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Kreuzgriff mit Gewindespindel, Ø 40 mm, Gewinde D: M8, Länge L: 47

Produktinformationen "Kreuzgriff mit Gewindespindel"

Kreuzgriffe mit Gewindespindel für manuelles Spannen, Klemmen und Fixieren

Kreuzgriffe mit Gewindespindel sind robuste Bedienelemente zum manuellen Spannen, Klemmen, Halten, Fixieren und Verstellen von Bauteilen im Maschinenbau, Vorrichtungsbau, Werkzeugbau, Anlagenbau und in der Instandhaltung. Durch die kreuzförmige Griffgeometrie lassen sich Klemmkräfte sicher von Hand aufbringen, ohne dass zusätzliches Werkzeug erforderlich ist.

Die Produktgruppe umfasst Kreuzgriffe mit fest integrierter Gewindespindel in verschiedenen Griftdurchmessern, Gewindegrößen und Spindellängen. Typische Ausführungen bestehen aus einem lackierten Kreuzgriff aus Grauguss und einer Gewindespindel aus Stahl. Dadurch eignen sich diese Griffe besonders für robuste industrielle Anwendungen, bei denen ein Bauteil schnell, wiederholbar und kraftvoll von Hand geklemmt oder positioniert werden soll.

Kreuzgriffe mit Gewindespindel werden an Spannvorrichtungen, Anschlägen, Schlitten, Lehren, Maschinenverkleidungen, Haltern, Klemmstücken, Werkstückauflagen, Prüfvorrichtungen und Betriebsmitteln eingesetzt. Sie sind eine bewährte Lösung, wenn Gewindespindel und Griff bereits als komplette Einheit benötigt werden und eine einfache, belastbare Handbedienung gefragt ist.

Normteile Leinigen liefert Struktur, nicht nur Teile. Gerade bei Kreuzgriffen mit Gewindespindel zählt nicht nur der einzelne Griff, sondern das Zusammenspiel aus Gewinde, Spindellänge, Klemmpunkt, Gegenstück, Auflagefläche, Mutter, Scheibe, Vorrichtung und realer Bedienkraft. So entstehen Klemm- und Verstelllösungen, die technisch passen und im Arbeitsalltag zuverlässig funktionieren.

Funktion und technischer Aufbau

Ein Kreuzgriff mit Gewindespindel besteht aus einem handgerecht geformten Kreuzgriff und einer fest verbundenen Gewindespindel. Der Bediener dreht den Griff von Hand. Die Drehbewegung wird über die Gewindespindel in eine axiale Bewegung und damit in eine Klemm-, Spann- oder Verstellkraft umgesetzt.

Die kreuzförmige Griffkontur bietet mehrere Griffpunkte und ermöglicht eine gute Kraftübertragung. Im Vergleich zu einfachen Rändelknöpfen oder kleinen Zylinderknöpfen können Kreuzgriffe mehr Handkraft aufnehmen und eignen sich daher gut für wiederkehrende Spann- und Einstellvorgänge. Die integrierte Gewindespindel macht die Baugruppe montagefreundlich, weil kein separater Gewindestift oder keine zusätzliche Schraube mit einem Griff kombiniert werden muss.

Werkstoffe und Ausführung

Typische Kreuzgriffe mit Gewindespindel dieser Bauart besitzen einen Griffkörper aus Grauguss und eine Gewindespindel aus Stahl. Der Griff ist lackiert, die Gewindespindel je nach Ausführung brüniert. Diese Kombination ist robust, griffig und für viele Standardanwendungen im industriellen Umfeld geeignet.

Grauguss bietet eine hohe Formstabilität und ein solides Griffgefühl. Stahlgewinde ermöglichen eine zuverlässige Kraftübertragung in passenden Innengewinden, Muttern oder Gewindebohrungen. Bei feuchten, korrosionsgefährdeten oder reinigungsintensiven Bereichen sollte geprüft werden, ob eine Edelstahlvariante oder eine besondere Oberflächenbehandlung besser geeignet ist.

