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Kreuzgriff DIN 6335, Form D, Grauguss, Ø 32 mm, Gewinde D: M6

Produktinformationen "Kreuzgriff DIN 6335, Form D, Grauguss"

Kreuzgriffe DIN 6335 Form D aus Grauguss mit Gewindedurchloch

Kreuzgriffe DIN 6335 Form D aus Grauguss sind robuste Bedienteile für manuelle Spann-, Klemm-, Halte- und Befestigungsaufgaben im Maschinenbau, Vorrichtungsbau, Werkzeugbau, Anlagenbau und in der Instandhaltung. Die Form D steht für Kreuzgriffe mit aufgebohrtem Gewinde beziehungsweise Gewindedurchloch. Dadurch eignen sich diese Griffe besonders für Anwendungen, bei denen der Kreuzgriff auf ein vorhandenes Außengewinde, einen Gewindebolzen, eine Spindel oder eine Schraube aufgeschraubt wird.

Die Produktgruppe umfasst Kreuzgriffe DIN 6335 Form D in mehreren Griffdurchmessern und metrischen Gewindegrößen. Typische Varianten reichen von kompakten Ausführungen für leichte Klemmstellen bis zu größeren Griffdurchmessern für höhere Handmomente und kräftigere Spannaufgaben. Durch die symmetrische Kreuzform kann der Bediener das Drehmoment gut von Hand einleiten, ohne zusätzliches Werkzeug zu verwenden.

Normteile Leinigen liefert Struktur, nicht nur Teile. Gerade bei Bedienteilen wie Kreuzgriffen entscheidet die richtige Kombination aus Norm, Form, Gewinde, Griffdurchmesser, Werkstoff, Einbauraum und Belastung darüber, ob eine Konstruktion im Alltag sauber funktioniert. Alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, können in einer Bestellung zusammengefasst werden. Das reduziert Beschaffungsaufwand, vereinfacht die Disposition und sorgt für eine übersichtliche Versorgung von Fertigung, Montage und Instandhaltung. Einen Mindestbestellwert gibt es nicht.

Technische Funktion der Form D

Bei der Form D ist der Kreuzgriff mit einem Gewindedurchloch ausgeführt. Das bedeutet, dass der Griff vollständig über ein Außengewinde aufgeschraubt werden kann. Im Unterschied zu einem Gewindesackloch ist die Gewindetiefe nicht durch einen geschlossenen Boden begrenzt. Das ist besonders vorteilhaft, wenn der Griff auf unterschiedlich lange Gewindebolzen gesetzt wird oder wenn eine größere Einstellstrecke benötigt wird.

In der Praxis wird Form D häufig als Griffmutter, Klemmgriff oder Bedienteil auf Gewindestangen, Spannspindeln, Zugankern, Führungsbolzen oder Schrauben eingesetzt. Der Kreuzgriff übernimmt dabei die Funktion eines gut greifbaren, manuell bedienbaren Muttern- oder Klemmteils. Dadurch lassen sich Anschläge, Halter, Führungen, Abdeckungen und Vorrichtungen schnell lösen, verstellen und wieder fixieren.

Werkstoff Grauguss für robuste Industrieanwendungen

Der Griffkörper besteht aus Grauguss. Dieser Werkstoff bietet eine hohe Formstabilität, gute Druckfestigkeit und eine bewährte Belastbarkeit für industrielle Standardanwendungen. Grauguss ist besonders geeignet, wenn ein widerstandsfähiger Griffkörper mit solider Haptik und gutem Preis-Leistungs-Verhältnis benötigt wird. Die Oberfläche ist je nach Ausführung gleitgeschliffen und blank, wodurch die Bedienbarkeit verbessert und störende Grate reduziert werden.

Kreuzgriffe aus Grauguss eignen sich besonders für trockene, mechanisch beanspruchte Umgebungen im Maschinenbau, Werkzeugbau und Vorrichtungsbau. Bei stark korrosiver Umgebung, Außenanwendung, regelmäßiger Reinigung oder hygienischen Anforderungen sollte geprüft werden, ob eine alternative Werkstoffausführung, beispielsweise Edelstahl oder Kunststoff, technisch sinnvoller ist.

Varianten, Gewinde und Griffdurchmesser

Kreuzgriffe DIN 6335 Form D sind in verschiedenen Griffdurchmessern und metrischen Gewindegrößen erhältlich. Kleinere Griffdurchmesser eignen sich für kompakte Baugruppen, leichte Klemmstellen und enge Einbausituationen. Größere Griffdurchmesser ermöglichen ein höheres Handmoment und sind daher sinnvoll, wenn kräftigere Spann- oder Klemmkräfte benötigt werden.

