Kreuzgriff DIN 6335, Form B, Grauguss
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EAN: 4059245041336
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Kreuzgriffe DIN 6335 Form B aus Grauguss mit Durchgangsbohrung
Kreuzgriffe DIN 6335 Form B aus Grauguss sind robuste Bedienteile für manuelle Bedien-, Führungs-, Halte-, Positionier- und Klemmaufgaben im Maschinenbau, Vorrichtungsbau, Werkzeugbau, Anlagenbau, Gerätebau und in der industriellen Instandhaltung. Die Form B ist mit einer durchgehenden Bohrung ausgeführt. Dadurch eignet sich diese Variante besonders für Anwendungen, bei denen der Kreuzgriff vollständig über einen Bolzen, eine Achse, einen Stift, eine Welle oder eine zylindrische Aufnahme geschoben wird.
Die Produktgruppe umfasst Kreuzgriffe nach DIN 6335 Form B in unterschiedlichen Griffdurchmessern und Bohrungsgrößen. Je nach Ausführung stehen kompakte Varianten für leichte Bedienpunkte sowie größere Durchmesser für bessere Greifbarkeit und höhere Handmomente zur Verfügung. Die vierarmige Kreuzform ermöglicht eine sichere Kraftübertragung von Hand und reduziert das Abrutschen bei wiederkehrenden Betätigungen.
Normteile Leinigen liefert Struktur, nicht nur Teile. Gerade bei Bedienteilen wie Kreuzgriffen ist die richtige Auswahl nach Norm, Form, Bohrung, Griffdurchmesser, Werkstoff, Einbauraum und Anwendung entscheidend. Alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, können in einer Bestellung zusammengefasst werden. Das vereinfacht die Beschaffung von Bedienteilen, Spannmitteln, Schrauben, Lagern, Federn und weiteren Maschinenelementen. Einen Mindestbestellwert gibt es nicht.
Technische Funktion der Form B
Die Form B nach DIN 6335 bezeichnet Kreuzgriffe mit glatter, durchgehender Bohrung. Im Unterschied zur Form C mit Sackloch ist die Bohrung vollständig durch den Griffkörper geführt. Der Griff kann dadurch über eine Achse, einen Bolzen oder eine Welle geschoben werden. Das ist besonders praktisch, wenn die Gegenkomponente durch den gesamten Griff geführt werden soll oder wenn der Griff nachträglich auf eine vorhandene zylindrische Aufnahme gesetzt wird.
Form B wird häufig als aufschiebbarer Griffkörper, Handgriff, Drehgriff, Führungsgriff oder Bedienelement verwendet. Die durchgehende Bohrung erlaubt flexible konstruktive Lösungen, beispielsweise mit Stiften, Querbohrungen, Sicherungsschrauben, Klemmungen oder formschlüssigen Verbindungen. Dadurch lässt sich der Kreuzgriff an unterschiedliche Vorrichtungen und Maschinenkomponenten anpassen.
Werkstoff Grauguss für robuste Industrieanwendungen
Der Griffkörper besteht aus Grauguss. Dieser Werkstoff bietet hohe Formstabilität, gute Druckfestigkeit und eine bewährte Belastbarkeit für industrielle Standardanwendungen. Grauguss ist besonders geeignet, wenn ein widerstandsfähiger Griffkörper mit solider Haptik, guter Maßhaltigkeit und wirtschaftlicher Beschaffung benötigt wird.
Die Oberfläche ist je nach Ausführung gleitgeschliffen und blank. Dadurch werden Kanten und Grate reduziert, was die Handhabung verbessert. Kreuzgriffe aus Grauguss sind besonders für trockene, mechanisch beanspruchte Umgebungen geeignet. Bei Feuchtigkeit, Außenanwendung, aggressiven Medien, regelmäßiger Reinigung oder hygienischen Anforderungen sollte geprüft werden, ob Edelstahl, Kunststoff oder eine beschichtete Ausführung technisch sinnvoller ist.
Bohrung, Passung und Griffdurchmesser richtig auswählen
Bei Kreuzgriffen DIN 6335 Form B ist die Bohrungsgröße das wichtigste Auswahlkriterium. Die Bohrung muss zur vorgesehenen Gegenkomponente passen, beispielsweise zu einem Bolzen, einer Achse, einem Stift oder einer Welle. Im Normumfeld wird Form B als Durchloch beziehungsweise Durchgangsbohrung beschrieben, häufig mit H7-Bohrung. Das erleichtert die definierte Zuordnung zu zylindrischen Bauteilen und unterstützt eine saubere, reproduzierbare Konstruktion.
