Spannstift Ø 4 x 12 mm, schwere Ausführung, Stahl ISO 8752, DIN 1481
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EAN: 4059495379661
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Norelem 03315-040X12 Spannstift geschlitzt schwere Ausführung ISO 8752 – Federstahl oder Edelstahl
Spannstifte Ø 4 x 12 geschlitzt in schwerer Ausführung, aus Stahl nach ISO 8752 von norelem sind robuste, hoch belastbare Verbindungselemente für den Maschinen- und Anlagenbau. Die geschlitzten Spannhülsen dienen zur sicheren Verbindung und Positionierung von Bauteilen, zur Übertragung hoher Scherkräfte und als rüttelfeste Sicherung von Welle-Nabe-Verbindungen, Hebeln, Sicherungen und Lagerstellen.
Die Spannstifte bestehen aus Federstahl oder Edelstahl 1.4310 und werden als geschlitzte Hülse mit kegeligen Enden gefertigt. Beim Einschlagen in die Bohrung wird der Stift elastisch zusammengedrückt, erzeugt eine definierte Vorspannung und sitzt dauerhaft spielfrei und vibrationsfest. Die schwere Ausführung mit größerer Wandstärke ist für höhere Belastungen und anspruchsvolle Industrieanwendungen ausgelegt.
Normteile Leinigen liefert norelem Spannstifte ISO 8752 nicht als lose Einzelteile, sondern im Rahmen eines strukturierten Normteilekonzepts. Wir bündeln Stifte, Passfedern, Schrauben, Welle-Nabe-Elemente und weitere Maschinenelemente projektbezogen in einer Lieferung. Unser Anspruch: Wir liefern Struktur, nicht nur Teile.
Aufbau und Werkstoffe der Spannstifte ISO 8752
- Norm: ISO 8752 (ersetzt DIN 1481), geschlitzte Spannstifte, schwere Ausführung
- Form: hohle, geschlitzte Hülse mit kegeligem Ansatz an mindestens einem Ende
- Werkstoffe:
- Federstahl, blank
- Edelstahl 1.4310, blank (rostfrei, korrosionsbeständig)
- Oberfläche: blank, für gute Federeigenschaften und definierte Vorspannung
- Nenndurchmesser d1: entspricht dem Bohrungsdurchmesser
- Bohrungstoleranz: empfohlen ISO H12 für sicheren, rüttelfesten Sitz
Der Spannstift wird aus Federbandstahl zu einer Hülse gerollt. Der Schlitz ermöglicht das elastische Zusammendrücken beim Einbau. Durch die schwere Ausführung mit größerer Wanddicke können höhere Scherkräfte aufgenommen werden als bei leichten Spannstiften.
Funktion und Einbau der geschlitzten Spannstifte
Der Nenndurchmesser des Spannstifts ist gleich dem Bohrungsdurchmesser. Beim Einschlagen in die Bohrung wird der Stift im Durchmesser reduziert und spannt sich gegen die Bohrungswandung:
- kegeliger Ansatz erleichtert das Einführen in die Bohrung
- elastische Vorspannung sorgt für rüttelfesten, spielfreien Sitz
- Übermaß gleicht Toleranzen und leichte Bohrungsabweichungen aus
- mit einem Dorn lassen sich die Spannstifte wieder austreiben und mehrfach verwenden
Spannstifte ISO 8752 eignen sich ideal als lösbare, aber dauerhaft sichere Verbindung – ohne aufwändige Passungspaarungen oder zusätzliche Sicherungselemente.
Vorteile der schweren Ausführung ISO 8752
- hohe Scherkräfte übertragbar – ideal für belastete Verbindungen
- unempfindlich gegen Schlag- und Stoßbelastungen durch federnde Hülse
- rüttelfester Sitz, auch bei Vibration und wechselnder Belastung
- mehrfach montierbar und demontierbar, dadurch wartungsfreundlich
- Federstahl für klassische Industrieumgebung, Edelstahl 1.4310 für korrosive Bereiche
- kostengünstige Standardlösung, einfach zu montieren, kein Spezialwerkzeug nötig
Im Vergleich zu Vollstiften oder Kerbstiften benötigen Spannstifte geringere Anforderungen an die Bohrung, sind toleranzfreundlicher und lassen sich deutlich einfacher ein- und austreiben.
