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Stellring DIN 705, D1: 11

Produktinformationen "Stellring DIN 705"

Stellringe DIN 705 zur axialen Sicherung und Positionierung auf Wellen

Stellringe DIN 705 werden eingesetzt, um Bauteile auf Wellen, Achsen, Bolzen oder Rundmaterial axial zu positionieren, zu begrenzen oder gegen Verschieben zu sichern. Sie dienen als Anschlag, Abstandhalter, Fixierelement oder einfache Wellenbegrenzung und gehören zu den klassischen Maschinenelementen im Maschinenbau, Anlagenbau, Vorrichtungsbau, Gerätebau, Modellbau, Betriebsmittelbau und in der technischen Instandhaltung.

Die Produktgruppe ist besonders nützlich, wenn Zahnräder, Riemenscheiben, Hebel, Rollen, Lager, Buchsen, Hülsen, Abstandselemente oder Verstelleinheiten auf einer Welle in Position gehalten werden sollen. Die Befestigung erfolgt über einen Gewindestift. Dadurch lässt sich der Stellring schnell montieren, lösen und bei Bedarf neu positionieren. Normteile Leinigen liefert Struktur, nicht nur Teile. Gerade bei Stellringen, Klemmringen, Wellen, Passfedern, Lagern, Zahnrädern, Riemenscheiben, Schrauben und Sicherungselementen ist eine abgestimmte Beschaffung entscheidend für saubere Montage und zuverlässige Funktion.

Funktion und technischer Aufbau

Ein Stellring DIN 705 ist ein ringförmiges Maschinenelement mit Innenbohrung und seitlicher Gewindebohrung für einen Gewindestift. Der Stellring wird auf eine Welle oder Achse geschoben und an der gewünschten Position über den Gewindestift fixiert. Dadurch entsteht eine einfache axiale Sicherung, ohne dass die Welle mit Nuten, Absätzen oder zusätzlichen Sicherungselementen versehen werden muss.

Stellringe werden häufig als Anschlagringe verwendet. Sie begrenzen die axiale Bewegung eines Bauteils, sichern eine Position oder definieren einen Abstand. In Verstelleinheiten können sie als Referenzanschlag dienen. In Vorrichtungen werden sie genutzt, um Bauteile wiederholgenau zu positionieren. In der Instandhaltung sind sie eine schnelle Lösung, wenn eine Wellenposition nachgerüstet, begrenzt oder korrigiert werden muss.

Normumfeld DIN 705 und Formen

Die DIN 705 beschreibt Stellringe der leichten Reihe. Innerhalb der Produktgruppe sind insbesondere Form A und Form E relevant. Form A besitzt einen Gewindestift mit Schlitz nach DIN 553. Form E besitzt einen Gewindestift mit Innensechskant nach DIN EN ISO 4027. Die Form E ist in der Praxis oft montagefreundlicher, weil der Innensechskant eine bessere Kraftübertragung beim Anziehen und Lösen ermöglicht.

Die angegebenen Toleranzen gelten nach DIN 705 für blanke Stellringe. Bei verzinkten Stellringen können die Toleranzen durch die Oberflächenbeschichtung abweichen, ohne dass die grundsätzliche Funktion beeinträchtigt wird. Bei großen Durchmessern ist je nach Ausführung ab D1 75 mm ein zweiter Gewindestift vorgesehen. Das verbessert die Fixierung bei größeren Stellringen und unterstützt eine stabilere Positionierung.

Werkstoffe und Ausführungen

Stellringe DIN 705 sind in Stahl und Edelstahl erhältlich. Stahl-Stellringe werden blank oder verzinkt, blau passiviert angeboten. Je nach Form und Ausführung kommen Gewindestifte aus Stahl mit Festigkeitsklasse 15H oder 45H zum Einsatz. Bei Edelstahl-Ausführungen besteht der Stellring typischerweise aus Edelstahl 1.4305, der Gewindestift aus Edelstahl A2.

