Türgewicht, Hebelarm, Scharniergröße, Befestigung, Ausrichtung, Umgebung und Bedienhäufigkeit ab. Für leichte bis mittelschwere Anwendungen sind Blechscharniere GN 136 eine wirtschaftliche und technisch saubere Lösung. Bei schweren Türen, großen Hebelarmen oder häufigen Stoßbelastungen sollten größere Scharniere, mehrere Scharniere oder robustere Bauarten geprüft werden.
Regelmäßige Sichtprüfung ist sinnvoll, wenn Scharniere häufig bewegt werden oder Vibrationen auftreten. Dabei sollten Schrauben, Scharnierachse, Befestigungslaschen, Klappenstellung und mögliche Verformungen geprüft werden. In Umgebungen mit Schmutz, Feuchtigkeit oder Reinigung sollte zusätzlich darauf geachtet werden, dass die Drehstelle frei beweglich bleibt.
Abgrenzung zu Anschweißscharnieren, Kunststoffscharnieren und massiven Scharnieren
Blechscharniere aus Edelstahl sind ideal für leichte bis mittelschwere Türen, Klappen und Gehäuse, wenn eine flache, korrosionsbeständige und montagefreundliche Lösung benötigt wird. Anschweißscharniere sind robuster und besser geeignet, wenn eine dauerhafte Schweißverbindung an Stahlkonstruktionen gewünscht ist.
Kunststoffscharniere sind leicht, korrosionsfrei und für viele einfache Anwendungen geeignet, erreichen aber nicht die technische Wertigkeit und Temperaturbeständigkeit von Edelstahl. Massive Scharniere sind besser für schwere Türen, hohe Belastungen oder größere Schwenkkräfte geeignet. Edelstahl-Blechscharniere GN 136 sind dagegen die passende Wahl für flache, leichte bis mittelschwere und reinigungsfreundliche Klappen- und Türlösungen.
Was brauche ich noch?
Für eine vollständige Tür- oder Klappenlösung werden neben Edelstahl-Blechscharnieren häufig passende Senkschrauben, Zylinderschrauben, Muttern, Scheiben, Nietmuttern, Gewindeeinsätze, Griffe, Verschlüsse, Rastbolzen, Gummipuffer, Dichtprofile, Anschläge oder Sicherungselemente benötigt. Gerade im Maschinenbau und Vorrichtungsbau lohnt es sich, die komplette mechanische Stückliste gemeinsam zu betrachten.
Normteile Leinigen kann komplette mechanische Stücklisten herstellerübergreifend bündeln. Das reduziert Suchaufwand, Lieferantenanzahl, Bestellvorgänge und Prozesskosten. Bei Normteile Leinigen gibt es keine Mindestbestellwerte. Einzelne Blechscharniere für Reparaturen, Muster und Prototypen können ebenso beschafft werden wie größere Mengen für Maschinenbau, Gehäusebau, Vorrichtungsbau oder Serienmontage. Alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, können in einer Bestellung zusammengefasst werden.
Handlungsempfehlung
Wählen Sie Edelstahl-Blechscharniere GN 136 zuerst nach Länge, Breite, Bauform und Befestigungsart aus. Prüfen Sie anschließend Türgewicht, Blechstärke, Bohrbild, Schrauben, Öffnungswinkel, Spaltmaß, Korrosionsumgebung und benötigtes Zubehör. Für leichte bis mittelschwere Klappen, Türen, Abdeckungen und Gehäuse sind Edelstahl-Blechscharniere eine sehr praxisgerechte Lösung. Wenn zusätzlich Schrauben, Griffe, Verschlüsse, Dichtungen oder weitere Normteile benötigt werden, empfiehlt sich eine gebündelte Anfrage mit allen mechanischen Positionen.
FAQ zu Edelstahl-Blechscharnieren GN 136
1. Wofür werden Edelstahl-Blechscharniere GN 136 verwendet?
Sie werden für leichte bis mittelschwere Türen, Klappen, Abdeckungen, Gehäuse und Maschinenverkleidungen eingesetzt. Typische Anwendungen sind Wartungsklappen, Bedienklappen, Schutzabdeckungen, Gehäusedeckel und Blechverkleidungen.
2. Welche Formen gibt es bei GN 136 Blechscharnieren?
Die Produktgruppe umfasst quadratische und verlängerte Bauformen sowie verschiedene Befestigungsarten. Je nach Ausführung sind Varianten ohne Bohrungen, mit Durchgangsbohrungen oder mit Senkbohrungen erhältlich.
3. Was ist der Unterschied zwischen Form A, Form B und Form C?
Form A ist ohne Bohrungen und bietet Freiheit für kundenseitige Bohrbilder oder Sondermontage. Form B besitzt Durchgangsbohrungen für Schraubmontage. Form C besitzt Senkbohrungen für Senkschrauben und bündige Befestigung.
4. Wann sollte ich Edelstahl statt Stahl verwenden?
Edelstahl ist sinnvoll bei Feuchtigkeit, Reinigung, Edelstahlgehäusen, hygienischeren Maschinenumgebungen oder erhöhtem Korrosionsschutzbedarf. Stahl kann bei trockenen Standardanwendungen wirtschaftlicher sein.
5. Praxisfall: Eignen sich Edelstahl-Blechscharniere für Wartungsklappen an Maschinen?
Ja, das ist eine typische Anwendung. Für leichte bis mittelschwere Wartungsklappen bieten sie eine flache, korrosionsbeständige und einfach montierbare Drehverbindung. Türgewicht und Hebelarm sollten trotzdem geprüft werden.
6. Praxisfall: Kann ich sie für Gehäusedeckel aus Edelstahl verwenden?
Ja, Edelstahl-Blechscharniere passen sehr gut zu Edelstahlgehäusen und Deckeln. Besonders Form C mit Senkbohrungen ist interessant, wenn eine bündige und optisch saubere Schraubmontage gewünscht ist.
7. Praxisfall: Sind die Scharniere für Schutzabdeckungen geeignet?
Ja, sie eignen sich für leichte Schutzabdeckungen und Maschinenverkleidungen. Bei sicherheitsrelevanten Schutzvorrichtungen müssen jedoch Stabilität, Verriegelung, Normanforderungen und die gesamte Konstruktion geprüft werden.
8. Worauf muss ich bei der Montage achten?
Die Scharnierhälften müssen fluchtend montiert werden. Bohrbild, Schrauben, Blechstärke und Senkung müssen zur gewählten Form passen. Verspannte Montage kann zu Schwergängigkeit oder erhöhtem Verschleiß führen.
9. Wann ist ein massives Scharnier besser als ein Blechscharnier?
Ein massives Scharnier ist besser bei schweren Türen, hohen Hebelarmen, Stoßbelastungen oder sehr häufiger Betätigung. Blechscharniere GN 136 sind vor allem für leichte bis mittelschwere Anwendungen gedacht.
10. Was brauche ich zusätzlich zu Edelstahl-Blechscharnieren?
Je nach Anwendung werden passende Schrauben, Muttern, Scheiben, Senkschrauben, Nietmuttern, Griffe, Verschlüsse, Dichtungen, Anschläge, Gummipuffer oder weitere Normteile benötigt. Normteile Leinigen kann diese mechanischen Positionen herstellerübergreifend in einer Bestellung bündeln.
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