2-Speichenhandrad aus Kunstsoff
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EAN: 4059245061136
Kipp: K0725.4200X20
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2-Speichenhandräder K0725 aus Kunststoff für manuelle Maschinenverstellungen
2-Speichenhandräder K0725 aus Kunststoff sind robuste und ergonomische Bedienelemente für Maschinenbau, Vorrichtungsbau, Anlagenbau, Gerätebau, Verpackungstechnik, Montagetechnik, Prüftechnik und Instandhaltung. Sie werden eingesetzt, wenn Spindeln, Achsen, Schlitten, Anschläge, Führungen, Formatverstellungen oder Verstelleinheiten manuell betätigt werden sollen. Die offene 2-Speichenform ermöglicht eine gute Kraftübertragung und bietet gleichzeitig freien axialen Zugriff auf die Nabe.
Normteile Leinigen führt 2-Speichenhandräder K0725 als Produktgruppe in verschiedenen Außendurchmessern, Bohrungsdurchmessern, Passbohrungen, Passbohrungen mit Nut sowie Ausführungen ohne Griff, mit drehbarem Griff oder mit umlegbarem Griff. Dadurch lassen sich leichte Verstellungen ebenso abdecken wie häufig bediente Maschinenachsen, Spindelverstellungen, Formatanschläge und robuste Handbedienungen in industriellen Anwendungen.
Funktion und technischer Nutzen von 2-Speichenhandrädern
Ein 2-Speichenhandrad überträgt die Handkraft des Bedieners auf eine Welle, Achse oder Spindel. Durch den Radkranz entsteht ein größerer Bedienradius als bei einem einfachen Drehknopf. Dadurch können Drehmomente feinfühliger und mit geringerem Kraftaufwand aufgebracht werden. Die zwei Speichen sorgen für eine stabile Verbindung zwischen Nabe und Radkranz und ermöglichen eine klare, gut greifbare Handbedienung.
Der offene Aufbau ist besonders praktisch, wenn die Nabe zugänglich bleiben soll, zum Beispiel zur Befestigung, Kontrolle, Nachstellung oder Kombination mit einer Wellenverbindung. In der Praxis werden 2-Speichenhandräder häufig an manuellen Vorschüben, Lineareinheiten, Höhenverstellungen, Seitenführungen, Formatverstellungen, Prüfvorrichtungen und Werkstückanschlägen eingesetzt.
Technische Merkmale der Baureihe K0725
Die Handräder der Baureihe K0725 bestehen aus verstärktem und stabilisiertem Polyamid. Der Mittelstopfen besteht ebenfalls aus Polyamid. Die Durchgangsbuchse ist aus Stahl gefertigt und brüniert. Das Handrad ist öl- und fettbeständig, schwarz in RAL 9011 und satiniert ausgeführt. Der Mittelstopfen ist grau in RAL 7035.
Die Baureihe umfasst mehrere Außendurchmesser, zum Beispiel 80 mm, 100 mm, 130 mm und 160 mm. Je nach Variante sind Bohrungen in H7-Ausführung erhältlich, unter anderem 8H7, 10H7, 12H7, 14H7 und 16H7. Varianten mit Passbohrung mit Nut ermöglichen eine formschlüssige Drehmomentübertragung über eine Passfeder. Die einzelne Variante K0725.0080X08 besitzt beispielsweise einen Außendurchmesser von 80 mm, eine Befestigungsbohrung 8H7 und wird ohne Griff ausgeführt.
Ausführungen ohne Griff, mit drehbarem Griff und mit umlegbarem Griff
2-Speichenhandräder K0725 sind in verschiedenen Griffausführungen erhältlich. Die Ausführung ohne Griff ist kompakt und eignet sich für Verstellungen mit geringer Bedienhäufigkeit, begrenztem Bauraum oder wenn der Radkranz direkt gegriffen werden soll. Ausführungen mit drehbarem Griff sind komfortabler bei häufigem Kurbeln, weil der Griff während der Drehbewegung mitläuft.
Varianten mit umlegbarem Griff sind besonders praktisch, wenn der Griff nach der Bedienung platzsparend weggeklappt werden soll. Das reduziert Störkonturen und kann an Maschinen mit engem Bedienraum, Schutzabdeckungen oder Durchgangsbereichen sinnvoll sein.
