Bohrbuchse DIN 179, Form A, Ø Innen in mm: 0,4, Länge in mm: 6
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EAN: 4059245156566
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Bohrbuchsen DIN 179 Form A für präzise Bohrführungen im Vorrichtungsbau
Bohrbuchsen DIN 179 Form A werden eingesetzt, wenn Bohrer, Reibahlen oder andere rotierende Werkzeuge wiederholgenau, verschleißarm und positionssicher geführt werden sollen. Sie sind wichtige Führungs- und Positionierelemente im Vorrichtungsbau, Werkzeugbau, Maschinenbau, Prüfmittelbau, Betriebsmittelbau und in der Serienfertigung. Besonders bei Bohrlehren, Montagevorrichtungen und wiederkehrenden Bohrprozessen sorgen Bohrbuchsen dafür, dass Bohrpositionen nicht jedes Mal neu angerissen oder ausgemessen werden müssen.
Die Produktgruppe umfasst zylindrische Bohrbuchsen nach DIN 179 Form A aus Spezialeinsatzstahl in vielen Innendurchmessern, Außendurchmessern und Längen. Die Bohrung ist bei Form A an einem Ende gerundet. Die verlinkte Variante K1021.A1000X12 ist eine zylindrische Bohrbuchse DIN 179 Form A mit Innendurchmesser 10 mm, Außendurchmesser 15 mm und Länge 12 mm. Normteile Leinigen liefert Struktur, nicht nur Teile. Gerade bei Bohrbuchsen ist die richtige Auswahl nach Innenbohrung, Außendurchmesser, Länge, Passung, Verschleißanforderung und Einbausituation entscheidend.
Funktion von Bohrbuchsen
Eine Bohrbuchse führt den Bohrer oder das Werkzeug direkt an der Bearbeitungsstelle. Sie wird in eine Bohrlehre, Vorrichtung, Aufnahmeplatte oder Werkzeugführung eingesetzt und bildet eine verschleißfeste Führungsfläche. Dadurch läuft der Bohrer stabiler, die Bohrposition bleibt reproduzierbar und der Eindringwinkel wird sauber geführt.
Ohne Bohrbuchse würde der Bohrer direkt an der Vorrichtungsplatte oder am Bauteil geführt. Das kann bei häufigem Gebrauch zu Verschleiß, Aufweiten der Führung, ungenauen Bohrungen oder schlechter Wiederholgenauigkeit führen. Eine gehärtete und geschliffene Bohrbuchse schützt die Vorrichtung und verbessert die Prozesssicherheit.
DIN 179 Form A als zylindrische Bohrbuchse ohne Bund
DIN 179 beschreibt zylindrische Bohrbuchsen beziehungsweise Positionierbuchsen ohne Bund. Form A ist die Ausführung mit an einem Ende gerundeter Bohrung. Form B besitzt eine beidseitig gerundete Bohrung. Die Rundung erleichtert das Einführen des Werkzeugs und reduziert scharfe Übergänge an der Führungsbohrung.
Die zylindrische Bauform ohne Bund eignet sich besonders für bündige Einpressmontage in Bohrlehren, Vorrichtungsplatten und Führungsaufnahmen. Der fehlende Bund ermöglicht eine kompakte und flächenbündige Integration, setzt aber eine sauber ausgeführte Aufnahmebohrung voraus.
Werkstoff Spezialeinsatzstahl, gehärtet und geschliffen
Bohrbuchsen K1021 nach DIN 179 bestehen aus Spezialeinsatzstahl. Die Ausführung ist auf 740 ±80 HV10 gehärtet und geschliffen. Dadurch entsteht eine harte, verschleißfeste und maßhaltige Führungsfläche für wiederholte Bohr- und Führungsaufgaben.
Die gehärtete Oberfläche ist besonders wichtig, weil Bohrer und Reibahlen beim Einsatz ständig an der Innenbohrung geführt werden. Die geschliffene Ausführung unterstützt Maßgenauigkeit, gute Oberflächenqualität und eine zuverlässige Werkzeugführung. Für stark korrosive Umgebungen oder besondere Medienbeständigkeit können je nach Anwendung alternative Werkstoffe oder Sonderlösungen geprüft werden.
