Positionsfuss mit Innengewinde, D: M6, L1: 10, Form: D
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EAN: 4059245226221
Kipp: K0298.410
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Positionsfüße mit Innengewinde für stabile Auflagen, Anschläge und Druckpunkte
Positionsfüße mit Innengewinde sind robuste Auflage-, Anschlag- und Druckstücke für Maschinenbau, Anlagenbau, Gerätebau, Vorrichtungsbau, Werkzeugbau, Prüfmittelbau und industrielle Montagetechnik. Sie werden eingesetzt, wenn Werkstücke, Vorrichtungsteile oder Baugruppen definiert abgestützt, angeschlagen oder positioniert werden sollen und die Montage über eine Schraube, einen Gewindestift oder einen vorhandenen Gewindebolzen erfolgen soll.
Der wesentliche Unterschied zu Positionsfüßen mit Außengewinde liegt in der Befestigung. Bei dieser Produktgruppe befindet sich das Gewinde im Positionsfuß. Dadurch kann der Fuß auf ein Außengewinde aufgeschraubt werden. Das ist besonders praktisch, wenn vorhandene Gewindebolzen genutzt werden, die Auflagehöhe über eine Schraubverbindung aufgebaut wird oder eine austauschbare Auflage auf einem Gewindezapfen benötigt wird.
Normteile Leinigen liefert Struktur, nicht nur Teile: Positionsfüße mit Innengewinde lassen sich gezielt nach Gewindegröße, Form, Höhe, Schlüsselweite, Auflagegeometrie, Werkstoff, Belastung und Einbausituation auswählen. So entstehen belastbare, austauschbare und praxisgerechte Lösungen für Werkstückauflagen, Anschläge, Druckpunkte und Positionieraufgaben.
Funktion von Positionsfüßen mit Innengewinde
Positionsfüße dienen als definierte Kontaktpunkte in Vorrichtungen und Maschinenbaugruppen. Sie können Werkstücke stützen, Einlegepositionen festlegen, Bewegungen begrenzen oder als Druckstücke in Spann- und Positioniersystemen eingesetzt werden. Durch das Innengewinde wird der Positionsfuß auf ein passendes Außengewinde montiert und kann dort als Auflage- oder Anschlagelement wirken.
Der Sechskant erleichtert die Montage mit Werkzeug. Je nach Konstruktion kann der Positionsfuß fest verschraubt, auf eine definierte Höhe gebracht oder mit einer Kontermutter gegen Verdrehen gesichert werden. Dadurch eignet sich die Bauform besonders für Vorrichtungen, bei denen Auflagepunkte austauschbar, einstellbar oder von unten beziehungsweise von hinten verschraubt werden sollen.
Form D, Form E und Form F: Planfläche, Kugelfläche und Riffelfläche
Positionsfüße mit Innengewinde werden innerhalb der Baureihe in mehreren Kontaktformen angeboten. Form D besitzt eine Planfläche. Sie eignet sich für ebene, ruhige und definierte Werkstückauflagen. Form E besitzt eine Kugelfläche. Sie bildet eine gewölbte, eher punktuelle Kontaktzone und ist sinnvoll, wenn eine starre Planfläche ungünstig wäre. Form F besitzt eine Riffelfläche. Sie bietet eine griffigere Kontaktzone für robuste Werkstücke oder Anschlagpunkte.
Die Produktfamilie K0298 umfasst laut Herstellerübersicht sowohl Varianten mit Außengewinde als auch Varianten mit Innengewinde. Für Innengewinde werden Form D mit Planfläche, Form E mit Kugelfläche und Form F mit Riffelfläche geführt. Die konkrete Produktseite K0298.410 ist Form D mit Innengewinde und Planfläche, Gewinde M6 und Höhe 10 mm. Hersteller- und Händlerdaten beschreiben die Positionsfüße als Auflagen, Anschläge und Druckstücke für Maschinenbau, Anlagenbau, Gerätebau und Vorrichtungsbau.
Werkstoff, Oberfläche und technische Merkmale
Positionsfüße mit Innengewinde bestehen typischerweise aus Automatenstahl. Die Ausführung ist einsatzgehärtet und brüniert. Dadurch entsteht eine verschleißfeste Kontaktfläche und eine technisch saubere Oberfläche mit leichtem Korrosionsschutz. Die einsatzgehärtete Oberfläche ist besonders wichtig, weil die Kontaktzone beim Auflegen, Anschlagen oder Spannen wiederholt belastet wird.
Wichtige technische Auswahlmerkmale sind Gewindegröße, Höhe H, Maß E, Schlüsselweite SW, Form, Auflagefläche, Gewindetiefe, Einbauraum und Belastung. Die Baureihe deckt je nach Form verschiedene Größen ab. Typische Gewindegrößen sind zum Beispiel M6, M8, M10, M12, M16 und M20. Für die einzelne Variante K0298.410 werden unter anderem M6, Höhe 10 mm und Form D genannt.