Die Wahl des Werkstoffs hängt von Umgebung, Korrosionsanforderung, Montagehäufigkeit und Einsatzort ab. Stahl blank eignet sich für trockene Innenanwendungen und klassische Maschinenbauumgebungen. Verzinkter Stahl bietet einen einfachen Oberflächenschutz. Edelstahl ist sinnvoll, wenn Feuchtigkeit, Reinigung, optische Anforderungen oder erhöhte Korrosionsbeständigkeit eine Rolle spielen.

Varianten, Bohrungen und Abmessungen

Stellringe DIN 705 sind in vielen Bohrungsdurchmessern erhältlich. Die Auswahl erfolgt in erster Linie über den Innendurchmesser D1, der zur Welle oder Achse passen muss. Zusätzlich sind Außendurchmesser, Breite, Gewindestiftgröße, Form, Werkstoff und Oberfläche zu beachten. Die Variante K0406.100301 ist ein Stellring DIN 705 Form A aus Stahl blank mit D1 3 mm.

Für K0406.100301 werden unter anderem folgende technische Werte genannt: D1 3 mm, D2 7 mm, Breite B 5 mm und Gewindestift D3 M3 x 3. Weitere Varianten der Produktgruppe decken deutlich größere Bohrungen ab. Dadurch können Stellringe sowohl in kleinen Gerätebau- und Vorrichtungsanwendungen als auch in robusteren Maschinenbaukonstruktionen eingesetzt werden.

Gewindestift als Fixierelement

Der Gewindestift ist das zentrale Befestigungselement des Stellrings. Beim Anziehen drückt der Gewindestift auf die Welle und erzeugt dadurch die Haltekraft. Form A mit Schlitz ist einfach und normgerecht. Form E mit Innensechskant ist besonders praktisch, wenn häufiger montiert oder nachjustiert wird, weil der Innensechskant besser zugänglich und belastbarer in der Bedienung ist.

Bei empfindlichen Wellenoberflächen sollte beachtet werden, dass ein Gewindestift punktuell auf die Welle wirkt. Das kann bei weichen Werkstoffen, geschliffenen Wellen oder Oberflächen mit Funktionsanforderung zu Druckstellen führen. Wenn die Welle nicht beschädigt werden darf oder höhere Haltekräfte mit gleichmäßiger Krafteinleitung benötigt werden, können Klemmringe oder geteilte Klemmnaben die bessere Lösung sein.

Auswahlkriterien für den passenden Stellring

Bei der Auswahl eines Stellrings DIN 705 sollten Wellendurchmesser, Passung, Werkstoff, Oberfläche, Form des Gewindestifts, verfügbare Baubreite, gewünschte Haltekraft, Montagehäufigkeit und Umgebungseinflüsse geprüft werden. Der Innendurchmesser muss zur Welle passen, darf aber nicht so eng gewählt werden, dass die Montage unnötig erschwert wird.

Für einfache Anschläge und Positionieraufgaben ist ein Stahl-Stellring Form A häufig ausreichend. Für häufiges Nachstellen oder bessere Montage mit Innensechskantschlüssel ist Form E sinnvoll. Für feuchte oder korrosionskritischere Umgebungen sollte Edelstahl geprüft werden. Für hohe axiale Kräfte, Vibrationen oder empfindliche Wellenoberflächen sollte die Alternative Klemmring oder Wellenklemmung konstruktiv bewertet werden.

Abgrenzung zu Klemmringen und Sicherungsringen

Ein Stellring DIN 705 wird über einen Gewindestift auf der Welle fixiert. Die Haltekraft entsteht punktuell an der Kontaktstelle des Gewindestifts. Ein Klemmring klemmt die Welle dagegen über eine geschlitzte Ringgeometrie gleichmäßiger und schont die Wellenoberfläche besser. Sicherungsringe nach DIN oder ISO greifen meist in eine Nut ein und dienen als formschlüssige axiale Sicherung.

Stellringe sind besonders geeignet, wenn eine einfache, lösbare und verstellbare Positionierung benötigt wird. Klemmringe sind sinnvoll, wenn höhere Haltekräfte, häufiges Verstellen oder empfindliche Wellenoberflächen im Vordergrund stehen. Sicherungsringe sind die richtige Wahl, wenn eine definierte Nut vorhanden ist und eine formschlüssige axiale Sicherung gefordert wird.

