DREHRIEGEL, H=18, EDELSTAHL 1.4305,
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EAN: 4059245257645
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Drehriegel Edelstahl K1106 für Klappen, Türen und technische Gehäuse
Drehriegel aus Edelstahl K1106 werden eingesetzt, wenn Klappen, Türen, Maschinenverkleidungen, Schaltschränke, Blechgehäuse, Wartungsabdeckungen oder technische Gehäusetüren zuverlässig, kompakt und korrosionsbeständig verriegelt werden sollen. Die Produktgruppe eignet sich für Anwendungen, bei denen eine robuste Vierteldrehverriegelung mit klar definierter Betätigung, wasser- und staubgeschützter Ausführung und separat wählbarer Verschlusszunge benötigt wird.
Die Drehriegel K1106 bestehen aus Edelstahl 1.4305, sind blank ausgeführt und besitzen einen Gehäusedurchmesser von 28 mm. Typische Betätigungen sind Vierkant 8 mm, Schlitz und Doppelbart 5 mm. Die Ausführung ist mit Schutzart IP65 ausgelegt und wird mit zusätzlichem O-Ring unter der Betätigung sowie aufgeschäumter PUR-Dichtung am Gehäuse abgedichtet. Normteile Leinigen liefert Struktur, nicht nur Teile. Gerade bei Drehriegeln ist die richtige Kombination aus Gehäuse, Betätigung, Zunge, Wandstärke, Schließmaß, Dichtung und Einbausituation entscheidend.
Funktion eines Edelstahl-Drehriegels
Ein Drehriegel verriegelt eine Tür oder Klappe über eine drehbare Zunge. Die Betätigung wird um 90 Grad gedreht, dadurch schwenkt die Zunge hinter Rahmen, Blechkante oder Gegenhalter und hält die Tür geschlossen. Diese einfache Vierteldrehfunktion ist im Maschinenbau, Schaltschrankbau und Gehäusebau sehr verbreitet, weil sie robust, platzsparend und leicht verständlich ist.
Der Drehriegel K1106 wird ohne Zunge geliefert. Die passende Zunge wird separat ausgewählt und passend zu Wandstärke, Rahmenabstand und gewünschter Türanpressung kombiniert. Dadurch lässt sich derselbe Drehriegel-Grundkörper flexibel an unterschiedliche Gehäuse- und Türsituationen anpassen.
Edelstahl 1.4305 für robuste industrielle Anwendungen
Der Werkstoff Edelstahl 1.4305 bietet eine saubere Oberfläche, gute Bearbeitbarkeit und eine für viele industrielle Einsatzbereiche geeignete Korrosionsbeständigkeit. Damit ist der Drehriegel K1106 besonders interessant für Maschinenverkleidungen, Schaltschränke, Blechgehäuse, Anlagenabdeckungen, Gerätegehäuse, Transporttechnik, Montagebereiche und technische Innenräume mit erhöhtem Anspruch an Materialqualität.
Für normale Industrieumgebungen, gelegentliche Feuchtigkeit und saubere technische Anwendungen ist Edelstahl 1.4305 eine robuste Wahl. Für dauerhaft aggressive Medien, salzhaltige Umgebung, starke Reinigungschemikalien oder spezielle Hygieneanforderungen sollte die konkrete Werkstoffbeständigkeit im Einzelfall geprüft werden.
Betätigungsarten: Vierkant, Schlitz und Doppelbart
Die Produktgruppe K1106 umfasst verschiedene Betätigungsarten. Die Vierkantbetätigung 8 mm ist eine klassische Lösung für technische Schränke, Maschinenverkleidungen und Gehäuse, bei denen der Zugriff mit geeignetem Vierkantschlüssel erfolgen soll. Die Schlitzbetätigung ist kompakt und kann mit einfachem Werkzeug bedient werden. Die Doppelbartbetätigung 5 mm wird häufig im Schaltschrank- und Gehäusebereich eingesetzt, wenn ein standardisierter Zugang gewünscht ist.
Die Auswahl der Betätigung hängt davon ab, wie leicht zugänglich der Verschluss sein soll und ob eine einfache Handhabung, Werkzeugbetätigung oder Zugriffsbeschränkung gewünscht wird. Für Bereiche mit regelmäßigem Wartungszugang kann eine gut verfügbare Betätigung sinnvoll sein. Für öffentlich zugängliche oder sensiblere Bereiche kann eine weniger frei bedienbare Betätigung vorteilhaft sein.
