Scharniere zum Anschweißen 60 mm x 40 mm, A - ohne Bohrungen, Stahl
9,53 € inkl. MwSt. 8,01 € zzgl. MwSt.
- Kein Mindestbestellwert – kleine Mengen möglich
- Schnelle Lieferung aus Deutschland
- Große Auswahl an Normteilen und Maschinenelementen
Sofort verfügbar, Lieferzeit: 3-5 Tage
EAN: 4045525442153
Das richtige Produkt ist nicht dabei?
Senden Sie uns gerne einfach eine Anfrage, vielleicht können wir Ihnen weiterhelfen.
Scharniere zum Anschweißen GN 1366-ST-60-40-A-BL aus Stahlprofil für robuste Türen, Klappen und Stahlkonstruktionen
Scharniere zum Anschweißen GN 1366-ST-60-40-A-BL aus Stahlprofil sind robuste Scharniere für Türen, Klappen, Hauben, Maschinenverkleidungen, Stahlrahmen, Metallgehäuse, Schutzabdeckungen und geschweißte Konstruktionen. Sie werden eingesetzt, wenn eine stabile, dauerhafte und belastbare Drehverbindung direkt mit einer Stahlkonstruktion verbunden werden soll.
Diese Produktgruppe umfasst Anschweißscharniere aus Stahlprofil in verschiedenen Längen, Breiten, Materialstärken und Formen. Je nach Variante stehen Ausführungen ohne Bohrungen sowie Ausführungen mit Schmiernippel zur Verfügung. Die Scharniere können direkt angeschweißt oder, bei kundenseitig eingebrachten Bohrungen, auch für individuelle Befestigungslösungen vorbereitet werden.
Der große Vorteil von Anschweißscharnieren liegt in der festen Verbindung mit der Grundkonstruktion. Im Gegensatz zu geschraubten Scharnieren benötigen sie kein werkseitiges Bohrbild und lassen sich direkt an Rahmen, Türen, Klappen, Hauben oder Stahlprofilen positionieren. Dadurch sind sie besonders geeignet für geschweißte Maschinenrahmen, Vorrichtungen, Transportgestelle, Schutzhauben, Wartungsklappen und schwere Blechkonstruktionen.
Normteile Leinigen liefert Struktur, nicht nur Teile. Gerade bei Scharnieren zum Anschweißen zählt nicht nur das einzelne Scharnier, sondern das komplette System aus Scharniergröße, Stahlprofil, Schweißnaht, Türgewicht, Öffnungswinkel, Spaltmaß, Anschlag, Schmierung, Griff, Verschluss, Dichtung, Gummipuffer und realer Belastung.
Funktion und technischer Aufbau
Ein Scharnier zum Anschweißen verbindet zwei Bauteile drehbar miteinander. Eine Scharnierhälfte wird mit dem festen Bauteil, zum Beispiel einem Rahmen oder Gestell, verbunden. Die andere Scharnierhälfte wird mit der beweglichen Tür, Klappe, Haube oder Abdeckung verbunden. Über den Scharnierstift entsteht eine definierte Drehachse.
Durch die Ausführung aus Stahlprofil sind GN 1366 Scharniere besonders robust und für höhere mechanische Anforderungen geeignet als einfache Blechscharnieren. Sie eignen sich für Anwendungen, bei denen Klappen oder Türen regelmäßig geöffnet werden, bei denen größere Bauteile geführt werden müssen oder bei denen eine dauerhaft feste Verbindung mit einer geschweißten Konstruktion gefragt ist.
Werkstoff Stahlprofil und blanke Oberfläche
GN 1366 Scharniere werden aus gewalztem oder gezogenem Stahlprofil gefertigt. Stahlprofil bietet eine hohe Stabilität, gute Schweißbarkeit und eine robuste Grundlage für mechanisch belastete Drehverbindungen. Die blanke Oberfläche ist für die Weiterverarbeitung vorgesehen und eignet sich gut, wenn das Scharnier nach dem Anschweißen zusammen mit der Konstruktion grundiert, lackiert, beschichtet oder anderweitig gegen Korrosion geschützt wird.
Da die Scharniere aus Stahl bestehen, sollte der Korrosionsschutz nach der Montage konstruktiv eingeplant werden. Besonders nach dem Schweißen sind Schweißnaht, Wärmeeinflusszone und blanke Stahlflächen zu reinigen und passend zu behandeln. In feuchten Umgebungen, Außenbereichen oder bei Reinigungsprozessen kann eine nachträgliche Beschichtung oder alternativ eine Edelstahl-Scharnierlösung sinnvoll sein.
