Kreuzgriff DIN 6335, Form E, Grauguss, Ø 100 mm, Gewinde D: M20
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EAN: 4059245041510
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Kreuzgriffe DIN 6335 Form E aus Grauguss mit Gewindesackloch
Kreuzgriffe DIN 6335 Form E aus Grauguss sind robuste Bedienteile für manuelle Spann-, Klemm-, Halte-, Befestigungs- und Verstellaufgaben im Maschinenbau, Vorrichtungsbau, Werkzeugbau, Anlagenbau, Gerätebau und in der industriellen Instandhaltung. Die Form E ist mit einem Gewindesackloch ausgeführt. Dadurch eignet sich diese Variante besonders für Anwendungen, bei denen der Kreuzgriff auf ein Außengewinde, einen Gewindebolzen, eine Schraube oder eine Spindel aufgeschraubt wird, ohne dass das Gewinde durch den Griffkörper hindurchtritt.
Die Produktgruppe umfasst Kreuzgriffe nach DIN 6335 Form E in verschiedenen Griffdurchmessern und metrischen Gewindegrößen. Je nach Ausführung stehen kompakte Varianten für leichte Klemm- und Bedienpunkte sowie größere Griffdurchmesser für höhere Handmomente und kräftigere Spannaufgaben zur Verfügung. Die vierarmige Kreuzform ermöglicht eine sichere Kraftübertragung von Hand und erleichtert häufige Verstell- und Rüstvorgänge ohne zusätzliches Werkzeug.
Normteile Leinigen liefert Struktur, nicht nur Teile. Bei Kreuzgriffen ist die richtige Auswahl nach Norm, Form, Gewinde, Griffdurchmesser, Werkstoff, Einbauraum und Belastung entscheidend. Alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, können in einer Bestellung zusammengefasst werden. So lassen sich Kreuzgriffe, Schrauben, Muttern, Scheiben, Bolzen, Klemmhebel, Spannelemente, Lager, Federn und weitere Normteile gemeinsam beschaffen. Einen Mindestbestellwert gibt es nicht.
Technische Funktion der Form E
Die Form E nach DIN 6335 bezeichnet Kreuzgriffe mit Gewindesackloch. Das Innengewinde ist nicht durchgehend, sondern endet im Griffkörper. Dadurch entsteht eine geschlossene Lösung, bei der ein eingeschraubter Gewindebolzen oder eine Schraube nicht oben aus dem Griff austritt. Das ist vorteilhaft, wenn eine saubere Optik, eine definierte Einschraubtiefe oder ein geschlossener Griffkörper gewünscht ist.
Form E wird häufig als Griffmutter, Klemmgriff, Spannknopf oder manuelles Verstellelement eingesetzt. Der Griff wird auf ein passendes Außengewinde aufgeschraubt und kann so zum Fixieren, Klemmen, Halten oder Einstellen verwendet werden. Im Vergleich zur Form D mit Gewindedurchloch begrenzt das Gewindesackloch die Einschraubtiefe. Das kann konstruktiv gewünscht sein, wenn der Griff auf einer definierten Gewindelänge sitzen soll.
Werkstoff Grauguss für stabile Industriegriffe
Der Griffkörper besteht aus Grauguss. Dieser Werkstoff bietet eine hohe Formstabilität, gute Druckfestigkeit und eine bewährte mechanische Belastbarkeit für industrielle Standardanwendungen. Grauguss eignet sich besonders für robuste Bedienteile mit solider Haptik, wirtschaftlicher Beschaffung und guter Maßhaltigkeit.
Die Ausführung ist je nach Variante gleitgeschliffen und blank. Dadurch werden störende Kanten reduziert und die Handhabung verbessert. Kreuzgriffe aus Grauguss sind besonders geeignet für trockene und mechanisch beanspruchte Umgebungen. Bei feuchten Einsatzorten, Außenanwendungen, aggressiven Medien, regelmäßiger Reinigung oder hygienischen Anforderungen sollte geprüft werden, ob Edelstahl, Kunststoff oder eine beschichtete Ausführung technisch besser geeignet ist.
Gewinde, Griffdurchmesser und Einschraubtiefe richtig auswählen
Bei Kreuzgriffen DIN 6335 Form E ist die Gewindegröße das zentrale Auswahlkriterium. Das Innengewinde muss zur vorhandenen Schraube, Gewindestange, Spindel oder zum Gewindebolzen passen. Zusätzlich ist die nutzbare Einschraubtiefe entscheidend, da das Gewinde als Sackloch ausgeführt ist. Der eingeschraubte Bolzen darf nicht länger sein als die verfügbare Gewindetiefe, damit der Griff sauber anliegt und die Klemmfunktion zuverlässig arbeitet.