Montage und Anwendungshinweise

Die Montage erfolgt durch Aufschieben des Stellrings auf die passende Welle. Anschließend wird der Stellring an der gewünschten Position ausgerichtet und der Gewindestift angezogen. Die Welle sollte sauber, gratfrei und maßhaltig sein. Öl, Schmutz oder Beschädigungen an der Wellenoberfläche können die Haltekraft beeinflussen.

Der Gewindestift sollte mit geeignetem Werkzeug und angemessenem Anzugsmoment befestigt werden. Bei kleinen Stellringen ist besondere Sorgfalt notwendig, da Gewinde und Gewindestift entsprechend klein sind. Bei Vibrationen, Wechselbelastungen oder häufigen Verstellungen sollte geprüft werden, ob Schraubensicherung, ein zweiter Gewindestift oder ein Klemmring erforderlich ist.

Typische Einsatzbereiche

Stellringe DIN 705 werden in Antriebstechnik, Fördertechnik, Vorrichtungsbau, Maschinenbau, Gerätebau, Modellbau, Automatisierungstechnik, Verpackungstechnik, Betriebsmittelkonstruktion und Instandhaltung eingesetzt. Sie eignen sich zur axialen Sicherung von Rollen, Zahnrädern, Riemenscheiben, Hebeln, Führungen, Lagern, Buchsen und Abstandselementen.

In der Praxis werden sie häufig als Anschlag auf Wellen, als Begrenzung für verschiebbare Bauteile, als Abstandhalter in Vorrichtungen oder als einfache Positioniersicherung genutzt. Durch die große Variantenvielfalt lassen sich Stellringe schnell an unterschiedliche Wellendurchmesser und Einbausituationen anpassen.

Technische Anwendungsbeispiele aus der Praxis

Ein typisches Beispiel ist eine Förderrolle auf einer Welle. Der Stellring wird neben der Rolle positioniert und mit dem Gewindestift fixiert. Dadurch wird verhindert, dass die Rolle axial wandert. Bei Wartung oder Umbau kann der Stellring gelöst und neu positioniert werden.

Ein weiteres Beispiel ist eine Vorrichtung mit verstellbarem Anschlag. Der Stellring dient als mechanischer Endanschlag auf einer Rundstange. Durch Lösen des Gewindestifts kann der Anschlag verschoben und auf ein neues Bauteilmaß eingestellt werden. Das ist besonders nützlich bei Prüf- und Montagevorrichtungen mit wechselnden Werkstücken.

Auch in der Antriebstechnik werden Stellringe eingesetzt, um Riemenscheiben, Zahnräder oder Kupplungselemente axial zu begrenzen. Bei geringen bis mittleren axialen Kräften bietet der Stellring eine einfache und wirtschaftliche Lösung. Bei höheren Kräften oder empfindlichen Wellen sollte die Ausführung konstruktiv geprüft werden.

Praxisnutzen für Einkauf, Konstruktion und Instandhaltung

Für Konstrukteure bieten Stellringe DIN 705 eine einfache und normnahe Lösung zur axialen Positionierung auf Wellen. Technische Einkäufer und Disponenten profitieren von klaren Bohrungsdurchmessern, Normbezug, vielen Werkstoff- und Oberflächenvarianten sowie einfacher Beschaffung als Standardteil. Instandhalter können Stellringe schnell ersetzen, nachrüsten oder bei Umbauten neu positionieren.

Normteile Leinigen unterstützt die strukturierte Beschaffung von Stellringen, Klemmringen, Wellen, Lagern, Zahnrädern, Riemenscheiben, Passfedern, Gewindestiften, Schrauben und weiteren Normteilen aus einer Hand. Es gibt keine Mindestbestellwerte. Außerdem können alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, in einer Bestellung zusammengefasst werden. Das reduziert Lieferantenaufwand und bringt mehr Struktur in Konstruktion, Montage, Instandhaltung und Ersatzteilversorgung.

Handlungsempfehlung

Wählen Sie Stellringe DIN 705 immer passend zu Wellendurchmesser, Werkstoff, Oberfläche, Einbauraum, Gewindestiftform und Belastungsfall aus. Prüfen Sie vor der Bestellung D1, D2, Breite B, Gewindestiftgröße D3, Form A oder Form E, Stahl oder Edelstahl sowie mögliche Anforderungen an Korrosionsschutz und Wellenoberfläche.