Der Griffdurchmesser beeinflusst das erreichbare Handmoment und die Ergonomie. Kleine Durchmesser eignen sich für kompakte Einbauräume und leichte Bedienaufgaben. Größere Griffdurchmesser bieten eine bessere Greiffläche und erleichtern das Einleiten höherer Kräfte. Für häufig betätigte Bedienpunkte ist ein größerer Griffdurchmesser meist komfortabler und praxisgerechter.
Auswahlkriterien für Konstruktion, Einkauf und Instandhaltung
Für eine sichere Auswahl sollten Konstrukteure, technische Einkäufer und Instandhalter mehrere Punkte prüfen: Bohrungsdurchmesser, Passung, Griffdurchmesser, Einbauhöhe, freie Drehbewegung, Werkstoffumgebung, Bedienhäufigkeit, Belastungsrichtung und Art der Sicherung. Bei Form B ist besonders wichtig, ob der Griff nur geführt, dauerhaft befestigt, drehbar gelagert oder zusätzlich gesichert werden soll.
Wenn der Kreuzgriff auf einer Welle oder einem Bolzen mit Kraftübertragung eingesetzt wird, muss die Verbindung konstruktiv passend ausgelegt werden. Möglich sind Verstiften, Verschrauben, Klemmen, Kleben oder eine formschlüssige Verbindung. Bei Anwendungen mit Vibrationen, wechselnden Lasten oder häufigen Rüstvorgängen sollte die Sicherung besonders sorgfältig gewählt werden.
Montage und praktische Anwendung
Die Montage erfolgt durch Aufschieben des Kreuzgriffs auf eine passende zylindrische Aufnahme. Je nach Konstruktion kann der Griff anschließend mit einem Querstift, einer Schraube, einer Klemmung, einer Passung oder einer zusätzlichen Sicherung befestigt werden. Wichtig ist, dass die Bohrung zur Gegenkomponente passt und der Griff in der Anwendung nicht verkantet, wackelt oder unbeabsichtigt abrutscht.
Typische Anwendungen sind Handverstellungen an Vorrichtungen, Bediengriffe auf Führungsbolzen, Drehgriffe an einfachen Achsen, Griffkörper an Einstellmechanismen, Betätigungspunkte an Prüfaufnahmen, Bediengriffe an Maschinenabdeckungen, Halteelemente im Anlagenbau oder robuste Griffpunkte an Montagehilfen. Besonders im Sondermaschinenbau bietet Form B eine einfache und flexible Basis für individuelle Bedienlösungen.
Praxisnutzen im Maschinenbau und Vorrichtungsbau
Kreuzgriffe DIN 6335 Form B bieten den Vorteil einer durchgehenden, glatten Bohrung und einer stabilen Griffgeometrie. Dadurch lassen sie sich gut in Konstruktionen integrieren, bei denen vorhandene Bolzen, Achsen oder Wellen als Träger dienen. Die Kreuzform verbessert die manuelle Bedienbarkeit und ermöglicht schnelle Verstellungen ohne zusätzliches Werkzeug.
Für den Einkauf ist die Normausführung hilfreich, weil Abmessungen, Varianten und technische Merkmale besser vergleichbar sind. Für Konstruktion und Fertigung erleichtert die DIN-Bauform die Dokumentation und den Austausch. Für die Instandhaltung ist wichtig, dass verschlissene oder beschädigte Bedienteile gezielt ersetzt und zusammen mit passenden Normteilen beschafft werden können.
Normumfeld und verwandte Formen
Kreuzgriffe nach DIN 6335 sind in mehreren Formen erhältlich. Form B besitzt eine Durchgangsbohrung, Form C ein Sackloch, Form D ein Gewindedurchloch, Form E ein Gewindesackloch und Form L ein Außengewinde. Dadurch kann die passende Ausführung je nach Montageprinzip gewählt werden.
Form B ist die richtige Wahl, wenn ein glattes Durchloch benötigt wird. Form C eignet sich, wenn eine geschlossene Sackloch-Aufnahme gewünscht ist. Form D und Form E sind sinnvoll, wenn der Griff mit Innengewinde auf ein Außengewinde geschraubt werden soll. Form L wird eingesetzt, wenn der Griff selbst ein Außengewinde besitzt und direkt als Spann- oder Klemmelement verwendet wird.
Handlungsempfehlung
Wählen Sie Kreuzgriffe DIN 6335 Form B immer dann, wenn ein robuster Griffkörper mit durchgehender glatter Bohrung benötigt wird. Prüfen Sie vor der Auswahl besonders Bohrungsdurchmesser, Passung, Griffdurchmesser, Einbauraum und Art der Befestigung. Für drehbare oder häufig betätigte Anwendungen sollte die Bohrung sauber zur Welle, Achse oder zum Bolzen passen. Für höhere Bedienmomente ist ein größerer Griffdurchmesser empfehlenswert.
