Sterngriff DIN 6336, Form S mit Sechskant, Thermoplast, Ø 32 mm, Schlüsselweite SW: 8
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EAN: 4059245321940
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Sterngriffe nach DIN 6336 Form S mit Sechskant für Klemmen, Spannen und Verstellen
Sterngriffe nach DIN 6336 Form S mit Sechskant sind robuste und ergonomische Bedienteile für Maschinenbau, Anlagenbau, Werkzeugbau, Vorrichtungsbau, Montage, Instandhaltung und Sondermaschinenbau. Sie werden eingesetzt, wenn Bauteile von Hand geklemmt, gespannt, befestigt, gelöst oder verstellt werden sollen. Durch die sternförmige Griffgeometrie lassen sich hohe Handkräfte gut übertragen, während der integrierte Sechskant zusätzlich eine Betätigung mit Werkzeug ermöglicht.
Die Produktgruppe umfasst Sterngriffe in verschiedenen Außendurchmessern, Schlüsselweiten und Baugrößen. Typische Varianten besitzen einen Griffkörper aus schwarzem Thermoplast und eine metallische Komponente aus Stahl. Die Form S mit Sechskant ist besonders praktisch, wenn ein Griff einerseits von Hand bedient werden soll, andererseits aber bei Bedarf mit einem Maulschlüssel, Steckschlüssel oder einer Nuss nachgezogen oder gelöst werden muss.
Normteile Leinigen liefert Struktur, nicht nur Teile. Gerade bei Sterngriffen, Klemmhebeln, T-Griffen, Griffmuttern, Spannmitteln, Gewindebolzen, Nutensteinen, Schrauben, Muttern, Scheiben und weiteren Normteilen ist eine gebündelte Beschaffung sinnvoll. Bei Normteile Leinigen gibt es keine Mindestbestellwerte. Alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, können in einer Bestellung zusammengefasst werden.
Funktion und Einsatzbereich von Sterngriffen mit Sechskant
Ein Sterngriff dient als manuelles Klemmelement, Halteelement oder Befestigungselement. Die sternförmige Außenkontur bietet mehrere Griffmulden, sodass der Bediener den Griff aus unterschiedlichen Handpositionen sicher greifen und drehen kann. Das ist besonders vorteilhaft bei häufigen Rüst-, Einstell- und Wartungsvorgängen.
Die Ausführung mit Sechskant erweitert den Funktionsbereich. Während viele Standard-Sterngriffe ausschließlich von Hand betätigt werden, kann Form S bei Bedarf zusätzlich mit Werkzeug gedreht werden. Das ist nützlich, wenn eine Klemmstelle fester angezogen werden soll, wenn sich ein Griff durch Verschmutzung oder längere Standzeit schwer lösen lässt oder wenn ein definierteres Nachziehen erforderlich ist.
DIN 6336 und Form S im technischen Umfeld
DIN 6336 beschreibt Sterngriffe als genormte Bedienteile für manuelle Klemm-, Spann- und Befestigungsaufgaben. Die Normumgebung erleichtert Konstruktion, Austausch und Ersatzbeschaffung, weil Außendurchmesser, Anschlussmaße und Bauformen systematisch vergleichbar sind.
Form S steht bei dieser Produktgruppe für Sterngriffe mit Sechskant. Der Sechskant ist ein wichtiges Auswahlmerkmal, wenn neben der Handbedienung eine zusätzliche Werkzeugbetätigung gewünscht wird. In der Praxis ist das besonders bei Maschinenverstellungen, Anschlägen, Spannvorrichtungen, Schutzabdeckungen und Vorrichtungsteilen von Vorteil.
Thermoplastgriff mit metallischer Komponente
Der Griffkörper besteht typischerweise aus schwarzem Thermoplast. Thermoplast ist leicht, griffig, wirtschaftlich und für viele industrielle Bedienpunkte gut geeignet. Der Werkstoff ermöglicht eine angenehme Haptik und eine robuste Formgebung für wiederkehrende Handbetätigung.
Die metallische Komponente besteht je nach Ausführung aus Stahl und ist häufig blau passiviert beziehungsweise verzinkt ausgeführt. Dadurch entsteht eine belastbare Verbindung zwischen Griffkörper und Schraub- beziehungsweise Werkzeugbereich. Die Kombination aus Kunststoffgriff und Stahlkomponente ist im Maschinenbau weit verbreitet, weil sie gute Bedienbarkeit mit stabiler technischer Funktion verbindet.
