Rändelschraube M4 x 10 mm, Automatenstahl brüniert, DIN 464
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EAN: 4059245036745
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Rändelschrauben DIN 464 hohe Form nach Gewindedurchmesser, Gewindelänge und Werkstoff
Rändelschrauben DIN 464 in hoher Form sind handbedienbare Schrauben für werkzeuglose Befestigungs-, Klemm-, Halte-, Justier- und Verstellaufgaben. Sie werden überall dort eingesetzt, wo eine Schraubverbindung regelmäßig von Hand gelöst oder angezogen werden muss. Der erhöhte Rändelkopf bietet eine griffige Oberfläche und ermöglicht eine schnelle Bedienung ohne Schraubendreher, Schlüssel oder weiteres Werkzeug.
Die Produktgruppe umfasst Rändelschrauben nach DIN 464 in unterschiedlichen Gewindedurchmessern, Gewindelängen und Werkstoffen. Je nach Ausführung stehen Varianten aus Stahl brüniert, Stahl verzinkt oder Edelstahl zur Verfügung. Dadurch lassen sich einfache Bedienpunkte, leichte Klemmstellen, Abdeckungen, Anschläge, Halter, Führungen, Vorrichtungen, Gehäuse und Prüfaufnahmen technisch passend und normgerecht auslegen.
Normteile Leinigen liefert Struktur, nicht nur Teile. Gerade bei Rändelschrauben ist die saubere Auswahl nach Norm, Gewindedurchmesser, Gewindelänge, Werkstoff, Oberfläche, Kopfdurchmesser, Kopfhöhe, Bauraum und Bedienhäufigkeit entscheidend. Alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, können in einer Bestellung zusammengefasst werden. So lassen sich Rändelschrauben, Rändelmuttern, Rändelknöpfe, Klemmhebel, Schrauben, Muttern, Scheiben, Federn, Lager und weitere Maschinenelemente gemeinsam beschaffen. Einen Mindestbestellwert gibt es nicht.
Technische Funktion von Rändelschrauben DIN 464
Eine Rändelschraube DIN 464 besitzt ein metrisches Außengewinde und einen hohen, gerändelten Kopf. Der Kopf dient als Handantrieb. Durch die Rändelung können die Finger sicher greifen, auch wenn die Schraube häufiger betätigt wird. Der technische Zweck liegt nicht in maximalem Anzugsmoment, sondern in schneller, kontrollierter und werkzeugloser Bedienung.
DIN 464 Rändelschrauben werden typischerweise aus einem Stück gefertigt. Das Gewinde reicht bei vielen Ausführungen bis zum Bund und endet mit einem Gewindeauslauf ohne Freistich. Dadurch entsteht ein kompaktes Bedienteil für lösbare Schraubverbindungen, bei denen Bedienkomfort, Wiederholbarkeit und schnelle Zugänglichkeit im Vordergrund stehen.
Hohe Form mit griffigem Rändelkopf
Die hohe Form nach DIN 464 bietet gegenüber flacheren Rändelschrauben eine bessere Handhabung. Der erhöhte Kopf schafft mehr Griffhöhe und mehr Angriffsfläche für die Finger. Das ist besonders vorteilhaft bei häufigen Rüstvorgängen, Wartungsklappen, Gehäuseteilen, Prüfaufnahmen oder Einstellpunkten, die regelmäßig gelöst und wieder fixiert werden.
Der Rändelkopf macht die Schraube sofort als handbedienbares Element erkennbar. In Konstruktionen ist das ein praktischer Vorteil, weil Bedienpunkte klar von normalen Schraubverbindungen unterschieden werden können. Dadurch sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass Bediener unnötig Werkzeug verwenden oder falsche Verschraubungen lösen.
Werkstoffe und Oberflächen richtig auswählen
Rändelschrauben DIN 464 sind je nach Variante in Stahl brüniert, Stahl verzinkt und Edelstahl erhältlich. Stahl brüniert eignet sich für trockene Innenbereiche, Vorrichtungen, Maschinenkomponenten und technische Baugruppen, bei denen eine dunkle, funktionale Oberfläche gewünscht ist. Stahl verzinkt bietet einen zusätzlichen Korrosionsschutz und ist für viele Standardanwendungen in Industrie, Montage und Gerätebau geeignet.
