Kreuzgriff DIN 6335, Form C, Aluminium, Borhung D: 12, Ø 63 mm, Ausführung: gleitgeschliffen
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EAN: 4059245040865
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Kreuzgriffe DIN 6335 Form C aus Aluminium mit Sackloch
Kreuzgriffe DIN 6335 Form C aus Aluminium sind leichte, stabile und hochwertig ausgeführte Bedienteile für manuelle Bedien-, Halte-, Führungs-, Positionier- und Verstellaufgaben im Maschinenbau, Vorrichtungsbau, Werkzeugbau, Anlagenbau, Gerätebau und in der industriellen Instandhaltung. Die Form C ist mit einem Sackloch ausgeführt. Dadurch eignet sich diese Variante besonders für Anwendungen, bei denen der Kreuzgriff auf einen Bolzen, Zapfen, Stift, eine Achse oder eine zylindrische Aufnahme aufgesetzt wird, ohne dass die Aufnahme durch den gesamten Griffkörper hindurchgeführt wird.
Die Produktgruppe umfasst Kreuzgriffe aus Aluminium in unterschiedlichen Griffdurchmessern, Bohrungsgrößen und Oberflächenausführungen. Je nach Variante stehen gleitgeschliffene und polierte Ausführungen zur Verfügung. Die vierarmige Kreuzform ermöglicht eine sichere Handhabung und eine gute Kraftübertragung bei manuellen Bedien- und Verstellvorgängen. Aluminium bietet dabei ein deutlich geringeres Gewicht als Grauguss und wirkt besonders an sichtbaren Bedienpunkten technisch sauber und hochwertig.
Normteile Leinigen liefert Struktur, nicht nur Teile. Bei Kreuzgriffen ist die richtige Auswahl nach Normumfeld, Form, Werkstoff, Bohrung, Bohrungstiefe, Griffdurchmesser, Oberfläche, Einbauraum und Anwendung entscheidend. Alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, können in einer Bestellung zusammengefasst werden. So lassen sich Kreuzgriffe, Bolzen, Stifte, Schrauben, Muttern, Scheiben, Klemmhebel, Spannelemente, Lager, Federn und weitere Normteile gemeinsam beschaffen. Einen Mindestbestellwert gibt es nicht.
Technische Funktion der Form C
Die Form C nach DIN 6335 bezeichnet Kreuzgriffe mit Sackloch. Das bedeutet, dass die Bohrung nicht vollständig durch den Griffkörper läuft, sondern innerhalb des Griffes endet. Der Griff wird auf eine zylindrische Aufnahme aufgesetzt und kann je nach Konstruktion zusätzlich gesichert, verstiftet, verklebt, geklemmt oder mit einer weiteren Befestigung versehen werden.
Form C unterscheidet sich damit klar von Form B mit Durchgangsbohrung. Während Form B vollständig über eine Achse, Welle oder einen Bolzen geschoben werden kann, bietet Form C eine geschlossene Aufnahme. Das ist vorteilhaft, wenn die Oberseite des Griffes geschlossen bleiben soll oder wenn eine definierte Aufstecktiefe für einen Bolzen, Zapfen oder Stift benötigt wird.
Aluminium als leichter Werkstoff für hochwertige Bedienteile
Der Griffkörper besteht aus Aluminium. Aluminium ist leicht, stabil und eignet sich besonders für Anwendungen, bei denen geringes Gewicht, gute Handhabung, eine saubere Oberfläche und ein professionelles Erscheinungsbild wichtig sind. Kreuzgriffe aus Aluminium werden häufig an Bedienpunkten, Montagevorrichtungen, Prüfaufnahmen, mobilen Betriebsmitteln und sichtbaren Maschinenkomponenten eingesetzt.
Je nach Ausführung ist die Oberfläche gleitgeschliffen oder poliert. Gleitgeschliffene Varianten bieten eine funktionale, griffige und saubere Oberfläche für industrielle Anwendungen. Polierte Ausführungen wirken optisch hochwertiger und eignen sich besonders für sichtbare Bedienbereiche, Gerätebau, Apparatebau oder Anlagen, bei denen Haptik und Erscheinungsbild eine größere Rolle spielen.
Bohrung, Bohrungstiefe und Griffdurchmesser richtig auswählen
Bei Kreuzgriffen DIN 6335 Form C aus Aluminium sind Bohrungsgröße, Bohrungstiefe und Griffdurchmesser die wichtigsten Auswahlkriterien. Die Bohrung muss zur vorgesehenen zylindrischen Aufnahme passen. Das kann ein Bolzen, Zapfen, Stift, eine Achse oder ein vorbereiteter Aufnahmebereich an einer Maschine oder Vorrichtung sein. Im Normumfeld wird Form C häufig als Sackloch mit H7-Bohrung beschrieben, wodurch eine definierte Zuordnung zu zylindrischen Gegenstücken möglich ist.
