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Gewindestift M3 x 10 mm aus Stahl blank (schwarz), DIN EN ISO 4027 / DIN 914

Produktinformationen "Gewindestift M3 x 10 mm aus Stahl blank (schwarz), DIN EN ISO 4027 / DIN 914"

Gewindestifte DIN EN ISO 4027 / DIN 914 mit Innensechskant und Spitze

Gewindestifte nach DIN EN ISO 4027, früher DIN 914, sind kopflose Schrauben mit durchgehendem metrischem Gewinde, Innensechskant und Spitze. Sie werden als Feststellschrauben, Madenschrauben, Arretierschrauben und Sicherungsschrauben eingesetzt, wenn Bauteile platzsparend, bündig und zuverlässig fixiert werden müssen. Die Spitze drückt sich beim Anziehen gezielt in das Gegenstück ein und erzeugt dadurch eine hohe Haltekraft gegen Verdrehen, Verschieben oder Lösen.

Normteile Leinigen führt Gewindestifte DIN EN ISO 4027 / DIN 914 als Produktgruppe in unterschiedlichen Gewindedurchmessern, Gewindelängen, Werkstoffen und Oberflächen. Typische Varianten reichen von kleinen Abmessungen für Feinmechanik, Elektrotechnik und Sensorik bis zu größeren Gewindestiften für Maschinenbau, Anlagenbau, Wellenverbindungen, Stellringe, Kupplungen, Naben, Zahnräder, Riemenscheiben und Spannsysteme.

Funktion und technischer Nutzen

Ein Gewindestift mit Spitze wird vollständig oder nahezu vollständig in ein Innengewinde eingeschraubt. Durch den Innensechskant kann der Stift auch in engen Einbauräumen mit einem passenden Sechskantschlüssel oder Bit montiert werden. Die kegelige beziehungsweise spitze Druckfläche erzeugt beim Anziehen eine punktförmige Sicherungswirkung im Gegenmaterial.

Der besondere Vorteil gegenüber Gewindestiften mit Kegelkuppe oder flacher Druckfläche liegt in der höheren formschlüssigen Sicherung. Die Spitze kann sich in eine Welle, Achse oder ein Bauteil eindrücken und dadurch eine definierte Arretierung erzeugen. Das ist besonders sinnvoll bei Stellringen, Naben, Kupplungen, Hebeln, Riemenscheiben, Zahnrädern oder Anschlägen, bei denen ein Bauteil auf einer Welle gegen Verdrehen oder axiales Verschieben gesichert werden soll.

Normumfeld DIN EN ISO 4027 und DIN 914

Die aktuelle Normbezeichnung für Gewindestifte mit Innensechskant und Spitze lautet DIN EN ISO 4027. Die ältere Bezeichnung DIN 914 wird im Handel und in technischen Zeichnungen weiterhin sehr häufig verwendet. In der Praxis sind beide Bezeichnungen deshalb wichtig, damit Einkauf, Konstruktion, Arbeitsvorbereitung und Instandhaltung eindeutig das passende Verbindungselement finden.

Die Norm beschreibt Gewindestifte mit metrischem Gewinde, Innensechskant und Spitze. Je nach Ausführung sind Durchmesser von sehr kleinen metrischen Gewinden bis zu größeren Gewinden für industrielle Anwendungen üblich. Häufige Such- und Bestellbezeichnungen sind zum Beispiel Gewindestift ISO 4027, Gewindestift DIN 914, Madenschraube mit Spitze, Gewindestift mit Innensechskant und Spitze oder Stellschraube mit Spitze.

Werkstoffe, Festigkeitsklassen und Oberflächen

Gewindestifte DIN EN ISO 4027 / DIN 914 sind je nach Anwendung in verschiedenen Werkstoffen erhältlich. Sehr verbreitet ist Stahl in der Härteklasse 45H, häufig blank oder brüniert. Diese Ausführung wird im Maschinenbau und Vorrichtungsbau eingesetzt, wenn hohe Druckbelastbarkeit und gute Haltekraft gefordert sind.

Für korrosionsgefährdete Bereiche stehen je nach Sortiment Edelstahlvarianten wie A2 oder A4 zur Verfügung. Edelstahl A2 eignet sich für viele allgemeine Anwendungen mit erhöhter Korrosionsbeständigkeit. Edelstahl A4 wird bevorzugt bei stärkerer Feuchtigkeit, chemischer Belastung oder Außenanwendungen eingesetzt. Zusätzlich sind verzinkte Ausführungen verfügbar, wenn ein einfacher Korrosionsschutz bei Stahlteilen gewünscht wird.

Bei galvanisch beschichteten hochfesten Verbindungselementen sollte die mögliche Gefahr der Wasserstoffversprödung berücksichtigt werden. Für sicherheitskritische Anwendungen, dynamische Belastung oder besonders korrosive Umgebungen sollten Werkstoff, Oberfläche, Normanforderung und Einsatzbedingungen sorgfältig geprüft werden.