Varianten und Auswahlkriterien

Bei der Auswahl von Kreuzgriffen mit Gewindespindel sollten Griftdurchmesser, Gewindegröße, Spindellänge, Klemmweg, Einbauraum und Belastung gemeinsam betrachtet werden. Die passende Ausführung hängt davon ab, welche Kraft aufgebracht werden soll und wie oft der Griff betätigt wird.

  • Griftdurchmesser: größere Griffe ermöglichen eine bessere Handkraftübertragung und mehr Bedienkomfort.
  • Gewindegröße: muss zur Gewindebohrung, Mutter oder Anschlusskonstruktion passen.
  • Spindellänge: bestimmt den nutzbaren Klemmweg und die erreichbare Einschraubtiefe.
  • Werkstoff: Grauguss und Stahl für robuste industrielle Standardanwendungen.
  • Oberfläche: lackierter Griff und brünierte Spindel für typische Maschinenbauumgebungen.
  • Bedienkraft: Handkraft, Klemmkraft und Häufigkeit der Betätigung realistisch bewerten.
  • Klemmstelle: Auflagefläche, Gegenstück und Gewindeeingriff konstruktiv sauber auslegen.
  • Umgebung: Feuchtigkeit, Schmutz, Späne, Öl, Temperatur und Korrosionsbelastung berücksichtigen.
  • Ergonomie: ausreichend Freiraum für die Hand und die Drehbewegung einplanen.
  • Zubehör: Muttern, Scheiben, Druckstücke, Auflagen, Anschläge oder Schutzkappen passend ergänzen.

Einsatzbereiche in Maschinenbau und Vorrichtungsbau

Kreuzgriffe mit Gewindespindel werden überall dort eingesetzt, wo Bauteile manuell geklemmt, gespannt oder verstellt werden müssen. Typische Anwendungen sind Spannvorrichtungen, Werkstückanschläge, Schieber, Verstellplatten, Führungselemente, Niederhalter, Halteplatten, Maschinenabdeckungen, Prüflehren, Montagevorrichtungen und Betriebsmittel.

Im Vorrichtungsbau können Kreuzgriffe mit Gewindespindel zum Fixieren eines verstellbaren Anschlags genutzt werden. Im Maschinenbau eignen sie sich zur manuellen Klemmung von Schlitten, Haltern oder Abdeckungen. In der Instandhaltung sind sie praktische Ersatzteile, wenn vorhandene Griffschrauben beschädigt, verschlissen oder verloren gegangen sind.

Praxisbeispiele für Kreuzgriffe mit Gewindespindel

Ein typischer Praxisfall ist eine Spannvorrichtung für Werkstücke. Der Kreuzgriff wird von Hand gedreht, die Gewindespindel bewegt sich axial und klemmt ein Werkstück, eine Auflage oder einen Anschlag gegen eine definierte Fläche. Dadurch kann der Bediener schnell spannen und wieder lösen, ohne Werkzeug zu verwenden.

Ein weiteres Beispiel ist ein verstellbarer Seitenanschlag an einer Vorrichtung. Der Anschlag wird in die gewünschte Position geschoben und anschließend über den Kreuzgriff mit Gewindespindel festgeklemmt. Das ist besonders praktisch bei wechselnden Werkstückgrößen und häufigen Rüstvorgängen.

Auch bei Maschinenabdeckungen oder Halteplatten können Kreuzgriffe mit Gewindespindel sinnvoll sein. Sie ermöglichen eine werkzeuglose Befestigung, wenn Abdeckungen regelmäßig geöffnet, entfernt oder neu positioniert werden müssen.

Montage und konstruktive Hinweise

Die Gewindespindel muss zur vorhandenen Gewindebohrung oder Mutter passen. Wichtig sind ausreichender Gewindeeingriff, passende Einschraubtiefe und eine stabile Gegenfläche. Wird die Spindel zu kurz gewählt, kann die Klemmfunktion unsicher werden. Wird sie zu lang gewählt, kann sie stören oder in der Konstruktion anschlagen.

Bei der Konstruktion sollte die Klemmfläche sauber ausgeführt werden. Je nach Anwendung können Druckstücke, Scheiben, Schonauflagen oder bewegliche Druckelemente sinnvoll sein, um Werkstücke zu schützen und die Kraft besser einzuleiten. Bei Vibrationen oder wechselnder Belastung sollte geprüft werden, ob eine zusätzliche Sicherung gegen unbeabsichtigtes Lösen erforderlich ist.

