Kreuzgriff DIN 6335, Form A, Grauguss, Ø 50 mm
1,96 € inkl. MwSt. 1,65 € zzgl. MwSt.
- Kein Mindestbestellwert – kleine Mengen möglich
- Schnelle Lieferung aus Deutschland
- Große Auswahl an Normteilen und Maschinenelementen
Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage
EAN: 4059245041244
Kipp: K0147.110
Das richtige Produkt ist nicht dabei?
Senden Sie uns gerne einfach eine Anfrage, vielleicht können wir Ihnen weiterhelfen.
Kreuzgriffe DIN 6335 Form A aus Grauguss als Rohling für individuelle Bearbeitung
Kreuzgriffe DIN 6335 Form A aus Grauguss sind robuste Rohlinge für manuelle Bedien-, Klemm-, Halte-, Spann- und Verstellaufgaben im Maschinenbau, Vorrichtungsbau, Werkzeugbau, Anlagenbau, Gerätebau und in der industriellen Instandhaltung. Die Form A ist als Rohling ausgeführt und eignet sich besonders für Anwendungen, bei denen Bohrung, Gewinde, Passung oder Befestigungsart individuell nach Kundenzeichnung, Vorrichtung oder vorhandener Maschinenkonstruktion eingebracht werden sollen.
Im Unterschied zu bereits fertig bearbeiteten Kreuzgriffen mit Durchgangsbohrung, Sackloch, Innengewinde oder Außengewinde bietet Form A maximale konstruktive Freiheit. Der Griffkörper kann passend zur jeweiligen Aufnahme nachbearbeitet werden, zum Beispiel durch Bohren, Reiben, Gewindeschneiden, Senken, Verstiften oder andere mechanische Bearbeitungsschritte. Dadurch ist diese Produktgruppe besonders interessant für Sondermaschinenbau, Prototypenbau, Reparaturen, Ersatzteilfertigung und Betriebsmittelbau.
Normteile Leinigen liefert Struktur, nicht nur Teile. Gerade bei Rohlingen ist wichtig, dass Konstruktion, Fertigung, Einkauf und Instandhaltung sauber unterscheiden, ob ein fertiges Bedienteil oder ein nachbearbeitbarer Griffkörper benötigt wird. Alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, können in einer Bestellung zusammengefasst werden. So lassen sich Kreuzgriffe, Schrauben, Bolzen, Muttern, Scheiben, Klemmhebel, Spannelemente, Lager, Federn und weitere Normteile gemeinsam beschaffen. Einen Mindestbestellwert gibt es nicht.
Technische Funktion der Form A
Die Form A nach DIN 6335 bezeichnet Kreuzgriffe als Rohling. Das bedeutet, dass der Griffkörper noch nicht mit einer fertigen Bohrung oder einem fertigen Gewinde für eine bestimmte Befestigungsart ausgeführt ist. Diese Variante ist immer dann sinnvoll, wenn Standardformen wie Durchgangsbohrung, Sackloch, Gewindedurchloch, Gewindesackloch oder Außengewinde nicht exakt zur Anwendung passen.
Form A kann nachträglich an die jeweilige Konstruktion angepasst werden. Dadurch lassen sich Sonderbohrungen, spezielle Gewinde, abweichende Passungen, zusätzliche Sicherungsbohrungen oder individuelle Befestigungslösungen realisieren. Der Kreuzgriff wird damit zu einem flexiblen Grundkörper für individuelle Maschinen- und Vorrichtungslösungen.
Werkstoff Grauguss für robuste Griffkörper
Der Griffkörper besteht aus Grauguss. Grauguss ist ein bewährter Werkstoff für stabile, formfeste und belastbare Bedienteile. Er bietet eine gute Druckfestigkeit, eine solide Haptik und eine wirtschaftliche Grundlage für industrielle Standardanwendungen. Die Ausführung ist je nach Variante gleitgeschliffen und blank, wodurch störende Kanten reduziert und die Handhabung verbessert werden.