Typische Einsatzbereiche

  • Maschinenbau: Sichern von Naben, Stellringen, Kupplungen, Hebeln und Anschlägen auf Wellen.
  • Anlagenbau: Arretierung von Baugruppen, Führungen, Verstellelementen und Maschinenteilen.
  • Vorrichtungsbau: Fixieren, Justieren und Sichern von Anschlägen, Aufnahmen und Einstellpunkten.
  • Antriebstechnik: Befestigung von Zahnrädern, Riemenscheiben, Kettenrädern und Kupplungsteilen.
  • Feinmechanik: platzsparende Sicherung kleiner Komponenten in kompakten Baugruppen.
  • Elektrotechnik und Sensorik: Fixierung von Gehäuseteilen, Haltern, Sensoraufnahmen und Klemmstücken.
  • Instandhaltung: schneller Ersatz für gelöste, beschädigte oder verschlissene Feststellschrauben.

Auswahlkriterien für die richtige Variante

Bei der Auswahl eines Gewindestifts DIN EN ISO 4027 / DIN 914 sollten nicht nur Durchmesser und Länge betrachtet werden. Entscheidend sind die Funktion der Spitze, das Gegenmaterial, die gewünschte Haltekraft, die Zugänglichkeit des Innensechskants, die Korrosionsumgebung und die Frage, ob das Gegenstück durch die Spitze dauerhaft markiert werden darf.

  • Gewindedurchmesser: passend zum vorhandenen Innengewinde und zur erforderlichen Haltekraft wählen.
  • Gewindelänge: abhängig von Einschraubtiefe, Bauraum und Belastung auslegen.
  • Spitze: ideal für hohe Haltekraft und formschlüssige Sicherung im Gegenstück.
  • Innensechskant: ermöglicht bündige Montage und gute Kraftübertragung beim Anziehen.
  • Werkstoff: Stahl 45H für hohe Druckbelastung, Edelstahl A2 oder A4 für Korrosionsbeständigkeit.
  • Oberfläche: blank, brüniert, verzinkt oder Edelstahl je nach Umgebung und Korrosionsanforderung.
  • Gegenmaterial: bei empfindlichen Oberflächen prüfen, ob eine Spitze zulässig ist.
  • Belastung: Gewindestifte dieser Bauart sind für Druck- und Sicherungsaufgaben ausgelegt, nicht für klassische Zugbelastung.

Montage und praktische Hinweise

Der Gewindestift wird mit einem passenden Innensechskantschlüssel oder Bit in das vorbereitete Innengewinde eingeschraubt. Für eine sichere Funktion muss das Innengewinde sauber, gratfrei und ausreichend tief ausgeführt sein. Die Spitze sollte gezielt auf die zu sichernde Stelle treffen. Bei Wellenverbindungen kann eine kleine Senkung oder Körnung im Gegenstück die Wiederholgenauigkeit und Haltekraft erhöhen.

Bei Anwendungen mit Vibrationen, wechselnden Lasten oder häufigem Verstellen kann zusätzlich eine geeignete Schraubensicherung sinnvoll sein. Soll das Gegenstück nicht beschädigt werden, sollte statt DIN EN ISO 4027 / DIN 914 eher eine Ausführung mit Kegelkuppe, Ringschneide, Zapfen oder Druckstück geprüft werden. Für maximale Haltekraft auf Wellen und in Stellringen bleibt die Ausführung mit Spitze jedoch eine sehr bewährte Lösung.

Praxisbeispiele für Gewindestifte mit Spitze

Stellring auf einer Welle: Ein Stellring wird auf einer Welle positioniert und mit einem Gewindestift DIN EN ISO 4027 gesichert. Die Spitze drückt sich in die Welle ein und verhindert ein axiales Verschieben des Stellrings.

Riemenscheibe in der Antriebstechnik: Eine Riemenscheibe wird auf einer Welle ausgerichtet und mit einem Gewindestift mit Spitze fixiert. Dadurch bleibt die Scheibe auch bei rotierender Bewegung sicher in Position.

Justieranschlag im Vorrichtungsbau: Ein Anschlag wird nach dem Einstellen über einen Gewindestift gesichert. Die Spitze sorgt dafür, dass sich die Position im laufenden Betrieb nicht ungewollt verändert.

Sensorhalter in einer Maschine: Ein Sensorhalter wird nach dem Ausrichten mit einem kleinen Gewindestift fixiert. Durch die kopflose Bauform bleibt die Konstruktion kompakt und störkonturfrei.

Beschaffungsvorteile bei Normteile Leinigen

Normteile Leinigen liefert Struktur, nicht nur Teile. Gerade bei Gewindestiften, Schrauben, Normteilen und C-Teilen ist eine saubere Beschaffung wichtig, weil oft viele kleine Positionen aus unterschiedlichen Normen, Werkstoffen und Abmessungen benötigt werden. Gewindestifte DIN EN ISO 4027 / DIN 914 können gemeinsam mit Schrauben, Muttern, Scheiben, Spannelementen, Klemmhebeln, Maschinenfüßen, Lagern, Federn und weiteren technischen Komponenten beschafft werden.

Alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, können in einer Bestellung zusammengefasst werden. Das reduziert Bestellaufwand, erleichtert die Disposition und hilft technischen Einkäufern, Konstrukteuren, Fertigungsleitern und Instandhaltern bei einer strukturierten Versorgung. Zusätzlich gibt es keine Mindestbestellwerte. Dadurch lassen sich auch Einzelteile, Muster, Reparaturmengen und kleine Projektbedarfe wirtschaftlich bestellen.

Handlungsempfehlung

Wählen Sie Gewindestifte DIN EN ISO 4027 / DIN 914 mit Spitze, wenn Bauteile auf Wellen, Achsen oder in Baugruppen besonders sicher gegen Verdrehen oder Verschieben fixiert werden sollen und eine punktuelle Markierung des Gegenmaterials zulässig ist. Prüfen Sie vor der Bestellung Gewindedurchmesser, Länge, Werkstoff, Oberfläche, Gegenmaterial, Korrosionsumgebung und Montagezugänglichkeit. Für empfindliche Oberflächen oder lösbare Klemmungen ohne Eindrückung kann eine andere Gewindestiftform geeigneter sein.

FAQ zu Gewindestiften DIN EN ISO 4027 / DIN 914

1. Was ist ein Gewindestift DIN EN ISO 4027 / DIN 914?

Ein Gewindestift DIN EN ISO 4027 / DIN 914 ist eine kopflose Schraube mit Innensechskant und Spitze. Er wird in ein Innengewinde eingeschraubt und dient zum Fixieren, Arretieren oder Sichern von Bauteilen.

2. Ist DIN 914 noch aktuell?

Die frühere DIN 914 wurde durch die internationale Norm DIN EN ISO 4027 ersetzt. Im Handel, in Zeichnungen und in Stücklisten wird DIN 914 aber weiterhin häufig als Such- und Vergleichsbezeichnung verwendet.

3. Wofür wird die Spitze verwendet?

Die Spitze drückt sich beim Anziehen in das Gegenmaterial ein. Dadurch entsteht eine hohe Haltekraft gegen Verdrehen oder Verschieben, zum Beispiel bei Stellringen, Naben oder Riemenscheiben auf Wellen.

4. Was ist der Unterschied zu Gewindestiften DIN 913?

DIN 913 beziehungsweise ISO 4026 beschreibt Gewindestifte mit Kegelkuppe. Diese klemmen eher flächiger und beschädigen das Gegenmaterial weniger stark. DIN EN ISO 4027 / DIN 914 mit Spitze bietet dagegen eine stärkere punktuelle Sicherungswirkung.

5. Welche Werkstoffe sind üblich?

Häufig sind Stahl 45H, blanke oder brünierte Stahlvarianten, verzinkte Ausführungen sowie Edelstahl A2 und Edelstahl A4. Die richtige Wahl hängt von Belastung, Korrosionsumgebung und Anwendung ab.

6. Praxisfall: Eignet sich ein Gewindestift mit Spitze für Stellringe?

Ja. Stellringe auf Wellen sind eine typische Anwendung. Die Spitze drückt sich in die Welle ein und hilft, den Stellring axial zu sichern und gegen Verdrehen zu fixieren.

7. Praxisfall: Kann eine Riemenscheibe mit DIN EN ISO 4027 gesichert werden?

Ja. Bei Riemenscheiben, Zahnrädern oder Kupplungen kann ein Gewindestift mit Spitze die Nabe auf der Welle sichern. Für hohe oder wechselnde Belastungen sollte die gesamte Verbindung konstruktiv geprüft werden.

8. Praxisfall: Ist der Gewindestift für Justieranschläge geeignet?

Ja. In Vorrichtungen können Anschläge, Einstellpunkte oder Halter nach dem Ausrichten mit einem Gewindestift mit Spitze fixiert werden. Die Spitze unterstützt eine stabile Position im Betrieb.

9. Darf ein Gewindestift mit Spitze auf empfindlichen Oberflächen verwendet werden?

Nur bedingt. Die Spitze kann das Gegenmaterial sichtbar eindrücken oder beschädigen. Wenn die Oberfläche nicht markiert werden darf, sind Gewindestifte mit Kegelkuppe, Druckstück oder anderen Endformen oft besser geeignet.

10. Kann ich Gewindestifte mit anderen Normteilen zusammen bestellen?

Ja. Bei Normteile Leinigen können alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, in einer Bestellung zusammengefasst werden. Es gibt keine Mindestbestellwerte, sodass auch kleine Mengen, Muster und Ersatzteile wirtschaftlich beschafft werden können.

Betriebsanleitung

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