Typische Anwendungen im Maschinen- und Anlagenbau
Verbindung von Bauteilen und Platten
Zwei Bauteile werden über eine Durchgangsbohrung miteinander verbunden und mit einem Spannstift ISO 8752 gesteckt. Der Stift fixiert beide Teile zueinander, überträgt Scherkräfte und verhindert ein Verschieben oder Verdrehen – zum Beispiel bei Flanschen, Laschen, Führungsplatten oder Konsolen.
Welle-Nabe-Verbindungen und Hebelbefestigungen
An Hebeln, Schaltarmen oder Klemmstücken werden Spannstifte eingesetzt, um Bauteile auf einer Welle formschlüssig zu sichern. Der Stift durchsetzt Welle und Hebelteils gleichzeitig und hält die Position zuverlässig – auch bei häufigem Betätigen und wechselnden Drehmomenten.
Positionieren und Referenzieren
Spannstifte dienen als einfache Positionierelemente: Bauteile werden über Bohrungen aufeinander ausgerichtet und mit Stiften gesteckt, um definierte Positionen wiederzufinden. Im Vorrichtungsbau werden so Anschläge, Wechselplatten oder Aufnahmen reproduzierbar positioniert.
Hinge- und Gelenkverbindungen
In Scharnieren und einfachen Gelenken wird der Spannstift als Gelenkbolzen eingesetzt. Die Federwirkung nimmt Spiel aus der Bohrung und verhindert Klappergeräusche, gleichzeitig kann der Stift bei Bedarf mit einem Austreibdorn gelöst werden.
Praxisbeispiel: Rüttelfeste Sicherung einer Kupplungsnabe
Eine Kupplungsnabe wird auf einer Welle montiert und über eine Schraubverbindung fixiert. Um die Position zusätzlich gegen Verdrehung zu sichern, werden Nabe und Welle gemeinsam gebohrt und ein Spannstift ISO 8752 eingesetzt. Der geschlitzte Stift nimmt Stöße und Laststöße auf und verhindert ein Ausschlagen der Bohrung, wie es bei starren Vollstiften auftreten kann.
Auswahlkriterien für den passenden Spannstift
- Nenndurchmesser d1: entspricht Bohrungsdurchmesser; nach Belastung und Bauteilgeometrie wählen
- Länge L: soll die gesamte Bauteildicke sicher übergreifen, mit leichter Überstandreserve
- Werkstoff: Federstahl für normale Industrieumgebung, Edelstahl 1.4310 für korrosive oder feuchte Bereiche
- Bohrungstoleranz: im Idealfall ISO H12, sauber gebohrt und entgratet
- Belastung: beanspruchende Scherkräfte und Stöße bevorzugen schwere Ausführung ISO 8752
- Montagebedingungen: ausreichend Platz für Hammer oder automatische Bestückung sowie Austreibdorn vorsehen
Sie haben bereits norelem-Bestellschlüssel wie 03315-040X20 oder 03315-080X40 in Ihren Stücklisten Dann übernimmt Normteile Leinigen die saubere Zuordnung. Wir prüfen Abmessungen, Werkstoffe und Stückzahlen und legen alle Spannstifte projektbezogen je Maschine oder Anlage an.
Einkaufsoptimierung mit Normteile Leinigen
Für technische Einkäufer, Disponenten und Betriebsleiter sind Spannstifte klassische C-Teile, die in vielen Baugruppen verbaut sind, aber selten im Fokus stehen. Mit Normteile Leinigen bringen Sie Struktur in diese Positionen und reduzieren Ihren internen Aufwand.