Schutzart IP65 durch O-Ring und PUR-Dichtung
Die Schutzart IP65 ist ein wichtiger technischer Vorteil dieser Drehriegelgruppe. Sie wird durch einen zusätzlichen O-Ring unter der Betätigung und eine auf das Gehäuse aufgeschäumte PUR-Dichtung erreicht. Dadurch ist der Drehriegel bei sachgerechter Montage gegen Staub und Strahlwasser geschützt.
Für die tatsächliche Schutzwirkung der gesamten Tür- oder Gehäuselösung reicht der Drehriegel allein jedoch nicht aus. Auch Türdichtung, Montageausschnitt, Blechstärke, Türanpressung, Rahmensteifigkeit und passende Zunge müssen zur gewünschten Schutzart passen. Besonders bei Schaltschränken, Maschinengehäusen und Anlagenabdeckungen sollte das komplette Dichtungskonzept betrachtet werden.
Vormontierbarer Einbau für effiziente Montage
Der Drehriegel kann vormontiert eingebaut werden. Das erleichtert die Montage in Serienfertigung, Schaltschrankbau, Gehäusebau und bei wiederkehrenden Maschinenverkleidungen. Vormontierbare Drehriegel reduzieren Montagezeit und machen die Beschaffung einfacher, weil Gehäuse, Betätigung und Dichtung bereits als funktionale Einheit eingesetzt werden können.
Wichtig bleibt die korrekte Abstimmung mit der separat bestellten Zunge. Erst durch die Kombination aus Drehriegel und Zunge entsteht die funktionsfähige Verriegelung. Die Zunge muss so gewählt werden, dass sie sauber hintergreift, die Tür passend anzieht und die Betätigung leichtgängig bleibt.
Zunge separat auswählen
Die Verschlusszunge wird bei K1106 separat bestellt. Das ist technisch sinnvoll, weil das erforderliche Schließmaß je nach Türstärke, Rahmenabstand, Dichtung und Gehäusekonstruktion unterschiedlich ist. Eine gerade, gekröpfte oder anders ausgeführte Zunge bestimmt, wie die Tür im geschlossenen Zustand anliegt.
Eine zu kurze oder falsch gekröpfte Zunge kann dazu führen, dass der Drehriegel nicht sicher verriegelt. Eine zu stark anziehende Zunge kann die Tür verspannen, die Dichtung überlasten oder die Betätigung erschweren. Deshalb sollte die Zungenwahl immer zusammen mit Wandstärke, Schließmaß und Rahmengeometrie geprüft werden.
Typische Varianten und technische Auswahl
Die K1106-Drehriegel werden typischerweise mit Höhe H 18 mm und Schlüsselweite SW 27 geführt. Varianten unterscheiden sich vor allem durch die Betätigung, zum Beispiel Vierkant 8 mm, Schlitz oder Doppelbart 5 mm. Der Gehäusedurchmesser beträgt 28 mm. Diese Maße sind wichtig, damit Montageausschnitt, Werkzeugzugang und Zunge zur Konstruktion passen.
Bei Ersatzbedarf sollten die vorhandene Betätigung, Gehäusehöhe, Schlüsselweite, Zungenanschluss, Montageausschnitt und Dichtungssituation exakt geprüft werden. Gerade bei vorhandenen Schaltschränken oder Maschinenverkleidungen können kleine Unterschiede bei Betätigung oder Zunge darüber entscheiden, ob der neue Drehriegel sauber passt.
Einsatzbereiche im Maschinenbau, Schaltschrankbau und Gehäusebau
Drehriegel Edelstahl K1106 werden in vielen technischen Bereichen eingesetzt. Typische Anwendungen sind Maschinenverkleidungen, Wartungsklappen, Schutzhauben, Schaltschränke, Blechschränke, Steuergehäuse, Anlagenabdeckungen, Gerätegehäuse, Servicetüren, Transportbehälter und technische Klappen.