Sechskant für Werkzeugbetätigung
Der integrierte Sechskant ist der zentrale technische Unterschied zu vielen klassischen Sterngriffen. Er ermöglicht das Ansetzen eines passenden Schlüssels, wenn der Griff stärker angezogen oder kontrolliert gelöst werden soll. Das ist besonders hilfreich bei festen Klemmstellen, bei größeren Baugruppen oder bei Anwendungen, bei denen die Handkraft allein nicht immer ausreicht.
Typische Schlüsselweiten sind abhängig vom Außendurchmesser des Sterngriffes. Kleinere Varianten besitzen kleinere Schlüsselweiten, größere Varianten entsprechend größere Sechskantmaße. Bei der Auswahl sollte daher nicht nur der Griffdurchmesser, sondern auch die passende Schlüsselweite berücksichtigt werden.
Varianten, Maße und Auswahlmerkmale
Sterngriffe Form S mit Sechskant sind in mehreren Größen erhältlich. Typische Außendurchmesser reichen von kompakten Ausführungen für kleine Klemmstellen bis zu größeren Varianten für kräftigere Bedienpunkte. Je größer der Griffdurchmesser, desto besser kann in der Regel Handmoment aufgebaut werden. Gleichzeitig benötigt ein größerer Griff mehr Bauraum.
Wichtige Auswahlmerkmale sind:
- Außendurchmesser passend zur gewünschten Handkraft und zum verfügbaren Bauraum
- Schlüsselweite passend zum verwendeten Werkzeug
- Griffhöhe und Griffkontur für sichere Bedienung
- Werkstoff des Griffkörpers passend zur Umgebung und Bedienhäufigkeit
- metallische Komponente passend zur mechanischen Beanspruchung
- Einsatz als Klemmelement, Halteelement oder Befestigungselement
- Kompatibilität mit Gewindebolzen, Spannschrauben oder vorhandenen Baugruppen
Technische Vorteile im Maschinen- und Vorrichtungsbau
Sterngriffe nach DIN 6336 Form S mit Sechskant bieten eine sinnvolle Kombination aus Handbedienung und Werkzeugoption. Sie sind ideal für Konstruktionen, bei denen Klemmstellen schnell von Hand bedient werden sollen, aber im Bedarfsfall zusätzliches Drehmoment über den Sechskant eingebracht werden kann.
Wichtige Vorteile sind:
- ergonomische Sternform für gute Handkraftübertragung
- Sechskant für zusätzliches Anziehen oder Lösen mit Werkzeug
- Griffkörper aus Thermoplast für angenehme Haptik
- geeignet für manuelle Klemm-, Spann- und Befestigungsaufgaben
- verschiedene Durchmesser und Schlüsselweiten verfügbar
- praxisgerechte Lösung für Maschinenbau, Werkzeugbau und Vorrichtungsbau
- gute Alternative zu einfachen Muttern, wenn eine Bedienfunktion gewünscht ist
Abgrenzung zu Sterngriffen ohne Sechskant, T-Griffen und Klemmhebeln
Sterngriffe ohne Sechskant sind ideal, wenn ausschließlich eine Handbetätigung gewünscht ist. Sterngriffe Form S mit Sechskant sind dagegen besser geeignet, wenn eine zusätzliche Werkzeugbetätigung vorgesehen oder zumindest als Option gewünscht wird.
T-Griffe ermöglichen eine direkte Hebelwirkung über einen Quergriff und eignen sich gut für einfache manuelle Klemmstellen mit ausreichend Drehraum. Klemmhebel sind vorteilhaft, wenn die Hebelstellung nach dem Spannen verstellbar sein muss. Sterngriffe mit Sechskant sind die passende Wahl, wenn eine kompakte, gut greifbare Drehbetätigung mit zusätzlicher Schlüsselbetätigung benötigt wird.
Auswahlkriterien für die passende Ausführung
Bei der Auswahl eines Sterngriffes mit Sechskant sollten Außendurchmesser, Schlüsselweite, Bauraum und Anwendung gemeinsam betrachtet werden. Ein größerer Griff verbessert die Handhabung, kann aber mit angrenzenden Bauteilen kollidieren. Eine passende Schlüsselweite ist wichtig, wenn der Sechskant regelmäßig mit Werkzeug genutzt werden soll.