Edelstahl ist die richtige Wahl, wenn Korrosionsbeständigkeit, saubere Optik, Feuchtigkeitsbeständigkeit oder höhere Anforderungen an die Oberfläche eine Rolle spielen. Das betrifft zum Beispiel sichtbare Bedienpunkte, Prüftechnik, Apparatebau, Medizintechnik, Gerätebau, Lebensmittelumfelder nach Eignungsprüfung oder Anlagenbereiche mit regelmäßiger Reinigung. Die Werkstoffwahl sollte immer zur Einsatzumgebung, zur Gegenkomponente und zur erwarteten Lebensdauer passen.
Gewindedurchmesser und Gewindelänge auslegen
Der Gewindedurchmesser muss zur vorhandenen Gewindebohrung, Gewindebuchse oder Mutter passen. Kleine Gewindedurchmesser eignen sich für Gerätebau, Feinmechanik, Elektronik, Modellbau, Gehäuse, Blenden und kompakte Bedienpunkte. Größere Gewindedurchmesser werden für stärkere Klemmstellen, Vorrichtungen, Maschinenabdeckungen, Halterungen, Führungselemente und robuste Anwendungen verwendet.
Die Gewindelänge bestimmt die nutzbare Einschraubtiefe und den möglichen Klemmbereich. Eine zu kurze Gewindelänge kann die Verbindung schwächen. Eine zu lange Gewindelänge kann an Bauteilen anstoßen, im Gewindegrund blockieren oder im Montagebereich stören. Deshalb sollten Materialstärke, Klemmweg, Gewindetiefe und Gegenbauteil immer gemeinsam geprüft werden.
Auswahlkriterien für Konstruktion, Einkauf und Instandhaltung
Für eine sichere Auswahl sollten Konstrukteure, technische Einkäufer und Instandhalter mehrere Punkte prüfen: Gewindedurchmesser, Gewindelänge, Kopfdurchmesser, Kopfhöhe, Werkstoff, Oberfläche, Einbauraum, freie Zugänglichkeit, Bedienhäufigkeit, Klemmkraft, Korrosionsanforderung und mögliche Vibrationen. Besonders bei kleinen Gewindegrößen ist darauf zu achten, dass die Schraube nicht mechanisch überlastet wird.
Bei häufig betätigten Verbindungen sollte der Rändelkopf gut erreichbar sein und ausreichend Fingerfreiheit bieten. Bei Vibrationen, wechselnden Lasten oder sicherheitsrelevanten Funktionen können zusätzliche Sicherungsmaßnahmen erforderlich sein, zum Beispiel Sicherungsscheiben, Federscheiben, Schraubensicherung, Kontermuttern oder konstruktive Anschläge.
Montage und Anwendung in der Praxis
Die Montage erfolgt durch Einschrauben des Außengewindes in eine passende Innengewindeaufnahme. Der Rändelkopf wird von Hand angezogen und gelöst. Wichtig ist, dass das Gewinde sauber greift, die Einschraubtiefe ausreichend ist und die Schraube nicht schräg angesetzt wird. Rändelschrauben DIN 464 sollten nicht wie hochfeste Schrauben mit Werkzeug überlastet werden, da ihre Stärke in der manuellen Bedienbarkeit liegt.
Typische Anwendungen sind Abdeckungen an Maschinen, Wartungsklappen, verstellbare Anschläge, leichte Klemmleisten, Halterungen, Führungen, Prüfaufnahmen, Gehäuseverschlüsse, Blenden, Geräteabdeckungen und Bedienpunkte an Vorrichtungen. In der Instandhaltung werden Rändelschrauben häufig eingesetzt, um schwer zugängliche oder oft zu lösende Schraubverbindungen bedienfreundlicher zu gestalten.