Für eine saubere technische Beschaffung empfiehlt sich eine abgestimmte Bestellung aus Stellringen, passenden Gewindestiften, Wellen, Klemmringen, Lagern, Zahnrädern, Riemenscheiben und Befestigungselementen. So entstehen zuverlässige Lösungen für Positionierung, Abstandhaltung und axiale Sicherung im Maschinenbau, Anlagenbau, Vorrichtungsbau und in der Instandhaltung.

FAQ zu Stellringen DIN 705

1. Wofür werden Stellringe DIN 705 verwendet?

Stellringe DIN 705 werden zur axialen Sicherung, Positionierung und Begrenzung von Bauteilen auf Wellen, Achsen, Bolzen oder Rundmaterial eingesetzt. Sie dienen als Anschlag, Abstandhalter oder Fixierelement.

2. Was ist der Unterschied zwischen Form A und Form E?

Form A besitzt einen Gewindestift mit Schlitz nach DIN 553. Form E besitzt einen Gewindestift mit Innensechskant nach DIN EN ISO 4027. Form E ist oft montagefreundlicher, besonders wenn der Stellring häufiger gelöst oder nachgestellt wird.

3. Aus welchen Werkstoffen gibt es Stellringe DIN 705?

Typische Ausführungen sind Stahl blank, Stahl verzinkt blau passiviert und Edelstahl. Edelstahl-Stellringe bestehen häufig aus 1.4305, der Gewindestift aus Edelstahl A2.

4. Welche Ausführung ist für feuchte Umgebungen geeignet?

Für feuchte oder korrosionskritischere Umgebungen ist Edelstahl meist die bessere Wahl. Verzinkter Stahl bietet einen einfachen Oberflächenschutz, ist aber nicht so korrosionsbeständig wie Edelstahl.

5. Welche Maße hat K0406.100301?

Die Variante K0406.100301 ist ein Stellring DIN 705 Form A aus Stahl blank mit D1 3 mm, D2 7 mm, Breite B 5 mm und Gewindestift D3 M3 x 3.

6. Praxisfall: Kann ich mit einem Stellring eine Rolle auf einer Welle sichern?

Ja. Der Stellring wird neben der Rolle auf der Welle positioniert und über den Gewindestift fixiert. Dadurch wird die axiale Bewegung der Rolle begrenzt. Bei höheren axialen Kräften sollte die Haltekraft geprüft werden.

7. Praxisfall: Eignet sich ein Stellring als verstellbarer Anschlag in einer Vorrichtung?

Ja. Stellringe eignen sich sehr gut als verstellbare Anschläge auf Rundstangen oder Wellen. Durch Lösen des Gewindestifts kann die Position verändert und an neue Werkstückmaße angepasst werden.

8. Praxisfall: Kann ein Stellring Zahnräder oder Riemenscheiben axial begrenzen?

Ja. Bei geringen bis mittleren axialen Kräften können Stellringe Zahnräder, Riemenscheiben oder Kupplungselemente axial begrenzen. Bei hohen Kräften, Vibrationen oder empfindlichen Wellen sollte eine Klemmringlösung geprüft werden.

9. Wann ist ein Klemmring besser als ein Stellring?

Ein Klemmring ist sinnvoll, wenn höhere Haltekräfte, häufiges Verstellen oder eine schonendere Klemmung der Welle gefordert sind. Stellringe wirken punktuell über den Gewindestift und können bei empfindlichen Oberflächen Druckstellen erzeugen.

10. Warum bei Normteile Leinigen bestellen?

Normteile Leinigen liefert Struktur, nicht nur Teile. Stellringe, Klemmringe, Wellen, Lager, Zahnräder, Riemenscheiben, Gewindestifte, Schrauben und weitere Normteile können markenübergreifend in einer Bestellung zusammengefasst werden. Es gibt keine Mindestbestellwerte.

B:10
D2:20
D3:M5x8
Form:A
Werkstoff:Stahl blank

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