Planfläche als ruhige und definierte Werkstückauflage
Die Planfläche der Form D ist besonders geeignet, wenn Werkstücke möglichst ruhig, eben und definiert aufliegen sollen. Sie bietet eine größere Kontaktzone als eine Kugelfläche und verursacht weniger punktuelle Flächenpressung. Dadurch ist sie eine gute Wahl für viele Montage-, Prüf- und Vorrichtungssituationen, bei denen eine stabile Auflage wichtiger ist als zusätzliche Griffigkeit.
In einer Vorrichtung kann Form D beispielsweise als definierter Auflagepunkt für ein Werkstück dienen. Mehrere Positionsfüße bilden gemeinsam eine Bezugsebene. Das Werkstück wird anschließend über separate Spannelemente fixiert. Diese klare Trennung von Auflagefunktion und Spannfunktion verbessert die Wiederholgenauigkeit und schützt die Positionsfüße vor unnötiger Überlastung.
Innengewinde als konstruktiver Vorteil
Das Innengewinde bietet konstruktive Vorteile, wenn die Befestigung über vorhandene Außengewinde erfolgen soll. Der Positionsfuß kann auf einen Gewindestift, eine Schraube oder einen Gewindezapfen aufgeschraubt werden. Dadurch lassen sich Auflagepunkte flexibel aufbauen, austauschen oder mit zusätzlichen Befestigungselementen kombinieren.
In der Praxis ist diese Montageart hilfreich bei verstellbaren Vorrichtungen, modularen Baugruppen, Schweißlehren, Montagegestellen, Prüfaufnahmen oder Betriebsmitteln, bei denen ein Gewindebolzen bereits vorhanden ist oder die Verschraubung aus konstruktiven Gründen von einer bestimmten Seite erfolgen soll.
Einsatz als Auflage, Anschlag und Druckstück
Als Auflagepunkt stützt der Positionsfuß ein Werkstück auf definierter Höhe. Als Anschlag begrenzt er eine Bewegung oder legt eine Einlegeposition fest. Als Druckstück bildet er eine belastbare Gegenfläche für Spann- oder Positionierkräfte. Die richtige Kontaktform entscheidet darüber, wie sich der Positionsfuß am Werkstück verhält.
Ein typisches Beispiel ist eine Prüfvorrichtung, in der ein Bauteil auf mehreren Positionsfüßen mit Planfläche aufliegt. In einer Montagevorrichtung können Positionsfüße als feste Anschläge dienen, gegen die Bauteile wiederholt eingelegt werden. In einer Spannvorrichtung können sie als Druckpunkte eingesetzt werden, wobei die eigentliche Haltekraft über separate Spannmittel erzeugt wird.
Abgrenzung zu Positionsfüßen mit Außengewinde
Positionsfüße mit Außengewinde werden direkt in eine Gewindebohrung eingeschraubt. Positionsfüße mit Innengewinde werden dagegen auf ein vorhandenes Außengewinde aufgeschraubt. Die Auswahl hängt daher stark von der Konstruktion der Vorrichtung ab.
Ist eine Gewindebohrung in der Grundplatte vorgesehen, ist häufig ein Positionsfuß mit Außengewinde sinnvoll. Ist ein Gewindezapfen, eine Schraube oder ein Gewindestift vorhanden, kann die Innengewinde-Ausführung die bessere Lösung sein. Beide Varianten können technisch ähnliche Funktionen erfüllen, unterscheiden sich aber deutlich in Montage, Austauschbarkeit und Einstellmöglichkeit.
Auswahlkriterien für die passende Variante
Bei der Auswahl sollte zuerst die technische Aufgabe geklärt werden: Auflage, Anschlag, Druckpunkt, Positionierung oder Rutschhemmung. Danach werden Montageart, Gewindegröße, Höhe, Schlüsselweite, Kontaktform und Werkstückoberfläche bestimmt. Die Planfläche ist für ruhige Auflagen geeignet, die Kugelfläche für definierte punktuellere Kontakte und die Riffelfläche für griffigere Anschläge an robusten Werkstücken.
Zusätzlich müssen Belastung, Oberflächenempfindlichkeit und Einbauraum berücksichtigt werden. Für empfindliche Sichtflächen können geriffelte oder punktuelle Kontaktflächen ungeeignet sein, weil sie Spuren verursachen können. Für rohe oder robuste Werkstücke kann eine Riffelfläche dagegen sinnvoll sein. Für allgemeine Auflage- und Anschlagaufgaben ist die Planfläche häufig die universelle Lösung.
Montagehinweise und konstruktive Praxis
Die Montage erfolgt auf einem passenden Außengewinde. Das Gewinde sollte sauber, gratfrei und ausreichend tragfähig sein. Der Positionsfuß wird über den Sechskant angezogen. Bei Schwingungen, wechselnden Belastungen oder wiederholtem Werkstückkontakt sollte eine Sicherung gegen Verdrehen geprüft werden, zum Beispiel über Kontern, Schraubensicherung oder konstruktive Anschläge.
Positionsfüße sind keine vollständigen Spannmittel. Sie schaffen Auflage, Anschlag oder Druckpunkt. Die eigentliche Haltekraft sollte über geeignete Spannelemente wie Spannpratzen, Schnellspanner, Niederzugspanner, Schraubspanner oder Exzenter erzeugt werden. Diese Trennung schützt die Kontaktstelle, verbessert die Wiederholgenauigkeit und erhöht die Standzeit der Vorrichtung.
