Kreuzgriff DIN 6335, Form L, Grauguss, Ø 63 mm, Gewinde D: M12, Länge L: 30
10,35 € inkl. MwSt. 8,70 € zzgl. MwSt.
- Kein Mindestbestellwert – kleine Mengen möglich
- Schnelle Lieferung aus Deutschland
- Große Auswahl an Normteilen und Maschinenelementen
Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage
EAN: 4059245258239
Kipp: K0147.612X30
Das richtige Produkt ist nicht dabei?
Senden Sie uns gerne einfach eine Anfrage, vielleicht können wir Ihnen weiterhelfen.
Kreuzgriffe DIN 6335 aus Grauguss für sicheres Spannen, Klemmen und Bedienen
Kreuzgriffe DIN 6335 aus Grauguss sind robuste Bedienteile für manuelle Spann-, Klemm-, Halte- und Befestigungsaufgaben im Maschinenbau, Vorrichtungsbau, Werkzeugbau, Anlagenbau und in der Instandhaltung. Sie werden überall dort eingesetzt, wo Bauteile ohne zusätzliches Werkzeug sicher fixiert, nachgestellt, gelöst oder positioniert werden müssen. Durch die kreuzförmige Griffgeometrie lässt sich ein hohes Handmoment gut übertragen, ohne dass der Bediener einen separaten Schlüssel oder Hebel benötigt.
Die Produktgruppe umfasst Kreuzgriffe nach DIN 6335 in unterschiedlichen Ausführungen, Durchmessern, Gewindegrößen, Bohrungsformen und Gewindelängen. Je nach Variante stehen Ausführungen mit Außengewinde, Innengewinde, Gewindedurchgangsbohrung, Gewindesackloch, Durchgangsbohrung oder Sackloch zur Verfügung. Damit eignen sich Kreuzgriffe sowohl als Spannschraube, Griffmutter, Klemmgriff, Einstellgriff oder manuell betätigtes Verbindungselement.
Normteile Leinigen liefert Struktur, nicht nur Teile. Gerade bei Bedienteilen wie Kreuzgriffen ist nicht nur der einzelne Griff entscheidend, sondern die passende Auswahl nach Norm, Werkstoff, Gewinde, Griffdurchmesser, Einbauraum und Anwendung. Bei Normteile Leinigen können unterschiedliche Marken und Normteilgruppen in einer Bestellung zusammengefasst werden. Das reduziert Beschaffungsaufwand, spart Zeit im Einkauf und erleichtert die Versorgung von Fertigung, Montage und Instandhaltung. Einen Mindestbestellwert gibt es nicht.
Funktion und technischer Nutzen von Kreuzgriffen
Ein Kreuzgriff dient der manuellen Kraftübertragung auf eine Schraub-, Klemm- oder Spannstelle. Die vier Griffarme ermöglichen eine sichere Handauflage und eine gute Bedienbarkeit auch bei wiederholten Verstellvorgängen. Im Vergleich zu einfachen Rändelknöpfen oder kleineren Griffmuttern lassen sich mit Kreuzgriffen höhere Drehmomente ergonomisch günstiger aufbringen. Das ist besonders hilfreich bei Spannvorrichtungen, Maschinenabdeckungen, Anschlägen, Führungen, Montagehilfen und verstellbaren Baugruppen.
Typische Aufgaben sind das Fixieren von Anschlägen, das Klemmen von Schlitten und Führungen, das Verstellen von Haltern, das Spannen von Werkstückauflagen, das Befestigen von Schutzhauben oder das schnelle Lösen von wiederkehrenden Montagepunkten. Kreuzgriffe werden häufig dort eingesetzt, wo eine lösbare Verbindung regelmäßig von Hand betätigt wird und gleichzeitig eine klare, robuste und normgerechte Lösung gewünscht ist.
Werkstoff Grauguss und Ausführung
Kreuzgriffe aus Grauguss bieten eine hohe Formstabilität, gute Druckfestigkeit und eine solide Belastbarkeit für industrielle Anwendungen. Grauguss ist besonders geeignet, wenn ein widerstandsfähiger Griffkörper mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis gefragt ist. Die Oberfläche ist je nach Ausführung gleitgeschliffen, wodurch Grate reduziert und die Haptik verbessert werden. Bei Varianten mit Außengewinde wird der Gewindestift in der Regel aus Edelstahl ausgeführt und zusätzlich gesichert. Dadurch entsteht ein belastbares Bedienteil für wiederholte Spann- und Klemmvorgänge.