- norelem Spannstifte ISO 8752 plus passende Zylinderstifte, Passfedern und Schrauben aus einer Hand
- Kombination mit Maschinenelementen, Befestigungs- und Antriebstechnik in einer einzigen Bestellung
- Projektbezogene Kommissionierung nach Maschine, Anlage oder Kostenstelle
- Kundeneigene Artikelnummern auf Etikett, Lieferschein und Rechnung
- Unterstützung bei Standardisierung von Stiften und Welle-Nabe-Verbindungen im gesamten Maschinenpark
Unsere klare Handlungsempfehlung: Definieren Sie norelem Spannstifte geschlitzt, schwere Ausführung ISO 8752 als Standard für hoch belastbare Steckverbindungen und sichern Sie sich die Einkaufs- und Prozessvorteile über Normteile Leinigen. Wir haben keinen Mindestbestellwert und Sie können alle Marken, die wir vertreiben, in einer einzigen Bestellung zusammenfassen.
FAQ zu norelem Spannstiften geschlitzt schwere Ausführung ISO 8752
1. Wofür werden Spannstifte ISO 8752 typischerweise eingesetzt?
Spannstifte ISO 8752 werden zur Verbindung, Sicherung und Positionierung von Bauteilen eingesetzt. Sie übernehmen Scherkräfte, sichern Welle-Nabe-Verbindungen, fixieren Hebel, Flansche, Platten oder Gelenke und werden im Maschinen- und Vorrichtungsbau breit verwendet.
2. Was ist der Unterschied zwischen schwerer und leichter Ausführung?
Schwere Ausführungen nach ISO 8752 besitzen eine größere Wandstärke als leichte Spannstifte (ISO 8750). Dadurch können sie höhere Scherkräfte aufnehmen, sind robuster gegenüber Stößen und eignen sich besser für stark belastete Verbindungen im industriellen Einsatz.
3. Welche Bohrungstoleranz wird empfohlen?
Für norelem Spannstifte ISO 8752 entspricht der Nenndurchmesser d1 dem Bohrungsdurchmesser. Empfohlen wird eine Bohrung im Toleranzfeld ISO H12. So ist sichergestellt, dass der Stift beim Einbau elastisch zusammengedrückt wird und ein rüttelfester Sitz entsteht.
4. Können Spannstifte wiederverwendet werden?
Ja, Spannstifte ISO 8752 können in der Praxis mehrfach verwendet werden, sofern sie beim Austreiben nicht beschädigt werden. Sie lassen sich mit einem passenden Austreibdorn aus der Bohrung treiben und erneut einsetzen. Bei sicherheitsrelevanten Anwendungen sollte jedoch im Einzelfall geprüft werden, ob ein neuer Stift verwendet werden soll.
5. Wann sollte ich Edelstahl statt Federstahl wählen?
Edelstahl 1.4310 ist die richtige Wahl bei feuchten oder korrosiven Umgebungen, im Außenbereich oder bei häufigen Reinigungen mit Medien. Federstahl ist für typische trockene Industrieumgebungen ausreichend und meist kostengünstiger. Für Lebensmittel- oder Chemieumgebungen wird in der Regel die Edelstahlausführung bevorzugt.
6. Wie werden Spannstifte montiert?
Die Bauteile werden ausgerichtet und gemeinsam gebohrt. Anschließend wird der Spannstift mit der angefasten Seite in die Bohrung eingesetzt und mit einem Hammer oder in einer automatischen Bestückung eingetrieben, bis er bündig oder definiert überstehend sitzt. Wichtig ist, Bohrung und Stift vorab zu entgraten und zu reinigen.
7. Können Spannstifte hohe Scherkräfte aufnehmen?
Ja, gerade die schwere Ausführung ISO 8752 ist für hohe Scherkräfte ausgelegt. Die Federeigenschaften der Hülse sorgen dafür, dass Lastspitzen und Stöße abgefedert werden und nicht direkt zu Bohrungsbeschädigungen führen. Die spezifischen Abscherkräfte sind abhängig von Durchmesser und Werkstoff.
8. Wie unterstützt Normteile Leinigen bei Auswahl und Standardisierung?
Sie senden uns Ihre Zeichnungen, bisherigen Artikelnummern oder Beispielteile. Wir ordnen die passenden norelem Spannstifte ISO 8752 zu, schlagen Standarddurchmesser und -längen vor und legen alle Stifte strukturiert je Maschine oder Projekt an. So reduzieren Sie Variantenvielfalt, vermeiden Fehllieferungen und schaffen Transparenz im C-Teile-Einkauf.
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