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Einbaufertige Flanschmuttern Tr 20 x 4, eingängig Rechtsgewinde, Rotguss

Produktinformationen "Einbaufertige Flanschmuttern Tr 20 x 4, eingängig Rechtsgewinde, Rotguss"

Flanschmuttern Tr 20 x 4 Rotguss mit Trapezgewinde rechts und links – einbaufertig für Spindelantriebe

Flanschmuttern Rotguss mit Trapezgewinde rechts und links

Einbaufertige Flanschmuttern von Mädler 64477120 aus Rotguss mit metrischem ISO-Trapezgewinde sind die robuste, spielfreie Lösung für Spindeltriebe in Maschinen und Anlagen. Ob eingängig rechts oder eingängig links – beide Varianten sind so ausgelegt, dass sie direkt in Konstruktionen übernommen werden können, ohne zusätzliche Bearbeitung an der Mutter.

Die Muttern werden aus Rotguss Rg7 (CuSn7Zn4Pb7-C) gefertigt, besitzen ein metrisches ISO-Trapezgewinde nach DIN 103 im Toleranzfeld 7H und sind in zahlreichen Gewindegrößen verfügbar. Einbaufertige EFM-Varianten sind speziell als montagefertige Mutter mit Flansch ausgelegt, teilweise mit Steigungen, die von der Grundreihe DIN 103 abweichen – genau das, was Konstrukteure in der Praxis tatsächlich brauchen.

Für technische Einkäufer, Disponenten und Betriebsleiter sind diese Flanschmuttern typische C-Teile mit hoher Wirkung: Sie definieren die Verstellqualität eines Spindeltriebs, beeinflussen Spiel, Wirkungsgrad und Standzeit – und laufen gleichzeitig oft „nebenbei“ über Sammelbestellungen. Genau hier setzt Normteile Leinigen an: Wir liefern Struktur, nicht nur Teile.

Aufbau, Werkstoff und Normgebung

Werkstoff und Gewinde

  • Rotguss Rg7 für hohe Verschleißfestigkeit und gute Notlaufeigenschaften
  • Metrisches ISO-Trapezgewinde nach DIN 103, eingängig
  • Toleranzfeld Gewinde: 7H
  • Rechtsgängige und linksgängige Ausführungen für flexible Spindelkonzepte

Flanschgeometrie

  • Flansch mit Lochkreis zur direkten Verschraubung auf Maschinengestellen, Schlitten oder Platten
  • Mehrere gleichmäßig verteilte Befestigungsbohrungen (z. B. 4 oder 6 Bohrungen je nach Größe)
  • Kompakte Bauformen für begrenzten Bauraum

Einbaufertige EFM-Ausführung

  • Mutterkörper und Flansch bereits maßlich abgestimmt
  • Bohrbild und Längen gemäß Herstellerzeichnung, direkt für den Einbau in Spindelantriebe geeignet
  • Keine Nachdrehen oder Planen der Mutter erforderlich

Damit erhalten Konstruktion und Montage eine fertige Systemkomponente, die ohne zusätzliche Bearbeitung in Spindelantriebe, Hubeinheiten oder Verstellachsen integriert werden kann.

Rechts- oder linksgängig – wann nehme ich was

Die Kombination aus rechtsgängigen und linksgängigen Flanschmuttern in Rotguss eröffnet viele konstruktive Möglichkeiten:

  • Rechtsgängige Trapezgewinde
    Standard in der Mehrzahl der Anwendungen: Hubeinheiten, Verstellungen, Spindelantriebe, bei denen eine Drehung im Uhrzeigersinn eine definierte Vorschubrichtung erzeugt.
  • Linksgängige Trapezgewinde
    Ideal, wenn symmetrische Verstellbewegungen gebraucht werden oder zwei Spindeln gegenläufig arbeiten sollen, etwa für zentrische Spannungen oder gegensinnige Verstellungen.

Gerade bei Verstellachsen mit zwei Spindeln lässt sich mit einer Kombination aus rechts- und linksgängiger Spindel und entsprechender Flanschmutter eine synchrone, zentrische Verstellung erreichen – ohne zusätzliche Getriebe oder Umlenkmechaniken.

