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Steckbolzen mit magnetischer Axialsicherung, K1216.3306060, D1: 6, L5: 60

Produktinformationen "Steckbolzen mit magnetischer Axialsicherung, K1216.3306060"

Steckbolzen mit magnetischer Axialsicherung K1216 für schnelles Fixieren und Verbinden

Steckbolzen mit magnetischer Axialsicherung K1216 werden eingesetzt, wenn Bauteile, Werkstücke, Vorrichtungen, Klappen, Gestelle oder Wechselaufnahmen schnell, einfach und ohne zusätzliche mechanische Sicherung verbunden, fixiert oder positioniert werden sollen. Die integrierte magnetische Axialsicherung hält den Steckbolzen in der Einsteckposition und reduziert den Aufwand gegenüber klassischen Steckbolzen mit Splint, Sicherungsclip oder Federstecker.

Die Produktgruppe umfasst Edelstahl-Steckbolzen mit Kunststoffgriff und integriertem NdFeB-Magneten in verschiedenen Bolzendurchmessern und Längen. Typische Varianten sind mit Bolzendurchmessern wie 6 mm und 8 mm sowie Längen von 15 mm bis 80 mm erhältlich. Die verlinkte Variante K1216.3306015 ist beispielsweise als Steckbolzen mit Pilzgriff, magnetischer Axialsicherung, Größe 2, Bolzendurchmesser 6 mm und Länge 15 mm ausgeführt. Normteile Leinigen liefert Struktur, nicht nur Teile. Gerade bei lösbaren Steckverbindungen ist die richtige Auswahl nach Bolzendurchmesser, Stecklänge, Haltekraft, Scherbelastung, Werkstoff und Gegenmaterial entscheidend.

Funktion von Steckbolzen mit magnetischer Axialsicherung

Ein Steckbolzen verbindet zwei oder mehrere Bauteile über eine fluchtende Bohrung. Der Bolzen wird durch die Bohrung gesteckt und nimmt dabei Scherkräfte auf. Bei der K1216-Ausführung sorgt ein im Griff integrierter Magnet dafür, dass der Steckbolzen axial in Position gehalten wird. Dadurch wird verhindert, dass der Bolzen bei geeigneter metallischer Gegenfläche unbeabsichtigt aus der Bohrung herausrutscht.

Die magnetische Axialsicherung ersetzt in vielen Anwendungen eine separate Sicherung wie Splint, Federstecker oder Sicherungsring. Das ist besonders praktisch bei häufigen Wechselvorgängen, Rüstprozessen, Verstelleinheiten oder Vorrichtungen, bei denen der Bolzen schnell gesteckt und wieder gezogen werden muss.

Magnetische Sicherung durch NdFeB-Magnet im Griff

Der Magnet sitzt im Kunststoffgriff und besteht aus NdFeB, also Neodym-Eisen-Bor. Dieser Magnetwerkstoff bietet eine hohe Magnetkraft bei kleiner Baugröße. Über den Magneten wird eine axiale Positionssicherung erreicht, sodass der Steckbolzen in der Einsteckposition gehalten wird. KIPP beschreibt die Baureihe K1216 ausdrücklich als Steckbolzen, die zum schnellen und einfachen Fixieren und Verbinden von Teilen und Werkstücken dienen; die axiale Sicherung erfolgt über den im Griff integrierten Magneten. :contentReference[oaicite:0]{index=0}

Die tatsächliche Haltewirkung hängt von der Anlagefläche, dem Gegenmaterial, dem Luftspalt, der Oberflächenqualität, Lackierungen, Verschmutzung und der Einbaulage ab. Die magnetische Sicherung wirkt nur zuverlässig, wenn der Magnet ausreichend Kontakt zu einer ferromagnetischen Gegenfläche herstellen kann.

