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Kugelgriffe drehbar, D: M8, D1: 32, Werkstoff: Stahl, Ausführung: Innengewinde

Produktinformationen "Kugelgriffe drehbar"

Kugelgriffe drehbar K0726 für Handräder, Kurbeln und manuelle Verstelleinheiten

Drehbare Kugelgriffe K0726 sind kompakte Bedienelemente für Maschinenbau, Vorrichtungsbau, Anlagenbau, Gerätebau, Montagetechnik, Prüftechnik und Instandhaltung. Sie werden eingesetzt, wenn Handräder, Kurbeln, Spindeln, Achsen, Schlitten, Anschläge oder Verstelleinheiten ergonomisch, sicher und wiederholbar von Hand bedient werden sollen. Durch die drehbare Lagerung läuft der Griff während der Drehbewegung mit und reduziert Reibung an der Hand.

Normteile Leinigen führt drehbare Kugelgriffe K0726 als Produktgruppe in verschiedenen Gewindegrößen, Kugeldurchmessern, Werkstoffkombinationen und Ausführungen. Die Baureihe umfasst Varianten mit Innengewinde und Außengewinde sowie Komponenten aus Stahl oder Edelstahl. Die Kugel besteht aus Duroplast PF 31 und ist schwarz glänzend ausgeführt. Damit eignen sich Kugelgriffe K0726 besonders für robuste und optisch saubere Bedienpunkte an Maschinen, Handrädern und Verstellelementen.

Funktion und technischer Nutzen drehbarer Kugelgriffe

Ein drehbarer Kugelgriff wird an einem Handrad, einer Kurbel, einem Hebel oder einer Verstelleinheit montiert. Beim Betätigen bleibt die Hand am Griff, während sich der Griff um seine eigene Achse drehen kann. Dadurch wird die Bedienbewegung gleichmäßiger, angenehmer und besser kontrollierbar.

Der technische Nutzen zeigt sich vor allem bei wiederkehrenden Verstellungen mit mehreren Umdrehungen. Drehbare Kugelgriffe verbessern die Ergonomie, reduzieren Handreibung und ermöglichen eine sichere Führung der Bedienhand. Das ist besonders wichtig bei manuellen Vorschüben, Formatverstellungen, Spannvorrichtungen, Prüfständen, Montagearbeitsplätzen und Maschinenachsen.

Technische Merkmale der Baureihe K0726

Die Kugel der drehbaren Kugelgriffe K0726 besteht aus Duroplast PF 31 und ist schwarz glänzend ausgeführt. Buchse und Bolzen sind je nach Variante aus Stahl oder Edelstahl 1.4305 erhältlich. Stahlausführungen sind blau passiviert, Edelstahlausführungen blank. Dadurch stehen robuste Standardvarianten und korrosionsbeständigere Ausführungen für anspruchsvollere Umgebungen zur Verfügung.

Die Produktgruppe umfasst Ausführungen mit Innengewinde und Außengewinde. Typische Gewindegrößen sind M6, M8, M10 und M12. Je nach Größe variieren Kugeldurchmesser, Höhe, Schlüsselweite, Gewindetiefe und Anschlussabmessungen. Die Auswahl sollte immer passend zur vorhandenen Aufnahme, zum Handrad, zur Kurbel oder zur Verstelleinheit erfolgen.

Ausführungen mit Innengewinde und Außengewinde

Drehbare Kugelgriffe K0726 sind in zwei grundlegenden Anschlussarten erhältlich. Die Ausführung mit Innengewinde wird auf einen vorhandenen Gewindebolzen oder Gewindestift aufgeschraubt. Die Ausführung mit Außengewinde wird in eine passende Gewindebohrung eingeschraubt.

