Spannsatz BAR Ø 30 mm Bohrung, Stahl
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Spannsätze BAR Stahl, Bohrung 30 mm – zuverlässige Welle-Nabe-Verbindung für mittlere Drehmomente
Spannsätze der Baureihe BAR mit Bohrungen von 5 bis 100 mm sind kompakte, kraftschlüssige Welle-Nabe-Verbindungen aus Stahl für mittlere Drehmomente. Sie kommen überall dort zum Einsatz, wo Zahnräder, Riemenscheiben, Kupplungen oder Flansche sicher auf Wellen fixiert werden sollen – ohne Passfedernut, Keil oder Schrumpfsitz. Über axiale Spannschrauben wird der Spannsatz aufgeweitet und erzeugt eine gleichmäßige Flächenpressung zwischen Welle und Nabe.
Die BAR Spannsätze sind kostengünstig, einfach aufgebaut und bieten eine ideale Spannungsverteilung zwischen Welle und Nabe. Sie decken einen großen Spannbereich ab und ermöglichen die Verwendung von Wellen und Naben bis Qualität h8/H8 bei einer Rautiefe Rz < 12,5 µm. Dadurch erreichen Sie sehr gute Zentrierfähigkeit und Rundlauf, ohne besonders enge Rundlauftoleranzen an Welle oder Nabe herstellen zu müssen.
Normteile Leinigen integriert Spannsätze BAR nicht als isolierte Einzelteile, sondern in eine klar strukturierte Antriebstechnik- und Normteilewelt. Wir bündeln Spannsätze, Zahnräder, Riemenscheiben, Kupplungen, Wellen und Befestigungselemente je Maschine oder Projekt in einer Bestellung. So entstehen Transparenz im C-Teile-Einkauf und echte Einkaufsoptimierung. Unser Anspruch: Wir liefern Struktur, nicht nur Teile.
Aufbau und Funktionsprinzip der Spannsätze BAR
- Werkstoff: Stahl, für hohe Festigkeit und Drehmomentübertragung
- Ausführung: zylindrischer, geschlitzter Spannsatz mit axialen Spannschrauben
- Spannprinzip: Anziehen der Schrauben erzeugt konische Verspannung und Flächenpressung auf Welle und Nabe
- Drehmomentbereich: für mittlere Drehmomente ausgelegt
- Spannbereich: großer Spannbereich, mehrere Bohrungsmaße pro Außendurchmesser abdeckbar
- Oberflächenanforderung: Welle und Nabe bis Qualität h8/H8, Rautiefe Rz < 12,5 µm
- Montage: Anzug mit Normschrauben (DIN 912, Festigkeit 12.9), kein Spezialwerkzeug erforderlich
Durch den einfachen Aufbau lässt sich der Spannsatz leicht montieren und demontieren: Welle und Nabe werden ineinander geschoben, der Spannsatz in die Fuge eingesetzt und die Schrauben gleichmäßig über Kreuz angezogen. Beim Lösen werden die Schrauben entspannt, der Satz entspannt sich und kann wieder entfernt oder umgesetzt werden.
Vorteile der Spannsätze BAR im Überblick
- Kostengünstige Standardlösung für Welle-Nabe-Verbindungen
- Einfacher Aufbau, keine Spezialwerkzeuge erforderlich
- Für mittlere Drehmomente bei kompakter Bauform
- Ideale Spannungsverteilung zwischen Welle und Nabe, schonende Kraftübertragung
- Großer Spannbereich – reduziert Variantenvielfalt im Lager
- Sehr gute Zentrierfähigkeit und Rundlauf auch ohne besondere Rundlauftoleranz
- Einfache Montage und problemlose Demontage bei Wartung oder Retrofit
- Kein Einbringen von Passfedernuten oder Keilprofilen notwendig
Gerade im Serien- und Sondermaschinenbau sind BAR Spannsätze eine effiziente Alternative zu klassischen Passfedern: Die Kosten für Nutbearbeitung entfallen, die Welle bleibt voll tragfähig, und bei späteren Anpassungen können Anbaukomponenten axial verschoben oder komplett getauscht werden, ohne die Welle zu bearbeiten.