Werkstoffe und Ausführung

Die K1216-Steckbolzen besitzen einen Griff aus Thermoplast, Stahlteile aus Edelstahl 1.4305 und einen NdFeB-Magneten. Die Ausführung ist mit schwarzem Griff und blankem Edelstahl beschrieben. Diese Werkstoffkombination eignet sich für viele industrielle Anwendungen, bei denen eine schnelle Handbetätigung, saubere Oberflächen und eine korrosionsbeständigere Ausführung gewünscht sind. :contentReference[oaicite:1]{index=1}

Edelstahl 1.4305 ist für zahlreiche Maschinenbau-, Gerätebau- und Vorrichtungsanwendungen geeignet. Für stark korrosive Medien, aggressive Reinigungschemikalien, salzhaltige Umgebung oder spezielle Hygieneanforderungen sollte die konkrete Werkstoffbeständigkeit im Einzelfall geprüft werden.

Varianten nach Bolzendurchmesser und Länge

Die Produktgruppe umfasst verschiedene Bolzendurchmesser und Längen. Die konkrete Variante K1216.3306015 besitzt D1 6 mm und L 15 mm. Technische Händler führen diese Variante als Größe 2, D1 6, L 15, Edelstahl und Thermoplast-Komponente. :contentReference[oaicite:2]{index=2}

Weitere Varianten sind zum Beispiel mit Bolzendurchmesser 6 mm oder 8 mm und Längen wie 15 mm, 30 mm, 40 mm, 50 mm, 60 mm oder 80 mm verfügbar. Für Varianten mit Bolzendurchmesser 8 mm werden bei technischen Händlerdaten beispielsweise Haltekräfte um 43 N genannt. :contentReference[oaicite:3]{index=3}

Auswahl nach Bolzendurchmesser, Stecklänge und Scherbelastung

Der Bolzendurchmesser bestimmt maßgeblich, welche mechanische Belastung die Steckverbindung aufnehmen kann. Kleinere Durchmesser wie 6 mm eignen sich für kompakte Vorrichtungen, leichte Wechselteile, Abdeckungen, Klappen oder Positionieraufgaben. Größere Durchmesser wie 8 mm bieten mehr mechanische Reserve und eignen sich für robustere Verbindungen.

Die Stecklänge muss zur Materialstärke der zu verbindenden Bauteile passen. Der Bolzen muss vollständig durch die Bohrung geführt werden und ausreichend Anlagefläche besitzen. Gleichzeitig darf die Länge nicht unnötig groß gewählt werden, wenn dadurch Störkonturen, Bedienprobleme oder Kollisionen entstehen.

Vorteile gegenüber Steckbolzen mit Splint oder Federstecker

Bei klassischen Steckbolzen wird die axiale Sicherung häufig über Splint, Federstecker, Sicherungsclip oder Kugelsicherung hergestellt. Das funktioniert zuverlässig, benötigt aber zusätzliche Einzelteile und mehr Handgriffe. Bei Steckbolzen mit magnetischer Axialsicherung entfällt diese separate Sicherung in geeigneten Anwendungen.

Das spart Zeit bei häufigem Stecken und Ziehen. Außerdem reduziert es das Risiko, dass kleine Sicherungsteile verloren gehen. Besonders bei Montagevorrichtungen, Prüflehren, Betriebsmitteln, Wechselaufnahmen oder temporären Fixierungen ist das ein deutlicher Praxisvorteil.

Einsatzbereiche im Maschinenbau und Vorrichtungsbau

Steckbolzen mit magnetischer Axialsicherung werden in vielen technischen Bereichen eingesetzt. Typische Anwendungen finden sich im Maschinenbau, Sondermaschinenbau, Anlagenbau, Vorrichtungsbau, Betriebsmittelbau, Gerätebau, Prüfstandbau, Montagearbeitsplätzen, Verpackungsmaschinen, Fördertechnik, Profilgestellen und industrieller Instandhaltung.

Sie eignen sich für Wechselaufnahmen, verstellbare Anschläge, Klappen, Schieber, Schutzabdeckungen, Prüfvorrichtungen, Montagehilfen, Handlingsysteme, Steckverbindungen, Positionierpunkte und temporäre Fixierungen. Überall dort, wo eine Verbindung häufig gelöst und wieder gesteckt werden muss, kann die magnetische Axialsicherung den Ablauf beschleunigen.

