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Gummipuffer ballig, D: 125, G: M16, H: 93

Produktinformationen "Gummipuffer ballig"

Gummipuffer ballig mit Innengewinde für Anschlag, Dämpfung und elastische Wegbegrenzung

Ballige Gummipuffer K0576 sind robuste Dämpfungs- und Anschlagelemente für Maschinenbau, Anlagenbau, Aggregatebau, Transporttechnik, Fördertechnik, Agrartechnik, Vorrichtungsbau, Gerätebau, Montagetechnik, Prüftechnik und Instandhaltung. Sie werden eingesetzt, wenn Stöße abgefedert, Schwingungen reduziert, Bewegungswege elastisch begrenzt oder Bauteile schonend gegen harte Anschläge geschützt werden sollen.

Normteile Leinigen führt ballige Gummipuffer K0576 als Produktgruppe in verschiedenen Durchmessern, Höhen, Gewindegrößen und Härtegraden. Die Ausführung besitzt ein Innengewinde und wird als Stahl Typ KE ballig beschrieben. Die Metallteile bestehen aus Stahl der Festigkeit 5.6 und sind verzinkt. Das Elastomer besteht aus Naturkautschuk, je nach Ausführung mit 55 Shore A oder 70 Shore A. Die ballige Form ermöglicht eine elastische, stoßdämpfende Anlage und ist besonders geeignet für Anschläge, Endlagen, Aggregate, Maschinen und bewegte Baugruppen.

Funktion und technischer Nutzen balliger Gummipuffer

Ein balliger Gummipuffer nimmt Bewegungsenergie auf, verformt sich elastisch und gibt die Energie gedämpft wieder ab. Dadurch werden harte Metallanschläge, Schlaggeräusche, Stoßbelastungen und Materialbeanspruchungen reduziert. Die ballige Geometrie sorgt dafür, dass der Kontakt nicht scharfkantig, sondern elastisch und progressiv erfolgt.

Der technische Nutzen liegt in der Kombination aus Anschlagfunktion, Schwingungsdämpfung und Bauteilschutz. Gummipuffer K0576 können als elastische Wegbegrenzung, Maschinenanschlag, Türanschlag, Puffer für Klappen, Anschlag an Verstelleinheiten oder Dämpfer an Aggregaten eingesetzt werden. Besonders bei mobilen und nicht mobilen Aggregaten, Maschinen sowie allgemein als Anschlag sind diese Puffer eine praxisgerechte Lösung.

Ballige Bauform für elastische Anschläge

Die ballige Form unterscheidet diese Gummipuffer von flachen oder zylindrischen Standardpuffern. Beim Auftreffen eines Bauteils wird die Kontaktfläche schrittweise belastet. Dadurch kann der Puffer Stöße weicher aufnehmen und die Belastung progressiver verteilen. Das ist besonders hilfreich, wenn bewegte Teile nicht abrupt auf einen harten Anschlag laufen sollen.

In der Praxis werden ballige Gummipuffer häufig dort eingesetzt, wo Endlagen leiser, schonender und vibrationsärmer gestaltet werden müssen. Dazu gehören Maschinenhauben, Klappen, Schlitten, Aggregate, Rahmen, Transportgestelle, Fördermodule, Türanschläge, Anschläge an Vorrichtungen und bewegliche Schutzabdeckungen.

Werkstoff, Härte und Oberfläche

Die Metallteile der Gummipuffer K0576 bestehen aus Stahl mit Festigkeit 5.6. Die Metallausführung ist verzinkt und bietet damit einen grundlegenden Korrosionsschutz für viele technische Standardumgebungen. Das Elastomer besteht aus Naturkautschuk. Typische Härten sind 55 Shore A und 70 Shore A. 55 Shore A steht für eine mittelharte, elastische Dämpfung, während 70 Shore A härter ist und bei vergleichbarer Geometrie eine geringere Verformung und höhere Gegenkraft bietet.

Naturkautschuk ist für viele Dämpfungsaufgaben sehr gut geeignet, weil er elastisch ist und Stöße wirksam abfedern kann. Gleichzeitig ist zu beachten, dass Gummipuffer aufgrund der Materialzusammensetzung kontaktfärbend sein können. Auf Böden oder Auflageflächen können Abriebspuren oder Abfärbungen entstehen. Bei sichtbaren, empfindlichen oder hellen Kontaktflächen sollte dies konstruktiv berücksichtigt werden.

Innengewinde für einfache Befestigung

Ballige Gummipuffer K0576 besitzen ein Innengewinde. Dadurch können sie auf eine passende Gewindestange, Schraube oder einen Gewindebolzen montiert werden. Diese Befestigungsart ist kompakt, einfach und gut geeignet für Anschläge, Dämpfungspunkte und elastische Wegbegrenzungen an Maschinen und Baugruppen.