Für viele Anwendungen in trockenen, mechanisch beanspruchten Bereichen ist Grauguss eine sehr praxisgerechte Wahl. In feuchten, korrosiven, hygienisch sensiblen oder regelmäßig gereinigten Umgebungen sollte dagegen geprüft werden, ob Edelstahl, Kunststoff oder eine beschichtete Ausführung besser geeignet ist. Die Auswahl des Werkstoffs sollte immer zur Umgebung, zur Bedienhäufigkeit und zur geforderten Lebensdauer passen.
Individuelle Bearbeitung und konstruktive Möglichkeiten
Der große Vorteil von Kreuzgriffen DIN 6335 Form A liegt in der freien Nachbearbeitung. Der Rohling kann mit einer glatten Bohrung versehen werden, wenn er auf einen Bolzen, eine Achse oder eine Welle geschoben werden soll. Er kann mit einem Sackloch ausgeführt werden, wenn eine geschlossene Aufnahme gewünscht ist. Er kann mit einem Innengewinde versehen werden, wenn der Griff als Griffmutter, Klemmgriff oder Verstellelement auf ein Außengewinde geschraubt werden soll.
Auch Sonderlösungen sind möglich, beispielsweise Querbohrungen für Spannstifte, Gewindestifte zur radialen Sicherung, Senkungen, Passbohrungen, Klemmbohrungen oder individuelle Aufnahmegeometrien. Dadurch eignet sich Form A besonders für Konstruktionen, bei denen Standardvarianten nicht ausreichen oder bei denen vorhandene Maschinenkomponenten nachgerüstet werden müssen.
Auswahlkriterien für Konstruktion, Einkauf und Fertigung
Bei Kreuzgriffen Form A steht nicht die fertige Bohrung im Vordergrund, sondern der Griffdurchmesser, die spätere Bearbeitbarkeit und die gewünschte Funktion. Der Griffdurchmesser beeinflusst die Bedienbarkeit und das erreichbare Handmoment. Kleinere Durchmesser eignen sich für kompakte Bedienpunkte und begrenzten Bauraum. Größere Durchmesser bieten eine bessere Greiffläche und erleichtern das Aufbringen höherer Kräfte.
Vor der Auswahl sollte geklärt werden, welche Bearbeitung später erfolgen soll. Dazu gehören Bohrungsdurchmesser, Gewindegröße, Bohrungstiefe, Passung, Sicherungsart, Belastungsrichtung und verfügbare Einbauhöhe. Ebenso wichtig ist die Frage, ob der Griff als drehbares Bedienteil, fester Griffkörper, Klemmgriff, Griffmutter, Spannknopf oder Einstellgriff eingesetzt werden soll.
Montage und Nacharbeit in der Praxis
Die Montage hängt von der nachträglichen Bearbeitung ab. Wird eine Durchgangsbohrung eingebracht, kann der Kreuzgriff über eine Achse, Welle oder einen Bolzen geschoben und bei Bedarf verstiftet, verschraubt oder geklemmt werden. Wird ein Innengewinde eingebracht, kann der Griff als manuell bedienbare Mutter oder Klemmelement auf ein Außengewinde aufgeschraubt werden. Wird ein Sackloch gefertigt, entsteht eine geschlossene Aufnahme für Zapfen, Bolzen oder Stifte.
In der Praxis werden Rohlinge häufig eingesetzt, wenn ältere Maschinen nachgerüstet werden, wenn eine nicht mehr verfügbare Griffvariante ersetzt werden muss oder wenn im Sondermaschinenbau eine spezielle Geometrie erforderlich ist. Auch bei Prototypen und Vorrichtungen ist Form A sinnvoll, weil die endgültige Befestigungsart erst in der Fertigung oder nach praktischen Tests festgelegt werden kann.