Der Griffbereich sollte frei zugänglich bleiben. Kreuzgriffe benötigen Platz für die Hand und die Drehbewegung. Quetschstellen, scharfe Kanten und ungünstige Bedienwinkel sollten vermieden werden, besonders bei häufigen Rüst- und Einstellvorgängen.

Belastung, Klemmkraft und Lebensdauer

Die erreichbare Klemmkraft hängt von Gewindegröße, Gewindesteigung, Handkraft, Reibung, Schmierung, Auflagefläche und Materialpaarung ab. Eine größere Griffausführung kann mehr Handmoment ermöglichen, ersetzt aber keine belastungsgerechte Auslegung der gesamten Klemmstelle.

Für eine lange Lebensdauer sollten Gewinde sauber gehalten und nicht überlastet werden. Schmutz, Späne, Korrosion oder beschädigte Gewindegänge können die Bedienung erschweren und die Klemmwirkung beeinträchtigen. Bei häufigem Gebrauch sind robuste Gewindeeinsätze, passende Muttern oder verschleißarme Gegenstücke sinnvoll.

Abgrenzung zu Sterngriffen, Kreuzgriffen mit Innengewinde und Klemmhebeln

Sterngriffe und Kreuzgriffe mit Innengewinde benötigen einen vorhandenen Gewindezapfen oder eine Schraube. Kreuzgriffe mit Gewindespindel bringen die Schraubspindel bereits mit und sind daher sofort als komplette Griffschraube einsetzbar. Das reduziert Montageaufwand und erleichtert die Auswahl für viele Klemmaufgaben.

Klemmhebel sind vorteilhaft, wenn wenig Platz für eine vollständige Drehbewegung vorhanden ist oder eine Klemmung besonders schnell gelöst und wieder angezogen werden soll. Kreuzgriffe mit Gewindespindel sind dagegen eine robuste, einfache und wirtschaftliche Lösung, wenn ausreichend Platz zum Drehen vorhanden ist und eine direkte manuelle Spannbewegung benötigt wird.

Praxisnutzen für Einkauf, Konstruktion und Instandhaltung

Für Konstrukteure bieten Kreuzgriffe mit Gewindespindel eine einfache Möglichkeit, Klemm- und Verstellfunktionen direkt in Vorrichtungen und Maschinen zu integrieren. Für Instandhalter sind sie wichtige Ersatzteile, wenn Bediengriffe, Griffschrauben oder Spannschrauben beschädigt sind. Für technische Einkäufer und Disponenten sind sie typische C-Teile, die häufig in kleinen Mengen, projektbezogen oder als Ersatzteilbedarf benötigt werden.

Normteile Leinigen kann komplette mechanische Stücklisten herstellerübergreifend bündeln. Das ist besonders hilfreich, wenn neben Kreuzgriffen mit Gewindespindel auch Muttern, Scheiben, Druckstücke, Klemmhebel, Rastbolzen, Scharniere, Griffe, Spannelemente, Anschläge oder weitere Normteile benötigt werden.

Bei Normteile Leinigen gibt es keine Mindestbestellwerte. Einzelne Kreuzgriffe mit Gewindespindel für Reparaturen, Muster und Prototypen können ebenso beschafft werden wie größere Mengen für Maschinenbau, Vorrichtungsbau oder Serienmontage. Alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, können in einer Bestellung zusammengefasst werden. Das reduziert Suchaufwand, Lieferantenanzahl, Bestellvorgänge und Prozesskosten.

Handlungsempfehlung

Wählen Sie Kreuzgriffe mit Gewindespindel zuerst nach Gewindegröße, Spindellänge, Griftdurchmesser und gewünschter Klemmfunktion aus. Prüfen Sie danach Gewindeeingriff, Klemmweg, Handfreiraum, Belastung, Auflagefläche und Umgebungsbedingungen. Für robuste, werkzeuglose Klemm- und Verstellaufgaben im Vorrichtungsbau und Maschinenbau sind Kreuzgriffe mit Gewindespindel eine sehr praxisgerechte Lösung. Wenn zusätzlich Muttern, Scheiben, Druckstücke oder weitere Normteile benötigt werden, empfiehlt sich eine gebündelte Anfrage mit allen mechanischen Positionen.