Form A und Form S richtig auswählen
Die Form A ist die robuste Standardausführung ohne Bohrungen. Sie eignet sich besonders für direkte Anschweißmontage oder für kundenseitig eingebrachte Bohrbilder. Diese Form bietet maximale Freiheit bei der Positionierung und Befestigung, weil das Scharnier an die jeweilige Konstruktion angepasst werden kann.
Die Form S besitzt zusätzlich einen Schmiernippel. Diese Ausführung ist sinnvoll, wenn das Scharnier regelmäßig bewegt wird, höhere Belastungen auftreten oder eine einfache Nachschmierung ohne Demontage gewünscht ist. Der Schmiernippel unterstützt die Wartung, verbessert das Laufverhalten und kann die Lebensdauer bei häufig bewegten Türen oder Klappen erhöhen.
Wichtige Auswahlkriterien
Bei der Auswahl von Scharnieren zum Anschweißen GN 1366 sollten Länge, Breite, Materialstärke, Form, Türgewicht, Öffnungswinkel, Schweißnaht, Montageposition und Wartungsbedarf gemeinsam betrachtet werden. Die richtige Scharniergröße hängt nicht nur von der Tür- oder Klappengröße ab, sondern auch von Hebelarm, Gewicht, Nutzungshäufigkeit, Vibrationen und Umgebungsbedingungen.
- Länge und Breite: passend zu Türgröße, Klappengewicht, Bauraum und Befestigungsfläche auswählen.
- Materialstärke: abhängig von Belastung, Steifigkeit und Schweißkonstruktion berücksichtigen.
- Form A: ohne Bohrungen für direkte Anschweißmontage oder kundenseitige Bohrbilder.
- Form S: mit Schmiernippel für wartungsfreundliche und häufig bewegte Scharnierstellen.
- Schweißnaht: Nahtlänge, Nahtqualität, Wärmeeinbringung und Verzug konstruktiv berücksichtigen.
- Türgewicht: Scharnieranzahl, Scharnierabstand und Hebelarm passend auslegen.
- Öffnungswinkel: Kollisionen, Anschläge und Bewegungsraum der Klappe vorher prüfen.
- Spaltmaß: Tür, Rahmen, Dichtung und Anschlag so auslegen, dass die Klappe sauber schließt.
- Oberflächenschutz: Grundierung, Lackierung, Beschichtung oder Korrosionsschutz nach dem Schweißen einplanen.
- Zubehör: Griffe, Verschlüsse, Dichtungen, Anschläge, Gummipuffer und Befestigungsteile mit einplanen.
Einsatzbereiche in Maschinenbau, Metallbau und Instandhaltung
Scharniere zum Anschweißen aus Stahlprofil werden überall dort eingesetzt, wo Türen, Klappen oder Hauben dauerhaft und stabil mit einer Stahlkonstruktion verbunden werden sollen. Typische Anwendungen sind Maschinenabdeckungen, Wartungsklappen, Schutzhauben, Stahlrahmen, Metallgehäuse, Transportgestelle, Vorrichtungen, Werkzeugwagen, Betriebsmittel, Klappen an Anlagenverkleidungen und robuste Schutztüren.
Im Maschinenbau ermöglichen sie stabile Drehverbindungen an Verkleidungen und Schutzabdeckungen. Im Metallbau sind sie eine bewährte Lösung für Klappen, Türen und Rahmenkonstruktionen. Im Vorrichtungsbau können bewegliche Anschläge, Abdeckungen oder Halterungen realisiert werden. In der Instandhaltung dienen Anschweißscharniere als robuste Ersatzteile, wenn vorhandene Scharniere ausgeschlagen, beschädigt oder nicht mehr ausreichend belastbar sind.
Praxisbeispiele für GN 1366 Anschweißscharniere
Ein typischer Praxisfall ist eine schwere Wartungsklappe an einem Maschinenrahmen. Das Anschweißscharnier wird direkt an Rahmen und Klappe geschweißt. Dadurch entsteht eine stabile Drehverbindung, die ohne zusätzliche Schraubverbindung auskommt. Nach dem Schweißen wird die Scharnierstelle zusammen mit der Konstruktion beschichtet.
Ein weiteres Beispiel ist eine Schutzhaube an einer Schweißvorrichtung. Mehrere Scharniere werden fluchtend ausgerichtet und zunächst geheftet. Erst nach Funktionsprüfung werden sie endgültig verschweißt. So lässt sich vermeiden, dass Verzug oder Versatz die Drehbewegung beeinträchtigt.