Passungen und Aufnahmebohrung
Bei Bohrbuchsen ist die Passung entscheidend für Funktion und Lebensdauer. Ganter beschreibt DIN 179 Bohrbuchsen mit engen Form- und Lagetoleranzen sowie gehärteter und fein bearbeiteter Oberfläche. Für die Aufnahme der Buchsen werden Bohrungen mit Toleranz H7 empfohlen. In Verbindung mit dem Außendurchmesser der Buchse mit Toleranz n6 ergibt sich eine bevorzugt verwendete Übergangspassung.
Die Aufnahmebohrung muss sauber, maßhaltig, rund, gratfrei und fluchtend zur gewünschten Bohrposition ausgeführt sein. Eine zu lose Aufnahme kann zu Wandern, Kippen oder Herausarbeiten der Bohrbuchse führen. Eine zu enge Aufnahme kann beim Einpressen die Buchse beschädigen oder die Innenbohrung verformen.
Varianten nach Innen- und Außendurchmesser
Die Produktgruppe DIN 179 Form A deckt viele Innendurchmesser und Längen ab. Typische Innendurchmesser reichen je nach Sortiment von kleinen Bohrungsgrößen im Millimeterbereich bis zu größeren Führungsbohrungen für robuste Vorrichtungen. Bei Durchmesser D1 über 15 mm werden die Abstufungen häufig in 0,5 mm Schritten geführt.
Die konkrete Variante K1021.A1000X12 besitzt 10 mm Innendurchmesser, 15 mm Außendurchmesser und 12 mm Länge. Diese Größe eignet sich für kompakte Bohrlehren und Vorrichtungen, bei denen ein 10-mm-Werkzeug oder ein entsprechender Führungsdurchmesser präzise geführt werden soll.
Länge der Bohrbuchse und Führungsqualität
Die Länge der Bohrbuchse beeinflusst die Führung des Werkzeugs. Eine längere Buchse führt den Bohrer stabiler, erhöht aber auch Reibung, Bauraumbedarf und Anforderungen an Schmierung beziehungsweise Spanabfuhr. Eine kürzere Buchse ist kompakter, bietet aber weniger Führungslänge.
Bei der Auswahl sollte die Buchsenlänge zur Bohrtiefe, Werkzeuglänge, Vorrichtungsplatte und Zugänglichkeit passen. In vielen Bohrlehren wird die Buchse so gewählt, dass sie ausreichend Führung bietet, ohne dass Späne übermäßig eingeklemmt werden oder das Werkzeug unnötig stark reibt.
Einsatzbereiche im Vorrichtungsbau und Maschinenbau
Bohrbuchsen DIN 179 Form A werden in vielen technischen Bereichen eingesetzt. Typische Anwendungen finden sich im Vorrichtungsbau, Werkzeugbau, Maschinenbau, Sondermaschinenbau, Betriebsmittelbau, Prüfmittelbau, Montagevorrichtungen, Bohrlehren, Serienfertigung, Reparaturvorrichtungen und in der industriellen Instandhaltung.
Sie eignen sich für Bohrlehren, Positionierplatten, Führungsplatten, Werkstückaufnahmen, Montagehilfen, Prüfaufnahmen, Vorrichtungen für wiederkehrende Bohrbilder, Nacharbeitsvorrichtungen und Fertigungshilfen. Hersteller beschreiben DIN 179 Bohrbuchsen als Positionier- und Führungsbuchsen, die standardisierte Bohrvorgänge vereinfachen und gleichbleibende Ergebnisse durch einen festen Eindringwinkel unterstützen.
Praxisbeispiele für typische Anwendungen
In einer Bohrlehre für Serienbauteile führt eine DIN 179 Bohrbuchse den Bohrer immer an derselben Stelle. Dadurch werden Bohrpositionen reproduzierbar und der Bediener muss nicht bei jedem Bauteil neu messen oder anzeichnen.