Praxisnutzen im Sondermaschinenbau und Vorrichtungsbau
Kreuzgriffe DIN 6335 Form A bieten Konstrukteuren und Fertigungsleitern hohe Flexibilität. Statt eine Konstruktion an eine fertige Standardbohrung anzupassen, kann der Griffkörper passend zur bestehenden Baugruppe bearbeitet werden. Das ist besonders wertvoll bei Einzelvorrichtungen, Retrofit-Projekten, Betriebsmitteln, Prüfaufnahmen und Sondermaschinen.
Für technische Einkäufer ist Form A interessant, wenn eine universell nachbearbeitbare Basis benötigt wird. Für Instandhalter ist der Rohling hilfreich, wenn ein beschädigter Griff ersetzt werden muss, die Originalausführung aber nicht mehr exakt verfügbar ist. Für Fertigung und Montage bietet der Rohling die Möglichkeit, Funktion, Passung und Sicherung direkt auf die Anwendung abzustimmen.
Normumfeld und verwandte Formen
Kreuzgriffe nach DIN 6335 sind in mehreren Formen erhältlich. Form A ist der Rohling für individuelle Bearbeitung. Form B besitzt eine Durchgangsbohrung. Form C besitzt ein Sackloch. Form D ist mit einem Gewindedurchloch ausgeführt. Form E besitzt ein Gewindesackloch. Form L ist mit Außengewinde ausgeführt.
Form A ist die richtige Wahl, wenn keine fertige Standardausführung die Anwendung sauber abdeckt. Wenn dagegen bereits klar ist, dass eine Durchgangsbohrung, ein Sackloch, ein Innengewinde oder ein Außengewinde benötigt wird, kann eine fertig bearbeitete Form wirtschaftlicher sein. Die Entscheidung sollte immer anhand von Funktion, Bearbeitungsaufwand, Stückzahl und Montageanforderung getroffen werden.
Typische Anwendungsbeispiele
- Sondermaschinenbau: individuell gebohrter Kreuzgriff für eine spezielle Verstellachse
- Vorrichtungsbau: nachbearbeiteter Griffkörper für Spannpunkte an Montage- oder Prüfaufnahmen
- Instandhaltung: Ersatz eines alten Bediengriffs, dessen Bohrung oder Aufnahme nicht mehr standardmäßig verfügbar ist
- Werkzeugbau: Griffrohling für manuelle Einstellpunkte an Lehren, Anschlägen oder Werkzeugaufnahmen
- Prototypenbau: flexible Bearbeitung nach Funktionsprüfung und Bauraumtest
- Retrofit: Nachrüstung vorhandener Maschinen mit handbetätigten Griff- und Klemmelementen
Handlungsempfehlung
Wählen Sie Kreuzgriffe DIN 6335 Form A immer dann, wenn ein nachbearbeitbarer Griffrohling benötigt wird und die spätere Bohrung, Passung oder Gewindeausführung individuell festgelegt werden soll. Prüfen Sie vor der Bestellung den benötigten Griffdurchmesser, die spätere Bearbeitung, die Belastung, den verfügbaren Bauraum und die gewünschte Sicherung. Für standardisierte Anwendungen kann eine bereits fertig bearbeitete Form wirtschaftlicher sein. Für Sonderlösungen, Reparaturen und Prototypen ist Form A besonders flexibel.
Wenn zusätzlich passende Schrauben, Bolzen, Stifte, Muttern, Scheiben, Klemmhebel, Spannelemente, Lager, Federn oder weitere Maschinenelemente benötigt werden, können diese bei Normteile Leinigen gemeinsam beschafft werden. Alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, können in einer Bestellung zusammengefasst werden. Das spart Zeit, reduziert Einzelbestellungen und bringt Struktur in Einkauf, Fertigung und Instandhaltung. Einen Mindestbestellwert gibt es nicht.