Typische Anwendungen der Spannsätze BAR
1. Zahnräder auf Antriebs- und Abtriebswellen
Zahnräder lassen sich mit Spannsätzen BAR einfach und spielfrei auf Wellen befestigen. Die gleichmäßige Spannungsverteilung sorgt für hohen Rundlauf und reduziert Kerbspannungen, wie sie bei Passfedernuten auftreten können. Dadurch erhöht sich die Lebensdauer der Welle-Getriebe-Kombination.
2. Riemenscheiben und Kettenräder
Keilriemen-, Zahnriemen- und Kettenräder werden in vielen Konstruktionen über Spannsätze auf die Welle gesetzt. Das erleichtert das Ausrichten von Antriebssträngen, erlaubt das Nachjustieren von Riemenlinien und macht spätere Umbauten deutlich einfacher. Besonders im Retrofit ist das ein Vorteil.
3. Kupplungen und Flansche
Wellenkupplungen, Schwungräder oder Flansche können mit BAR Spannsätzen kraftschlüssig verbunden werden. Durch den großen Spannbereich lassen sich verschiedene Wellenmaße mit wenigen Spannsatz-Größen abdecken. Das reduziert die Teilevielfalt im Lager und beschleunigt Servicefälle.
4. Positionier- und Hubanwendungen
In Positioniersystemen, Hubwerken oder Verstellachsen werden Spannsätze eingesetzt, um Spindeln, Hohlwellen oder Trommeln zu fixieren. Die sehr gute Zentrierfähigkeit sorgt für ruhigen Lauf, der sich gerade bei Positionieraufgaben und bei höheren Drehzahlen bezahlt macht.
Praxisbeispiel: Retrofit einer Riemenscheibenverbindung
Ein Maschinenrahmen verfügt über eine bestehende Passfederverbindung zwischen Welle und Riemenscheibe. Beim Retrofit sollen Drehmomentreserve und Justierbarkeit erhöht werden. Die neue Riemenscheibe wird mit einem Spannsatz BAR auf der glatten Welle montiert. Die Passfedernut entfällt, die Scheibe kann bei Bedarf axial verschoben werden, und durch die großflächige Klemmung wird das übertragbare Drehmoment erhöht.
Auswahlkriterien für den passenden Spannsatz BAR
- Bohrungsdurchmesser d: passend zur Wellennennweite wählen (z. B. 5, 6, 8, 10, 12 mm bis 100 mm)
- Außendurchmesser D: richtet sich nach Nabenabmessung und zulässiger Wandstärke
- Länge L: beeinflusst übertragbares Drehmoment und Bauraum
- Drehmoment T und Axialkraft Fax: laut Tabelle gegen den geforderten Lastfall prüfen
- Oberflächengüte / Toleranz: Welle und Nabe bis h8/H8, Rz < 12,5 µm für optimale Klemmung
- Montagebedingungen: Zugänglichkeit der Spannschrauben und der benötigten Anzugsmomente sicherstellen
Sie haben bereits Mädler-Artikelnummern wie 61540500, 61541700, 61543500 oder 61545000 in Ihren Stücklisten Dann übernimmt Normteile Leinigen die Zuordnung der passenden BAR-Spannsätze für Sie. Wir prüfen Drehmomentanforderung, Wellen- und Nabenabmessungen und bündeln alle Spannsätze je Maschine, Linie oder Projekt in einem strukturierten Angebot.
Einkaufsoptimierung mit Normteile Leinigen
Für technische Einkäufer, Disponenten und Betriebsleiter sind Spannsätze typische C-Teile mit hoher technischer Wirkung. Mit Normteile Leinigen bringen Sie zusätzlich Struktur in diese Produktgruppe und reduzieren internen Aufwand.
- Spannsätze BAR, weitere Spannsatz-Baureihen, Spannbuchsen und Schrumpfscheiben aus einer Hand
- Kombination mit Zahnrädern, Riemenscheiben, Kupplungen, Wellen und Befestigungstechnik in einer Bestellung
- Projektbezogene Kommissionierung nach Maschine, Anlage oder Kostenstelle
- Kundeneigene Artikelnummern auf Etikett, Lieferschein und Rechnung
- Unterstützung bei Standardisierung von Welle-Nabe-Verbindungen im gesamten Maschinenpark
Unsere klare Empfehlung: Definieren Sie Spannsätze BAR aus Stahl als Standardlösung für kraftschlüssige Welle-Nabe-Verbindungen im Bereich mittlerer Drehmomente und bündeln Sie die Beschaffung über Normteile Leinigen. So kombinieren Sie hohe technische Sicherheit, flexible Montage und Retrofit-Fähigkeit mit schlanken Einkaufsprozessen. Wir haben keinen Mindestbestellwert und Sie können alle Marken, die wir vertreiben, in einer einzigen Bestellung zusammenfassen.