  • Innengewinde: geeignet zur Montage auf vorhandenen Gewindebolzen, Griffzapfen oder Anschlussgewinden.
  • Außengewinde: geeignet zur direkten Verschraubung in Handräder, Kurbeln, Hebel oder Maschinenbauteile mit Innengewinde.
  • Stahlkomponente: wirtschaftliche und robuste Standardausführung für viele Maschinenbauanwendungen.
  • Edelstahlkomponente: sinnvoll bei erhöhter Korrosionsanforderung, Feuchtigkeit oder saubereren Umgebungen.

Werkstoff Duroplast PF 31 und Griffverhalten

Duroplast PF 31 ist ein bewährter Werkstoff für Griffe und Bedienelemente. Er ist formstabil, hart, griffig und für viele industrielle Standardanwendungen geeignet. Die schwarz glänzende Oberfläche sorgt für eine klassische technische Optik und lässt sich gut mit Handrädern, Kurbeln, Maschinenverkleidungen und Verstellelementen kombinieren.

Durch die kugelige Griffgeometrie liegt der Griff angenehm in der Hand. Die drehbare Lagerung unterstützt eine flüssige Bedienbewegung, besonders wenn der Griff an einem Handrad oder einer Kurbel über mehrere Umdrehungen geführt wird. Im Vergleich zu starren Kugelgriffen ist die drehbare Ausführung deutlich komfortabler bei häufigen oder längeren Bedienvorgängen.

Typische Einsatzbereiche

  • Maschinenbau: Griffe an Handrädern, Kurbeln, Zustellachsen, Schlitten, Führungen und Spindeln.
  • Vorrichtungsbau: Bediengriffe für Spannvorrichtungen, Anschläge, Werkstückauflagen und Wechselaufnahmen.
  • Verpackungstechnik: Formatverstellungen an Seitenführungen, Anschlägen, Zuführungen und Führungsschienen.
  • Montagetechnik: manuelle Einstellung von Bauteilaufnahmen, Arbeitshöhen, Greifern und Führungselementen.
  • Prüftechnik: Bedienung von Prüfadaptern, Schlitten, Messeinrichtungen und Verstelleinheiten.
  • Gerätebau: kompakte Bedienpunkte an technischen Geräten, Gehäusen und mechanischen Verstellungen.
  • Instandhaltung: Ersatz oder Nachrüstung verschlissener Griffe an Handrädern, Kurbeln und Maschinen.

Auswahlkriterien für den passenden Kugelgriff

Bei der Auswahl eines drehbaren Kugelgriffs K0726 sollten Anschlussart, Gewindegröße, Werkstoff der Komponente, Kugeldurchmesser, Bedienhäufigkeit, Einbauraum und Umgebung gemeinsam betrachtet werden. Entscheidend ist, dass der Griff mechanisch zur Aufnahme passt und ergonomisch gut erreichbar ist.

  • Anschlussart: Innengewinde oder Außengewinde passend zur vorhandenen Konstruktion wählen.
  • Gewindegröße: M6, M8, M10 oder M12 passend zu Handrad, Kurbel oder Aufnahmebohrung auswählen.
  • Kugeldurchmesser: größere Kugeln bieten mehr Grifffläche und Komfort, kleinere Kugeln benötigen weniger Bauraum.
  • Werkstoff Komponente: Stahl für robuste Standardanwendungen, Edelstahl 1.4305 bei Korrosionsanforderung.
  • Drehbarkeit: besonders sinnvoll bei Kurbeln und Handrädern mit mehreren Umdrehungen.
  • Bedienraum: Freiraum für Hand, Griffrotation und Schwenkbewegung einplanen.
  • Umgebung: Feuchtigkeit, Reinigungsprozesse, Schmutz und Temperatur berücksichtigen.
  • Nachrüstung: Gewinde und Aufnahme am vorhandenen Handrad oder Hebel genau prüfen.