Die Bohrungstiefe bestimmt, wie weit der Griff auf die Aufnahme geschoben werden kann. Ist die Aufnahme zu lang, kann sie im Sackloch anstoßen, bevor der Griff korrekt sitzt. Ist die Aufnahme zu kurz oder zu klein dimensioniert, kann die Verbindung instabil werden. Der Griffdurchmesser beeinflusst zusätzlich die Bedienbarkeit und das erreichbare Handmoment. Größere Griffdurchmesser erleichtern die Handhabung, kleinere Ausführungen sind platzsparender.
Auswahlkriterien für Konstruktion, Einkauf und Instandhaltung
Für eine sichere Auswahl sollten Konstrukteure, technische Einkäufer und Instandhalter mehrere Punkte prüfen: Bohrungsdurchmesser, Bohrungstiefe, Griffdurchmesser, Einbauhöhe, freie Drehbewegung, Oberfläche, Werkstoffumgebung, Korrosionsanforderung, Bedienhäufigkeit, Belastungsrichtung und Art der Sicherung. Bei Aluminium-Ausführungen sollte außerdem bewertet werden, ob das geringere Gewicht und die hochwertigere Oberfläche gegenüber Grauguss einen praktischen Vorteil bieten.
Wird der Kreuzgriff als Bediengriff, Drehgriff oder Griffkörper auf einer Aufnahme eingesetzt, muss die Verbindung zur gewünschten Funktion passen. Für eine reine Bedienbewegung kann eine einfache Aufstecklösung ausreichen. Bei Kraftübertragung, Vibrationen oder häufigen Rüstvorgängen sind zusätzliche Sicherungen wie Verstiften, Klemmen, Kleben oder Verschrauben sinnvoll.
Montage und Anwendung in der Praxis
Die Montage erfolgt durch Aufsetzen des Kreuzgriffs auf eine passende zylindrische Aufnahme. Je nach Konstruktion kann der Griff danach mit einem Querstift, einer Klemmschraube, einer Klebung, einer Presspassung oder einer anderen Sicherung befestigt werden. Wichtig ist, dass Bohrung, Bohrungstiefe und Gegenstück sauber aufeinander abgestimmt sind.
Typische Anwendungen sind Handverstellungen an Vorrichtungen, Bediengriffe an Achsen, Einstellgriffe an Anschlägen, Griffkörper auf Führungsbolzen, Drehgriffe an Maschinenabdeckungen, Bedienpunkte an Prüfaufnahmen, manuelle Einstellstellen an Montagehilfen und hochwertige Griffpunkte im Gerätebau. Form C eignet sich besonders, wenn ein sauberer, geschlossener Griffkörper auf eine vorbereitete Aufnahme gesetzt werden soll.
Praxisnutzen gegenüber Grauguss-Ausführungen
Aluminium-Kreuzgriffe Form C sind besonders dann sinnvoll, wenn ein leichter, hochwertiger und aufsteckbarer Griffkörper mit Sackloch benötigt wird. Gegenüber Grauguss bieten sie Vorteile beim Gewicht, bei der Haptik und bei sichtbaren Bedienpunkten. Für mobile Vorrichtungen, Montagehilfen, Prüfmittel und Maschinenbereiche mit häufigem Handkontakt ist Aluminium häufig die praxisgerechte Lösung.
Grauguss bleibt für viele robuste Standardanwendungen eine wirtschaftliche und belastbare Wahl. Aluminium empfiehlt sich dagegen, wenn das Bedienteil leichter, optisch sauberer oder angenehmer in der Bedienung sein soll. Die Entscheidung sollte nach Einsatzumgebung, Belastung, Bedienhäufigkeit, Oberfläche und gewünschter technischer Wirkung getroffen werden.
Normumfeld und verwandte Formen
Kreuzgriffe nach DIN 6335 sind in mehreren Formen erhältlich. Form A ist als Rohling ausgeführt. Form B besitzt eine glatte Durchgangsbohrung. Form C besitzt ein Sackloch. Form D ist mit Gewindedurchloch ausgeführt. Form E besitzt ein Gewindesackloch. Form L ist mit Außengewinde ausgeführt.
Form C ist die richtige Wahl, wenn ein glattes Sackloch ohne Innengewinde benötigt wird. Form B ist passender, wenn der Griff vollständig über eine Achse, Welle oder einen Bolzen geschoben werden soll. Form D und Form E werden gewählt, wenn ein Innengewinde benötigt wird. Form L ist sinnvoll, wenn der Griff selbst ein Außengewinde tragen und als Spannschraube eingesetzt werden soll.
Typische Anwendungsbeispiele
- Vorrichtungsbau: Aluminium-Kreuzgriff als aufsteckbarer Bediengriff auf einem Zapfen oder Bolzen
- Maschinenbau: leichter Einstellgriff für Anschläge, Führungen, Halter oder Bedienpunkte
- Montagetechnik: hochwertiger Griffkörper für häufige Rüst- und Verstellvorgänge
- Werkzeugbau: Griff mit Sackloch für Lehren, Aufnahmen und manuelle Einstellstellen
- Prüfstände: gut greifbarer Bediengriff auf vorbereiteten Aufnahmebolzen
- Instandhaltung: Ersatzgriff für vorhandene Bolzen, Zapfen oder Achsaufnahmen an Maschinen
Handlungsempfehlung
Wählen Sie Kreuzgriffe DIN 6335 Form C aus Aluminium immer dann, wenn ein leichter, hochwertiger Griffkörper mit glattem Sackloch benötigt wird. Prüfen Sie vor der Auswahl besonders Bohrungsdurchmesser, Bohrungstiefe, Griffdurchmesser, Oberflächenausführung, Bauraum und Art der Befestigung. Für sichtbare Bedienpunkte oder mobile Vorrichtungen ist Aluminium eine sehr gute Wahl. Wenn eine durchgehende Bohrung benötigt wird, sollte Form B geprüft werden. Wenn ein Gewinde erforderlich ist, sind Form D, Form E oder Form L die passenden Alternativen.