Das Innengewinde ermöglicht eine saubere Montage an vorbereiteten Gewindepunkten. Je nach Einbausituation kann der Puffer direkt aufgeschraubt oder über eine Schraube von der Rückseite befestigt werden. Wichtig ist, dass Gewindegröße, Gewindetiefe, Einschraublänge und Gegenbauteil zur erwarteten Belastung passen.

Varianten, Durchmesser und technische Abmessungen

Die Produktgruppe K0576 umfasst typische Varianten mit Durchmessern 50 mm, 80 mm und 125 mm. Dazu passende Gewindegrößen sind M10, M12 und M16. Die Höhen liegen beispielsweise bei 35 mm, 60 mm und 93 mm. Die verlinkte Variante K0576.05003555 besitzt D 50 mm, H 35 mm, Innengewinde M10 und eine Gewindetiefe von 10 mm.

Die Auswahl der passenden Variante richtet sich nach Bauraum, Anschlagenergie, gewünschtem Federweg, erforderlicher Dämpfung, Gewindegröße, Härtegrad, Bewegungsrichtung und Kontaktfläche. Kleinere Puffer sind kompakter und eignen sich für leichte Anschläge oder Gerätebaugruppen. Größere Puffer bieten mehr Volumen, mehr elastischen Weg und eine größere Kontaktfläche für höhere Stoß- und Dämpfungsaufgaben.

Temperaturbereich und Umgebungsbedingungen

Für ballige Gummipuffer K0576 wird ein Temperaturbereich von etwa -30 Grad Celsius bis +80 Grad Celsius genannt. Innerhalb dieses Bereichs kann das Elastomer seine Dämpfungsfunktion in vielen industriellen Standardanwendungen erfüllen. Bei dauerhaft hohen Temperaturen, Öl, Fett, Kraftstoffen, Ozon, UV-Strahlung oder aggressiven Medien sollte die Beständigkeit von Naturkautschuk anwendungsbezogen geprüft werden.

Für Außenanwendungen, chemisch belastete Bereiche oder stark ölhaltige Umgebungen kann je nach Anforderung ein anderer Elastomerwerkstoff sinnvoll sein. Bei normalen Maschinenanschlägen, Aggregaten, Vorrichtungen und technischen Innenanwendungen ist Naturkautschuk jedoch ein bewährter Werkstoff für elastische Stoßdämpfung.

Typische Einsatzbereiche

  • Maschinenbau: elastische Endanschläge, Anschlagpuffer, Schwingungsdämpfer und Stoßbegrenzung an bewegten Baugruppen.
  • Anlagenbau: Dämpfung von Aggregaten, Modulen, Klappen, Wartungsabdeckungen und beweglichen Komponenten.
  • Aggregatebau: Abfederung und Dämpfung von Stößen bei mobilen und stationären Aggregaten.
  • Fördertechnik: Anschläge für Schlitten, Rollenbahnen, Übergabestationen, Führungen und Transportmodule.
  • Transporttechnik: Pufferung von Anschlägen, Rahmen, Transportgestellen, Behältern und beweglichen Aufnahmen.
  • Vorrichtungsbau: schonende Begrenzung von Spannvorrichtungen, Wechselaufnahmen, Klappen und Werkstückträgern.
  • Instandhaltung: Ersatz verschlissener Anschlagpuffer an Maschinen, Hauben, Türen, Aggregaten und Vorrichtungen.

Auswahlkriterien für den passenden balligen Gummipuffer

Bei der Auswahl eines balligen Gummipuffers K0576 sollten Durchmesser, Höhe, Gewindegröße, Gewindetiefe, Shore-Härte, Belastungsrichtung, Anschlagenergie, Temperaturbereich und Umgebung gemeinsam betrachtet werden. Der Gummipuffer muss zur mechanischen Beanspruchung und zur gewünschten Dämpfungswirkung passen.

  • Durchmesser: größere Durchmesser für größere Kontaktfläche, mehr Dämpfungsvolumen und höhere Anschlagaufgaben wählen.
  • Höhe: auf verfügbaren Bauraum, Federweg und gewünschte Wegbegrenzung abstimmen.
  • Gewindegröße: M10, M12 oder M16 passend zur Befestigung und Belastung auswählen.
  • Gewindetiefe: ausreichend Einschraublänge und tragfähige Befestigung sicherstellen.
  • Shore-Härte: 55 Shore A für weichere Dämpfung, 70 Shore A für härtere Abstützung prüfen.
  • Kontaktfläche: Abriebspuren und mögliche Kontaktfärbung bei empfindlichen Flächen berücksichtigen.
  • Umgebung: Temperatur, Öl, Fett, Feuchtigkeit, UV-Strahlung und Medienkontakt bewerten.
  • Belastung: Stoßrichtung, Häufigkeit, Energie, Gewicht und mögliche Scherbelastung berücksichtigen.