Montage und konstruktive Hinweise

Die Montage richtet sich nach der gewählten Ausführung. Kugelgriffe mit Innengewinde werden auf ein Außengewinde geschraubt. Kugelgriffe mit Außengewinde werden in ein vorbereitetes Innengewinde eingeschraubt. Die Gewinde müssen sauber, gratfrei und tragfähig sein. Bei Bedarf sollte eine geeignete Schraubensicherung geprüft werden, insbesondere bei Vibrationen oder häufigen Bedienbewegungen.

Der Griff muss frei drehbar bleiben und darf nicht durch angrenzende Bauteile, Gehäusekanten oder Verschmutzung blockiert werden. Bei Handrädern und Kurbeln sollte die Position so gewählt werden, dass eine natürliche Handhaltung möglich ist und keine Quetschstellen entstehen. Für Nachrüstungen ist zu prüfen, ob das vorhandene Handrad eine geeignete Aufnahme oder Bohrung besitzt.

Praxisbeispiele für drehbare Kugelgriffe K0726

Handrad an einer Verstelleinheit: Ein Handrad wird mit einem drehbaren Kugelgriff ausgestattet. Der Bediener kann die Spindel über mehrere Umdrehungen gleichmäßig verstellen, ohne dass der Griff in der Hand reibt.

Formatverstellung an einer Verpackungsmaschine: Seitenführungen werden regelmäßig auf unterschiedliche Produktbreiten eingestellt. Der drehbare Kugelgriff verbessert die Bedienung und unterstützt schnelle Formatwechsel.

Prüfvorrichtung in der Qualitätssicherung: Ein Schlitten oder Prüfadapter wird manuell positioniert. Der drehbare Kugelgriff erleichtert feinfühlige und wiederkehrende Einstellbewegungen.

Nachrüstung an einer älteren Maschine: Ein verschlissener Griff an einer Kurbel wird durch einen drehbaren Kugelgriff ersetzt. Dadurch verbessert sich die Bedienbarkeit, ohne dass die gesamte Kurbel ersetzt werden muss.

Drehbare Kugelgriffe im Vergleich zu festen Griffen und Zylindergriffen

Feste Kugelgriffe sind einfach und robust, eignen sich aber eher für kurze Bedienbewegungen oder reine Griff- und Zugfunktionen. Drehbare Kugelgriffe sind komfortabler, wenn rotierende Bedienbewegungen ausgeführt werden. Sie laufen mit der Handbewegung mit und sind deshalb besonders für Handräder und Kurbeln geeignet.

Drehbare Zylindergriffe bieten eine längere Griffzone und werden häufig an größeren Handkurbeln eingesetzt. Kugelgriffe sind kompakter und können bei kleineren Handrädern, Kurbeln oder engen Bedienbereichen vorteilhaft sein. Die Entscheidung hängt von Griffkomfort, Bauraum, Drehhäufigkeit, Bedienkraft und optischer Gestaltung der Maschine ab.

Beschaffungsvorteile bei Normteile Leinigen

Normteile Leinigen liefert Struktur, nicht nur Teile. Gerade bei Kugelgriffen, Handrädern, Handkurbeln, Bedienelementen, Verstellelementen und technischen C-Teilen ist eine geordnete Beschaffung wichtig, weil häufig viele Komponenten aus unterschiedlichen Produktgruppen zusammen benötigt werden. Drehbare Kugelgriffe K0726 können gemeinsam mit Handrädern, Kurbeln, Klemmhebeln, Sterngriffen, Rastbolzen, Maßstäben, Nonius- und Nullmarken, Nutensteinen, Schrauben, Muttern, Scheiben, Spannelementen, Maschinenfüßen, Lagern, Federn und weiteren Normteilen beschafft werden.

Alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, können in einer Bestellung zusammengefasst werden. Das reduziert Bestellaufwand, vereinfacht die Disposition und unterstützt technische Einkäufer, Konstrukteure, Fertigungsleiter, Instandhalter, Betriebsleiter und Geschäftsführer bei einer strukturierten Versorgung. Zusätzlich gibt es keine Mindestbestellwerte. Dadurch lassen sich Einzelstücke, Ersatzteile, Muster, Reparaturbedarfe und Projektmengen wirtschaftlich bestellen.

