Kreuzgriff DIN 6335, Form C, Grauguss, Ø 32 mm, Bohrung D: 6
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EAN: 4059245041343
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Kreuzgriffe DIN 6335 Form C aus Grauguss mit Sackloch
Kreuzgriffe DIN 6335 Form C aus Grauguss sind robuste Bedienteile für manuelle Bedien-, Halte-, Positionier- und Klemmaufgaben im Maschinenbau, Vorrichtungsbau, Werkzeugbau, Anlagenbau und in der industriellen Instandhaltung. Die Form C ist mit einem Sackloch ausgeführt. Dadurch eignet sich diese Variante besonders für Anwendungen, bei denen der Kreuzgriff auf einen zylindrischen Bolzen, eine Achse, einen Stift oder eine vorbereitete Aufnahme aufgesteckt und konstruktiv weiterverwendet wird.
Die Produktgruppe umfasst Kreuzgriffe nach DIN 6335 Form C in unterschiedlichen Griffdurchmessern und Bohrungsgrößen. Je nach Variante sind kompakte Ausführungen für enge Einbauräume ebenso möglich wie größere Griffdurchmesser für bessere Handhabung und höhere Bedienmomente. Durch die vierarmige Kreuzform lässt sich der Griff sicher greifen und kontrolliert betätigen. Das ist besonders vorteilhaft bei wiederkehrenden Einstell-, Klemm- und Rüstvorgängen.
Normteile Leinigen liefert Struktur, nicht nur Teile. Bei Kreuzgriffen entscheidet nicht nur die einzelne Abmessung, sondern die passende Zuordnung von Norm, Form, Werkstoff, Bohrung, Griffdurchmesser, Einbauraum und Funktion. Alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, können in einer Bestellung zusammengefasst werden. Das vereinfacht die Beschaffung von Bedienteilen, Spannmitteln, Schrauben, Lagern, Federn und weiteren Maschinenelementen erheblich. Einen Mindestbestellwert gibt es nicht.
Technische Funktion der Form C
Die Form C nach DIN 6335 bezeichnet Kreuzgriffe mit Sackloch. Im Gegensatz zur Form B mit Durchgangsbohrung ist die Bohrung bei Form C nicht vollständig durchgehend. Der Griff wird also nicht komplett durchbohrt, sondern besitzt eine definierte Bohrungstiefe. Das ist sinnvoll, wenn der Griff auf einen Bolzen, Zapfen oder Stift aufgesetzt werden soll, ohne dass die Aufnahme auf der Oberseite sichtbar durchtritt.
Durch die Sackloch-Ausführung entsteht eine optisch saubere und funktional geschlossene Lösung. Gleichzeitig kann der Griff als aufsteckbares Bedienteil, Griffkörper, Drehgriff oder manuelles Einstellelement verwendet werden. In vielen Konstruktionen wird Form C dort eingesetzt, wo eine Welle, ein Bolzen oder ein zylindrischer Ansatz mit einem handbetätigten Griff versehen werden soll.
Werkstoff Grauguss für belastbare Bedienteile
Der Griffkörper besteht aus Grauguss. Dieser Werkstoff bietet eine hohe Formstabilität, gute Druckfestigkeit und eine bewährte mechanische Belastbarkeit für industrielle Standardanwendungen. Grauguss ist besonders geeignet, wenn ein widerstandsfähiger Griffkörper mit solider Haptik und gutem Preis-Leistungs-Verhältnis benötigt wird.
Die Oberfläche ist je nach Ausführung gleitgeschliffen und blank. Dadurch werden Kanten und Grate reduziert, was die Bedienbarkeit verbessert und den Griff angenehmer in der Handhabung macht. Kreuzgriffe aus Grauguss eignen sich besonders für trockene, mechanisch beanspruchte Umgebungen. Bei Feuchtigkeit, Außenanwendung, aggressiven Medien oder hygienischen Anforderungen sollte geprüft werden, ob eine Ausführung aus Edelstahl, Kunststoff oder beschichtetem Grauguss besser geeignet ist.
Bohrung, Passung und Griffdurchmesser richtig auswählen
Bei Kreuzgriffen DIN 6335 Form C ist die Bohrungsgröße ein zentrales Auswahlkriterium. Die Bohrung muss zur vorgesehenen Aufnahme passen, zum Beispiel zu einem Bolzen, einer Achse, einem Stift oder einem zylindrischen Ansatz. Je nach Normausführung kann die Bohrung als H7-Bohrung ausgeführt sein. Dadurch ist eine genauere Zuordnung zur Gegenkomponente möglich, was besonders bei Positionier- und Führungsfunktionen wichtig ist.