Vorteile der Rotguss-Flanschmuttern im Überblick

  • Hohe Verschleißfestigkeit und gute Notlaufeigenschaften durch Rotguss Rg7
  • Einbaufertige EFM-Ausführung spart Bearbeitungsschritte an der Mutter
  • Geringe Reibung und definierte Spielverhältnisse durch trapezförmiges Gewinde
  • Flanschbefestigung ermöglicht sichere, kraftschlüssige Verschraubung im Gestell
  • Rechts- und linksgängige Varianten für flexible Spindelkonzepte
  • Toleranzfeld 7H – abgestimmt auf gängige Trapezspindeln aus Stahl oder Edelstahl

Typische Anwendungen und Praxisbeispiele

Hub- und Verstelleinheiten im Maschinenbau

In Verstelleinheiten, Spindelhubtischen oder Positioniersystemen übernehmen die Flanschmuttern die Führung der Trapezspindel und übertragen die Axialkräfte auf den Maschinenrahmen. Die einbaufertigen EFM-Muttern lassen sich direkt auf Grundplatten, Querträger oder Schlitten schrauben. So entsteht ein sauber definierter Spindelantrieb mit wenig Konstruktionsaufwand.

Zentrische Spann- und Klemmvorrichtungen

Mit einer rechtsgängigen Spindel und zwei Muttern – davon eine als linksgängige Flanschmutter – können Spannarme oder Backen synchron nach innen oder außen fahren. Das ist ideal für zentrische Spannvorrichtungen, Prüfvorrichtungen oder Einstellmechanismen an Sondermaschinen.

Formatverstellungen in Verpackungs- und Fördertechnik

In der Verpackungstechnik müssen Breiten, Höhen und Längen oft schnell angepasst werden. Trapezspindel mit Flanschmutter ist hier der Klassiker: Die Flanschmutter sitzt fest am Schlitten, die Spindel wird über Handrad oder Motor gedreht. Rechts- oder linksgängige Ausführung sorgt dafür, dass zwei Seiten gleichzeitig zueinander oder voneinander weg fahren.

Hubeinrichtungen und Spindelheber

Bei Hubspindeln oder einfachen Spindelhebern überträgt die Flanschmutter das Gewicht der Last in den Rahmen. Rotguss bietet hier ein gutes Verhältnis aus Gleitfähigkeit, Dämpfung und Tragfähigkeit und schützt gleichzeitig die Spindel vor Fressen.

Retrofit von älteren Spindelantrieben

Bei älteren Maschinen stehen oft verschlissene Mutterlösungen an. Hier lassen sich Mädler-Flanschmuttern mit Trapezgewinde als Ersatz einsetzen, wenn die Spindelgeometrie passt. Die einbaufertigen EFM-Varianten vereinfachen den Umbau, weil Flanschflächen und Bohrbilder bereits definiert sind.

Auswahlkriterien für die passende Flanschmutter

Für technische Einkäufer und Konstrukteure sind vor allem folgende Punkte relevant:

  • Trapezgewindegröße: z. B. Tr.10x3, Tr.12x3, Tr.16x4, Tr.20x4, Tr.30x6, Tr.60x9, jeweils eingängig rechts oder links
  • Drehrichtung: Rechtsgang für Standardanwendungen, Linksgang für symmetrische oder gegenläufige Bewegungen
  • Flanschdurchmesser und Lochkreis: passend zur Einbausituation, Schraubengröße und vorhandenen Montagestrukturen wählen
  • Längen (L, L1, L2): beeinflussen Führungslänge, zulässige Kräfte und Einbauraum
  • Lastfall: Axialkräfte, Betriebszyklen, Verstellgeschwindigkeiten und Sicherheitsfaktoren berücksichtigen
  • Spindelmaterial: Stahl- oder Edelstahlausführung, dazu passende Schmierung und Lebensdaueranforderungen

Normteile Leinigen übernimmt auf Wunsch die komplette Zuordnung: Trapezspindeln, einbaufertige Flanschmuttern rechts und links, passende Lagerböcke, Kupplungen und Handräder – alles projektbezogen strukturiert.