FAQ zu Kreuzgriffen mit Gewindespindel

1. Wofür werden Kreuzgriffe mit Gewindespindel verwendet?

Kreuzgriffe mit Gewindespindel werden zum manuellen Spannen, Klemmen, Halten, Fixieren und Verstellen von Bauteilen eingesetzt. Typische Anwendungen sind Vorrichtungen, Anschläge, Schlitten, Halter, Abdeckungen und Prüflehren.

2. Was ist der Vorteil einer integrierten Gewindespindel?

Die Gewindespindel ist bereits fest mit dem Kreuzgriff verbunden. Dadurch entsteht eine komplette Griffschraube, die direkt in eine passende Gewindebohrung oder Mutter eingeschraubt werden kann.

3. Welche Gewindegrößen sind bei Kreuzgriffen mit Gewindespindel üblich?

Übliche Varianten umfassen metrische Gewinde wie M6, M8, M10, M12 oder M16. Die passende Gewindegröße richtet sich nach Klemmkraft, Bauraum, Gewindebohrung und mechanischer Belastung.

4. Wie wähle ich die richtige Spindellänge aus?

Die Spindellänge muss zum Klemmweg, zur Bauteildicke und zur Einschraubtiefe passen. Sie sollte lang genug für eine sichere Klemmung sein, aber nicht so lang, dass sie in der Konstruktion stört oder anschlägt.

5. Praxisfall: Kann ich einen verstellbaren Anschlag mit einem Kreuzgriff klemmen?

Ja, das ist eine typische Anwendung. Der Anschlag wird positioniert und anschließend mit dem Kreuzgriff über die Gewindespindel festgeklemmt. Wichtig sind eine passende Gewindegröße und eine stabile Klemmfläche.

6. Praxisfall: Eignet sich ein Kreuzgriff mit Gewindespindel für eine Spannvorrichtung?

Ja, Kreuzgriffe mit Gewindespindel eignen sich gut für einfache Spannvorrichtungen. Bei empfindlichen Werkstücken sollte ein Druckstück oder eine Schonauflage verwendet werden, damit die Spindel keine Druckstellen verursacht.

7. Praxisfall: Kann ich damit eine Maschinenabdeckung werkzeuglos befestigen?

Ja, wenn die Abdeckung regelmäßig geöffnet oder entfernt werden muss, kann ein Kreuzgriff mit Gewindespindel eine praktische werkzeuglose Befestigung sein. Die Gewindeverbindung muss zur Belastung und zum Bedienbereich passen.

8. Was ist der Unterschied zu einem Kreuzgriff mit Innengewinde?

Ein Kreuzgriff mit Innengewinde wird auf einen vorhandenen Gewindezapfen geschraubt. Ein Kreuzgriff mit Gewindespindel besitzt bereits eine herausstehende Gewindespindel und wird in eine Gewindebohrung oder Mutter eingeschraubt.

9. Wann ist ein Klemmhebel besser als ein Kreuzgriff?

Ein Klemmhebel ist besser, wenn nur wenig Platz zum Drehen vorhanden ist oder die Klemmung sehr schnell gelöst und wieder angezogen werden soll. Ein Kreuzgriff ist ideal, wenn ausreichend Drehraum vorhanden ist und eine robuste Handklemmung benötigt wird.

10. Was brauche ich zusätzlich zu Kreuzgriffen mit Gewindespindel?

Je nach Anwendung werden passende Muttern, Scheiben, Druckstücke, Schonauflagen, Klemmplatten, Anschläge, Rastbolzen, Scharniere oder weitere Normteile benötigt. Normteile Leinigen kann diese mechanischen Positionen herstellerübergreifend in einer Bestellung bündeln.

Betriebsanleitung
D2:14
D3:6
E:14
H:25
H1:7,5
H2:3
L:47
R:5
Ursprungsland:Frankreich
Werkstoff:Grauguss
Zolltarif-Nr.:73181595

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