Zunge Edelstahl für Verriegelung K1340, A: 14
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EAN: 4059245329090
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Zungen Edelstahl für Verriegelung K1340 als passende Verschlusszunge für Drehriegel
Zungen aus Edelstahl für Verriegelung K1340 werden als Verschlusszubehör für Drehriegel, Vierteldrehverschlüsse und technische Türverriegelungen eingesetzt. Sie bilden das eigentliche Verriegelungselement, das hinter Rahmen, Blechkante, Gehäusekante oder Gegenhalter greift und damit Türen, Klappen, Wartungsabdeckungen, Maschinenverkleidungen, Schaltschränke oder Blechgehäuse sicher geschlossen hält.
Die Produktgruppe umfasst Edelstahl-Zungen in verschiedenen Zungenabständen und Ausführungen. Je nach Variante unterscheiden sich Maß A, Kröpfung, Anschlag, Schließmaß und Kombinierbarkeit mit passenden Drehriegelgehäusen. Die Zungen bestehen aus Edelstahl 1.4301 und sind blank ausgeführt. Normteile Leinigen liefert Struktur, nicht nur Teile. Gerade bei Drehriegeln ist nicht nur das Gehäuse entscheidend, sondern die exakt passende Zunge für Wandstärke, Schließabstand, Rahmengeometrie und Türanpressung.
Funktion einer Zunge für Drehriegel
Die Zunge ist das Bauteil, das beim Betätigen des Drehriegels um 90 Grad gedreht wird und die Tür oder Klappe verriegelt. In geschlossener Stellung greift die Zunge hinter eine Kante, einen Rahmen oder eine Gegenfläche. Dadurch entsteht eine einfache, robuste und formschlüssige Verriegelung.
Ohne passende Zunge kann ein Drehriegel seine Funktion nicht erfüllen. Das Drehriegelgehäuse übernimmt die Betätigung, die Zunge übernimmt den eigentlichen Hintergriff. Deshalb müssen Drehriegel und Zunge immer gemeinsam betrachtet werden.
Edelstahl 1.4301 für robuste Verschlusslösungen
Die Zungen dieser Produktgruppe bestehen aus Edelstahl 1.4301 und sind blank ausgeführt. Edelstahl 1.4301 ist für viele industrielle Anwendungen geeignet, bei denen Korrosionsbeständigkeit, saubere Oberflächen und eine zuverlässige mechanische Funktion gefragt sind.
Die Edelstahl-Ausführung ist besonders sinnvoll bei Maschinenverkleidungen, Schaltschränken, Gehäusen, Anlagenabdeckungen, Wartungsklappen, Transportboxen, Außenbereichen mit geschütztem Einbau oder Umgebungen mit gelegentlicher Feuchtigkeit. Für aggressive Medien, starke Reinigungschemikalien oder spezielle Hygieneanforderungen sollte die konkrete Werkstoffbeständigkeit im Einzelfall geprüft werden.
Varianten mit unterschiedlichen Zungenabständen
Die Auswahl der passenden Zunge erfolgt vor allem über das Maß A beziehungsweise den Zungenabstand. Typische Varianten decken Zungenabstände wie 6 mm, 8 mm, 10 mm, 14 mm, 16 mm, 18 mm, 20 mm, 22 mm, 24 mm, 26 mm, 28 mm, 32 mm und 50 mm ab. Die verlinkte Ausführung K1340.45060 besitzt die Länge L 45 mm und das Maß A 6 mm bei einer Gehäuselänge H 18 mm.
Das Maß A ist entscheidend dafür, wie weit die Zunge hinter dem Rahmen greift und wie stark die Tür oder Klappe angezogen wird. Eine zu kleine oder zu große Zungengeometrie kann dazu führen, dass die Tür nicht sicher verriegelt, zu locker sitzt oder sich beim Schließen verspannt.
Mit Anschlag und nach oben gekröpft
Die Variante K1340.45060 gehört zu den Zungen mit Anschlag und nach oben gekröpfter Ausführung. Eine gekröpfte Zunge ermöglicht den Ausgleich unterschiedlicher Schließabstände zwischen Türblatt und Rahmen. Der Anschlag unterstützt eine definierte Endlage und hilft, die Verriegelungsposition reproduzierbar zu machen.
Gekröpfte Zungen sind besonders dann wichtig, wenn Tür und Rahmen nicht auf einer Ebene liegen oder wenn unterschiedliche Wandstärken und Rahmenabstände berücksichtigt werden müssen. Dadurch kann derselbe Grundtyp eines Drehriegels mit verschiedenen Zungen an unterschiedliche Einbausituationen angepasst werden.
Kombination mit Drehriegelgehäusen
Die K1340-Zungen sind als Zubehör für verschiedene Drehriegel-Baureihen vorgesehen. Sie werden separat bestellt und mit dem passenden Drehriegelgehäuse kombiniert. Dadurch kann der technische Einkäufer oder Konstrukteur das Gehäuse nach Betätigungsart auswählen und die Zunge nach dem benötigten Schließmaß ergänzen.