Prüfen Sie vor der Bestellung besonders:
- welcher Griffdurchmesser ist für die Bedienkraft erforderlich?
- welche Schlüsselweite wird benötigt?
- ist genug Platz zum Greifen und Drehen vorhanden?
- wird der Griff nur von Hand oder zusätzlich mit Werkzeug betätigt?
- wie hoch ist die erforderliche Klemm- oder Haltekraft?
- ist die Umgebung trocken, verschmutzt, feucht oder reinigungsintensiv?
- werden passende Gewindebolzen, Schrauben, Muttern oder Nutensteine mit benötigt?
Montage und konstruktive Hinweise
Die Montage hängt von der konkreten Bauform und der Gegenkonstruktion ab. Sterngriffe mit Sechskant werden häufig in Verbindung mit Gewindebolzen, Spannschrauben, Stehbolzen oder passenden Gewindeaufnahmen eingesetzt. Die Gewindeverbindung muss zur Belastung, Einschraubtiefe und Klemmstrecke passen.
Bei Anwendungen mit Vibrationen oder wechselnden Belastungen sollte geprüft werden, ob zusätzliche Sicherungen erforderlich sind. Dazu gehören beispielsweise Federscheiben, Klemmmuttern, Sicherungslack oder konstruktive Anschläge. Außerdem sollte der Bedienbereich so ausgelegt sein, dass sowohl Handbedienung als auch Werkzeugbetätigung problemlos möglich sind.
Technische Anwendungsbeispiele
Im Vorrichtungsbau können Sterngriffe mit Sechskant zum Fixieren von Anschlägen, Spannleisten oder Wechselaufnahmen eingesetzt werden. Der Bediener kann die Verbindung schnell von Hand lösen und bei Bedarf mit Werkzeug nachziehen.
Im Maschinenbau eignen sich diese Sterngriffe für Schutzabdeckungen, Verstelleinheiten, Halterungen und Baugruppen, bei denen eine robuste und gut greifbare Bedienung erforderlich ist. Der Sechskant hilft, wenn die Klemmstelle fester angezogen werden muss oder sich nach längerer Standzeit schwer lösen lässt.
Im Anlagenbau werden Sterngriffe mit Sechskant häufig bei Formatverstellungen, Führungen, Sensorhaltern oder Klemmplatten verwendet. Sie unterstützen schnelle Rüstvorgänge und ermöglichen dennoch eine kontrolliertere Werkzeugbetätigung.
In der Instandhaltung können Sterngriffe mit Sechskant einfache Muttern oder schwer zugängliche Schraubverbindungen ersetzen, wenn Wartungspunkte regelmäßig geöffnet oder verstellt werden müssen. Dadurch wird die Bedienung schneller und besser reproduzierbar.
Praxisnutzen für Einkauf, Konstruktion und Fertigung
Für Konstrukteure bieten Sterngriffe nach DIN 6336 Form S mit Sechskant eine normnahe Standardlösung für manuelle Klemmstellen mit zusätzlicher Werkzeugoption. Dadurch lassen sich viele Bedienpunkte ohne Sonderteil realisieren und gleichzeitig funktional aufwerten.
Für technische Einkäufer und Disponenten ist wichtig, dass Sterngriffe häufig zusammen mit Gewindebolzen, Schrauben, Muttern, Scheiben, Nutensteinen, Klemmhebeln, T-Griffen und weiteren Bedienteilen beschafft werden. Normteile Leinigen unterstützt diese strukturierte Beschaffung ohne Mindestbestellwert und ermöglicht die Bündelung unterschiedlicher Marken in einer Bestellung.
Normumfeld und verwandte Produktgruppen
Sterngriffe nach DIN 6336 gehören zum Bereich der Bedienteile, Griffknöpfe, Griffmuttern, Kreuzgriffe, Spanngriffe, T-Griffe, Klemmhebel, Flügelgriffe und Vorrichtungselemente. Sie werden häufig gemeinsam mit Gewindebolzen, Spannschrauben, Muttern, Scheiben, Nutensteinen, Anschlägen und Verstellelementen eingesetzt.
Beim Austausch oder bei der Alternativbeschaffung sollten Außendurchmesser, Form, Schlüsselweite, Werkstoff, Oberfläche, Bauhöhe und Anschlussart sorgfältig verglichen werden. Besonders wichtig ist die Unterscheidung zwischen Sterngriffen mit Sechskant, Sterngriffen mit Innengewinde, Sterngriffen mit Außengewinde und Sterngriffen ohne Buchse.
