Gummipuffer parabelförmig, D: 75, H: 89, G: M12
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EAN: 4059245178780
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Gummipuffer parabelförmig für Anschlag, Stoßdämpfung und elastische Wegbegrenzung
Parabelförmige Gummipuffer sind robuste Anschlag- und Dämpfungselemente für Maschinenbau, Anlagenbau, Aggregatebau, Fördertechnik, Transporttechnik, Agrartechnik, Vorrichtungsbau, Gerätebau, Montagetechnik, Prüftechnik und Instandhaltung. Sie werden eingesetzt, wenn Stöße abgefedert, Bewegungswege elastisch begrenzt und harte Metallanschläge vermieden werden sollen.
Normteile Leinigen führt die Baureihe K0574 in verschiedenen Außendurchmessern, Höhen, Gewindegrößen und Gewindelängen. Die Ausführung besitzt ein Außengewinde und lässt sich direkt in Gewindebohrungen, Halter, Rahmen oder Maschinenbauteile einschrauben. Durch die parabelförmige Geometrie entsteht eine besonders praxisgerechte Kombination aus weichem Ansprechen, progressiver Dämpfung und robuster Endlagenbegrenzung.
Funktion und technischer Nutzen
Ein elastischer Anschlag nimmt Bewegungsenergie auf, verformt sich kontrolliert und reduziert dadurch Schlagbelastungen, Geräusche und Schwingungen. Statt dass ein bewegtes Bauteil hart auf Metall trifft, übernimmt das Elastomer die Dämpfungsarbeit. Das schützt Führungen, Lager, Scharniere, Rahmen, Abdeckungen, Anschläge und Befestigungspunkte.
Die parabelförmige Bauform ist besonders gut geeignet, wenn ein Bauteil weich abgefangen werden soll, die Gegenkraft aber mit zunehmender Verformung deutlich ansteigen muss. Dadurch werden Endlagen kontrollierter erreicht, ohne dass die Konstruktion unnötig hart belastet wird. Genau dieser progressive Kraftverlauf macht solche Puffer für Maschinenanschläge, Schlitten, Klappen, Aggregate und Fördermodule besonders interessant.
Parabelförmige Bauform für kontrollierte Endlagendämpfung
Die Form unterscheidet sich von zylindrischen, konischen und balligen Ausführungen. Während zylindrische Varianten häufig als einfache Auflager, Abstandshalter oder Maschinenfüße eingesetzt werden, ist die parabelförmige Geometrie stärker auf Stoßaufnahme und Endlagendämpfung ausgelegt.
Bei geringer Belastung gibt das Elastomer zunächst elastisch nach. Mit zunehmender Kompression steigt der Widerstand. Bewegte Bauteile werden dadurch nicht abrupt gestoppt, sondern kontrolliert abgebremst. Das reduziert Schlaggeräusche, senkt lokale Belastungsspitzen und kann die Lebensdauer angrenzender Bauteile verbessern.
Werkstoff, Härte und Oberfläche
Die Metallteile bestehen typischerweise aus Stahl der Festigkeit 5.6 und sind verzinkt. Das Elastomer besteht aus Naturkautschuk mit mittlerer Härte, häufig 55 Shore A. Diese Kombination ist für viele industrielle Standardanwendungen geeignet, bei denen eine wirksame Stoßdämpfung, gute Elastizität und eine robuste Gewindebefestigung benötigt werden.
Naturkautschuk bietet sehr gute elastische Eigenschaften und eignet sich besonders für dynamische Anschlag- und Dämpfungsaufgaben. Der übliche Temperaturbereich liegt etwa zwischen -30 Grad Celsius und +80 Grad Celsius. Bei dauerhaftem Kontakt mit Öl, Fett, Kraftstoffen, Ozon, UV-Strahlung oder aggressiven Medien sollte die Beständigkeit des Elastomers anwendungsbezogen geprüft werden.
Außengewinde für einfache Montage
Die Befestigung erfolgt über ein einseitiges Außengewinde. Dadurch kann der Puffer direkt in eine vorbereitete Gewindebohrung eingeschraubt werden. Das ist eine kompakte und robuste Lösung für Anschläge, Dämpfungspunkte, Endlagen und elastische Wegbegrenzungen an Maschinen, Vorrichtungen und Aggregaten.