In einer Montagevorrichtung kann eine Bohrbuchse als Führungsbuchse für Nacharbeitsbohrungen dienen. Das Bauteil wird eingelegt, gespannt und die Bohrung wird über die gehärtete Buchse geführt. Dadurch wird die Vorrichtung geschont und die Bohrung bleibt positionsstabil.
Im Prüfmittel- oder Vorrichtungsbau kann eine Bohrbuchse auch als präzise Positionierbuchse genutzt werden, wenn Bolzen, Stifte oder Führungen wiederholgenau aufgenommen werden sollen. Entscheidend sind dabei passende Toleranzen und eine saubere Aufnahmebohrung.
Montage und Einpresshinweise
Vor der Montage müssen Aufnahmebohrung und Bohrbuchse sauber, gratfrei und frei von Spänen sein. Die Buchse sollte gerade und kontrolliert eingepresst werden. Schläge direkt auf die Führungsfläche sind zu vermeiden, weil dadurch Kanten, Innenbohrung oder Rundlauf beschädigt werden können.
Für den Einbau sollte ein geeignetes Einpresswerkzeug verwendet werden, das die Kraft gleichmäßig auf die Stirnfläche überträgt. Nach dem Einpressen ist zu prüfen, ob die Buchse bündig oder in der vorgesehenen Lage sitzt, ob die Innenbohrung frei ist und ob das Werkzeug sauber geführt wird.
Verschleiß, Wartung und Austausch
Bohrbuchsen sind Verschleißteile innerhalb einer Vorrichtung. Je nach Werkzeug, Werkstückmaterial, Drehzahl, Schmierung, Spanabfuhr und Einsatzhäufigkeit kann sich die Innenführung mit der Zeit abnutzen. Verschleiß zeigt sich durch Spiel, schlechtere Bohrungsqualität, verlaufende Werkzeuge oder sichtbare Beschädigungen an der Führungsbohrung.
Bei Serienprozessen sollten Bohrbuchsen regelmäßig geprüft und bei Bedarf ersetzt werden. Der große Vorteil einer genormten Bohrbuchse liegt darin, dass die Vorrichtung nicht komplett ersetzt werden muss. Stattdessen wird die verschlissene Buchse ausgetauscht und die Führungsqualität wiederhergestellt.
Vergleich zu Bundbohrbuchsen, Wechselbohrbuchsen und Sonderbuchsen
Zylindrische Bohrbuchsen nach DIN 179 sind kompakt und ohne Bund ausgeführt. Bundbohrbuchsen bieten durch ihren Bund eine definierte Anlagefläche und können bei bestimmten Montagearten einfacher positioniert werden. Wechselbohrbuchsen sind sinnvoll, wenn Buchsen häufig ausgetauscht oder unterschiedliche Werkzeugdurchmesser in derselben Aufnahme genutzt werden sollen.
DIN 179 Form A ist besonders passend, wenn eine dauerhaft eingepresste, flächenbündige und robuste Führung benötigt wird. Für häufige Umrüstung, besondere Anschläge, größere Anlageflächen oder spezielle Geometrien können Bundbohrbuchsen, Wechselbohrbuchsen oder Sonderbuchsen sinnvoller sein.
Auswahlkriterien für technische Einkäufer und Konstrukteure
Für die richtige Auswahl sind folgende Kriterien entscheidend: Innendurchmesser, Außendurchmesser, Länge, Form A oder Form B, Werkstoff, Härte, Passung, Aufnahmebohrung H7, Werkzeugdurchmesser, Bohrtiefe, Einbaulage, Austauschbarkeit, Verschleißanforderung und Stückzahl im Fertigungsprozess. Bei Ersatzbedarf sollten Innenbohrung, Außenmaß, Länge und Form exakt verglichen werden.
Normteile Leinigen unterstützt technische Einkäufer, Disponenten, Konstrukteure, Fertigungsleiter und Instandhalter bei der strukturierten Beschaffung von Bohrbuchsen, Bundbohrbuchsen, Wechselbohrbuchsen, Positionierbuchsen, Aufnahmebolzen, Auflagebolzen, Schrauben, Muttern und weiteren Maschinenelementen. Es gibt keine Mindestbestellwerte. Außerdem können alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, in einer Bestellung zusammengefasst werden. Das reduziert Bestellaufwand und macht technische Beschaffung deutlich übersichtlicher.