- Ohne Griff: kompakte Ausführung für einfache oder seltene Verstellungen.
- Mit drehbarem Griff: ergonomische Lösung für häufige und längere Drehbewegungen.
- Mit umlegbarem Griff: platzsparende Ausführung, wenn der Griff nach der Bedienung nicht hervorstehen soll.
- Passbohrung: für einfache Aufnahme auf Wellen mit geeigneter Sicherung.
- Passbohrung mit Nut: für formschlüssige Drehmomentübertragung mit Passfeder.
Polyamid als Werkstoff für Handräder
Verstärktes und stabilisiertes Polyamid ist ein bewährter Werkstoff für technische Bedienelemente. Es verbindet geringes Gewicht mit guter Formstabilität, ausreichender Festigkeit und angenehmer Haptik. Die öl- und fettbeständige Ausführung macht die Handräder für viele Maschinenumgebungen, Werkstätten und Produktionsbereiche geeignet.
Im Vergleich zu Handrädern aus Stahl oder Gusseisen sind Kunststoff-Handräder leichter und oft angenehmer in der Bedienung. Für sehr hohe mechanische Belastungen, Stoßbeanspruchung oder extreme Einsatzbedingungen können metallische Handräder sinnvoll sein. Für viele Standardverstellungen im Maschinenbau bietet K0725 aus Polyamid jedoch ein wirtschaftliches und ergonomisches Verhältnis aus Gewicht, Bedienkomfort und Stabilität.
Außendurchmesser, Bohrung und Drehmoment richtig auswählen
Der Außendurchmesser des Handrads beeinflusst Bedienkraft, Feinfühligkeit und verfügbaren Drehmomenthebel. Ein größerer Durchmesser ermöglicht bei gleicher Handkraft ein höheres Drehmoment und feinere Bedienung, benötigt aber mehr Bauraum. Ein kleineres Handrad ist kompakter und eignet sich für leichte Verstellungen oder begrenzte Einbauräume.
Die Bohrung muss zur Welle oder Achse passen. H7-Bohrungen unterstützen eine saubere Passung auf entsprechend ausgelegten Wellen. Wenn höhere Drehmomente übertragen werden sollen, ist eine Ausführung mit Nut und Passfeder häufig sinnvoll. Zusätzlich sollten axiale Sicherung, Verdrehsicherung, Wellenende, Nabenlänge und Montagezugänglichkeit konstruktiv festgelegt werden.
Typische Einsatzbereiche
- Maschinenbau: manuelle Betätigung von Spindeln, Achsen, Schlitten, Führungen und Zustelleinheiten.
- Vorrichtungsbau: Verstellung von Anschlägen, Werkstückauflagen, Spannvorrichtungen und Positioniereinheiten.
- Verpackungstechnik: Formatverstellung an Seitenführungen, Zuführungen, Anschlägen und Führungsschienen.
- Montagetechnik: Einstellung von Arbeitshöhen, Bauteilaufnahmen, Greifern und Montagehilfen.
- Prüftechnik: Positionierung von Prüfadaptern, Messschlitten, Anschlägen und Kontrollvorrichtungen.
- Gerätebau: leichte und robuste Handverstellungen an technischen Geräten und Baugruppen.
- Instandhaltung: Ersatz oder Nachrüstung beschädigter Handräder an Maschinen, Vorrichtungen und Arbeitstischen.
Auswahlkriterien für das passende 2-Speichenhandrad
Bei der Auswahl eines 2-Speichenhandrads K0725 sollten Außendurchmesser, Bohrungsdurchmesser, Nut, Griffausführung, Bedienhäufigkeit, Drehmoment, Bauraum und Umgebung gemeinsam betrachtet werden. Das Handrad muss mechanisch zur Welle passen und ergonomisch sinnvoll erreichbar sein.
- Außendurchmesser: 80, 100, 130 oder 160 mm je nach Drehmoment, Feinfühligkeit und Platzbedarf wählen.
- Bohrung: H7-Bohrung passend zum Wellendurchmesser auswählen.
- Nut: bei formschlüssiger Drehmomentübertragung Passbohrung mit Nut prüfen.
- Griffausführung: ohne Griff für kompakte Bauweise, drehbarer Griff für Komfort, umlegbarer Griff für weniger Störkontur.
