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GELENKTELLER D1=M20, D=60, H=42,

Produktinformationen "GELENKTELLER D1=M20, D=60, H=42,"

Gelenkteller für Stellfüße, Maschinenfüße und Ausgleichselemente

Gelenkteller werden eingesetzt, wenn Maschinen, Gestelle, Vorrichtungen, Apparate oder Betriebsmittel sicher aufgestellt, ausgerichtet und gegen ungleichmäßige Bodenverhältnisse abgestützt werden sollen. Sie bilden den beweglichen Teller eines Gelenkfußes und ermöglichen in Verbindung mit einer passenden Gewindestange, einem Gewindebolzen oder einer Stellschraube einen Winkelausgleich zwischen Maschinenrahmen und Aufstellfläche.

Die Produktgruppe eignet sich für Maschinenbau, Anlagenbau, Apparatebau, Vorrichtungsbau, Montagearbeitsplätze, Logistiksysteme, Fördereinrichtungen, Gestellbau, Gerätebau und technische Instandhaltung. Gelenkteller helfen beim Nivellieren, Positionieren, Abstützen und Ausgleichen von Maschinen und Rahmenkonstruktionen. Normteile Leinigen liefert Struktur, nicht nur Teile. Gerade bei Gelenktellern, Gewindestangen, Stellfüßen, Muttern, Unterlegscheiben, Anti-Slip-Platten und Befestigungselementen ist eine technisch abgestimmte Kombination entscheidend.

Funktion und technischer Aufbau

Ein Gelenkteller besteht aus einem Druckteller und einem Kugelelement. Das Kugelelement nimmt die Gewindestange oder Stellschraube auf und ermöglicht eine gelenkige Bewegung. Dadurch kann der Teller auch dann flächig auf dem Boden oder der Aufstellfläche aufliegen, wenn die Gewindestange nicht exakt senkrecht zur Fläche steht oder der Untergrund leicht uneben ist.

Im Unterschied zu einem einfachen starren Stellfuß kann ein Gelenkteller Winkelabweichungen besser ausgleichen. Das verbessert die Lastverteilung, reduziert Kantenbelastung am Teller und erleichtert das Ausrichten von Maschinenrahmen, Schutzgestellen, Förderanlagen, Montagevorrichtungen oder Betriebsmitteln. Der Gelenkteller ist damit ein wichtiges Bauteil für Stellfüße und Maschinenfüße mit Ausgleichsfunktion.

Werkstoffe und Ausführungen

Gelenkteller sind je nach Form in unterschiedlichen Werkstoffkombinationen erhältlich. Form A besitzt einen Druckteller aus Vergütungsstahl und ein Kugelelement aus Automatenstahl, einsatzgehärtet und brüniert. Form B ist als Edelstahl-Ausführung blank erhältlich. Form C besitzt einen Druckteller aus POM und ein Kugelelement aus Automatenstahl, einsatzgehärtet und brüniert. Form D kombiniert einen Druckteller aus POM mit einem blanken Kugelelement aus Edelstahl.

Zusätzlich gibt es Form G mit Anti-Slip-Platte. Diese Ausführung ist besonders interessant, wenn Vibrationen gedämpft und ein Verrutschen des Gelenktellers auf der Aufstellfläche reduziert werden sollen. Die Auswahl des Werkstoffs hängt von Traglast, Umgebung, Korrosionsanforderung, Bodenbeschaffenheit, gewünschter Schonung der Aufstellfläche und Reinigungsanforderungen ab.

Form A, B, C, D und G im Vergleich

Form A aus Stahl ist eine robuste Standardausführung für viele Maschinenbauanwendungen in trockenen Innenbereichen. Sie eignet sich gut, wenn hohe Belastbarkeit, wirtschaftliche Beschaffung und eine widerstandsfähige Metallauflage gefragt sind. Form B aus Edelstahl ist die bessere Wahl, wenn Korrosionsbeständigkeit, Feuchtigkeit oder eine hochwertigere Ausführung eine Rolle spielen.

Form C und Form D mit POM-Druckteller sind sinnvoll, wenn die Aufstellfläche geschont werden soll oder eine Kunststoffauflage bevorzugt wird. POM kann je nach Einsatzfall Vorteile bei Reibung, Geräuschverhalten und Oberflächenschonung bieten. Form G mit Anti-Slip-Platte unterstützt zusätzlich die Rutschhemmung und kann Vibrationen aufnehmen. Damit lässt sich die Produktgruppe sehr gut an unterschiedliche Maschinen-, Gestell- und Bodenanforderungen anpassen.