Handlungsempfehlung

Wählen Sie drehbare Kugelgriffe K0726, wenn Handräder, Kurbeln oder Verstelleinheiten ergonomisch und wiederholbar von Hand bedient werden sollen. Prüfen Sie vor der Bestellung Anschlussart, Gewindegröße, Kugeldurchmesser, Werkstoff der Komponente, Einbauraum, Bedienhäufigkeit und Korrosionsumgebung. Für häufiges Kurbeln ist die drehbare Ausführung gegenüber einem starren Griff besonders empfehlenswert.

FAQ zu drehbaren Kugelgriffen K0726

1. Was ist ein drehbarer Kugelgriff?

Ein drehbarer Kugelgriff ist ein Bedienelement mit kugelförmigem Griffkörper, der sich während der Bedienbewegung um seine Achse drehen kann. Dadurch eignet er sich besonders für Handräder, Kurbeln und Verstelleinheiten.

2. Wofür werden Kugelgriffe K0726 eingesetzt?

Sie werden an Handrädern, Kurbeln, Spindeln, Achsen, Schlitten, Anschlägen und Maschinenverstellungen eingesetzt, um manuelle Bedienbewegungen ergonomischer und kontrollierter auszuführen.

3. Aus welchem Material besteht die Kugel?

Die Kugel besteht aus Duroplast PF 31 und ist schwarz glänzend ausgeführt. Dieser Werkstoff ist formstabil, griffig und für viele industrielle Standardanwendungen geeignet.

4. Welche Werkstoffe gibt es bei Buchse und Bolzen?

Buchse und Bolzen sind je nach Variante aus Stahl oder Edelstahl 1.4305 erhältlich. Stahl ist blau passiviert, Edelstahl ist blank ausgeführt.

5. Welche Ausführungen gibt es?

Die Produktgruppe umfasst drehbare Kugelgriffe mit Innengewinde und mit Außengewinde. Die Auswahl richtet sich nach der vorhandenen Aufnahme am Handrad, an der Kurbel oder am Bauteil.

6. Praxisfall: Eignen sich drehbare Kugelgriffe für Handräder?

Ja. An Handrädern verbessern drehbare Kugelgriffe die Bedienung deutlich, weil der Griff während der Drehbewegung mitläuft und die Hand nicht über den Griff reibt.

7. Praxisfall: Können Kugelgriffe K0726 an Verpackungsmaschinen eingesetzt werden?

Ja. Bei Formatverstellungen an Verpackungsmaschinen helfen drehbare Kugelgriffe, Seitenführungen, Anschläge oder Zuführungen schnell und ergonomisch einzustellen.

8. Praxisfall: Sind drehbare Kugelgriffe für Prüfstände geeignet?

Ja. Prüfadapter, Schlitten oder Messaufnahmen lassen sich mit drehbaren Kugelgriffen komfortabel verstellen, besonders wenn häufig wiederkehrende Einstellungen vorgenommen werden.

9. Worauf muss bei der Montage geachtet werden?

Gewinde und Aufnahme müssen zueinander passen. Der Griff muss frei drehbar bleiben, ausreichend Bedienraum haben und darf nicht mit Gehäusen, Abdeckungen oder benachbarten Bauteilen kollidieren.

10. Kann ich drehbare Kugelgriffe K0726 mit anderen Normteilen zusammen bestellen?

Ja. Bei Normteile Leinigen können alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, in einer Bestellung zusammengefasst werden. Es gibt keine Mindestbestellwerte, sodass auch Einzelteile, Muster und Ersatzmengen wirtschaftlich beschafft werden können.

Betriebsanleitung
B:6
D2:13
H:29,5
H1:19
H2:6
L:-
SW1:10
SW2:-
T:15

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