- Werkstoff: verstärktes Polyamid für leichte, öl- und fettbeständige Bedienelemente.
- Buchse: Stahl-Durchgangsbuchse für stabile Aufnahme auf der Welle.
- Bedienraum: Durchmesser, Handfreiheit und mögliche Kollisionen mit Bauteilen prüfen.
- Sicherung: axiale Sicherung und Verdrehsicherung konstruktiv einplanen.
Montage und konstruktive Hinweise
Das Handrad wird über die Durchgangsbuchse auf eine passende Welle oder Achse montiert. Die Welle sollte sauber, gratfrei und maßlich passend ausgeführt sein. Bei Varianten mit Nut muss die Passfeder zur Nutbreite und Wellengeometrie passen. Für eine sichere Funktion sind axiale Sicherung und Drehmomentübertragung konstruktiv zu prüfen.
Bei der Montage sollte der Radkranz nicht durch Schläge oder unsachgemäßes Aufpressen beschädigt werden. Der Mittelstopfen schützt den Nabenbereich optisch und funktional. Bei häufig bedienten Verstellungen sollte das Handrad so angeordnet werden, dass eine natürliche Handhaltung möglich ist und keine Quetschstellen entstehen. Wird eine präzise Position eingestellt, kann die Kombination mit Maßstab, Nonius, Nullmarke oder Positionsanzeiger sinnvoll sein.
Praxisbeispiele für 2-Speichenhandräder K0725
Formatverstellung an einer Verpackungsmaschine: Eine Seitenführung wird über eine Spindel eingestellt. Ein 2-Speichenhandrad mit drehbarem Griff ermöglicht schnelle und ergonomische Anpassung an unterschiedliche Packstückbreiten.
Verstellbarer Anschlag im Vorrichtungsbau: Ein Anschlag wird über eine Gewindespindel bewegt. Das Handrad ermöglicht feinfühlige Positionierung, während die Endposition anschließend über Klemmhebel oder Spannelemente gesichert wird.
Prüfstand in der Qualitätssicherung: Ein Messschlitten wird manuell verfahren. In Kombination mit einer Skala oder einem Positionsanzeiger lässt sich die Prüflage reproduzierbar einstellen.
Nachrüstung an einer älteren Maschine: Ein beschädigtes oder unergonomisches Handrad wird durch ein Kunststoff-2-Speichenhandrad ersetzt. Die Maschine bleibt bedienbar, ohne dass die gesamte Verstelleinheit geändert werden muss.
2-Speichenhandräder im Vergleich zu Handkurbeln und Vollhandrädern
2-Speichenhandräder bieten eine gute Balance aus Bedienkomfort, Stabilität und axialer Zugänglichkeit. Gegenüber Handkurbeln ermöglichen sie eine umlaufende Griffmöglichkeit am Radkranz und wirken bei feinfühligen Verstellungen oft ruhiger. Handkurbeln sind kompakter in der Radfläche und bieten durch den Kurbelarm eine direkte Hebelwirkung. Vollhandräder besitzen eine geschlossene Radfläche und können je nach Ausführung besonders robust oder optisch geschlossen wirken.
Die Auswahl hängt von Drehmoment, Bedienhäufigkeit, Bauraum, gewünschter Haptik und Maschinenoptik ab. Für viele Standardverstellungen an Spindeln, Achsen und Schlitten sind 2-Speichenhandräder aus Kunststoff eine sehr wirtschaftliche und ergonomische Lösung.
Beschaffungsvorteile bei Normteile Leinigen
Normteile Leinigen liefert Struktur, nicht nur Teile. Gerade bei Handrädern, Handkurbeln, Kugelgriffen, Klemmhebeln, Bedienelementen, Verstellelementen und technischen C-Teilen ist eine geordnete Beschaffung wichtig, weil häufig viele Komponenten aus unterschiedlichen Produktgruppen zusammen benötigt werden. 2-Speichenhandräder K0725 können gemeinsam mit drehbaren Kugelgriffen, Klemmhebeln, Sterngriffen, Rastbolzen, Maßstäben, Nonius- und Nullmarken, Nutensteinen, Schrauben, Muttern, Scheiben, Spannelementen, Maschinenfüßen, Lagern, Federn und weiteren Normteilen beschafft werden.
Alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, können in einer Bestellung zusammengefasst werden. Das reduziert Bestellaufwand, vereinfacht die Disposition und unterstützt technische Einkäufer, Konstrukteure, Fertigungsleiter, Instandhalter, Betriebsleiter und Geschäftsführer bei einer strukturierten Versorgung. Zusätzlich gibt es keine Mindestbestellwerte. Dadurch lassen sich Einzelstücke, Ersatzteile, Muster, Reparaturbedarfe und Projektmengen wirtschaftlich bestellen.
Handlungsempfehlung
Wählen Sie 2-Speichenhandräder K0725 aus Kunststoff, wenn Spindeln, Achsen oder Verstelleinheiten leicht, ergonomisch und zuverlässig von Hand bedient werden sollen. Prüfen Sie vor der Bestellung Außendurchmesser, Bohrungsdurchmesser, Passbohrung, Nut, Griffausführung, notwendiges Drehmoment, Schwenkraum, Wellenbefestigung und die geplante Kombination mit Skala oder Positionsanzeiger. Für häufige Verstellungen empfiehlt sich eine Ausführung mit drehbarem oder umlegbarem Griff.
FAQ zu 2-Speichenhandrädern K0725 aus Kunststoff
1. Was ist ein 2-Speichenhandrad?
Ein 2-Speichenhandrad ist ein manuelles Bedienelement mit zwei Speichen, Radkranz und Nabe. Es wird auf eine Welle, Achse oder Spindel montiert und dient zum Verstellen oder Betätigen von Maschinen- und Vorrichtungselementen.
2. Wofür werden 2-Speichenhandräder K0725 eingesetzt?
Sie werden für manuelle Verstellungen an Spindeln, Schlitten, Anschlägen, Führungen, Prüfständen, Verpackungsmaschinen, Vorrichtungen und Maschinenachsen eingesetzt.
3. Aus welchem Material bestehen die Handräder K0725?
Das Handrad besteht aus verstärktem und stabilisiertem Polyamid. Der Mittelstopfen besteht aus Polyamid. Die Durchgangsbuchse besteht aus Stahl und ist brüniert.
4. Welche Oberflächenausführung haben die Handräder?
Das Handrad ist öl- und fettbeständig, schwarz in RAL 9011 und satiniert ausgeführt. Der Mittelstopfen ist grau in RAL 7035.
5. Welche Varianten gibt es bei K0725?
Es gibt Varianten ohne Griff, mit drehbarem Griff und mit umlegbarem Griff. Außerdem sind Ausführungen mit Passbohrung und mit Passbohrung mit Nut erhältlich.
6. Praxisfall: Eignen sich 2-Speichenhandräder für Formatverstellungen?
Ja. An Verpackungsmaschinen oder Führungen ermöglichen 2-Speichenhandräder schnelle und reproduzierbare Formatverstellungen über Spindeln oder Verstelleinheiten.
7. Praxisfall: Können 2-Speichenhandräder im Vorrichtungsbau eingesetzt werden?
Ja. Im Vorrichtungsbau eignen sie sich für Anschläge, Werkstückauflagen, Spannhilfen und manuelle Positioniereinheiten. Die offene Speichenform bietet gute Bedienbarkeit und axialen Zugriff.
8. Praxisfall: Sind 2-Speichenhandräder für Prüfstände geeignet?
Ja. Prüfadapter, Messschlitten oder Anschläge lassen sich mit 2-Speichenhandrädern kontrolliert verfahren. In Kombination mit Maßstab oder Positionsanzeiger wird die Einstellung gut reproduzierbar.
9. Worauf muss bei der Montage geachtet werden?
Die Bohrung muss zur Welle passen. Bei Varianten mit Nut muss die Passfeder korrekt ausgelegt sein. Zusätzlich müssen axiale Sicherung, Verdrehsicherung und freier Bedienraum konstruktiv geprüft werden.
10. Kann ich 2-Speichenhandräder K0725 mit anderen Normteilen zusammen bestellen?
Ja. Bei Normteile Leinigen können alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, in einer Bestellung zusammengefasst werden. Es gibt keine Mindestbestellwerte, sodass auch Einzelteile, Muster und Ersatzmengen wirtschaftlich beschafft werden können.
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