Varianten, Gewindegrößen und Abmessungen

Gelenkteller der Baureihe K0395 sind in mehreren Größen erhältlich. Typische Gewindegrößen reichen von M6 über M8, M10, M12 und M16 bis M20. Je nach Ausführung stehen Tellerdurchmesser von 20 mm bis 60 mm zur Verfügung. Die Variante K0395.106 ist Form A mit Tellerdurchmesser D 20 mm, Gewinde D1 M6, Höhe H 15 mm, H2 2,5 mm, Gewindetiefe T 8,5 mm, Schlüsselweite SW 10 und empfohlener maximaler statischer Belastbarkeit von 10 kN.

Weitere Varianten sind beispielsweise K0395.108 mit D 25 mm und M8, K0395.110 mit D 32 mm und M10, K0395.112 mit D 40 mm und M12, K0395.116 mit D 50 mm und M16 sowie K0395.120 mit D 60 mm und M20. Edelstahl- und POM-Varianten sind in entsprechenden Größen erhältlich. Die passende Ausführung wird über Last, Gewindegröße, Tellerdurchmesser, Werkstoff, Bodenbeschaffenheit und Einbausituation ausgewählt.

Belastbarkeit und Lastverteilung

Die angegebene Belastbarkeit ist als Empfehlung für die permanente statische Last zu verstehen. In der Praxis beeinflussen Untergrund, Tellerdurchmesser, Gewindegröße, Gewindestangenlänge, Schrägstellung, dynamische Belastung, Vibrationen, Anzahl der Stellfüße und Lastverteilung die tatsächliche Eignung. Ein kleiner Gelenkteller mit M6 ist für andere Aufgaben geeignet als ein größerer Gelenkteller mit M16 oder M20.

Bei Maschinen mit dynamischen Kräften, Schwingungen oder ungleichmäßiger Lastverteilung sollte nicht nur der einzelne Gelenkteller betrachtet werden. Entscheidend ist das gesamte Stellfußsystem aus Teller, Gewindestange, Mutter, Rahmenanschluss, Bodenfläche und Lastangriff. Für schwere Maschinen, starke Vibrationen oder sicherheitsrelevante Aufstellungen sollte die Auslegung konstruktiv geprüft werden.

Auswahlkriterien für den passenden Gelenkteller

Bei der Auswahl eines Gelenktellers sollten Gewindegröße, Tellerdurchmesser, Werkstoff, Traglast, Aufstellfläche, Korrosionsanforderung, Reinigungsumgebung, Bodenempfindlichkeit und gewünschte Rutschhemmung geprüft werden. Für einfache Maschinenrahmen in trockenen Innenbereichen ist Form A aus Stahl häufig eine robuste und wirtschaftliche Lösung. Für feuchte Umgebungen oder höhere Korrosionsanforderungen sollte Form B oder Form D mit Edelstahlanteil geprüft werden.

Wenn der Boden geschont werden soll, können POM-Ausführungen sinnvoll sein. Wenn Verrutschen und Vibrationen reduziert werden sollen, ist eine Variante mit Anti-Slip-Platte eine gute Wahl. Bei kleinen Geräten, leichten Vorrichtungen oder kompakten Gestellen reichen häufig kleinere Tellerdurchmesser. Bei größeren Maschinen, höheren Lasten oder weicherem Untergrund sollte ein größerer Tellerdurchmesser gewählt werden, um die Last besser zu verteilen.

Abgrenzung zu kompletten Stellfüßen und Maschinenfüßen

Ein Gelenkteller ist der Teller beziehungsweise Fußteil eines Stellfußsystems. Für eine vollständige Maschinenaufstellung wird er in der Regel mit einer passenden Gewindestange, Stellschraube, Mutter oder einem Rahmenanschluss kombiniert. Ein kompletter Stellfuß besteht dagegen bereits aus Teller und Gewindespindel beziehungsweise Befestigungselement.

Gelenkteller sind besonders praktisch, wenn die Gewindestange separat gewählt werden soll oder vorhandene Gewindestangen weiterverwendet werden. Das gibt Konstrukteuren mehr Flexibilität bei Länge, Gewinde, Material und Montageart. Komplette Stellfüße sind sinnvoll, wenn eine direkt montagefertige Lösung bevorzugt wird.