Grauguss-Kreuzgriffe sind vor allem für den Einsatz in trockenen, mechanisch beanspruchten Umgebungen geeignet. Für Bereiche mit erhöhter Korrosionsbelastung, Reinigungsanforderungen oder hygienischen Anforderungen können je nach Anwendung alternative Ausführungen aus Edelstahl, Kunststoff, Aluminium oder beschichteten Werkstoffen sinnvoll sein. Die Auswahl sollte immer anhand von Umgebung, Belastung, Bedienhäufigkeit und gewünschter Lebensdauer erfolgen.
Varianten und Auswahlkriterien
Bei Kreuzgriffen nach DIN 6335 sind mehrere technische Kriterien entscheidend. Der Griffdurchmesser beeinflusst das erreichbare Handmoment und den benötigten Bauraum. Kleine Griffdurchmesser eignen sich für kompakte Vorrichtungen, leichtere Klemmstellen und enge Einbausituationen. Größere Griffdurchmesser bieten mehr Hebelwirkung und sind vorteilhaft bei stärkeren Klemmkräften oder häufigen Bedienvorgängen.
Die Gewindegröße muss zur Gegenkomponente, zur Belastung und zur geforderten Spannkraft passen. Übliche metrische Gewindegrößen reichen je nach Ausführung von kleineren Gewinden für leichte Verstellungen bis zu größeren Gewinden für kräftigere Spannpunkte. Bei Varianten mit Außengewinde ist zusätzlich die Gewindelänge wichtig. Sie bestimmt die nutzbare Einschraubtiefe und muss zur Materialstärke, Einschraublänge und gewünschten Klemmstrecke passen.
Bei Kreuzgriffen mit Innengewinde oder Bohrung ist zu prüfen, ob ein Gewindedurchgang, ein Gewindesackloch, ein glattes Durchgangsloch oder ein glattes Sackloch benötigt wird. Für Achsen, Bolzen oder Passungen können H7-Bohrungen relevant sein. Für direkte Schraubverbindungen sind Gewindevarianten sinnvoll. Für drehbare oder einstellbare Lösungen kann die Kombination mit Gewindestiften, Anschlagbolzen, Spannelementen oder Gewindebuchsen eine technisch saubere Lösung ergeben.
Montage und praktische Anwendung
Die Montage erfolgt je nach Bauform durch Einschrauben des Außengewindes, Aufschrauben auf ein Außengewinde, Durchstecken über eine Bohrung oder Befestigung an einer Gewindekomponente. Wichtig ist, dass die Gewindelänge ausreichend tragfähig gewählt wird und die Gegenkomponente die auftretenden Klemmkräfte aufnehmen kann. Bei vibrierenden Maschinen oder wechselnden Lasten sollten zusätzliche Sicherungsmaßnahmen geprüft werden, beispielsweise Kontermuttern, Schraubensicherungen oder konstruktive Anschläge.
In der Praxis werden Kreuzgriffe häufig an verstellbaren Anschlägen in Sägevorrichtungen, an Klemmleisten im Vorrichtungsbau, an Spannarmen im Werkzeugbau, an Abdeckungen im Maschinenbau, an verstellbaren Führungen in Montagelinien oder an Haltern in Prüfständen eingesetzt. Der Vorteil liegt in der schnellen Bedienbarkeit: Der Bediener kann die Verbindung ohne Werkzeug lösen, verstellen und wieder sicher klemmen.
Belastung, Bedienbarkeit und Konstruktion
Bei der Auslegung sollte der Kreuzgriff nicht allein nach Gewindegröße ausgewählt werden. Entscheidend sind auch Griffdurchmesser, Handmoment, Einschraubtiefe, Werkstoff der Gegenkomponente, Kontaktfläche, Vibration, Temperaturbereich und Bedienhäufigkeit. Für leichte Klemmungen reicht oft ein kleinerer Griff. Für häufig betätigte oder stärker belastete Spannstellen ist ein größerer Griff ergonomisch und funktional sinnvoller.