FAQ zu Kreuzgriffen DIN 6335 Form A aus Grauguss
1. Was bedeutet Form A bei Kreuzgriffen DIN 6335?
Form A bezeichnet Kreuzgriffe als Rohling. Der Griffkörper ist für individuelle Nachbearbeitung vorgesehen und kann je nach Anwendung gebohrt, gerieben, mit Gewinde versehen oder anderweitig angepasst werden.
2. Wann ist ein Kreuzgriff Form A sinnvoll?
Form A ist sinnvoll, wenn keine fertige Standardform mit Durchgangsbohrung, Sackloch, Innengewinde oder Außengewinde zur Konstruktion passt. Der Rohling bietet die Möglichkeit, die Befestigungsart individuell an die Anwendung anzupassen.
3. Worin liegt der Unterschied zwischen Form A und Form B?
Form A ist ein Rohling zur individuellen Bearbeitung. Form B besitzt bereits eine glatte Durchgangsbohrung. Wenn die Bohrung individuell festgelegt werden soll, ist Form A passend. Wenn eine durchgehende Standardbohrung benötigt wird, ist Form B meist die bessere Wahl.
4. Worin liegt der Unterschied zwischen Form A und Form C?
Form C besitzt bereits ein Sackloch. Form A ist dagegen noch nicht auf diese Befestigungsart festgelegt. Form A ist daher flexibler, wenn Bohrungstiefe, Bohrungsdurchmesser oder spätere Aufnahme individuell bestimmt werden müssen.
5. Kann ein Kreuzgriff Form A nachträglich mit einem Gewinde versehen werden?
Ja, Form A kann je nach Auslegung nachträglich gebohrt und mit einem Innengewinde versehen werden. Dabei müssen Wandstärke, Griffgröße, Gewindegröße, Belastung und Bearbeitbarkeit technisch geprüft werden.
6. Praxisfall: Welcher Kreuzgriff eignet sich für eine Sondervorrichtung mit unbekannter Aufnahme?
Wenn die endgültige Aufnahme noch nicht feststeht oder nach praktischen Tests angepasst werden soll, ist Form A als Rohling eine gute Wahl. Der Griff kann später passend zur Vorrichtung gebohrt, gerieben, verstiftet oder mit Gewinde versehen werden.
7. Praxisfall: Kann Form A für die Reparatur einer älteren Maschine genutzt werden?
Ja. Wenn ein alter Griff ersetzt werden muss und die ursprüngliche Bohrung, Passung oder Befestigung nicht mehr als Standardteil verfügbar ist, kann ein Rohling Form A individuell nachbearbeitet und an die vorhandene Maschine angepasst werden.
8. Praxisfall: Ist Form A für Prototypen geeignet?
Ja. Im Prototypenbau ist Form A besonders nützlich, weil die endgültige Befestigungsart oft erst nach Montageversuchen oder Funktionstests festgelegt wird. Der Rohling lässt sich flexibel anpassen und ermöglicht schnelle konstruktive Änderungen.
9. Was ist bei der Bearbeitung von Grauguss zu beachten?
Bei der Bearbeitung von Grauguss sollten geeignete Werkzeuge, saubere Spannung und passende Schnittdaten verwendet werden. Die spätere Bohrung oder das Gewinde muss zur Belastung und zur gewünschten Funktion passen. Bei sicherheitsrelevanten Anwendungen sollte die Auslegung konstruktiv geprüft werden.
10. Können Kreuzgriffe Form A zusammen mit anderen Normteilen bestellt werden?
Ja. Bei Normteile Leinigen können Kreuzgriffe zusammen mit Schrauben, Bolzen, Stiften, Muttern, Scheiben, Klemmhebeln, Spannelementen, Lagern, Federn und weiteren Maschinenelementen bestellt werden. Alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, können in einer Bestellung zusammengefasst werden. Es gibt keinen Mindestbestellwert.
BetriebsanleitungAnmelden