Typische kombinierbare Drehriegel-Baureihen sind Edelstahl-Drehriegel mit T-Griff, Knebelbetätigung, Vierkant, Schlitz, Schlüsselbetätigung oder anderen Betätigungsformen. Entscheidend ist, dass Zunge, Gehäusehöhe, Wandstärke, Betätigung und Einbausituation zusammenpassen.
Schließmaß und Türanpressung richtig bestimmen
Das Schließmaß beschreibt, ob die Zunge die Tür ausreichend hintergreift und mit der richtigen Anpressung gegen Rahmen oder Dichtung zieht. Bei technischen Gehäusen ist dieser Punkt besonders wichtig, weil eine zu geringe Anpressung zu Klappern, Undichtigkeiten oder unbeabsichtigtem Öffnen führen kann. Eine zu hohe Anpressung kann dagegen Dichtungen überlasten, Bleche verziehen oder die Betätigung erschweren.
Bei Drehriegeln mit IP-Schutzanforderung muss die Zunge so gewählt werden, dass Türdichtung, Rahmen und Verschluss zusammenarbeiten. Die Zunge allein erzeugt keine Schutzart. Sie ist aber ein entscheidendes Element für die notwendige Türanpressung.
Einsatzbereiche im Maschinenbau, Gehäusebau und Schaltschrankbau
Zungen aus Edelstahl für K1340-Verriegelungen werden in vielen technischen Bereichen eingesetzt. Typische Anwendungen sind Maschinenverkleidungen, Wartungsklappen, Schutzhauben, Schaltschränke, Blechschränke, Gerätegehäuse, Transportboxen, Anlagenabdeckungen, Servicetüren, Steuergehäuse und technische Klappen.
Sie eignen sich besonders für Anwendungen, bei denen Drehriegelgehäuse flexibel mit verschiedenen Zungen kombiniert werden sollen. Dadurch kann eine einheitliche Verschlussbaureihe für verschiedene Gehäuse, Wandstärken und Schließabstände genutzt werden.
Praxisbeispiele für typische Anwendungen
Bei einer Maschinenverkleidung kann eine K1340-Zunge mit einem Edelstahl-Drehriegel kombiniert werden, um eine Wartungstür sicher zu schließen. Die Zunge greift hinter den Rahmen und hält die Tür während des Maschinenbetriebs geschlossen.
An einem Schaltschrank kann die Zunge so gewählt werden, dass sie die Tür leicht gegen die Dichtung zieht. Dadurch wird die Tür sauber geführt, Klappern wird reduziert und die gewünschte Gehäusefunktion unterstützt.
Bei einer Transportbox oder Anlagenabdeckung kann eine gekröpfte Edelstahl-Zunge eingesetzt werden, wenn der Rahmenabstand größer ist oder Tür und Gegenkante nicht auf gleicher Ebene liegen. So lässt sich der Drehriegel an die reale Einbausituation anpassen.
Montage und Anwendungshinweise
Die Zunge wird am Drehriegel befestigt und entsprechend der gewünschten Schließrichtung ausgerichtet. Vor der Montage sollten Wandstärke, Rahmenabstand, Türspalt, Dichtung und Schließweg geprüft werden. Die Zunge muss beim Drehen frei laufen und darf nicht an Blechkanten, Dichtungen oder Rahmenbereichen blockieren.
Nach der Montage sollte die Funktion mehrfach geprüft werden. Der Drehriegel muss leichtgängig schließen, die Zunge muss sauber hintergreifen und die Tür darf weder lose sitzen noch übermäßig verspannt werden. Bei Vibrationen oder häufigem Öffnen und Schließen ist eine regelmäßige Sicht- und Funktionsprüfung sinnvoll.
Belastung und Funktionssicherheit
Die Zunge ist ein zentrales Bauteil der Verriegelung, sollte aber nicht als tragendes Scharnier, Anschlag oder Sicherheitselement für hohe dynamische Lasten verwendet werden. Ihre Aufgabe ist das Verriegeln und Halten einer Tür oder Klappe im geschlossenen Zustand.
Bei schweren Türen, starken Vibrationen, hoher Türspannung oder sicherheitsrelevanten Maschinenbereichen sollten zusätzlich geeignete Scharniere, Anschläge, Dämpfer, Türfeststeller oder Sicherheitsschalter eingeplant werden. Die Zunge muss zur tatsächlichen Kraft im geschlossenen Zustand passen und darf nicht dauerhaft überlastet werden.
Vergleich zu geraden, gekröpften und Sonderzungen
Gerade Zungen eignen sich für einfache Verriegelungen mit geringem Höhenversatz zwischen Tür und Rahmen. Gekröpfte Zungen sind sinnvoll, wenn ein bestimmter Abstand oder Versatz ausgeglichen werden muss. Zungen mit Anschlag unterstützen eine definierte Endlage der Verriegelung.
Die K1340-Zungen mit unterschiedlichen A-Maßen ermöglichen eine flexible Anpassung an verschiedene Gehäusehöhen und Rahmengeometrien. Dadurch kann in vielen Fällen dasselbe Drehriegelgehäuse verwendet werden, während nur die Zunge an die konkrete Anwendung angepasst wird.