Der Griffdurchmesser beeinflusst das erreichbare Handmoment und die Ergonomie. Kleine Griffdurchmesser eignen sich für kompakte Einbauräume, leichtere Klemmungen und gelegentliche Verstellungen. Größere Griffdurchmesser bieten eine bessere Greiffläche und erleichtern das Aufbringen höherer Kräfte. Für häufige Rüstvorgänge, wiederkehrende Einstellarbeiten oder kräftigere Spannstellen ist ein größerer Griffdurchmesser häufig die praxisgerechtere Wahl.
Auswahlkriterien für Konstruktion, Einkauf und Instandhaltung
Für eine sichere Auswahl sollten Konstrukteure, technische Einkäufer und Instandhalter mehrere Punkte prüfen: Gewindegröße, Gewindetiefe, Griffdurchmesser, Einbauhöhe, freie Drehbewegung, Werkstoffumgebung, Bedienhäufigkeit, Belastungsrichtung und gewünschte Klemmkraft. Bei Form E ist besonders wichtig, dass die Gewindelänge der Gegenkomponente zur Gewindetiefe im Griff passt.
Wird der Kreuzgriff als Griffmutter oder Klemmgriff verwendet, muss die Gegenkomponente ausreichend tragfähig ausgelegt sein. Bei Vibrationen, wechselnder Belastung oder sicherheitsrelevanten Klemmstellen können zusätzliche Sicherungsmaßnahmen sinnvoll sein, zum Beispiel Kontermuttern, Schraubensicherung, Sicherungsscheiben oder konstruktive Anschläge.
Montage und Anwendung in der Praxis
Die Montage erfolgt durch Aufschrauben des Kreuzgriffs auf ein passendes Außengewinde. Dabei sollte der Griff ohne Verkanten bis zur vorgesehenen Anlagefläche eingeschraubt werden. Wichtig ist, dass Gewindegröße, Gewindelänge und Gewindetiefe zusammenpassen. Ist der Bolzen zu lang, kann er im Sackloch anstoßen, bevor die Klemmstelle korrekt anliegt. Ist die Einschraubtiefe zu gering, kann die Verbindung mechanisch zu schwach sein.
Typische Anwendungen sind verstellbare Anschläge, Klemmleisten, Halterungen, Führungsaufnahmen, Maschinenabdeckungen, Prüfaufnahmen, Montagevorrichtungen, Spannpunkte und Bedienelemente an Aggregaten. Form E ist besonders geeignet, wenn ein geschlossener Griffkörper gewünscht wird und der Gewindebolzen nicht sichtbar durch den Griff laufen soll.
Praxisnutzen im Maschinenbau und Vorrichtungsbau
Kreuzgriffe DIN 6335 Form E bieten eine robuste, normgerechte und gut greifbare Lösung für manuelle Klemm- und Verstellpunkte. Das Gewindesackloch sorgt für eine definierte Aufnahme und eine geschlossene Griffoberseite. Dadurch eignet sich Form E besonders für Bedienpunkte, bei denen Funktion, Optik und saubere Montage gleichermaßen wichtig sind.
Für den Einkauf ist die DIN-Ausführung hilfreich, weil Gewindegrößen, Griffdurchmesser und Formen besser vergleichbar sind. Für Konstrukteure erleichtert die Norm die Dokumentation und Variantenwahl. Für Fertigung und Instandhaltung ist der praktische Nutzen hoch, weil beschädigte oder verschlissene Griffe gezielt ersetzt und zusammen mit passenden Normteilen beschafft werden können.
Normumfeld und verwandte Formen
Kreuzgriffe nach DIN 6335 sind in mehreren Formen erhältlich. Form A ist als Rohling ausgeführt. Form B besitzt eine glatte Durchgangsbohrung. Form C besitzt ein Sackloch. Form D ist mit Gewindedurchloch ausgeführt. Form E besitzt ein Gewindesackloch. Form L ist mit Außengewinde ausgeführt.
Form E ist die richtige Wahl, wenn ein Innengewinde benötigt wird, das nicht durch den gesamten Griffkörper läuft. Wenn der Griff vollständig über eine längere Gewindestange laufen soll, ist Form D mit Gewindedurchloch oft passender. Wenn ein glattes Loch ohne Gewinde benötigt wird, kommen Form B oder Form C infrage. Wenn der Griff selbst ein Außengewinde besitzen soll, ist Form L die passende Ausführung.
Typische Anwendungsbeispiele
- Vorrichtungsbau: Griffmutter zum Fixieren eines verstellbaren Anschlags auf einem Gewindebolzen
- Maschinenbau: Klemmgriff für Abdeckungen, Halter oder Führungen mit geschlossener Griffoberseite
- Werkzeugbau: Spannknopf für Lehren, Vorrichtungen und Einstellpunkte mit definierter Gewindetiefe
- Montagetechnik: manuelles Verstellelement für Halteschienen, Anschläge und Aufnahmen
- Instandhaltung: Ersatzgriff für vorhandene Gewindebolzen an Maschinen und Betriebsmitteln
- Prüfstände: schnell lösbarer Griff für wiederkehrende Prüf- und Rüstvorgänge
Handlungsempfehlung
Wählen Sie Kreuzgriffe DIN 6335 Form E immer dann, wenn ein robuster Kreuzgriff mit geschlossenem Innengewinde benötigt wird. Prüfen Sie vor der Auswahl besonders Gewindegröße, Gewindetiefe, Griffdurchmesser, Einbauraum und erforderliche Klemmkraft. Für definierte Gewindebolzen und saubere geschlossene Bedienpunkte ist Form E sehr gut geeignet. Für längere Gewindestangen oder durchlaufende Gewinde kann Form D die bessere Wahl sein.