Auch bei Transportgestellen, Werkzeugwagen oder Stahlgehäusen sind Scharniere zum Anschweißen sehr praxisgerecht. Sie lassen sich direkt in die Schweißkonstruktion integrieren, sind robust und können bei Bedarf zusammen mit der gesamten Konstruktion lackiert oder beschichtet werden.
Montage und konstruktive Hinweise
Vor dem Anschweißen sollten Tür, Klappe und Rahmen exakt ausgerichtet werden. Spaltmaß, Öffnungsrichtung, Anschlag, Scharnierachse und Bewegungsraum müssen vor dem Heften geprüft werden. Erst wenn die Scharnierhälften fluchten und die Bewegung sauber funktioniert, sollte die endgültige Schweißnaht ausgeführt werden.
Beim Schweißen ist auf möglichst geringen Verzug zu achten. Punktweises Heften, kontrollierte Wärmeeinbringung und eine geeignete Schweißfolge helfen, die Scharnierachse nicht zu verziehen. Nach dem Schweißen sollte geprüft werden, ob die Tür frei läuft, nicht klemmt und sauber am Anschlag anliegt.
Bei mehreren Scharnieren an einer Tür ist eine fluchtende Ausrichtung besonders wichtig. Schon geringe Abweichungen können zu Verspannungen, Schwergängigkeit oder erhöhtem Verschleiß führen. Bei schweren Türen sollten Türgewicht, Scharnieranzahl, Scharnierabstand und Schweißnahtauslegung sorgfältig geprüft werden.
Schmierung, Wartung und Lebensdauer
Die Lebensdauer eines Anschweißscharniers hängt von Türgewicht, Scharniergröße, Schweißnahtqualität, Ausrichtung, Schmierung, Umgebung und Öffnungshäufigkeit ab. Scharniere an schweren oder häufig bewegten Klappen sollten regelmäßig geprüft werden, besonders wenn Vibrationen, Stöße, Schmutz oder hohe Lasten auftreten.
Ausführungen mit Schmiernippel ermöglichen eine einfache Nachschmierung ohne Demontage. Das kann Laufgeräusche reduzieren, Verschleiß mindern und die Beweglichkeit erhalten. Bei Ausführungen ohne Schmiernippel sollte je nach Einsatzumgebung geprüft werden, ob eine gelegentliche Schmierung, Reinigung oder Funktionskontrolle erforderlich ist.
Oberflächenbehandlung nach dem Anschweißen
Scharniere zum Anschweißen aus blankem Stahlprofil werden häufig vor der finalen Oberflächenbehandlung montiert. Nach dem Schweißen können Schweißnähte gereinigt, verschliffen, grundiert, lackiert, pulverbeschichtet oder anderweitig gegen Korrosion geschützt werden.
Wichtig ist, dass die Drehstelle nicht durch Lack, Beschichtung oder Schweißspritzer blockiert wird. Bewegliche Bereiche, Scharnierstift und Schmierstellen sollten während der Oberflächenbehandlung geschützt oder anschließend kontrolliert werden. Bei Form S muss der Schmiernippel zugänglich bleiben.
Abgrenzung zu Blechscharnieren, Schraubscharnieren und Edelstahl-Scharnieren
Scharniere zum Anschweißen GN 1366 sind robuster als einfache Blechscharniere und besser geeignet, wenn eine dauerhafte Verbindung mit einer Stahlkonstruktion gewünscht ist. Blechscharnieren sind flacher und leichter, eignen sich aber eher für leichte bis mittelschwere Klappen und Gehäuse.
Schraubscharnieren sind sinnvoll, wenn das Scharnier später einfach austauschbar bleiben soll oder keine Schweißarbeiten möglich sind. Anschweißscharniere sind dagegen besonders stabil und gut in geschweißte Rahmen integrierbar. Edelstahl-Scharnieren sind die bessere Wahl, wenn Feuchtigkeit, Reinigung, Außenbereich oder erhöhte Korrosionsanforderungen im Vordergrund stehen.
Was brauche ich noch?
Für eine vollständige Tür- oder Klappenlösung werden neben Scharnieren zum Anschweißen häufig passende Griffe, Verschlüsse, Rastbolzen, Anschläge, Dichtprofile, Gummipuffer, Sicherungselemente und Schrauben benötigt. Weitere passende Scharniere können sinnvoll sein, wenn innerhalb einer Konstruktion unterschiedliche Klappen, Türen oder Belastungen kombiniert werden.