Besonders im Maschinenbau und Anlagenbau sind Drehriegel sinnvoll, wenn Wartungsbereiche schnell geöffnet, aber im Betrieb zuverlässig geschlossen werden müssen. Im Schaltschrankbau und Gehäusebau bieten sie eine kompakte und robuste Verriegelung mit Edelstahlgehäuse und IP65-Abdichtung.
Praxisbeispiele für typische Anwendungen
Bei einer Maschinenverkleidung kann ein Drehriegel K1106 eine Wartungstür sichern. Der Bediener öffnet die Tür mit passendem Schlüssel oder Werkzeug, führt Wartungsarbeiten durch und verriegelt die Tür anschließend wieder mit einer Vierteldrehung.
An einem Schaltschrank kann die Doppelbart- oder Vierkantbetätigung sinnvoll sein, wenn der Zugang für Servicepersonal standardisiert und nicht frei von Hand möglich sein soll. Die IP65-Ausführung unterstützt den Schutz gegen Staub und Strahlwasser, sofern Türdichtung und Zunge passend ausgelegt sind.
Bei einem Blechgehäuse oder einer Anlagenabdeckung kann der Drehriegel mit einer passend gekröpften Zunge kombiniert werden, wenn Tür und Rahmen nicht auf gleicher Ebene liegen. So lässt sich der erforderliche Hintergriff und die Türanpressung sauber einstellen.
Montage und Anwendungshinweise
Der Montageausschnitt muss sauber, gratfrei und passend zum Drehriegelgehäuse ausgeführt sein. Das Gehäuse sollte spannungsfrei eingesetzt werden, damit Betätigung, O-Ring und Dichtung korrekt arbeiten. Die Befestigung muss ausreichend fest sein, ohne Dichtung oder Gehäuse zu beschädigen.
Nach dem Einbau wird die passende Zunge montiert und die Schließfunktion geprüft. Die Betätigung muss leichtgängig um 90 Grad arbeiten, die Zunge muss sauber hintergreifen und die Tür soll gleichmäßig anliegen. Bei IP65-Anwendungen ist zusätzlich zu prüfen, ob die Türdichtung vollständig und gleichmäßig angedrückt wird.
Belastung, Schließkraft und Funktionssicherheit
Drehriegel dienen zum Verriegeln von Türen, Klappen und Gehäusen. Sie sind keine tragenden Scharniere, keine Lastaufnahmepunkte und keine Ersatzlösung für sicherheitsgerichtete Maschinenverriegelungen. Die mechanische Belastung muss über Tür, Rahmen, Scharniere und geeignete Anschläge aufgenommen werden.
Bei schweren Türen, starken Vibrationen, hohen Druckunterschieden oder sicherheitsrelevanten Maschinenzugängen sollten zusätzliche Scharniere, Anschläge, Türfeststeller, Sicherheitsschalter oder Verriegelungssysteme geprüft werden. Der Drehriegel sollte so ausgelegt werden, dass er die Tür zuverlässig geschlossen hält, aber nicht dauerhaft durch Verspannung überlastet wird.
Vergleich zu Drehriegeln mit Knebel, T-Griff oder L-Griff
Drehriegel K1106 mit Vierkant, Schlitz oder Doppelbart sind kompakt und für werkzeug- beziehungsweise schlüsselbetätigte Anwendungen geeignet. Drehriegel mit Knebel, T-Griff oder L-Griff sind komfortabler von Hand bedienbar, stehen aber stärker hervor und erlauben meist einen leichteren Zugriff.
Für Schaltschränke, Blechgehäuse, Maschinenverkleidungen und Bereiche mit kontrolliertem Zugang ist K1106 eine sehr passende Lösung. Für häufig geöffnete Wartungsklappen, bei denen eine direkte Handbedienung gewünscht ist, können T-Griff-, L-Griff- oder Knebelvarianten sinnvoller sein.
Auswahlkriterien für technische Einkäufer und Konstrukteure
Für die richtige Auswahl sind folgende Kriterien entscheidend: Betätigungsart, Gehäusedurchmesser, Höhe, Schlüsselweite, Schutzart, Montageausschnitt, Wandstärke, Schließmaß, Zungenform, Türanschlag, Dichtung, Rahmengeometrie, Korrosionsanforderung und Bedienhäufigkeit. Besonders wichtig ist die passende Kombination mit der separat zu bestellenden Zunge.