Montage und konstruktive Hinweise

Der Gummipuffer wird über das Innengewinde auf eine passende Schraube, Gewindestange oder einen Gewindebolzen montiert. Das Gewinde muss sauber, ausreichend tief eingeschraubt und tragfähig sein. Die Befestigung sollte so ausgelegt sein, dass die Last möglichst axial in den Puffer eingeleitet wird. Seitliche Scherbelastungen, Verkanten oder dauerhaft schräger Druck können die Lebensdauer reduzieren.

Die Anschlagfläche sollte so gestaltet sein, dass der Puffer kontrolliert belastet wird. Scharfe Kanten, punktuelle Kontaktstellen oder raue Gegenflächen können das Elastomer beschädigen. Bei wiederholten Stößen sollte der Puffer regelmäßig auf Risse, bleibende Verformung, Ablösung vom Metallteil, Abrieb und Alterung geprüft werden. Bei stark belasteten Anschlägen kann eine mechanische Endbegrenzung zusätzlich sinnvoll sein, damit der Gummipuffer nicht über seinen zulässigen Verformungsbereich hinaus beansprucht wird.

Praxisbeispiele für ballige Gummipuffer K0576

Endanschlag an einem Maschinenschlitten: Ein Schlitten soll am Ende seines Verfahrwegs nicht hart auf Metall treffen. Der ballige Gummipuffer nimmt die Restenergie auf und reduziert Schlaggeräusche sowie mechanische Belastung.

Klappenanschlag an einer Maschinenverkleidung: Eine Wartungsklappe wird beim Schließen durch einen Gummipuffer abgefangen. Dadurch werden Lack, Scharnier, Rahmen und Klappe geschont.

Aggregat in einer mobilen Maschine: Bewegungen und Stöße im Betrieb werden über Gummipuffer abgefedert. Die elastische Auflage reduziert Vibrationen und schützt angrenzende Baugruppen.

Anschlag in einer Förderanlage: Ein Transportelement läuft gegen einen elastischen Anschlag. Der ballige Puffer begrenzt den Weg, reduziert Stoßbelastung und sorgt für leiseren Betrieb.

Ballige Gummipuffer im Vergleich zu zylindrischen und konischen Gummipuffern

Zylindrische Gummipuffer bieten eine gleichmäßige, flache Geometrie und werden häufig als Maschinenfüße, Abstandshalter oder einfache Dämpfer eingesetzt. Konische Puffer können in bestimmten Anwendungen eine andere Federkennlinie und bessere seitliche Beweglichkeit bieten. Ballige Gummipuffer sind besonders vorteilhaft, wenn ein Bauteil elastisch und progressiv auf einen Anschlag treffen soll.

Die ballige Form eignet sich deshalb sehr gut als Anschlagpuffer und elastische Wegbegrenzung. Wenn dagegen eine dauerhafte Maschinenauflage oder eine definierte Abstandsfunktion gefordert ist, können zylindrische oder konische Gummipuffer je nach Einbausituation die bessere Wahl sein.

Belastung, Dämpfung und Lebensdauer

Die Lebensdauer eines Gummipuffers hängt von Belastung, Verformung, Stoßhäufigkeit, Temperatur, Medienkontakt, UV-Belastung, Montageart und Umgebung ab. Naturkautschuk besitzt gute elastische Eigenschaften, altert jedoch unter ungünstigen Bedingungen. Besonders Öl, Ozon, starke Hitze, dauerhafte Überlastung oder scharfe Kontaktflächen können die Lebensdauer reduzieren.

Für eine zuverlässige Funktion sollte der Gummipuffer nicht dauerhaft überlastet werden. Bei dynamischen Anwendungen ist zu prüfen, ob die Anschlagenergie zur Puffergröße passt. Bei sicherheitsrelevanten Endlagen sollte ein Gummipuffer nicht als alleinige mechanische Sicherung verwendet werden. Dann sind zusätzliche Anschläge, Führungen oder Endlagenbegrenzungen sinnvoll.