FAQ zu Spannsätzen BAR (Bohrung 5 bis 100 mm)
1. Wofür eignen sich Spannsätze BAR besonders
Spannsätze BAR eignen sich für kraftschlüssige Welle-Nabe-Verbindungen bei mittleren Drehmomenten, zum Beispiel für Zahnräder, Riemenscheiben, Kettenräder, Kupplungen oder Flansche. Sie sind ideal, wenn Sie auf Passfedernuten verzichten und Komponenten flexibel positionieren oder später umrüsten möchten.
2. Welche Vorteile haben Spannsätze gegenüber Passfedern
Im Gegensatz zu Passfedern verteilen Spannsätze die Kräfte flächig über 360 Grad auf Welle und Nabe. Die Welle muss nicht geschwächt werden, es entfallen Nutbearbeitung und Passfeder. Zusätzlich können Sie Anbauteile axial verschieben, ohne die Welle neu zu bearbeiten, und Sie profitieren von sehr gutem Rundlauf.
3. Welche Oberflächenqualität benötigen Welle und Nabe
Für eine sichere und wiederholgenaue Klemmung sollten Welle und Nabe im Toleranzfeld h8/H8 mit einer Rautiefe Rz kleiner 12,5 µm ausgeführt sein. Eine zu raue oder zu glatte Oberfläche kann die übertragbare Kraft reduzieren. Saubere, fettfreie Flächen sind für die Montage wichtig.
4. Wie aufwendig sind Montage und Demontage
Die Montage ist einfach: Spannsatz in die Fuge zwischen Welle und Nabe einsetzen, Schrauben über Kreuz mit dem vorgegebenen Drehmoment anziehen – fertig. Für die Demontage werden die Schrauben gelöst und der Spannsatz entspannt sich. Spezialwerkzeuge sind nicht erforderlich, ein normaler Innensechskant- oder Ringschlüssel reicht aus.
5. Wie wähle ich den richtigen Spannsatz für meine Anwendung
Entscheidend sind Wellendurchmesser, Nabendurchmesser und das zu übertragende Drehmoment inklusive Sicherheitsreserve. Anhand der Hersteller-Tabelle wählen Sie die passende BAR-Größe, bei der die zulässigen Drehmoment- und Axialkraftwerte oberhalb Ihres Anwendungsfalls liegen. Normteile Leinigen unterstützt Sie bei dieser Auslegung auf Basis Ihrer Zeichnungen oder Daten.
6. Können Spannsätze BAR auch Axialkräfte übertragen
Ja, neben Drehmomenten können BAR Spannsätze auch definierte Axialkräfte übertragen. In den technischen Daten sind sowohl das übertragbare Drehmoment T als auch die übertragbare Axialkraft Fax angegeben. Wichtig ist, beide Lastkomponenten bei der Auswahl zu berücksichtigen.
7. Eignen sich Spannsätze BAR für häufige Demontage oder Formatwechsel
Ja, eine der Stärken von Spannsätzen ist die Möglichkeit, Komponenten schnell zu lösen, zu versetzen oder zu tauschen. Bei häufigen Wechseln sollte darauf geachtet werden, die Schrauben nicht zu überdrehen und immer gleichmäßig über Kreuz anzuziehen, um den Spannsatz nicht zu überlasten.
8. Wie unterstützt Normteile Leinigen bei Standardisierung und Umstieg
Sie senden uns Ihre bestehenden Passfeder- oder Nabenverbindungen, wir schlagen passende BAR Spannsätze vor, bewerten Drehmomentreserven und erarbeiten ein Standardsortiment für Ihren Maschinenpark. Alle Spannsätze werden mit Ihren Artikelnummern geführt, projektbezogen kommissioniert und mit weiteren Normteilen in einer Lieferung gebündelt. So reduzieren Sie Komplexität im Einkauf und erhöhen Prozessklarheit im Wareneingang.
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