Die Gewindegröße muss zur vorhandenen Schraube, Gewindestange oder Spindel passen. Gleichzeitig sollte geprüft werden, welche Klemmkraft erforderlich ist, wie oft der Griff betätigt wird und ob Vibrationen oder wechselnde Belastungen auftreten. Ein größerer Griff verbessert die Bedienbarkeit, benötigt aber mehr Bauraum. Ein kleinerer Griff ist platzsparender, kann jedoch weniger komfortabel sein, wenn hohe Kräfte per Hand aufgebracht werden müssen.

Auswahlkriterien für Konstruktion und Einkauf

Für eine sichere Auswahl sollten technische Einkäufer, Konstrukteure und Instandhalter mehrere Punkte prüfen: Gewindegröße, Griffdurchmesser, verfügbare Einbauhöhe, freie Drehbewegung, Werkstoffumgebung, Belastungsrichtung, Bedienhäufigkeit und gewünschte Klemmkraft. Bei Form D ist außerdem wichtig, dass das Gewindedurchloch zur geplanten Gewindelänge passt und der Griff auf der gesamten benötigten Einstellstrecke sauber geführt wird.

Auch das Zusammenspiel mit Gegenkomponenten ist entscheidend. Wird der Kreuzgriff als Griffmutter eingesetzt, müssen Gewindestange, Schraube oder Bolzen ausreichend tragfähig ausgelegt sein. Wird er als Klemmgriff verwendet, sollte die Auflagefläche der Klemmstelle zur Kraftübertragung passen. Bei vibrationsempfindlichen Anwendungen können zusätzliche Sicherungselemente wie Kontermuttern, Federringe, Sicherungsscheiben oder Schraubensicherung sinnvoll sein.

Montage und Anwendung in der Praxis

Die Montage erfolgt durch Aufschrauben des Kreuzgriffs auf ein passendes Außengewinde. Der Griff kann dabei als wieder lösbare manuelle Mutter, als Spannelement oder als Verstellelement genutzt werden. Wichtig ist, dass das Gewinde sauber greift, die Einschraubstrecke ausreichend ist und der Griff nicht mit benachbarten Bauteilen kollidiert.

Typische Anwendungen sind verstellbare Anschläge an Vorrichtungen, Klemmleisten an Maschinen, Führungsverstellungen an Montagestationen, Abdeckungen mit häufigem Wartungszugang, Spannpunkte an Prüfständen, Halterungen im Anlagenbau und manuell einstellbare Positionierhilfen. Der große Praxisnutzen liegt darin, dass Einstellungen schnell und ohne Werkzeug vorgenommen werden können.

Praxisnutzen für Einkauf, Fertigung und Instandhaltung

Für technische Einkäufer sind Kreuzgriffe DIN 6335 Form D interessant, weil sie normgerecht, gut vergleichbar und herstellerübergreifend beschaffbar sind. Für Konstrukteure bieten sie eine klare, bewährte Lösung für manuelle Klemm- und Verstellpunkte. Für Fertigung und Instandhaltung sind sie hilfreich, weil verschlissene oder beschädigte Bedienteile einfach ersetzt werden können und Maschinenbediener ohne Werkzeug arbeiten können.

Besonders im Sondermaschinenbau, bei Betriebsmitteln, Montagevorrichtungen und Prüfaufnahmen ist diese Art von Bedienteil ein kleines, aber wichtiges Detail. Es verbessert die Bedienbarkeit, verkürzt Rüstzeiten und macht Verstellungen im Arbeitsalltag einfacher nachvollziehbar.

Handlungsempfehlung

Wählen Sie Kreuzgriffe DIN 6335 Form D immer dann, wenn ein Griff mit durchgehendem Innengewinde benötigt wird und der Griff auf ein vorhandenes Außengewinde aufgeschraubt werden soll. Stimmen Sie Griffdurchmesser, Gewindegröße und Bauraum auf die tatsächliche Klemmaufgabe ab. Für häufige Bedienung oder höhere Handmomente empfiehlt sich ein größerer Griffdurchmesser. Für kompakte Vorrichtungen und leichte Klemmstellen kann eine kleinere Ausführung ausreichend sein.