Auswahlkriterien für technische Einkäufer und Konstrukteure
Für die richtige Auswahl sind folgende Kriterien entscheidend: Zungenabstand A, Länge L, Kröpfung, Anschlag, Gehäuselänge H, Wandstärke, Rahmenabstand, Türspalt, Dichtung, Schließrichtung, Drehriegel-Baureihe, Materialumgebung und gewünschte Türanpressung. Bei Ersatzteilen sollte die vorhandene Zunge exakt gemessen werden, da wenige Millimeter Unterschied über sichere Verriegelung oder Fehlfunktion entscheiden können.
Normteile Leinigen unterstützt technische Einkäufer, Disponenten, Konstrukteure, Fertigungsleiter und Instandhalter bei der strukturierten Beschaffung von Zungen für Verriegelungen, Drehriegeln, Scharnieren, Bügelgriffen, Dichtprofilen, Kantenschutzprofilen, Schrauben, Muttern und weiteren Maschinenelementen. Es gibt keine Mindestbestellwerte. Außerdem können alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, in einer Bestellung zusammengefasst werden. Das reduziert Bestellaufwand und macht technische Beschaffung deutlich übersichtlicher.
Handlungsempfehlung
Wählen Sie Zungen aus Edelstahl für Verriegelung K1340 immer passend zum Drehriegelgehäuse, zur Gehäuselänge, zur Wandstärke und zum benötigten Schließmaß aus. Prüfen Sie vor der Bestellung, ob die Zunge gerade, gekröpft, mit Anschlag oder in einer anderen Ausführung benötigt wird. Bestellen Sie Drehriegelgehäuse und passende Zunge möglichst gemeinsam, damit Betätigung, Schließweg und Türanpressung zuverlässig zusammenpassen.
FAQ zu Zungen Edelstahl für Verriegelung K1340
1. Wofür werden Zungen für Verriegelung K1340 verwendet?
Sie werden als Verschlusszunge für Drehriegel und Vierteldrehverschlüsse verwendet. Die Zunge greift hinter Rahmen oder Blechkante und verriegelt dadurch Türen, Klappen, Gehäuse oder Maschinenverkleidungen.
2. Aus welchem Werkstoff bestehen K1340-Zungen?
Die Zungen bestehen aus Edelstahl 1.4301 und sind blank ausgeführt. Der Werkstoff eignet sich für viele industrielle Anwendungen mit erhöhtem Anspruch an Korrosionsbeständigkeit und saubere Oberflächen.
3. Was bedeutet das Maß A bei einer Drehriegel-Zunge?
Das Maß A beschreibt den Zungenabstand beziehungsweise das relevante Schließmaß der Zunge. Es bestimmt, wie weit die Zunge hinter den Rahmen greift und wie die Tür anliegt.
4. Was bedeutet nach oben gekröpft?
Eine nach oben gekröpfte Zunge besitzt einen Versatz. Damit lassen sich unterschiedliche Rahmenabstände, Wandstärken oder Türversätze ausgleichen. Das ist besonders bei Gehäusen und Maschinenverkleidungen wichtig.
5. Muss die Zunge separat bestellt werden?
Ja, bei vielen Drehriegel-Systemen wird die Zunge in der gewünschten Ausführung separat bestellt. Dadurch kann ein Drehriegelgehäuse flexibel mit unterschiedlichen Zungen kombiniert werden.
6. Praxisfall: Welche Zunge eignet sich für eine Maschinenverkleidung?
Für eine Maschinenverkleidung muss die Zunge so gewählt werden, dass sie sicher hinter den Rahmen greift und die Wartungstür ausreichend anzieht. Maß A, Kröpfung, Wandstärke und Rahmenabstand sind dabei entscheidend.
7. Praxisfall: Was ist bei einem Schaltschrank mit Dichtung wichtig?
Die Zunge muss die Tür ausreichend gegen die Dichtung ziehen, ohne diese zu stark zu quetschen. Eine falsche Zunge kann dazu führen, dass die Tür zu locker sitzt oder sich nur schwer schließen lässt.
8. Praxisfall: Wann ist eine gekröpfte Zunge sinnvoll?
Eine gekröpfte Zunge ist sinnvoll, wenn Tür und Rahmen nicht auf gleicher Ebene liegen oder ein größerer Abstand überbrückt werden muss. Dadurch kann die Verriegelung sauber hintergreifen.
9. Kann jede Zunge mit jedem Drehriegel kombiniert werden?
Innerhalb der passenden K1340-Drehriegel-Systemumgebung sind verschiedene Zungen mit den vorgesehenen Gehäusen kombinierbar. Trotzdem müssen Gehäuselänge, Schließmaß, Einbauraum und Wandstärke zur Anwendung passen.
10. Warum Zungen für Verriegelung K1340 bei Normteile Leinigen bestellen?
Normteile Leinigen bietet technische Beschaffung ohne Mindestbestellwert und ermöglicht die Bündelung aller vertriebenen Marken in einer Bestellung. Das erleichtert die Versorgung mit Zungen, Drehriegeln, Scharnieren, Griffen und weiteren Normteilen.
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