Wenn zusätzlich Bolzen, Stifte, Schrauben, Muttern, Scheiben, Klemmhebel, Spannelemente, Lager, Federn oder weitere Maschinenelemente benötigt werden, können diese bei Normteile Leinigen gemeinsam beschafft werden. Alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, können in einer Bestellung zusammengefasst werden. Das spart Zeit, reduziert Einzelbestellungen und bringt Struktur in Einkauf, Fertigung und Instandhaltung. Einen Mindestbestellwert gibt es nicht.
FAQ zu Kreuzgriffen DIN 6335 Form C aus Aluminium
1. Was bedeutet Form C bei Kreuzgriffen DIN 6335?
Form C bezeichnet Kreuzgriffe mit Sackloch. Die Bohrung ist nicht durchgehend, sondern endet im Griffkörper. Der Griff eignet sich dadurch für das Aufsetzen auf Bolzen, Zapfen, Stifte oder zylindrische Aufnahmen.
2. Wann ist ein Kreuzgriff aus Aluminium sinnvoll?
Aluminium ist sinnvoll, wenn ein leichter, stabiler und hochwertig wirkender Griff benötigt wird. Der Werkstoff eignet sich besonders für Bedienpunkte, Vorrichtungen, Montageeinrichtungen, Prüfaufnahmen, mobile Betriebsmittel und sichtbare Maschinenbereiche.
3. Worin liegt der Unterschied zwischen Form B und Form C?
Form B besitzt eine Durchgangsbohrung. Form C besitzt ein Sackloch. Form B wird verwendet, wenn die Aufnahme vollständig durch den Griff laufen soll. Form C ist passend, wenn die Aufnahme im Griff enden und die Oberseite geschlossen bleiben soll.
4. Worin liegt der Unterschied zwischen Form C und Form E?
Form C besitzt ein glattes Sackloch ohne Gewinde. Form E besitzt ein Gewindesackloch. Form C wird auf eine zylindrische Aufnahme gesetzt. Form E wird auf ein Außengewinde geschraubt.
5. Warum ist die Bohrungstiefe bei Form C wichtig?
Weil die Bohrung als Sackloch ausgeführt ist. Der Bolzen oder Zapfen darf nicht zu lang sein, sonst stößt er im Grund der Bohrung an, bevor der Griff korrekt sitzt. Gleichzeitig muss die Aufstecktiefe ausreichend stabil sein.
6. Praxisfall: Welcher Kreuzgriff eignet sich für einen Bediengriff auf einem Bolzen?
Wenn der Griff auf einen Bolzen aufgesetzt werden soll und der Bolzen nicht durch den gesamten Griff laufen muss, ist Form C aus Aluminium eine passende Lösung. Wichtig sind eine passende Bohrung, ausreichende Bohrungstiefe und eine geeignete Sicherung.
7. Praxisfall: Kann Form C für eine Verstellung an einer Vorrichtung genutzt werden?
Ja. Form C eignet sich gut für manuelle Einstellpunkte an Vorrichtungen, wenn ein Griffkörper auf einen vorbereiteten Zapfen, Bolzen oder eine Achse gesetzt wird. Bei häufiger Betätigung sollte der Griff ausreichend groß und sicher befestigt sein.
8. Praxisfall: Ist Aluminium für mobile Vorrichtungen geeignet?
Ja. Bei mobilen Vorrichtungen, Prüfmitteln oder Montagehilfen ist Aluminium wegen seines geringen Gewichts besonders vorteilhaft. Der Griff bleibt gut bedienbar und reduziert das Gesamtgewicht gegenüber schwereren Werkstoffen.
9. Was ist bei Vibrationen zu beachten?
Bei Vibrationen sollte der Kreuzgriff nicht nur aufgesteckt, sondern zusätzlich gesichert werden. Je nach Konstruktion kommen Verstiften, Klemmen, Kleben oder Verschrauben infrage, damit sich der Griff nicht unbeabsichtigt löst.
10. Können Kreuzgriffe Form C aus Aluminium zusammen mit anderen Normteilen bestellt werden?
Ja. Bei Normteile Leinigen können Kreuzgriffe zusammen mit Bolzen, Stiften, Schrauben, Muttern, Scheiben, Klemmhebeln, Spannelementen, Lagern, Federn und weiteren Maschinenelementen bestellt werden. Alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, können in einer Bestellung zusammengefasst werden. Es gibt keinen Mindestbestellwert.
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