Praxisbeispiele für typische Anwendungen

In einer Montagevorrichtung kann ein Steckbolzen K1216 eine Wechselplatte fixieren. Der Bediener zieht den Bolzen heraus, tauscht die Platte und steckt ihn wieder ein. Der Magnet hält den Bolzen axial in Position, ohne dass zusätzlich ein Splint gesteckt werden muss.

Bei einem Profilgestell kann der Steckbolzen eine verstellbare Halterung oder einen Anschlag sichern. Besonders bei wiederkehrenden Umstellungen reduziert die magnetische Sicherung die Anzahl der Handgriffe und erleichtert den täglichen Einsatz.

In einem Prüfstand kann der Steckbolzen als schnelle Positionssicherung für eine Aufnahme dienen. Das Prüfteil oder die Aufnahme wird eingesteckt, der Bolzen positioniert die Baugruppe und der Magnet hält ihn in seiner Einsteckposition.

Montage und Anwendungshinweise

Die Aufnahmebohrungen müssen fluchten, sauber entgratet und passend zum Bolzendurchmesser ausgeführt sein. Zu viel Spiel kann zu Klappern, Schlagbelastungen und ungenauer Positionierung führen. Zu wenig Spiel erschwert das Einstecken und kann bei Verspannung zum Verklemmen führen.

Die magnetische Axialsicherung benötigt eine geeignete metallische Anlagefläche. Lack, Öl, Späne, Rost, Schmutz oder nichtmagnetische Werkstoffe können die Haltewirkung reduzieren. Nach dem Einstecken sollte geprüft werden, ob der Bolzen vollständig sitzt und der Magnet sicher anliegt.

Belastung, Scherkräfte und Funktionssicherheit

Steckbolzen sind vor allem für Scherbelastungen über den Bolzenschaft vorgesehen. Die magnetische Axialsicherung hält den Bolzen in Position, ist aber keine tragende Sicherung gegen hohe Zugkräfte, Stoßbelastungen oder sicherheitskritische Lasten. Die eigentliche mechanische Last muss über Bolzen, Bohrung und Bauteilstruktur aufgenommen werden.

Bei Vibrationen, dynamischer Belastung, vertikaler Einbaulage, sicherheitsrelevanten Anwendungen oder starken Zugkräften in axialer Richtung sollte geprüft werden, ob zusätzlich ein klassischer Sicherungsbolzen, Kugelsperrbolzen, Splintbolzen oder eine formschlüssige Sicherung erforderlich ist.

Vergleich zu Kugelsperrbolzen und Arretierbolzen

Kugelsperrbolzen sind besonders geeignet, wenn eine lösbare Steckverbindung mechanisch über Sperrkugeln gesichert werden soll. Arretierbolzen eignen sich für federnde Rast- und Positionieraufgaben. Steckbolzen mit magnetischer Axialsicherung sind besonders praktisch, wenn eine einfache, schnelle Steckverbindung mit magnetischer Haltefunktion ausreicht.

Die K1216-Ausführung ist daher eine gute Lösung für schnelle Wechsel-, Fixier- und Positionieraufgaben. Für höhere Sicherheit gegen axiales Herausziehen kann ein Kugelsperrbolzen die bessere Wahl sein. Für automatische Rastfunktionen ist ein Arretierbolzen passender.

Auswahlkriterien für technische Einkäufer und Konstrukteure

Für die richtige Auswahl sind folgende Kriterien entscheidend: Bolzendurchmesser, Stecklänge, Werkstoff, Haltekraft, Gegenmaterial, Bohrungsqualität, Scherbelastung, axiale Belastung, Einbaulage, Bedienhäufigkeit, Griffzugänglichkeit und Umgebungseinflüsse. Zusätzlich sollte geprüft werden, ob der Magnet ausreichend Kontakt zu einer ferromagnetischen Fläche hat.

Normteile Leinigen unterstützt technische Einkäufer, Disponenten, Konstrukteure, Fertigungsleiter und Instandhalter bei der strukturierten Beschaffung von Steckbolzen, Kugelsperrbolzen, Arretierbolzen, Aufnahmebuchsen, Rastbolzen, Schrauben, Muttern und weiteren Maschinenelementen. Es gibt keine Mindestbestellwerte. Außerdem können alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, in einer Bestellung zusammengefasst werden. Das reduziert Bestellaufwand und macht technische Beschaffung deutlich übersichtlicher.