Warum Normteile Leinigen der richtige Partner ist

Mit Normteile Leinigen holen Sie sich nicht nur Rotguss-Flanschmuttern ins Haus, sondern Prozessklarheit im gesamten Antriebsstrang:

  • Ein Ansprechpartner für Trapezspindeln, Flanschmuttern, Lagerböcke, Kupplungen und Befestigungstechnik
  • Projektbezogene Kommissionierung nach Maschine, Anlage oder Kostenstelle
  • Kennzeichnung mit Ihren Artikelnummern auf Etikett, Lieferschein und Rechnung
  • Unterstützung bei Standardisierung von Spindeltrieben im gesamten Maschinenpark
  • Deutlich weniger Lieferanten, Wareneingänge und Rechnungen

Unsere klare Handlungsempfehlung: Definieren Sie Mädler Flanschmuttern aus Rotguss mit Trapezgewinde – eingängig rechts und links – als Standard für Spindelantriebe in Ihrem Unternehmen und bündeln Sie die Beschaffung über Normteile Leinigen. Wir haben keinen Mindestbestellwert und Sie können alle Marken, die wir vertreiben, in einer einzigen Bestellung zusammenfassen.

FAQ

1. Worin unterscheiden sich rechts- und linksgängige Flanschmuttern aus Rotguss?

Rechtsgängige Flanschmuttern folgen der üblichen Drehrichtung (im Uhrzeigersinn Vorschub in eine definierte Richtung), während linksgängige Muttern bei gleicher Drehrichtung den Vorschub in die entgegengesetzte Richtung erzeugen. So lassen sich zentrische oder gegenläufige Verstellungen mit zwei Spindeln realisieren.

2. Sind die Flanschmuttern einbaufertig oder müssen sie nachbearbeitet werden?

Die EFM-Ausführungen sind einbaufertig ausgelegt. Flanschdurchmesser, Lochkreis und Längen sind so abgestimmt, dass keine mechanische Nachbearbeitung der Mutter notwendig ist. Lediglich der Anschluss an das Gestell oder den Schlitten wird konstruktiv kundenseitig vorgesehen.

3. Welche Spindeln passen zu den Flanschmuttern?

Die Muttern besitzen metrische ISO-Trapezgewinde nach DIN 103 im Toleranzfeld 7H und sind für passende Trapezspindeln (rechts oder links, eingängig) ausgelegt. Entscheidend sind Gewindegröße und Drehrichtung.

4. In welchen Anwendungen werden Rotguss-Flanschmuttern bevorzugt eingesetzt?

Typische Anwendungen sind Spindeltriebe in Hub- und Verstelleinheiten, Formatverstellungen in Verpackungs- und Fördertechnik, Spindelhubtische, Spanneinrichtungen, Prüfvorrichtungen und einfache Hubspindeln im Maschinen- und Sondermaschinenbau.

5. Welche Vorteile bietet Rotguss gegenüber Stahl als Mutterwerkstoff?

Rotguss bietet gute Gleit- und Dämpfungseigenschaften, ist verschleißfest und besitzt Notlaufeigenschaften. Damit schützt die Mutter die Spindel und reduziert die Gefahr von Fressen. Zudem ist Rotguss korrosionsbeständiger als unlegierte Stähle.

6. Können rechtsgängige Muttern später durch linksgängige ersetzt werden?

Nur, wenn Spindel und kinematisches Konzept entsprechend angepasst werden. Drehrichtung von Mutter und Spindel müssen zueinander passen. Für reine Ersatzfälle ohne Konzeptänderung wird üblicherweise die gleiche Drehrichtung beibehalten.

7. Wie finde ich die richtige Größe für meine Anwendung?

Grundlage sind Spindelgewinde, gewünschte Axialkraft, Verstellweg und Bauraum. Anhand der Gewindegröße (z. B. Tr.20x4, Tr.30x6) wählen Sie die passende Flanschmutter. Normteile Leinigen unterstützt bei der Dimensionierung auf Basis Ihrer Zeichnungen und Lastdaten.

8. Wie unterstützt Normteile Leinigen beim Einkauf von Flanschmuttern und Spindeltrieben?

Sie senden uns Zeichnungen, Stücklisten oder vorhandene Mädler-Artikelnummern. Wir ordnen die passenden rechts- und linksgängigen Flanschmuttern, Trapezspindeln und Zubehörteile zu, standardisieren Varianten und liefern projektbezogen kommissioniert mit Ihren Artikelnummern – zusammen mit weiteren Normteilen und Maschinenelementen in einer Bestellung.

9. Können Flanschmuttern Teil eines Retrofit-Projekts sein?

Ja. Gerade bei Modernisierungen älterer Maschinen lassen sich verschlissene Mutterlösungen durch einbaufertige Flanschmuttern mit definierten Gewinden und Flanschbildern ersetzen. Das erhöht die Laufkultur des Spindeltriebs und vereinfacht künftige Ersatzteilbeschaffung.

Betriebsanleitung

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