Praxisnutzen für industrielle Beschaffung
Für technische Einkäufer sind Rändelschrauben DIN 464 gut vergleichbare Normteile. Gewindedurchmesser, Gewindelänge, Werkstoff und Oberfläche lassen sich eindeutig definieren. Das erleichtert die Beschaffung, reduziert Rückfragen und unterstützt eine saubere Ersatzteilstruktur. Für Konstrukteure schafft die Norm eine belastbare Grundlage für Zeichnungen, Stücklisten und Variantenmanagement.
In Fertigung, Montage und Instandhaltung verbessern Rändelschrauben den Arbeitsablauf. Bedienpunkte können schneller gelöst und wieder befestigt werden, Werkzeugwechsel entfallen und Rüstzeiten werden reduziert. Besonders bei häufigen Einstell- und Wartungsarbeiten entsteht dadurch ein spürbarer praktischer Vorteil.
Abgrenzung zu Kunststoff-Rändelschrauben, Rändelmuttern und Klemmhebeln
Rändelschrauben DIN 464 bestehen je nach Variante vollständig aus Metall und besitzen ein metrisches Außengewinde. Kunststoff-Rändelschrauben kombinieren dagegen meist einen Kunststoffkopf mit einem Metall-Gewindebolzen und sind besonders angenehm bei leichteren Bedienaufgaben. Rändelmuttern besitzen ein Innengewinde und werden auf ein Außengewinde geschraubt. Klemmhebel sind sinnvoll, wenn höhere Spannkräfte oder eine verstellbare Hebelstellung benötigt werden.
DIN 464 Rändelschrauben sind daher die richtige Wahl, wenn eine kompakte, metallische, normgerechte und handbedienbare Schraube mit hohem Rändelkopf benötigt wird. Für hohe Vorspannkräfte, dauerhafte tragende Verschraubungen oder sicherheitsrelevante Verbindungen sollten klassische Schrauben, stärkere Klemmelemente oder zusätzliche Sicherungen geprüft werden.
Typische Anwendungsbeispiele
- Maschinenbau: werkzeuglos lösbare Befestigung an Schutzhauben, Abdeckungen und Haltern
- Vorrichtungsbau: schnelle Fixierung von Anschlägen, Auflagen, Führungen und leichten Klemmstellen
- Prüftechnik: manuelle Befestigung wechselnder Prüfaufnahmen und kleiner Prüfteile
- Gerätebau: Rändelschrauben für Gehäuse, Blenden, Klappen und sichtbare Bedienbereiche
- Feinmechanik und Elektronik: kleine Gewindegrößen für kompakte Bauteile und präzise Bedienpunkte
- Instandhaltung: Ersatz häufig zu lösender Schraubverbindungen durch handbedienbare Normteile
Handlungsempfehlung
Wählen Sie Rändelschrauben DIN 464 immer dann, wenn eine Schraubverbindung regelmäßig von Hand betätigt werden soll und eine normgerechte, metallische Lösung gewünscht ist. Prüfen Sie vor der Auswahl Gewindedurchmesser, Gewindelänge, Werkstoff, Oberfläche, Kopfdurchmesser, Kopfhöhe, Einschraubtiefe, Bauraum und erforderliche Klemmkraft. Für trockene Standardanwendungen sind Stahl brüniert oder Stahl verzinkt häufig wirtschaftlich. Für Feuchtigkeit, sichtbare Bedienpunkte oder höhere Korrosionsanforderungen ist Edelstahl meist die bessere Wahl.
Wenn zusätzlich Rändelmuttern, Rändelknöpfe, Kunststoff-Rändelschrauben, Klemmhebel, Schrauben, Muttern, Scheiben, Federn, Lager oder weitere Maschinenelemente benötigt werden, können diese bei Normteile Leinigen gemeinsam beschafft werden. Alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, können in einer Bestellung zusammengefasst werden. Das spart Zeit, reduziert Einzelbestellungen und bringt Struktur in Einkauf, Fertigung und Instandhaltung. Einen Mindestbestellwert gibt es nicht.