Handlungsempfehlung

Wählen Sie Steckbolzen mit magnetischer Axialsicherung K1216, wenn eine Verbindung häufig gesteckt und gelöst wird und eine schnelle axiale Haltefunktion ohne Splint oder Sicherungsclip gewünscht ist. Prüfen Sie vor der Bestellung Bolzendurchmesser, Stecklänge, Bohrungsspiel, Scherbelastung und magnetische Anlagefläche. Für sicherheitskritische oder stark axial belastete Anwendungen sollte zusätzlich eine formschlüssige Sicherung geprüft werden.

FAQ zu Steckbolzen mit magnetischer Axialsicherung K1216

1. Wofür werden Steckbolzen mit magnetischer Axialsicherung eingesetzt?

Sie werden zum schnellen Fixieren, Verbinden und Positionieren von Bauteilen und Werkstücken eingesetzt. Typische Anwendungen sind Vorrichtungen, Wechselaufnahmen, Profilgestelle, Prüflehren, Klappen und verstellbare Anschläge.

2. Wie funktioniert die magnetische Axialsicherung?

Im Griff ist ein NdFeB-Magnet integriert. Dieser hält den Steckbolzen axial in der Einsteckposition, wenn eine geeignete ferromagnetische Gegenfläche vorhanden ist.

3. Aus welchem Werkstoff bestehen K1216 Steckbolzen?

Der Griff besteht aus Thermoplast, die Stahlteile bestehen aus Edelstahl 1.4305 und die magnetische Sicherung erfolgt über einen NdFeB-Magneten. Die Ausführung besitzt einen schwarzen Griff und blanken Edelstahl.

4. Welche Varianten sind typisch?

Typische Varianten gibt es mit Bolzendurchmessern wie 6 mm und 8 mm sowie unterschiedlichen Längen, zum Beispiel 15 mm, 30 mm, 40 mm, 50 mm, 60 mm oder 80 mm.

5. Ersetzt die magnetische Axialsicherung einen Splint?

In geeigneten Anwendungen kann sie eine separate Sicherung wie Splint oder Federstecker ersetzen. Bei sicherheitskritischen Anwendungen, starken Vibrationen oder hohen axialen Kräften sollte jedoch eine zusätzliche formschlüssige Sicherung geprüft werden.

6. Praxisfall: Eignet sich K1216 für Wechselplatten in Vorrichtungen?

Ja, das ist eine typische Anwendung. Wechselplatten können schnell gesteckt und fixiert werden, ohne dass ein zusätzlicher Splint montiert werden muss. Das verkürzt Rüstzeiten.

7. Praxisfall: Kann der Steckbolzen an einem Profilgestell verwendet werden?

Ja, der Steckbolzen kann verstellbare Halter, Anschläge oder Klappen an Profilgestellen sichern. Wichtig ist, dass Bohrungen und magnetische Anlagefläche zur Funktion passen.

8. Praxisfall: Ist K1216 für Prüfstände geeignet?

Ja, in Prüfständen kann der Steckbolzen Aufnahmen oder Bauteile schnell positionieren. Die magnetische Sicherung verhindert, dass der Bolzen bei normaler Handhabung leicht herausfällt.

9. Was reduziert die Haltewirkung des Magneten?

Lack, Öl, Schmutz, Rost, Späne, Luftspalte, nichtmagnetische Werkstoffe und ungünstige Einbaulagen können die magnetische Haltekraft reduzieren.

10. Warum Steckbolzen bei Normteile Leinigen bestellen?

Normteile Leinigen bietet technische Beschaffung ohne Mindestbestellwert und ermöglicht die Bündelung aller vertriebenen Marken in einer Bestellung. Das erleichtert die Versorgung mit Steckbolzen, Kugelsperrbolzen, Arretierbolzen und weiteren Normteilen.

Betriebsanleitung
B:23
D:33,2
D2:17,3
L2:33
L3:26,1
L5:60
Haltekraft ca. N:43

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