Montage und Anwendungshinweise

Die Montage erfolgt durch Einschrauben einer passenden Gewindestange oder Stellschraube in das Kugelelement des Gelenktellers. Anschließend wird die Einheit am Maschinenrahmen, Gestell oder Vorrichtungspunkt montiert und über die Gewindestange ausgerichtet. Eine Kontermutter kann verwendet werden, um die eingestellte Höhe zu sichern.

Die Aufstellfläche sollte tragfähig, sauber und möglichst eben sein. Bei empfindlichen Böden, lackierten Flächen, Fliesen oder beschichteten Industrieböden sollte geprüft werden, ob eine POM-Ausführung oder Anti-Slip-Platte sinnvoll ist. Bei Schwingungen, häufigem Verfahren, wechselnder Belastung oder starken Querkräften sollte zusätzlich geprüft werden, ob der Gelenkteller gegen Verrutschen gesichert werden muss.

Typische Einsatzbereiche

Gelenkteller werden in Maschinenrahmen, Förderanlagen, Arbeitstischen, Montagevorrichtungen, Prüfständen, Schutzgestellen, Gerätefüßen, Apparaten, Logistiksystemen, Betriebsmitteln und Sondermaschinen eingesetzt. Sie dienen zum Nivellieren, Abstützen, Positionieren und Ausgleichen von Höhen- und Winkelabweichungen.

In der Instandhaltung werden Gelenkteller häufig als Ersatzteil oder Nachrüstlösung verwendet, wenn vorhandene Stellfüße beschädigt sind, der Untergrund ausgeglichen werden muss oder eine Maschine neu ausgerichtet wird. Durch die große Variantenvielfalt lassen sich viele Anwendungen mit Standardteilen wirtschaftlich lösen.

Technische Anwendungsbeispiele aus der Praxis

Ein typisches Beispiel ist ein Maschinenrahmen in einer Fertigungslinie. Mehrere Gelenkteller werden mit passenden Gewindestangen kombiniert und unter dem Rahmen montiert. Durch Drehen der Gewindestangen kann die Maschine exakt nivelliert werden. Das Kugelgelenk gleicht leichte Winkelabweichungen aus, sodass der Teller sauber aufliegt.

Ein weiteres Beispiel ist ein Prüfstand auf einem unebenen Industrieboden. Die Gelenkteller ermöglichen eine stabile Aufstellung, auch wenn der Boden nicht vollständig plan ist. Bei empfindlicher Oberfläche kann eine POM- oder Anti-Slip-Ausführung helfen, den Boden zu schonen und Verrutschen zu reduzieren.

Auch bei Montagevorrichtungen oder Arbeitstischen sind Gelenkteller sinnvoll. Sie erlauben eine schnelle Höhenjustierung, eine saubere Lastverteilung und eine flexible Anpassung an unterschiedliche Aufstellorte. Bei Umbauten oder Standortwechseln kann die Ausrichtung wiederholt angepasst werden.

Praxisnutzen für Einkauf, Konstruktion und Instandhaltung

Für Konstrukteure bieten Gelenkteller eine flexible Basis für Stellfüße und Maschinenfüße mit Winkelausgleich. Technische Einkäufer und Disponenten profitieren von klaren Gewindegrößen, Werkstoffvarianten, Belastungswerten und einfacher Beschaffung als Katalogteil. Instandhalter können beschädigte Füße ersetzen, Maschinen neu ausrichten oder vorhandene Gestelle nachrüsten.

Normteile Leinigen unterstützt die strukturierte Beschaffung von Gelenktellern, Stellfüßen, Gewindestangen, Muttern, Unterlegscheiben, Anti-Slip-Platten, Schrauben und weiteren Normteilen aus einer Hand. Es gibt keine Mindestbestellwerte. Außerdem können alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, in einer Bestellung zusammengefasst werden. Das reduziert Lieferantenaufwand und bringt mehr Struktur in Konstruktion, Montage, Instandhaltung und Ersatzteilversorgung.

Handlungsempfehlung

Wählen Sie Gelenkteller immer passend zu Last, Gewindegröße, Tellerdurchmesser, Werkstoff, Bodenbeschaffenheit und Umgebungsbedingungen aus. Prüfen Sie vor der Bestellung Form A, B, C, D oder G, D, D1, H, T, SW, empfohlene Belastbarkeit, passende Gewindestange und notwendige Kontermuttern oder Anti-Slip-Komponenten.