Normteile Leinigen kann komplette mechanische Stücklisten herstellerübergreifend bündeln. Das reduziert Suchaufwand, Lieferantenanzahl, Bestellvorgänge und Prozesskosten. Bei Normteile Leinigen gibt es keine Mindestbestellwerte. Einzelne Anschweißscharniere für Reparaturen, Muster und Prototypen können ebenso beschafft werden wie größere Mengen für Maschinenbau, Metallbau, Vorrichtungsbau oder Serienmontage. Alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, können in einer Bestellung zusammengefasst werden.
Handlungsempfehlung
Wählen Sie Scharniere zum Anschweißen GN 1366 zuerst nach Länge, Breite, Materialstärke, Form und Wartungsbedarf aus. Prüfen Sie anschließend Türgewicht, Scharnieranzahl, Schweißnaht, Montageposition, Öffnungswinkel, Spaltmaß, Oberflächenschutz und benötigtes Zubehör. Für robuste Türen, Klappen, Hauben und Maschinenverkleidungen an Stahlkonstruktionen sind Anschweißscharniere aus Stahlprofil eine sehr praxisgerechte Lösung. Wenn zusätzlich Griffe, Verschlüsse, Dichtungen, Gummipuffer oder weitere Normteile benötigt werden, empfiehlt sich eine gebündelte Anfrage mit allen mechanischen Positionen.
FAQ zu Scharnieren zum Anschweißen GN 1366 aus Stahl
1. Wofür werden Scharniere zum Anschweißen GN 1366 verwendet?
Sie werden für robuste Türen, Klappen, Hauben, Maschinenverkleidungen, Schutzabdeckungen, Stahlrahmen, Metallgehäuse, Transportgestelle und geschweißte Konstruktionen eingesetzt.
2. Was ist der Vorteil eines Anschweißscharniers?
Ein Anschweißscharnier wird direkt mit der Stahlkonstruktion verbunden. Dadurch entsteht eine stabile, dauerhafte und belastbare Drehverbindung ohne werkseitiges Schraubbild.
3. Welche Formen gibt es bei GN 1366 Scharnieren?
Typische Formen sind Form A ohne Bohrungen und Form S ohne Bohrungen mit Schmiernippel. Form A eignet sich für Standard-Anschweißanwendungen, Form S für wartungsfreundliche Scharnierstellen mit Nachschmierung.
4. Wann ist ein Schmiernippel sinnvoll?
Ein Schmiernippel ist sinnvoll, wenn das Scharnier häufig bewegt wird, höhere Lasten auftreten oder eine Nachschmierung ohne Demontage gewünscht ist. Das kann Laufverhalten und Lebensdauer verbessern.
5. Praxisfall: Eignen sich GN 1366 Scharniere für schwere Maschinenklappen?
Ja, sie können für schwere Maschinenklappen geeignet sein, wenn Scharniergröße, Anzahl der Scharniere, Schweißnaht, Materialstärke und Hebelarm richtig ausgelegt werden. Bei häufigem Öffnen kann Form S mit Schmiernippel sinnvoll sein.
6. Praxisfall: Kann ich damit eine Schutzhaube an einer Schweißvorrichtung befestigen?
Ja, das ist eine typische Anwendung. Die Scharniere werden an Haube und Rahmen ausgerichtet, geheftet, geprüft und anschließend verschweißt. Wichtig ist eine fluchtende Scharnierachse.
7. Praxisfall: Sind Anschweißscharniere für Transportgestelle geeignet?
Ja, Anschweißscharniere aus Stahlprofil eignen sich gut für Klappen, Sicherungen oder bewegliche Elemente an Transportgestellen. Belastung, Stoßkräfte und Oberflächenschutz sollten dabei berücksichtigt werden.
8. Worauf muss ich beim Anschweißen achten?
Die Scharnierhälften müssen fluchtend ausgerichtet und zunächst geheftet werden. Nach einer Funktionsprüfung erfolgt die endgültige Schweißnaht. Wärmeeinbringung und Schweißfolge sollten so gewählt werden, dass möglichst wenig Verzug entsteht.
9. Wann ist ein Schraubscharnier besser?
Ein Schraubscharnier ist besser, wenn das Scharnier später einfach ausgetauscht werden soll, keine Schweißarbeiten möglich sind oder eine beschichtete Konstruktion nicht nachträglich geschweißt werden darf.
10. Was brauche ich zusätzlich zu Scharnieren zum Anschweißen?
Je nach Anwendung werden Griffe, Verschlüsse, Dichtprofile, Anschläge, Gummipuffer, Rastbolzen, Sicherungselemente, Schrauben oder weitere Normteile benötigt. Normteile Leinigen kann diese mechanischen Positionen herstellerübergreifend in einer Bestellung bündeln.
BetriebsanleitungAnmelden