Der Griffkörper aus Grauguss ist für viele Standardanwendungen sehr robust. Dennoch sollte bei stoßartigen Belastungen, aggressiven Medien, Außenanwendung oder stark korrosiver Umgebung geprüft werden, ob eine andere Werkstoffausführung die bessere Wahl ist. Für Konstrukteure ist außerdem wichtig, genügend Freiraum für die Handbedienung vorzusehen. Der Kreuzgriff muss vollständig gedreht werden können, ohne mit angrenzenden Bauteilen, Schutzhauben oder Profilen zu kollidieren.
Normumfeld und verwandte Bedienteile
Kreuzgriffe DIN 6335 gehören zum Bereich der Bedienteile, Spann- und Klemmelemente. Sie stehen funktional in engem Zusammenhang mit Sterngriffen, Griffmuttern, Klemmhebeln, Rändelknöpfen, Kugelgriffen, Spanneisen, Spannschrauben und verstellbaren Maschinenelementen. Während Klemmhebel besonders dann geeignet sind, wenn der Hebel nach dem Spannen frei positionierbar sein soll, punkten Kreuzgriffe durch ihre einfache, symmetrische Form, robuste Ausführung und direkte manuelle Bedienung.
Für Serienmaschinen, Sondermaschinen, Vorrichtungen und Instandhaltungsprojekte ist die Normung ein großer Vorteil. Abmessungen, Formen und Gewinde lassen sich einfacher vergleichen, Ersatzteile können strukturierter beschafft werden und Konstruktionen bleiben langfristig nachvollziehbar. Normteile Leinigen unterstützt dabei, passende Varianten und ergänzende Normteile herstellerübergreifend in einer Bestellung zusammenzuführen.
Typische Einsatzbereiche
- Maschinenbau und Sondermaschinenbau: Verstellen und Klemmen von Anschlägen, Führungen, Haltern und Schutzabdeckungen
- Vorrichtungsbau: manuelle Spannpunkte, Positionierhilfen und wiederkehrende Rüstvorgänge
- Werkzeugbau: Fixieren von Aufnahmen, Lehren, Spannplatten und Einstellelementen
- Anlagenbau: Bedienpunkte an Verkleidungen, Klappen, Führungen und Aggregaten
- Montagetechnik: schnelle Verstellung von Haltern, Schienen, Auflagen und Prüfmitteln
- Instandhaltung: Austausch verschlissener Griff- und Klemmelemente an bestehenden Anlagen
Handlungsempfehlung für die Auswahl
Wählen Sie Kreuzgriffe DIN 6335 zuerst nach Funktion aus: Soll der Griff spannen, klemmen, halten, verstellen oder als Griffmutter dienen? Danach folgen Gewindeart, Gewindegröße, Griffdurchmesser, Gewindelänge, Bohrungsform und Werkstoff. Für hohe Bedienhäufigkeit und bessere Kraftübertragung empfiehlt sich ein größerer Griffdurchmesser. Für kompakte Baugruppen ist ein kleinerer Griff oft ausreichend. Bei korrosiver Umgebung oder Reinigungsprozessen sollte geprüft werden, ob Edelstahl oder ein anderer Werkstoff besser geeignet ist.
Wenn mehrere Bedienteile, Spannmittel, Schrauben, Lager oder Maschinenelemente benötigt werden, können alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, in einer Bestellung zusammengefasst werden. Dadurch entsteht eine strukturierte Beschaffung ohne unnötige Einzelbestellungen, ohne Mindestbestellwert und mit besserer Übersicht für Einkauf, Konstruktion und Montage.
FAQ zu Kreuzgriffen DIN 6335 aus Grauguss
1. Wofür werden Kreuzgriffe DIN 6335 verwendet?
Kreuzgriffe DIN 6335 werden für manuelle Spann-, Klemm-, Halte- und Befestigungsaufgaben eingesetzt. Sie eignen sich für verstellbare Baugruppen, Anschläge, Vorrichtungen, Führungen, Abdeckungen und Maschinenkomponenten, die regelmäßig von Hand gelöst oder fixiert werden müssen.