Das Gewinde muss zur vorhandenen Konstruktion passen und ausreichend tragfähig sein. Wichtig sind Gewindegröße, Gewindelänge, Einschraubtiefe, Grundmaterial und Belastungsrichtung. Für eine lange Lebensdauer sollte die Kraft möglichst axial eingeleitet werden. Starke Scherkräfte, Verkanten oder scharfe Gegenflächen können das Elastomer beschädigen und die Funktion beeinträchtigen.
Varianten, Abmessungen und technische Auswahl
Die Baureihe deckt verschiedene Größen für leichte bis robustere Anschlagaufgaben ab. Typische Varianten besitzen Außendurchmesser wie 20 mm, 30 mm, 35 mm, 50 mm, 75 mm oder 100 mm. Dazu kommen passende Höhen, Gewindegrößen und Gewindelängen, zum Beispiel M6, M8, M10, M12 oder M16 je nach Ausführung.
Die verlinkte Variante besitzt beispielsweise einen Außendurchmesser von 20 mm, eine Höhe von 24 mm, ein Außengewinde M6 und eine Gewindelänge von 18 mm. Für den Shoptext ist jedoch die gesamte Variantenbreite entscheidend: Kleine Ausführungen eignen sich für kompakte Anschläge, Gerätebau und leichte Klappen. Größere Bauformen bieten mehr Elastomervolumen und mehr Dämpfungsreserve für Maschinen, Aggregate und Fördertechnik.
Typische Einsatzbereiche
- Maschinenbau: elastische Endanschläge, Anschlagpuffer, Stoßdämpfung und Wegbegrenzung an bewegten Baugruppen.
- Anlagenbau: Dämpfung von Aggregaten, Modulen, Wartungsabdeckungen, Klappen und Maschinenkomponenten.
- Fördertechnik: Anschläge für Schlitten, Rollenbahnen, Übergabestationen, Führungen und Transportmodule.
- Transporttechnik: Pufferung von Rahmen, Gestellen, Behältern, Wagen und beweglichen Aufnahmen.
- Agrartechnik: elastische Begrenzung an Klappen, Gestängen, Hauben und beweglichen Maschinenbauteilen.
- Vorrichtungsbau: schonende Endlagenbegrenzung von Spannvorrichtungen, Wechselaufnahmen und Werkstückträgern.
- Instandhaltung: Ersatz verschlissener Anschlagpuffer an Maschinen, Türen, Hauben, Aggregaten und Vorrichtungen.
Auswahlkriterien für die passende Ausführung
Bei der Auswahl sollten Außendurchmesser, Höhe, Gewindegröße, Gewindelänge, Shore-Härte, Belastungsrichtung, Anschlagenergie, Temperaturbereich und Umgebung gemeinsam betrachtet werden. Entscheidend ist nicht nur, ob das Gewinde mechanisch passt, sondern ob der Puffer den Stoß sicher aufnehmen und die gewünschte Dämpfungswirkung erreichen kann.
- Außendurchmesser: größere Durchmesser bieten mehr Elastomervolumen und höhere Dämpfungsreserve.
- Höhe: beeinflusst Federweg, Bauhöhe und elastische Wegbegrenzung.
- Gewindegröße: passend zur Befestigung, Belastung und vorhandenen Konstruktion auswählen.
- Gewindelänge: ausreichend Einschraubtiefe und sicheren Halt im Grundmaterial sicherstellen.
- Shore-Härte: 55 Shore A bietet eine mittelharte, elastische Dämpfung für viele Standardanwendungen.
- Belastungsrichtung: möglichst axial belasten und starke Scherkräfte vermeiden.
- Umgebung: Temperatur, Öl, Fett, Feuchtigkeit, UV-Strahlung und Medienkontakt prüfen.
- Kontaktfläche: scharfe Kanten, punktuelle Belastung und stark raue Gegenflächen vermeiden.