Wenn Sie zusätzlich Schrauben, Muttern, Scheiben, Gewindestangen, Klemmhebel, Spannelemente, Lager, Federn oder weitere Maschinenelemente benötigen, können Sie diese bei Normteile Leinigen herstellerübergreifend in einer Bestellung bündeln. Das spart Zeit im Einkauf, reduziert Einzelbestellungen und schafft Struktur in der Beschaffung. Es gibt keinen Mindestbestellwert.

FAQ zu Kreuzgriffen DIN 6335 Form D aus Grauguss

1. Was bedeutet Form D bei Kreuzgriffen DIN 6335?

Form D bezeichnet Kreuzgriffe mit Gewindedurchloch. Der Griff kann vollständig auf ein passendes Außengewinde aufgeschraubt werden und eignet sich dadurch besonders als Griffmutter, Klemmgriff oder manuelles Verstellelement.

2. Worin liegt der Unterschied zwischen Form D und Form E?

Form D besitzt ein durchgehendes Gewinde. Form E besitzt ein Gewindesackloch. Form D ist sinnvoll, wenn der Griff über eine längere Gewindestange laufen oder flexibel auf unterschiedlich langen Außengewinden eingesetzt werden soll. Form E eignet sich, wenn ein geschlossenes Gewindeende gewünscht ist.

3. Wann ist ein Kreuzgriff aus Grauguss die richtige Wahl?

Grauguss ist geeignet, wenn ein robuster, formstabiler und belastbarer Griffkörper für industrielle Anwendungen benötigt wird. Der Werkstoff ist besonders im Maschinenbau, Werkzeugbau, Vorrichtungsbau und Anlagenbau bewährt.

4. Welche Gewindegrößen sind bei Kreuzgriffen Form D üblich?

Die Produktgruppe umfasst verschiedene metrische Gewindegrößen. Die Auswahl richtet sich nach der vorhandenen Gewindestange, Schraube oder Spindel sowie nach der gewünschten Klemmkraft und Belastbarkeit.

5. Wie wähle ich den passenden Griffdurchmesser aus?

Der Griffdurchmesser sollte zum benötigten Handmoment und zum verfügbaren Bauraum passen. Größere Durchmesser erleichtern das Aufbringen höherer Kräfte. Kleinere Durchmesser sind platzsparend und eignen sich für leichtere Klemm- und Verstellaufgaben.

6. Praxisfall: Welcher Kreuzgriff eignet sich für einen verstellbaren Anschlag?

Für einen verstellbaren Anschlag ist Form D sinnvoll, wenn der Griff auf einer Gewindestange oder Schraube geführt wird. Der Griff kann dann als gut greifbare Klemmmutter genutzt werden, um den Anschlag nach dem Einstellen sicher zu fixieren.

7. Praxisfall: Kann Form D an einer Wartungsklappe eingesetzt werden?

Ja, wenn die Wartungsklappe über Gewindebolzen oder Schrauben befestigt wird, kann ein Kreuzgriff Form D als werkzeuglos lösbares Bedienteil eingesetzt werden. Wichtig ist, dass die Verbindung gegen unbeabsichtigtes Lösen ausreichend gesichert ist.

8. Praxisfall: Was ist bei einer Vorrichtung mit häufigen Rüstvorgängen wichtig?

Bei häufigen Rüstvorgängen sollte der Griff gut erreichbar sein, ausreichend Handmoment bieten und genügend Freiraum zum Drehen haben. Ein größerer Griffdurchmesser kann die Bedienung deutlich erleichtern und Rüstzeiten reduzieren.

9. Was ist bei Vibrationen zu beachten?

Bei vibrierenden Maschinen sollte geprüft werden, ob der Kreuzgriff zusätzlich gesichert werden muss. Je nach Anwendung können Kontermuttern, Sicherungsscheiben oder Schraubensicherung sinnvoll sein, damit sich die Klemmstelle nicht unbeabsichtigt löst.

10. Können Kreuzgriffe Form D mit anderen Normteilen gemeinsam bestellt werden?

Ja. Bei Normteile Leinigen können Kreuzgriffe zusammen mit weiteren Normteilen, Schrauben, Muttern, Scheiben, Klemmhebeln, Spannelementen, Lagern und Federn bestellt werden. Alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, können in einer Bestellung zusammengefasst werden. Es gibt keinen Mindestbestellwert.

Betriebsanleitung
D2: 12
Form: D
H: 20
H3: 10
T: 10
Ursprungsland: EU
Werkstoff: Grauguss GJL200
Zolltarif-Nr.: 73181692

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