Für eine saubere technische Beschaffung empfiehlt sich eine abgestimmte Bestellung aus Gelenktellern, passenden Gewindestangen, Muttern, Unterlegscheiben, Stellfüßen und Befestigungselementen. So entstehen stabile, nivellierbare und wartungsfreundliche Lösungen für Maschinenbau, Anlagenbau, Vorrichtungsbau, Apparatebau und Instandhaltung.

FAQ zu Gelenktellern

1. Wofür werden Gelenkteller verwendet?

Gelenkteller werden als bewegliche Teller von Stellfüßen und Maschinenfüßen eingesetzt. Sie dienen zum Nivellieren, Abstützen, Positionieren und Ausgleichen von Unebenheiten oder Winkelabweichungen.

2. Was ist der Vorteil eines Gelenktellers gegenüber einem starren Fuß?

Ein Gelenkteller kann sich über das Kugelelement an die Aufstellfläche anpassen. Dadurch liegt der Teller besser auf, verteilt die Last gleichmäßiger und gleicht kleine Schrägstellungen der Gewindestange oder des Untergrunds aus.

3. Welche Formen gibt es bei Gelenktellern?

Typische Formen sind Form A aus Stahl, Form B aus Edelstahl, Form C mit POM-Druckteller und Stahl-Kugelelement, Form D mit POM-Druckteller und Edelstahl-Kugelelement sowie Form G mit Anti-Slip-Platte.

4. Welche Variante ist für feuchte Umgebungen geeignet?

Für feuchte oder korrosionskritischere Umgebungen sind Edelstahlvarianten wie Form B oder Form D häufig geeigneter als reine Stahlausführungen. Die genaue Eignung hängt von Umgebung, Reinigungsmitteln und Belastung ab.

5. Welche Maße hat K0395.106?

K0395.106 ist Form A mit Tellerdurchmesser D 20 mm, Gewinde D1 M6, Höhe H 15 mm, H2 2,5 mm, Gewindetiefe T 8,5 mm, Schlüsselweite SW 10 und empfohlener maximaler statischer Belastbarkeit von 10 kN.

6. Praxisfall: Kann ich damit eine Maschine auf unebenem Boden ausrichten?

Ja. Gelenkteller sind genau für solche Anwendungen geeignet. In Kombination mit passenden Gewindestangen ermöglichen sie das Nivellieren der Maschine und gleichen leichte Winkelabweichungen am Boden aus.

7. Praxisfall: Eignen sich Gelenkteller für Förderanlagen?

Ja. Förderanlagen, Rollenbahnen und Gestelle können mit Gelenktellern ausgerichtet und abgestützt werden. Bei Vibrationen oder Querkräften sollte geprüft werden, ob eine Anti-Slip-Ausführung sinnvoll ist.

8. Praxisfall: Kann ich Gelenkteller für Arbeitstische oder Montagevorrichtungen verwenden?

Ja. Gelenkteller eignen sich gut für Arbeitstische, Montagevorrichtungen und Prüfstände. Sie ermöglichen eine stabile Aufstellung und eine einfache Höhenjustierung über passende Gewindestangen.

9. Wann ist eine Anti-Slip-Platte sinnvoll?

Eine Anti-Slip-Platte ist sinnvoll, wenn Vibrationen aufgenommen und ein Verrutschen des Gelenktellers reduziert werden sollen. Sie ist besonders nützlich bei glatten Böden, leichten Schwingungen oder empfindlichen Aufstellflächen.

10. Warum bei Normteile Leinigen bestellen?

Normteile Leinigen liefert Struktur, nicht nur Teile. Gelenkteller, Stellfüße, Gewindestangen, Muttern, Unterlegscheiben, Anti-Slip-Platten und weitere Normteile können markenübergreifend in einer Bestellung zusammengefasst werden. Es gibt keine Mindestbestellwerte.

Betriebsanleitung
Belastbarkeit max. kN:55
Form:B
H:42
H2:8
SW:30
T:18
Ursprungsland:Deutschland
Werkstoff:Edelstahl
Zolltarif-Nr.:84662098

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1 Bewertung

6. Juli 2026 05:40

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Alles bestens

Einwandfreie Qualität, zuverlässige Lieferung, alles bestens

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