FAQ zu Rändelschrauben DIN 464
1. Was sind Rändelschrauben DIN 464?
Rändelschrauben DIN 464 sind handbedienbare Schrauben mit metrischem Außengewinde und hohem Rändelkopf. Sie werden ohne Werkzeug angezogen oder gelöst und eignen sich für Befestigungs-, Klemm-, Halte- und Justieraufgaben mit häufiger Bedienung.
2. Was bedeutet hohe Form bei Rändelschrauben DIN 464?
Die hohe Form beschreibt den erhöhten Rändelkopf. Er bietet mehr Griffhöhe und mehr Angriffsfläche für die Finger. Dadurch lässt sich die Schraube leichter von Hand drehen als viele flachere Schraubenkopfformen.
3. Welche Werkstoffe gibt es bei Rändelschrauben DIN 464?
Je nach Variante sind Rändelschrauben DIN 464 aus Stahl brüniert, Stahl verzinkt oder Edelstahl erhältlich. Die Auswahl richtet sich nach Einsatzumgebung, Korrosionsanforderung, Optik, Wirtschaftlichkeit und gewünschter Lebensdauer.
4. Wann ist Stahl brüniert sinnvoll?
Stahl brüniert eignet sich für trockene technische Innenanwendungen, zum Beispiel im Maschinenbau, Vorrichtungsbau und Gerätebau. Die Oberfläche ist dunkel und funktional, bietet aber weniger Korrosionsschutz als verzinkte oder rostfreie Ausführungen.
5. Wann sollte Edelstahl gewählt werden?
Edelstahl ist sinnvoll, wenn Korrosionsbeständigkeit, Feuchtigkeitsbeständigkeit, saubere Optik oder häufiges Reinigen wichtig sind. Typische Einsatzbereiche sind sichtbare Bedienpunkte, Prüftechnik, Gerätebau, Apparatebau und anspruchsvollere Industrieumgebungen.
6. Praxisfall: Sind Rändelschrauben DIN 464 für Maschinenabdeckungen geeignet?
Ja. Für Maschinenabdeckungen, Wartungsklappen und Schutzhauben sind Rändelschrauben DIN 464 sehr gut geeignet, wenn diese regelmäßig geöffnet werden müssen. Der Bediener kann die Verbindung ohne Werkzeug lösen und wieder befestigen.
7. Praxisfall: Können Rändelschrauben DIN 464 in Vorrichtungen eingesetzt werden?
Ja. Im Vorrichtungsbau eignen sich Rändelschrauben DIN 464 für verstellbare Anschläge, leichte Klemmleisten, Auflagen und Positionierhilfen. Wichtig ist, dass die erforderliche Klemmkraft zur handbedienbaren Schraube passt.
8. Praxisfall: Welche Variante eignet sich für Prüfaufnahmen mit häufig wechselnden Teilen?
Für Prüfaufnahmen mit häufig wechselnden Teilen sind Rändelschrauben DIN 464 sinnvoll, weil sie schnelle Wechsel ohne Werkzeug ermöglichen. Je nach Umgebung kann Edelstahl vorteilhaft sein, während Stahl verzinkt für viele trockene Standardanwendungen genügt.
9. Was ist bei Vibrationen zu beachten?
Bei Vibrationen oder wechselnden Lasten sollte geprüft werden, ob eine zusätzliche Sicherung nötig ist. Je nach Anwendung können Schraubensicherung, Federscheiben, Sicherungsscheiben, Kontermuttern oder konstruktive Anschläge eingesetzt werden.
10. Können Rändelschrauben DIN 464 zusammen mit anderen Normteilen bestellt werden?
Ja. Bei Normteile Leinigen können Rändelschrauben zusammen mit Rändelmuttern, Rändelknöpfen, Klemmhebeln, Schrauben, Muttern, Scheiben, Federn, Lagern und weiteren Maschinenelementen bestellt werden. Alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, können in einer Bestellung zusammengefasst werden. Es gibt keinen Mindestbestellwert.
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