Beschaffungsvorteile bei Normteile Leinigen

Normteile Leinigen liefert Struktur, nicht nur Teile. Gerade bei Gummipuffern, Maschinenfüßen, Stellfüßen, Dämpfungselementen, Anschlagmitteln, Schrauben und technischen C-Teilen ist eine geordnete Beschaffung wichtig, weil häufig mehrere Komponenten aus unterschiedlichen Produktgruppen gemeinsam benötigt werden. Ballige Gummipuffer K0576 können gemeinsam mit Maschinenfüßen, Stellfüßen, Scharnieren, Sperrriegeln, Anschlagpuffern, Schrauben, Muttern, Scheiben, Klemmhebeln, Rastbolzen, Lagern, Federn und weiteren Normteilen beschafft werden.

Alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, können in einer Bestellung zusammengefasst werden. Das reduziert Bestellaufwand, vereinfacht die Disposition und unterstützt technische Einkäufer, Konstrukteure, Fertigungsleiter, Instandhalter, Betriebsleiter und Geschäftsführer bei einer strukturierten Versorgung. Zusätzlich gibt es keine Mindestbestellwerte. Dadurch lassen sich Einzelstücke, Ersatzteile, Muster, Reparaturbedarfe und Projektmengen wirtschaftlich bestellen.

Handlungsempfehlung

Wählen Sie ballige Gummipuffer K0576, wenn Stöße, Schläge oder Endlagen elastisch abgefedert und Maschinenbauteile vor harten Anschlägen geschützt werden sollen. Prüfen Sie vor der Bestellung Durchmesser, Höhe, Innengewinde, Gewindetiefe, Shore-Härte, Temperaturbereich, Kontaktfläche, Belastungsrichtung und Umgebungsbedingungen. Für elastische Wegbegrenzungen und robuste Anschläge an Maschinen, Aggregaten und Vorrichtungen ist K0576 eine besonders praxisgerechte Produktgruppe.

FAQ zu balligen Gummipuffern K0576

1. Was ist ein balliger Gummipuffer K0576?

Ein balliger Gummipuffer K0576 ist ein elastisches Dämpfungs- und Anschlagelement mit gewölbter Gummiform und Innengewinde. Er dient zur Stoßdämpfung, Wegbegrenzung und als elastischer Anschlag.

2. Wofür werden ballige Gummipuffer eingesetzt?

Sie werden als Anschlagpuffer, Dämpfungselement, elastische Wegbegrenzung und Stoßschutz an Maschinen, Aggregaten, Klappen, Schlitten, Förderanlagen und Vorrichtungen eingesetzt.

3. Aus welchem Material bestehen Gummipuffer K0576?

Die Metallteile bestehen aus Stahl der Festigkeit 5.6 und sind verzinkt. Das Elastomer besteht aus Naturkautschuk, typischerweise mit 55 Shore A oder 70 Shore A.

4. Welche Gewindegrößen sind erhältlich?

Typische Varianten besitzen Innengewinde M10, M12 oder M16. Die passende Größe richtet sich nach Pufferdurchmesser, Befestigung, Belastung und Bauraum.

5. Was bedeutet Shore A bei Gummipuffern?

Shore A beschreibt die Härte des Elastomers. 55 Shore A ist mittel und elastischer, 70 Shore A ist härter und verformt sich bei gleicher Belastung weniger.

6. Praxisfall: Eignen sich ballige Gummipuffer als Endanschlag für Maschinenschlitten?

Ja. Sie können die Endlage eines Schlittens elastisch begrenzen, Stoßenergie aufnehmen und harte Metallanschläge vermeiden. Bei hoher Energie sollte zusätzlich eine mechanische Endbegrenzung geprüft werden.

7. Praxisfall: Können Gummipuffer K0576 an Klappen und Maschinenverkleidungen eingesetzt werden?

Ja. Beim Schließen von Klappen oder Verkleidungen reduzieren sie Schlaggeräusche und schützen Rahmen, Lack, Scharniere und Flächenelemente vor harter Anlage.

8. Praxisfall: Sind ballige Gummipuffer für Aggregate geeignet?

Ja. Sie eignen sich zur Abfederung und Dämpfung von Stößen bei mobilen und stationären Aggregaten, wenn Belastung, Befestigung und Umgebung zum Puffer passen.

9. Worauf muss bei der Montage geachtet werden?

Das Innengewinde muss ausreichend tief und tragfähig verschraubt werden. Die Belastung sollte möglichst axial erfolgen. Scharfe Kanten, starke Scherkräfte und dauerhafte Überlastung sollten vermieden werden.

10. Kann ich ballige Gummipuffer K0576 mit anderen Normteilen zusammen bestellen?

Ja. Bei Normteile Leinigen können Gummipuffer, Maschinenfüße, Schrauben, Muttern und alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, in einer Bestellung zusammengefasst werden. Es gibt keine Mindestbestellwerte.

T:16

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