Der Griffdurchmesser beeinflusst die Bedienbarkeit und das erreichbare Handmoment. Kleine Griffdurchmesser eignen sich für kompakte Baugruppen, leichte Betätigung und begrenzten Bauraum. Größere Griffdurchmesser ermöglichen ein besseres Greifen und erleichtern das Aufbringen höherer Kräfte. Für häufig bediente Einstellstellen ist ein größerer Griff häufig die ergonomischere Lösung.
Auswahlkriterien für Konstruktion und Einkauf
Für die technische Auswahl sollten Konstrukteure, Einkäufer und Instandhalter mehrere Punkte prüfen: Bohrungsdurchmesser, Bohrungstiefe, Griffdurchmesser, Einbauhöhe, Werkstoff, freie Drehbewegung, Belastung, Bedienhäufigkeit und Umgebungsbedingungen. Bei Form C ist besonders wichtig, dass die Sacklochbohrung zur Länge des aufzunehmenden Bolzens oder Zapfens passt. Ist der Bolzen zu lang, liegt der Griff nicht sauber an. Ist die Aufnahme zu kurz, kann die Verbindung instabil werden.
Außerdem sollte festgelegt werden, ob der Griff nur aufgesteckt, zusätzlich verstiftet, verklebt, geklemmt oder anderweitig gesichert werden muss. Bei Anwendungen mit Vibrationen, wechselnder Belastung oder häufiger Bedienung ist eine zusätzliche Sicherung in vielen Fällen sinnvoll. Die konkrete Ausführung hängt von der Konstruktion, der Kraftübertragung und der gewünschten Lösbarkeit ab.
Montage und Anwendung in der Praxis
Die Montage erfolgt durch Aufsetzen des Kreuzgriffs auf eine passende zylindrische Aufnahme. Je nach Konstruktion kann der Griff anschließend mit einem Stift, einer Schraube, einer Klemmung, einer Presspassung oder einer anderen Verbindung gesichert werden. Wichtig ist eine saubere Passung zwischen Bohrung und Gegenstück, damit der Griff spielfrei oder funktionsgerecht geführt wird.
Typische Anwendungen sind Handverstellungen an Vorrichtungen, Bediengriffe an Achsen, Einstellgriffe an Anschlägen, Griffkörper an Führungsbolzen, einfache Drehgriffe an Maschinenabdeckungen, Betätigungselemente an Prüfaufnahmen oder manuelle Einstellpunkte an Montagehilfen. Besonders im Sondermaschinenbau werden Kreuzgriffe Form C häufig genutzt, wenn ein robuster Griffkörper auf eine individuell ausgelegte Aufnahme gesetzt werden soll.
Praxisnutzen im Maschinenbau und Vorrichtungsbau
Kreuzgriffe Form C bieten den Vorteil einer klaren, normgerechten und robusten Griffgeometrie. Durch das Sackloch bleibt die Oberseite geschlossen, was eine saubere Optik und eine definierte Aufnahme ermöglicht. Im Vorrichtungsbau können damit einfache Bedienpunkte geschaffen werden, ohne dass ein durchgehendes Gewinde oder eine durchgehende Bohrung erforderlich ist.
Für technische Einkäufer ist die DIN-Ausführung hilfreich, weil Abmessungen und Formen besser vergleichbar sind. Für Konstrukteure erleichtert die Normung die Auswahl und Dokumentation. Für Fertigung und Instandhaltung ist der Vorteil praktisch: Griffvarianten können bei Bedarf gezielt ersetzt oder zusammen mit passenden Schrauben, Bolzen, Scheiben, Klemmhebeln und weiteren Normteilen beschafft werden.
Normumfeld und verwandte Varianten
Kreuzgriffe nach DIN 6335 sind in mehreren Formen verfügbar. Form B besitzt eine Durchgangsbohrung, Form C ein Sackloch, Form D ein Gewindedurchloch, Form E ein Gewindesackloch und Form L ein Außengewinde. Dadurch lässt sich je nach Konstruktion eine passende Ausführung für Durchsteckmontage, Aufsteckmontage, Aufschrauben oder Einschrauben auswählen.
Form C ist besonders dann geeignet, wenn ein nicht durchgehendes Bohrloch gewünscht ist. Wenn der Griff vollständig über einen Bolzen geschoben werden soll, kann Form B besser passen. Wenn eine Schraubverbindung mit Innengewinde benötigt wird, sind Form D oder Form E relevant. Wenn der Griff selbst mit Außengewinde spannen soll, ist Form L die passende Richtung.
Handlungsempfehlung
Wählen Sie Kreuzgriffe DIN 6335 Form C immer dann, wenn ein robuster Griffkörper mit Sackloch benötigt wird und der Griff auf einen Bolzen, Zapfen, Stift oder eine vorbereitete Aufnahme gesetzt werden soll. Prüfen Sie vor der Auswahl besonders Bohrungsdurchmesser, Bohrungstiefe, Griffdurchmesser und Einbauraum. Für häufige Bedienung oder höhere Handmomente empfiehlt sich ein größerer Griffdurchmesser. Für kompakte Bedienpunkte reicht häufig eine kleinere Ausführung.