Praxisnutzen für Einkauf, Konstruktion und Fertigung
Für Konstrukteure bieten Positionsfüße mit Innengewinde eine kompakte Möglichkeit, austauschbare Auflage- und Anschlagpunkte auf vorhandenen Gewinden aufzubauen. Fertigungsleiter profitieren von reproduzierbaren Einlegeprozessen, stabilen Werkstücklagen und robusten Anschlägen. Instandhalter können verschlissene oder beschädigte Auflagepunkte gezielt ersetzen, ohne komplette Vorrichtungen neu fertigen zu müssen.
Für technische Einkäufer und Disponenten ist die klare Variantenstruktur ein Vorteil. Einzelstücke, Musterteile, Ersatzteile, Kleinmengen und Serienbedarfe können bei Normteile Leinigen ohne Mindestbestellwerte bestellt werden. Alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, können in einer Bestellung zusammengefasst werden. Das reduziert Lieferantenanzahl, Bestellaufwand und interne Prozesskosten.
Handlungsempfehlung
Setzen Sie Positionsfüße mit Innengewinde ein, wenn vorhandene Außengewinde, Schrauben, Gewindestifte oder Gewindebolzen als Befestigung genutzt werden sollen. Wählen Sie Form D mit Planfläche für ruhige und ebene Auflagen, Form E mit Kugelfläche für definierte punktuellere Kontakte und Form F mit Riffelfläche für griffigere Anschläge an robusten Werkstücken. Prüfen Sie Gewindegröße, Höhe, Kontaktfläche, Werkstückoberfläche, Belastung und Sicherung gegen Verdrehen.
FAQ zu Positionsfüßen mit Innengewinde
1. Was ist ein Positionsfuß mit Innengewinde?
Ein Positionsfuß mit Innengewinde ist ein Auflage-, Anschlag- oder Druckstück, das auf ein Außengewinde aufgeschraubt wird. Er dient zum Stützen, Positionieren, Anschlagen oder als definierter Kontaktpunkt in Vorrichtungen.
2. Worin liegt der Unterschied zu Positionsfüßen mit Außengewinde?
Positionsfüße mit Außengewinde werden in eine Gewindebohrung eingeschraubt. Positionsfüße mit Innengewinde werden auf eine Schraube, einen Gewindestift oder einen Gewindebolzen aufgeschraubt.
3. Welche Formen gibt es bei Positionsfüßen mit Innengewinde?
Typisch sind Form D mit Planfläche, Form E mit Kugelfläche und Form F mit Riffelfläche. Die Formen unterscheiden sich durch die Kontaktgeometrie zum Werkstück.
4. Aus welchem Werkstoff bestehen Positionsfüße mit Innengewinde?
Die Positionsfüße bestehen typischerweise aus Automatenstahl. Die Ausführung ist einsatzgehärtet und brüniert.
5. Wann ist die Planfläche Form D sinnvoll?
Form D mit Planfläche ist sinnvoll, wenn ein Werkstück ruhig, eben und definiert aufliegen soll. Sie eignet sich für viele allgemeine Auflage-, Anschlag- und Druckpunktaufgaben.
6. Praxisfall: Eignet sich ein Positionsfuß mit Innengewinde für eine Prüfvorrichtung?
Ja. In Prüfvorrichtungen können Positionsfüße mit Innengewinde als reproduzierbare Auflagepunkte dienen, besonders wenn vorhandene Gewindestifte oder Schrauben als Befestigung genutzt werden sollen.
7. Praxisfall: Kann der Positionsfuß als Anschlag in einer Montagevorrichtung genutzt werden?
Ja. Positionsfüße mit Innengewinde können als feste Anschläge eingesetzt werden, gegen die Bauteile wiederholt eingelegt oder geschoben werden. Die Kontaktform sollte zur Werkstückoberfläche passen.
8. Praxisfall: Ist die Innengewinde-Ausführung für austauschbare Auflagepunkte geeignet?
Ja. Wenn ein Gewindezapfen oder eine Schraube vorhanden ist, kann der Positionsfuß einfach aufgeschraubt und bei Verschleiß ersetzt werden. Das ist in Instandhaltung und Vorrichtungsbau sehr praktisch.
9. Welche Angaben sind für die Auswahl wichtig?
Wichtig sind Gewindegröße, Höhe, Schlüsselweite, Form, Kontaktfläche, Einbauraum, Belastung, Werkstückoberfläche und die Frage, ob der Positionsfuß als Auflage, Anschlag oder Druckstück eingesetzt wird.
10. Können Positionsfüße mit Innengewinde hohe Spannkräfte aufnehmen?
Positionsfüße dienen hauptsächlich als Auflage-, Anschlag- und Druckpunkte. Hohe Spannkräfte sollten über geeignete Spannelemente, stabile Auflageflächen und eine belastungsgerechte Vorrichtungskonstruktion aufgenommen werden.
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