Montage und konstruktive Hinweise
Die Montage erfolgt durch Einschrauben des Außengewindes in eine passende Gewindebohrung. Das Gewinde muss sauber, tragfähig und ausreichend tief ausgeführt sein. Beim Einschrauben sollte das Elastomer nicht mit Werkzeug beschädigt, gequetscht oder verdreht werden. Die Anschlagfläche sollte so gestaltet sein, dass der Puffer möglichst mittig und axial belastet wird.
Bei dynamischen Anschlägen ist darauf zu achten, dass das Elastomer nicht dauerhaft über seinen zulässigen Verformungsbereich hinaus beansprucht wird. Bei hoher Bewegungsenergie kann eine zusätzliche mechanische Endbegrenzung sinnvoll sein. Die Gegenfläche sollte frei von scharfen Kanten, Spänen oder stark rauen Oberflächen sein, damit der Puffer nicht frühzeitig einreißt oder ausbricht.
Praxisbeispiele
Endanschlag an einem Maschinenschlitten: Ein Schlitten soll am Ende seines Verfahrwegs nicht hart auf Metall treffen. Der elastische Anschlag nimmt die Restenergie auf, reduziert Schlaggeräusche und schont Führungen, Lager und Rahmen.
Klappenanschlag an einer Maschinenverkleidung: Eine Wartungsklappe wird beim Schließen abgefangen. Dadurch werden Lack, Scharnier, Rahmen und Flächenelemente vor harter Anlage geschützt.
Aggregat in einer mobilen Maschine: Bewegungen und Stöße im Betrieb werden gedämpft. Die elastische Aufnahme reduziert Vibrationen und schützt angrenzende Baugruppen.
Anschlag in einer Förderanlage: Ein Transportelement läuft gegen einen elastischen Endpunkt. Die parabelförmige Form sorgt für kontrollierte Abbremsung und einen leiseren Anlagenbetrieb.
Vergleich zu konischen, balligen und zylindrischen Ausführungen
Konische Puffer bieten ebenfalls ein progressives Verhalten und eignen sich gut für elastische Endlagen. Ballige Varianten besitzen eine gewölbte Kontaktfläche und sind besonders interessant, wenn ein weicher Anschlag mit großem Kontaktbereich gewünscht ist. Zylindrische Ausführungen werden häufig als Maschinenfüße, Abstandshalter oder einfache Dämpfungselemente eingesetzt.
Die parabelförmige Bauform ist dann besonders sinnvoll, wenn eine kompakte Lösung mit zuverlässiger Stoßaufnahme und kontrollierter Endlagendämpfung gesucht wird. Für reine Abstandsfunktionen oder dauerhafte Auflager können andere Bauformen besser geeignet sein. Für dynamische Anschläge an Maschinen, Aggregaten und Vorrichtungen ist die Parabelform häufig eine sehr gute Wahl.
Belastung, Dämpfung und Lebensdauer
Die Lebensdauer hängt von Verformung, Stoßhäufigkeit, Temperatur, Medienkontakt, UV-Belastung, Montageart und Belastungsrichtung ab. Naturkautschuk besitzt gute Dämpfungseigenschaften, kann aber durch Öl, Ozon, starke Hitze, aggressive Medien oder dauerhafte Überlastung schneller altern.
Für zuverlässige Funktion sollte der Puffer regelmäßig auf Risse, bleibende Verformung, Ablösung vom Metallteil, Abrieb und Alterung geprüft werden. Bei sicherheitsrelevanten Endlagen darf ein elastischer Anschlag nicht als alleinige Sicherung betrachtet werden. Dann sind zusätzliche mechanische Anschläge, Führungen oder Endlagenbegrenzungen sinnvoll.
Beschaffungsvorteile bei Normteile Leinigen
Normteile Leinigen liefert Struktur, nicht nur Teile. Gerade bei Gummipuffern, Maschinenfüßen, Stellfüßen, Dämpfungselementen, Anschlagmitteln, Schrauben und technischen C-Teilen ist eine geordnete Beschaffung wichtig, weil häufig mehrere Komponenten aus unterschiedlichen Produktgruppen gemeinsam benötigt werden. Passende Puffer können gemeinsam mit Maschinenfüßen, Stellfüßen, Scharnieren, Sperrriegeln, Anschlagpuffern, Schrauben, Muttern, Scheiben, Klemmhebeln, Rastbolzen, Lagern, Federn und weiteren Normteilen beschafft werden.
Alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, können in einer Bestellung zusammengefasst werden. Das reduziert Bestellaufwand, vereinfacht die Disposition und unterstützt technische Einkäufer, Konstrukteure, Fertigungsleiter, Instandhalter, Betriebsleiter und Geschäftsführer bei einer strukturierten Versorgung. Zusätzlich gibt es keine Mindestbestellwerte. Dadurch lassen sich Einzelstücke, Ersatzteile, Muster, Reparaturbedarfe und Projektmengen wirtschaftlich bestellen.
Handlungsempfehlung
Wählen Sie parabelförmige Gummipuffer, wenn Stöße, Schläge oder Endlagen elastisch abgefedert und Bauteile vor harten Anschlägen geschützt werden sollen. Prüfen Sie vor der Bestellung Außendurchmesser, Höhe, Außengewinde, Gewindelänge, Shore-Härte, Temperaturbereich, Kontaktfläche, Belastungsrichtung und Umgebungsbedingungen. Für Maschinenanschläge, Aggregate, Fördertechnik und Vorrichtungen ist diese Bauform besonders praxisgerecht.
FAQ zu parabelförmigen Gummipuffern
1. Wofür werden parabelförmige Gummipuffer eingesetzt?
Sie dienen als elastische Anschläge, Stoßdämpfer, Schwingungsdämpfer und Wegbegrenzungen an Maschinen, Aggregaten, Förderanlagen, Klappen, Schlitten und Vorrichtungen.
2. Was ist der Vorteil der parabelförmigen Form?
Die Geometrie ermöglicht eine kontrollierte, progressive Dämpfung. Das Elastomer gibt zunächst nach und baut bei stärkerer Verformung mehr Gegenkraft auf.
3. Aus welchem Material bestehen die Metall- und Elastomerteile?
Typische Ausführungen besitzen Metallteile aus Stahl der Festigkeit 5.6, verzinkt. Das Elastomer besteht aus Naturkautschuk mit mittlerer Härte, häufig 55 Shore A.
4. Wie werden diese Puffer befestigt?
Die Befestigung erfolgt über ein einseitiges Außengewinde. Der Puffer wird direkt in eine passende Gewindebohrung eingeschraubt.
5. Was bedeutet 55 Shore A?
55 Shore A beschreibt eine mittelharte Elastomerqualität. Sie bietet eine gute Kombination aus Elastizität, Dämpfung und Stabilität für viele technische Standardanwendungen.
6. Praxisfall: Eignen sich solche Puffer als Endanschlag für Maschinenschlitten?
Ja. Sie können die Endlage elastisch begrenzen, Stoßenergie aufnehmen und harte Metallanschläge vermeiden. Bei hoher Bewegungsenergie sollte zusätzlich eine mechanische Endbegrenzung geprüft werden.
7. Praxisfall: Können sie an Klappen und Maschinenverkleidungen eingesetzt werden?
Ja. Beim Schließen von Klappen oder Verkleidungen reduzieren sie Schlaggeräusche und schützen Rahmen, Lack, Scharniere und Flächenelemente.
8. Praxisfall: Sind sie für Förderanlagen geeignet?
Ja. In Förderanlagen können sie als elastische Anschläge für Transportelemente, Schlitten, Rollenbahnen oder Übergabepunkte verwendet werden.
9. Worauf muss bei der Montage geachtet werden?
Das Außengewinde muss sauber, tragfähig und ausreichend tief verschraubt sein. Die Belastung sollte möglichst axial erfolgen. Scharfe Kanten, starke Scherkräfte und dauerhafte Überlastung sollten vermieden werden.
10. Kann ich passende Gummipuffer mit anderen Normteilen zusammen bestellen?
Ja. Bei Normteile Leinigen können Gummipuffer, Maschinenfüße, Schrauben, Muttern und alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, in einer Bestellung zusammengefasst werden. Es gibt keine Mindestbestellwerte.
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