Handlungsempfehlung
Wählen Sie Bohrbuchsen DIN 179 Form A, wenn Bohrungen in Vorrichtungen, Bohrlehren oder Serienprozessen wiederholgenau und verschleißarm geführt werden sollen. Prüfen Sie vor der Bestellung Innenbohrung, Außendurchmesser, Länge, Aufnahmebohrung und Form. Für flächenbündige, dauerhaft eingepresste Führungen ist Form A eine robuste Standardlösung. Für Anwendungen mit definierter Anlagefläche, häufigem Austausch oder Umrüstung sollten Bundbohrbuchsen oder Wechselbohrbuchsen mit geprüft werden.
FAQ zu Bohrbuchsen DIN 179 Form A
1. Wofür werden Bohrbuchsen DIN 179 Form A verwendet?
Sie werden als Führungs- und Positionierbuchsen in Bohrlehren, Vorrichtungen, Montagehilfen und Serienprozessen eingesetzt, um Bohrer oder Werkzeuge wiederholgenau zu führen.
2. Was bedeutet Form A bei DIN 179?
Form A bedeutet, dass die Bohrung an einem Ende gerundet ist. Form B besitzt eine beidseitig gerundete Bohrung. Die Rundung erleichtert das Einführen des Werkzeugs.
3. Aus welchem Werkstoff bestehen K1021 Bohrbuchsen?
Die Bohrbuchsen bestehen aus Spezialeinsatzstahl. Sie sind auf 740 ±80 HV10 gehärtet und geschliffen, wodurch sie verschleißfest und maßhaltig sind.
4. Welche Maße hat K1021.A1000X12?
Die Variante K1021.A1000X12 ist eine zylindrische Bohrbuchse DIN 179 Form A mit Innendurchmesser 10 mm, Außendurchmesser 15 mm und Länge 12 mm.
5. Welche Aufnahmebohrung ist für DIN 179 Bohrbuchsen sinnvoll?
Für die Aufnahme werden Bohrungen mit Toleranz H7 empfohlen. In Verbindung mit dem Außendurchmesser der Buchse mit Toleranz n6 ergibt sich eine bevorzugt verwendete Übergangspassung.
6. Praxisfall: Warum sind Bohrbuchsen in einer Bohrlehre wichtig?
Sie führen den Bohrer immer an derselben Position und im gleichen Winkel. Dadurch werden Bohrungen reproduzierbarer, die Vorrichtung verschleißt weniger und der Bediener muss nicht jedes Bauteil neu anzeichnen.
7. Praxisfall: Kann eine Bohrbuchse in einer Nacharbeitsvorrichtung eingesetzt werden?
Ja, das ist eine typische Anwendung. Das Werkstück wird in der Vorrichtung positioniert und der Bohrer wird durch die gehärtete Bohrbuchse geführt. So bleiben Nacharbeitsbohrungen kontrolliert und wiederholgenau.
8. Praxisfall: Wann ist eine Bundbohrbuchse besser als DIN 179 Form A?
Eine Bundbohrbuchse ist sinnvoll, wenn eine definierte Anlagefläche, einfachere Positionierung oder zusätzliche axiale Abstützung benötigt wird. DIN 179 Form A ist kompakter und ohne Bund ausgeführt.
9. Wann muss eine Bohrbuchse ausgetauscht werden?
Eine Bohrbuchse sollte ersetzt werden, wenn die Innenführung ausgeschlagen ist, der Bohrer Spiel hat, Bohrungen verlaufen oder sichtbare Beschädigungen an der Führungsbohrung auftreten.
10. Warum Bohrbuchsen bei Normteile Leinigen bestellen?
Normteile Leinigen bietet technische Beschaffung ohne Mindestbestellwert und ermöglicht die Bündelung aller vertriebenen Marken in einer Bestellung. Das erleichtert die Versorgung mit Bohrbuchsen, Positionierelementen, Schrauben, Muttern und weiteren Normteilen.
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