2. Welche Vorteile bietet ein Kreuzgriff gegenüber einem einfachen Schraubenkopf?
Ein Kreuzgriff kann ohne Werkzeug bedient werden und ermöglicht durch seine Griffarme eine bessere Kraftübertragung per Hand. Dadurch lassen sich Rüstzeiten verkürzen, Bedienpunkte ergonomischer gestalten und wiederkehrende Verstellungen schneller durchführen.
3. Wann ist ein Kreuzgriff aus Grauguss sinnvoll?
Grauguss ist sinnvoll, wenn ein robuster, formstabiler und belastbarer Griffkörper für industrielle Standardanwendungen benötigt wird. Der Werkstoff eignet sich besonders für Maschinenbau, Werkzeugbau und Vorrichtungsbau, sofern keine stark korrosive Umgebung vorliegt.
4. Welche Varianten gibt es bei Kreuzgriffen nach DIN 6335?
Je nach Ausführung gibt es Kreuzgriffe mit Außengewinde, Innengewinde, Gewindedurchgangsbohrung, Gewindesackloch, glatter Durchgangsbohrung oder glattem Sackloch. Zusätzlich unterscheiden sich Griffdurchmesser, Gewindegröße, Gewindelänge, Werkstoff und Oberflächenausführung.
5. Wie wähle ich den passenden Griffdurchmesser aus?
Der Griffdurchmesser sollte zum benötigten Handmoment und zum verfügbaren Bauraum passen. Größere Durchmesser ermöglichen eine bessere Kraftübertragung und sind bei stärkeren Klemmungen sinnvoll. Kleinere Durchmesser eignen sich für kompakte Anwendungen und leichtere Verstellungen.
6. Praxisfall: Welcher Kreuzgriff eignet sich für einen verstellbaren Anschlag im Sondermaschinenbau?
Für einen verstellbaren Anschlag ist meist ein Kreuzgriff mit passender Gewindegröße und ausreichender Gewindelänge sinnvoll. Wichtig ist, dass der Griff genügend Handmoment bietet, die Klemmstelle sicher hält und der Bediener den Griff ohne Kollision mit benachbarten Bauteilen drehen kann.
7. Praxisfall: Kann ein Kreuzgriff an einer Schutzabdeckung verwendet werden?
Ja, Kreuzgriffe eignen sich gut für Schutzabdeckungen, Wartungsklappen oder Verkleidungen, die regelmäßig gelöst werden müssen. Dabei sollte geprüft werden, ob die Verbindung sicher gegen unbeabsichtigtes Lösen ausgeführt werden muss und ob eventuell zusätzliche Sicherungselemente erforderlich sind.
8. Praxisfall: Was ist bei vibrierenden Maschinen zu beachten?
Bei Maschinen mit Vibrationen sollte der Kreuzgriff nicht nur nach Gewindegröße ausgewählt werden. Wichtig sind ausreichende Einschraubtiefe, geeignete Gegenkomponenten und gegebenenfalls zusätzliche Sicherungen wie Kontermuttern oder Schraubensicherung, damit sich die Klemmstelle nicht unbeabsichtigt löst.
9. Wann sollte statt Grauguss eine Edelstahl-Ausführung gewählt werden?
Edelstahl ist sinnvoll, wenn Korrosionsbeständigkeit, Reinigungsfähigkeit oder eine höhere Beständigkeit gegen Feuchtigkeit gefordert ist. Das betrifft zum Beispiel Außenbereiche, feuchte Umgebungen, Lebensmitteltechnik, Medizintechnik oder Anlagen mit regelmäßiger Reinigung.
10. Können Kreuzgriffe zusammen mit anderen Normteilen beschafft werden?
Ja. Bei Normteile Leinigen können Kreuzgriffe zusammen mit Schrauben, Muttern, Scheiben, Klemmhebeln, Spannmitteln, Lagern, Federn und weiteren Maschinenelementen bestellt werden. Alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, können in einer Bestellung zusammengefasst werden. Es gibt keinen Mindestbestellwert.
BetriebsanleitungAnmelden