Wenn zusätzlich Schrauben, Gewindestangen, Muttern, Scheiben, Bolzen, Klemmhebel, Spannelemente, Lager, Federn oder weitere Maschinenelemente benötigt werden, können diese bei Normteile Leinigen gemeinsam beschafft werden. Alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, können in einer Bestellung zusammengefasst werden. Das spart Zeit, reduziert Einzelbestellungen und bringt Struktur in Einkauf, Fertigung und Instandhaltung. Einen Mindestbestellwert gibt es nicht.
FAQ zu Kreuzgriffen DIN 6335 Form E aus Grauguss
1. Was bedeutet Form E bei Kreuzgriffen DIN 6335?
Form E bezeichnet Kreuzgriffe mit Gewindesackloch. Das Innengewinde ist nicht durchgehend, sondern endet im Griffkörper. Dadurch entsteht eine geschlossene Griffausführung für definierte Einschraubtiefen.
2. Worin liegt der Unterschied zwischen Form D und Form E?
Form D besitzt ein Gewindedurchloch, Form E ein Gewindesackloch. Form D eignet sich für durchlaufende Gewindestangen oder längere Außengewinde. Form E ist sinnvoll, wenn der Gewindebolzen nicht durch den Griffkörper austreten soll.
3. Wann ist ein Kreuzgriff aus Grauguss sinnvoll?
Grauguss ist sinnvoll, wenn ein stabiler, formfester und belastbarer Griffkörper für industrielle Standardanwendungen benötigt wird. Der Werkstoff eignet sich besonders für Maschinenbau, Vorrichtungsbau, Werkzeugbau, Anlagenbau und Instandhaltung.
4. Welche Gewindegrößen gibt es bei Kreuzgriffen Form E?
Die Produktgruppe umfasst verschiedene metrische Gewindegrößen passend zu unterschiedlichen Griffdurchmessern. Die Auswahl richtet sich nach vorhandener Schraube, Gewindebolzen, Spindel oder Gewindestange sowie nach gewünschter Klemmkraft.
5. Warum ist die Gewindetiefe bei Form E wichtig?
Weil das Innengewinde als Sackloch ausgeführt ist. Der eingeschraubte Bolzen darf nicht zu lang sein, sonst stößt er im Grund des Gewindes an, bevor der Griff korrekt anliegt. Gleichzeitig muss die Einschraubtiefe ausreichend tragfähig sein.
6. Praxisfall: Welcher Kreuzgriff eignet sich für einen verstellbaren Anschlag?
Wenn der Anschlag über einen festen Gewindebolzen geklemmt wird und eine geschlossene Griffoberseite gewünscht ist, ist Form E eine gute Wahl. Der Griff funktioniert dann als manuell bedienbare Griffmutter mit definierter Einschraubtiefe.
7. Praxisfall: Kann Form E an Maschinenabdeckungen eingesetzt werden?
Ja. Form E eignet sich für Maschinenabdeckungen, Wartungsklappen und Halterungen, wenn diese über Gewindebolzen befestigt werden. Der Vorteil liegt in der werkzeuglosen Bedienung und der geschlossenen Griffausführung.
8. Praxisfall: Was ist bei häufigen Rüstvorgängen zu beachten?
Bei häufigen Rüstvorgängen sollte der Griff gut erreichbar sein, genügend Freiraum zum Drehen haben und einen passenden Griffdurchmesser besitzen. Ein größerer Griffdurchmesser verbessert die Bedienbarkeit und reduziert den Kraftaufwand.
9. Was ist bei Vibrationen zu beachten?
Bei Vibrationen oder wechselnden Lasten sollte geprüft werden, ob der Kreuzgriff zusätzlich gesichert werden muss. Je nach Anwendung können Kontermuttern, Schraubensicherung, Sicherungsscheiben oder konstruktive Anschläge sinnvoll sein.
10. Können Kreuzgriffe Form E zusammen mit anderen Normteilen bestellt werden?
Ja. Bei Normteile Leinigen können Kreuzgriffe zusammen mit Schrauben, Muttern, Scheiben, Bolzen, Klemmhebeln, Spannelementen, Lagern, Federn und weiteren Maschinenelementen beschafft werden. Alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, können in einer Bestellung zusammengefasst werden. Es gibt keinen Mindestbestellwert.
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