Normteile Leinigen unterstützt technische Einkäufer, Disponenten, Konstrukteure, Fertigungsleiter und Instandhalter bei der strukturierten Beschaffung von Drehriegeln, Verschlusszungen, Scharnieren, Bügelgriffen, Kantenschutzprofilen, Dichtprofilen, Schrauben, Muttern und weiteren Maschinenelementen. Es gibt keine Mindestbestellwerte. Außerdem können alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, in einer Bestellung zusammengefasst werden. Das reduziert Bestellaufwand und macht technische Beschaffung deutlich übersichtlicher.
Handlungsempfehlung
Wählen Sie Drehriegel Edelstahl K1106, wenn eine kompakte, korrosionsbeständige und IP65-geschützte Verriegelung für Klappen, Schaltschränke, Maschinenverkleidungen oder Blechgehäuse benötigt wird. Prüfen Sie vor der Bestellung die gewünschte Betätigung, den Montageausschnitt, die Wandstärke und das benötigte Schließmaß. Bestellen Sie die passende Zunge direkt mit, da der Drehriegel ohne Zunge geliefert wird und erst mit der richtigen Zunge zuverlässig verriegelt.
FAQ zu Drehriegeln Edelstahl K1106
1. Wofür werden Drehriegel Edelstahl K1106 eingesetzt?
Sie werden zum Verriegeln von Klappen, Türen, Maschinenverkleidungen, Schaltschränken, Blechgehäusen, Wartungsabdeckungen und technischen Gehäusen eingesetzt.
2. Aus welchem Werkstoff besteht K1106?
Der Drehriegel besteht aus Edelstahl 1.4305 und ist blank ausgeführt. Dadurch eignet er sich für viele industrielle Anwendungen mit erhöhtem Anspruch an Materialqualität und Korrosionsbeständigkeit.
3. Welche Betätigungen gibt es?
Typische Betätigungen sind Vierkant 8 mm, Schlitz und Doppelbart 5 mm. Die passende Betätigung richtet sich nach gewünschtem Zugriff, Bedienwerkzeug und Einsatzbereich.
4. Wird die Zunge mitgeliefert?
Nein, die Verschlusszunge wird separat bestellt. Dadurch kann der Drehriegel passend zu Wandstärke, Rahmenabstand, Dichtung und Schließmaß kombiniert werden.
5. Was bedeutet IP65 bei K1106?
IP65 bedeutet staubgeschützt und geschützt gegen Strahlwasser. Beim K1106 wird dies durch einen O-Ring unter der Betätigung und eine aufgeschäumte PUR-Dichtung am Gehäuse unterstützt.
6. Praxisfall: Eignet sich K1106 für eine Maschinenverkleidung?
Ja, K1106 eignet sich gut für Wartungstüren und Schutzklappen an Maschinenverkleidungen. Wichtig ist, dass Zunge, Dichtung und Rahmen so ausgelegt sind, dass die Tür sicher anliegt.
7. Praxisfall: Welche Betätigung ist für einen Schaltschrank sinnvoll?
Für Schaltschränke werden häufig Vierkant 8 mm oder Doppelbart 5 mm eingesetzt, weil diese Betätigungen standardisiert und nicht frei von Hand bedienbar sind.
8. Praxisfall: Was ist bei einem Gehäuse mit Dichtung wichtig?
Die Zunge muss die Tür ausreichend gegen die Dichtung ziehen, ohne sie zu stark zu quetschen. Nur wenn Zunge, Rahmen und Dichtung zusammenpassen, kann die gewünschte Schutzwirkung erreicht werden.
9. Kann K1106 rechts und links verwendet werden?
Drehriegel dieser Bauart werden üblicherweise für rechts- oder linksseitige Anwendungen eingesetzt. Die konkrete Schließrichtung ergibt sich aus Einbaulage, Zunge und Türanschlag.
10. Warum Drehriegel K1106 bei Normteile Leinigen bestellen?
Normteile Leinigen bietet technische Beschaffung ohne Mindestbestellwert und ermöglicht die Bündelung aller vertriebenen Marken in einer Bestellung. Das erleichtert die Versorgung mit Drehriegeln, Zungen, Scharnieren, Dichtprofilen und weiteren Normteilen.
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