Wenn zusätzlich Bolzen, Stifte, Schrauben, Muttern, Scheiben, Klemmhebel, Spannelemente, Lager oder Federn benötigt werden, können diese bei Normteile Leinigen herstellerübergreifend in einer Bestellung zusammengefasst werden. Das spart Zeit, reduziert Einzelbestellungen und bringt Struktur in Einkauf, Fertigung und Instandhaltung. Einen Mindestbestellwert gibt es nicht.
FAQ zu Kreuzgriffen DIN 6335 Form B aus Grauguss
1. Was bedeutet Form B bei Kreuzgriffen DIN 6335?
Form B bezeichnet Kreuzgriffe mit glatter, durchgehender Bohrung. Der Griff kann vollständig über einen Bolzen, eine Achse, eine Welle oder einen Stift geschoben werden und eignet sich dadurch als aufschiebbares Bedienteil.
2. Worin liegt der Unterschied zwischen Form B und Form C?
Form B besitzt eine durchgehende Bohrung, während Form C mit einem Sackloch ausgeführt ist. Form B ist sinnvoll, wenn die Gegenkomponente vollständig durch den Griff geführt werden soll. Form C eignet sich, wenn der Griff geschlossen bleiben und nur auf eine begrenzte Bolzenlänge aufgesetzt werden soll.
3. Wann ist ein Kreuzgriff aus Grauguss sinnvoll?
Grauguss ist sinnvoll, wenn ein robuster, formstabiler und belastbarer Griffkörper für industrielle Standardanwendungen benötigt wird. Der Werkstoff eignet sich besonders für Maschinenbau, Vorrichtungsbau, Werkzeugbau, Gerätebau und Anlagenbau.
4. Welche Bohrungsgrößen gibt es bei Kreuzgriffen Form B?
Die Produktgruppe umfasst verschiedene Bohrungsgrößen passend zu unterschiedlichen Griffdurchmessern. Die Auswahl richtet sich nach der vorgesehenen Achse, Welle, dem Bolzen oder Stift sowie nach der gewünschten Funktion in der Konstruktion.
5. Was bedeutet H7 bei der Bohrung?
H7 bezeichnet eine Passung für Bohrungen. Sie hilft dabei, die Bohrung genauer auf zylindrische Gegenstücke wie Bolzen, Achsen oder Wellen abzustimmen. Ob eine enge Führung, Spiel oder zusätzliche Sicherung benötigt wird, hängt von der konkreten Anwendung ab.
6. Praxisfall: Welcher Kreuzgriff eignet sich für einen Griff auf einer Führungsachse?
Wenn der Griff vollständig über eine Führungsachse geschoben werden soll, ist Form B mit durchgehender Bohrung eine passende Wahl. Wichtig ist, dass Bohrungsdurchmesser und Passung zur Achse passen und der Griff bei Bedarf zusätzlich gesichert wird.
7. Praxisfall: Kann Form B für eine Bedienwelle an einer Vorrichtung genutzt werden?
Ja. Form B eignet sich gut als Griffkörper auf einer Bedienwelle oder einem Bolzen. Je nach Kraftübertragung sollte die Verbindung mit einem Querstift, einer Schraube, einer Klemmung oder einer formschlüssigen Lösung gesichert werden.
8. Praxisfall: Was ist bei einer Anwendung mit Vibration zu beachten?
Bei Vibrationen sollte der Kreuzgriff nicht nur aufgeschoben, sondern zusätzlich gesichert werden. Möglich sind Verstiften, Klemmen, Verschrauben oder andere konstruktive Sicherungen. So wird verhindert, dass sich der Griff unbeabsichtigt löst oder verschiebt.
9. Wann sollte statt Form B eine Gewindeausführung gewählt werden?
Eine Gewindeausführung ist sinnvoll, wenn der Kreuzgriff direkt auf ein Außengewinde geschraubt oder als Griffmutter verwendet werden soll. Dafür kommen Form D mit Gewindedurchloch oder Form E mit Gewindesackloch infrage. Wenn der Griff selbst spannen soll, kann Form L mit Außengewinde passend sein.
10. Können Kreuzgriffe Form B zusammen mit anderen Normteilen bestellt werden?
Ja. Bei Normteile Leinigen können Kreuzgriffe zusammen mit Bolzen, Stiften, Schrauben, Muttern, Scheiben, Klemmhebeln, Spannelementen, Lagern, Federn und weiteren Maschinenelementen beschafft werden. Alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, können in einer Bestellung zusammengefasst werden. Es gibt keinen Mindestbestellwert.
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