Wenn Sie zusätzlich passende Bolzen, Stifte, Schrauben, Muttern, Scheiben, Klemmhebel, Spannelemente, Lager oder Federn benötigen, können Sie diese bei Normteile Leinigen in einer Bestellung bündeln. Alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, können in einer Bestellung zusammengefasst werden. Das spart Zeit, reduziert Einzelbestellungen und bringt Struktur in Einkauf und Instandhaltung. Einen Mindestbestellwert gibt es nicht.
FAQ zu Kreuzgriffen DIN 6335 Form C aus Grauguss
1. Was bedeutet Form C bei Kreuzgriffen DIN 6335?
Form C bezeichnet Kreuzgriffe mit Sackloch. Die Bohrung ist nicht vollständig durchgehend, sondern endet im Griffkörper. Dadurch eignet sich diese Ausführung für das Aufsetzen auf Bolzen, Stifte, Achsen oder zylindrische Aufnahmen.
2. Worin liegt der Unterschied zwischen Form B und Form C?
Form B besitzt eine Durchgangsbohrung, während Form C mit einem Sackloch ausgeführt ist. Form B eignet sich für durchgesteckte Bolzen oder Wellen. Form C ist sinnvoll, wenn der Griff geschlossen bleiben und nur auf eine begrenzte Bolzenlänge aufgesetzt werden soll.
3. Wann ist ein Kreuzgriff aus Grauguss sinnvoll?
Grauguss ist sinnvoll, wenn ein stabiler, formfester und belastbarer Griffkörper für industrielle Standardanwendungen benötigt wird. Der Werkstoff eignet sich besonders für Maschinenbau, Vorrichtungsbau, Werkzeugbau und Anlagenbau.
4. Welche Bohrungsgrößen gibt es bei Kreuzgriffen Form C?
Die Produktgruppe umfasst verschiedene Bohrungsgrößen passend zu unterschiedlichen Griffdurchmessern. Die Auswahl richtet sich nach dem vorgesehenen Bolzen, Zapfen, Stift oder der jeweiligen Aufnahme in der Konstruktion.
5. Wie wähle ich den passenden Griffdurchmesser aus?
Der Griffdurchmesser sollte zum verfügbaren Bauraum und zur gewünschten Bedienkraft passen. Größere Griffdurchmesser lassen sich besser greifen und ermöglichen höhere Handmomente. Kleinere Varianten sind platzsparend und eignen sich für leichtere Betätigungen.
6. Praxisfall: Welcher Kreuzgriff eignet sich für einen Bediengriff auf einem Bolzen?
Wenn der Griff auf einen Bolzen aufgesetzt werden soll und der Bolzen nicht durch den gesamten Griff geführt werden muss, ist Form C mit Sackloch eine geeignete Lösung. Wichtig ist, dass Bohrungsdurchmesser und Bohrungstiefe zur Bolzengeometrie passen.
7. Praxisfall: Kann Form C für eine Verstellung an einer Vorrichtung genutzt werden?
Ja. Form C eignet sich gut für manuelle Einstellpunkte an Vorrichtungen, wenn ein Griffkörper auf einen vorbereiteten Zapfen oder eine Achse gesetzt wird. Bei häufiger Betätigung sollte auf ausreichenden Griffdurchmesser und eine sichere Befestigung geachtet werden.
8. Praxisfall: Was ist bei einer Anwendung mit Vibration zu beachten?
Bei Vibrationen sollte der Kreuzgriff nicht nur aufgesteckt, sondern zusätzlich gesichert werden. Je nach Konstruktion kommen Verstiften, Klemmen, Kleben oder andere form- beziehungsweise kraftschlüssige Sicherungen infrage.
9. Wann sollte statt Form C eine Gewindeausführung gewählt werden?
Eine Gewindeausführung ist sinnvoll, wenn der Kreuzgriff direkt auf ein Außengewinde aufgeschraubt oder als Griffmutter verwendet werden soll. Dafür kommen Form D mit Gewindedurchloch oder Form E mit Gewindesackloch infrage.
10. Können Kreuzgriffe Form C zusammen mit anderen Normteilen bestellt werden?
Ja. Bei Normteile Leinigen können Kreuzgriffe zusammen mit Bolzen, Schrauben, Muttern, Scheiben, Klemmhebeln, Spannelementen, Lagern, Federn und weiteren Maschinenelementen beschafft werden. Alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, können in einer Bestellung zusammengefasst werden. Es gibt keinen Mindestbestellwert.
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