Handlungsempfehlung
Wählen Sie Sterngriffe nach DIN 6336 Form S mit Sechskant, wenn Sie eine ergonomische Handbedienung mit zusätzlicher Werkzeugoption benötigen. Prüfen Sie vor der Bestellung Außendurchmesser, Schlüsselweite, Bauraum, Klemmkraft, Werkstoff, Bedienhäufigkeit und Einsatzumgebung. Wenn Sie zusätzlich Gewindebolzen, Schrauben, Muttern, Scheiben, Nutensteine, Klemmhebel oder weitere Bedienteile benötigen, bündeln Sie die Beschaffung direkt über Normteile Leinigen ohne Mindestbestellwert.
FAQ zu Sterngriffen nach DIN 6336 Form S mit Sechskant
1. Was ist ein Sterngriff nach DIN 6336 Form S mit Sechskant?
Ein Sterngriff nach DIN 6336 Form S mit Sechskant ist ein sternförmiges Bedienteil zum Klemmen, Spannen, Halten oder Befestigen. Der integrierte Sechskant ermöglicht zusätzlich zur Handbedienung eine Betätigung mit Werkzeug.
2. Wofür wird der Sechskant am Sterngriff benötigt?
Der Sechskant ermöglicht das Ansetzen eines Maulschlüssels, Steckschlüssels oder einer Nuss. Dadurch kann der Griff stärker angezogen oder kontrolliert gelöst werden, wenn die Handkraft allein nicht ausreicht.
3. Aus welchem Material bestehen diese Sterngriffe?
Der Griffkörper besteht typischerweise aus schwarzem Thermoplast. Die metallische Komponente besteht je nach Ausführung aus Stahl und ist häufig blau passiviert oder verzinkt ausgeführt.
4. Welche Größen sind bei Sterngriffen mit Sechskant üblich?
Üblich sind verschiedene Außendurchmesser mit dazu passenden Schlüsselweiten. Kleinere Griffe eignen sich für kompakte Klemmstellen, größere Varianten für stärkere Handkräfte und besseres Greifen.
5. Praxisfall: Eignen sich Sterngriffe mit Sechskant für Spannvorrichtungen?
Ja. In Spannvorrichtungen können sie Anschläge, Spannleisten oder Wechselaufnahmen fixieren. Der Bediener kann von Hand arbeiten und bei Bedarf über den Sechskant zusätzlich nachziehen.
6. Praxisfall: Können Sterngriffe mit Sechskant an Maschinenabdeckungen eingesetzt werden?
Ja. Bei Maschinenabdeckungen und Wartungsklappen bieten sie eine gut greifbare Lösung. Der Sechskant ist hilfreich, wenn die Verbindung fester sitzen muss oder sich nach längerer Nutzung schwer lösen lässt.
7. Praxisfall: Sind Sterngriffe mit Sechskant für Formatverstellungen im Anlagenbau geeignet?
Ja. Bei Formatverstellungen, Führungen oder Sensorhaltern können sie schnelle manuelle Einstellungen ermöglichen. Bei Bedarf kann die Position zusätzlich mit Werkzeug gesichert nachgezogen werden.
8. Was ist der Unterschied zu einem Sterngriff ohne Sechskant?
Ein Sterngriff ohne Sechskant ist vor allem für reine Handbetätigung gedacht. Ein Sterngriff mit Sechskant bietet zusätzlich die Möglichkeit, mit Werkzeug mehr Drehmoment einzubringen oder eine festsitzende Verbindung zu lösen.
9. Worauf muss ich bei der Auswahl achten?
Wichtig sind Außendurchmesser, Schlüsselweite, Bauhöhe, Werkstoff, verfügbare Drehfreiheit, Klemmkraft und Einsatzumgebung. Auch die Frage, ob der Sechskant regelmäßig genutzt wird, sollte berücksichtigt werden.
10. Wie bestelle ich die passende Variante?
Prüfen Sie zuerst Außendurchmesser und Schlüsselweite. Danach sollten Bauraum, Bedienhäufigkeit, Klemmkraft, Werkstoff und die benötigten Verbindungsteile geprüft werden. Bei Normteile Leinigen können Sie Sterngriffe zusammen mit Schrauben, Muttern, Scheiben, Nutensteinen, Klemmhebeln und weiteren Normteilen in einer Bestellung beschaffen, ohne Mindestbestellwert.
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