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Haftmagnet Ø 10 mm in Scheibenform, mit Gewindebuchse M3

Produktinformationen "Haftmagnet Ø 10 mm in Scheibenform, mit Gewindebuchse M3"

Haftmagnete Ø 10 mm in Scheibenform mit Gewindebuchse für lösbare Befestigungen im Maschinenbau

Haftmagnete GN 50.2-HF-10-4,5-M3 in Scheibenform mit Gewindebuchse sind kompakte magnetische Befestigungselemente zum Halten, Fixieren, Positionieren und lösbaren Befestigen ferromagnetischer Bauteile. Sie werden eingesetzt, wenn Bleche, Abdeckungen, Klappen, Türen, Schilder, Anschläge, Lehren, Halter, Sensoraufnahmen, Montagehilfen oder leichte Maschinenteile sicher gehalten und bei Bedarf wieder einfach gelöst werden sollen.

Die Ausführung mit Gewindebuchse beziehungsweise Innengewinde ermöglicht eine saubere mechanische Befestigung über Schrauben, Gewindestifte, Haltebolzen oder konstruktive Anschlussteile. Der Magnet selbst wird fest in eine Konstruktion eingebunden, während die magnetische Haftfläche das Gegenstück lösbar hält. Dadurch entsteht eine flexible, wiederverwendbare und wartungsfreundliche Befestigungslösung ohne dauerhafte Verschraubung des gehaltenen Bauteils.

Diese Produktgruppe umfasst Haftmagnete in verschiedenen Durchmessern, Bauhöhen, Gewindegrößen, Gewindetiefen, Magnetwerkstoffen und Haftkräften. Typische Magnetwerkstoffe sind Hartferrit für wirtschaftliche Standardanwendungen, Neodym-Eisen-Bor für hohe Haftkräfte bei kleiner Baugröße und Samarium-Cobalt für anspruchsvollere Umgebungen mit höherer Temperaturbeständigkeit. Einsatzbereiche finden sich im Maschinenbau, Vorrichtungsbau, Anlagenbau, Gerätebau, Betriebsmittelbau, Blechbau, Sondermaschinenbau, in der Instandhaltung und in der Montage.

Funktion und technischer Aufbau

Ein Haftmagnet in Scheibenform mit Gewindebuchse besteht aus einem Magnetkern, einem Stahlgehäuse, einem Kunststoffring und einem Innengewinde. Das Gehäuse und der Kunststoffring bilden ein geschirmtes Magnetsystem. Dadurch wird der Magnet geschützt, die magnetische Wirkung verstärkt und der magnetische Fluss gezielt zur Haftfläche geleitet.

Die magnetische Haftfläche zieht ferromagnetische Gegenflächen wie Stahlbleche, Stahlplatten, Maschinenrahmen, Halter oder Werkstücke an. Über die Gewindebuchse kann der Magnet an einer Halterung, Platte, Vorrichtung oder Maschinenkonstruktion befestigt werden. So wird eine Seite mechanisch verschraubt, während die andere Seite magnetisch, lösbar und wiederholbar gehalten wird.

Unterschied zu Haltemagneten mit Gewindezapfen oder Bohrung

Haftmagnete mit Gewindebuchse besitzen ein Innengewinde. Sie werden über eine Schraube, einen Gewindestift oder einen passenden Anschluss in den Magneten hinein befestigt. Haltemagnete mit Gewindezapfen besitzen dagegen ein Außengewinde und werden direkt in eine Gewindebohrung eingeschraubt. Haltemagnete mit Bohrung werden mit einer separaten Schraube durch den Magnetkörper befestigt.

Die Gewindebuchsen-Ausführung ist besonders sinnvoll, wenn der Magnet von hinten oder über ein Bauteil verschraubt werden soll, ohne dass ein Gewindezapfen aus dem Magneten herausragt. Sie eignet sich sehr gut für Haltewinkel, Adapterplatten, Maschinenrahmen, Vorrichtungen, Montageplatten und kundenseitige Befestigungslösungen.

Magnetwerkstoffe und typische Eigenschaften

Hartferrit ist ein robuster und wirtschaftlicher Magnetwerkstoff für viele Standardanwendungen. Er eignet sich gut für einfache Halteaufgaben an Abdeckungen, Schildern, Blechen, Klappen, Lehren oder Vorrichtungen. Hartferrit ist vergleichsweise unempfindlich und für viele industrielle Einsatzbereiche ausreichend.

Neodym-Eisen-Bor bietet bei kleiner Baugröße eine sehr hohe Haftkraft. Diese Ausführung ist besonders interessant, wenn wenig Bauraum vorhanden ist oder ein kleiner Magnet eine hohe Haltewirkung erzielen soll. Bei Neodym sollten Temperaturgrenzen, Korrosionsschutz und Umgebungseinflüsse besonders beachtet werden.

Samarium-Cobalt bietet eine gute Temperaturbeständigkeit und eignet sich für anspruchsvollere Anwendungen, bei denen Wärme, Korrosionsverhalten oder industrielle Umgebungsbedingungen eine größere Rolle spielen. Die Auswahl des Magnetwerkstoffs sollte deshalb immer nach Haftkraft, Bauraum, Temperatur, Umgebung und gewünschter Lebensdauer erfolgen.

Varianten und Auswahlkriterien

Bei Haftmagneten mit Gewindebuchse müssen Magnetgröße, Haftkraft, Innengewinde, Befestigung und Gegenfläche gemeinsam betrachtet werden. Die reale Haltewirkung hängt nicht nur vom Magneten selbst ab, sondern auch von Kontaktfläche, Materialstärke, Oberflächenzustand, Luftspalt und Belastungsrichtung.

  • Außendurchmesser: beeinflusst Baugröße, Haftfläche und mögliche Haltekraft.
  • Bauhöhe: wichtig bei flachen Abdeckungen, kompakten Haltern und engen Einbauräumen.
  • Innengewinde: passend zu Schraube, Gewindestift, Haltebolzen oder konstruktivem Anschluss auswählen.
  • Magnetwerkstoff: Hartferrit, Neodym oder Samarium-Cobalt passend zu Haftkraft, Temperatur und Umgebung wählen.
  • Haftkraft: Nennhaftkraft nur unter idealen Bedingungen bewerten und Sicherheitsreserven einplanen.
  • Gegenfläche: ebener, sauberer und ausreichend dicker Stahl verbessert die Haltewirkung deutlich.
  • Luftspalt: Lack, Folie, Schmutz, Rost oder Unebenheiten reduzieren die Haftkraft.
  • Belastungsrichtung: senkrechter Abzug ist günstiger als seitliche Scherbelastung.

Haftkraft richtig bewerten

Die angegebene Haftkraft eines Haftmagneten ist ein technischer Richtwert unter definierten Idealbedingungen. In der Praxis kann die tatsächliche Haltekraft deutlich geringer sein. Entscheidend sind eine plane, saubere, ausreichend dicke und ferromagnetische Gegenfläche sowie ein möglichst direkter Kontakt ohne Luftspalt.

Lackierte Oberflächen, dünne Bleche, Rost, Schmutz, Folien, Gummi, raue Flächen oder eine seitliche Belastung können die Haltewirkung stark reduzieren. Besonders bei Scherbelastung wirkt nicht die volle Nennhaftkraft, sondern vor allem die Reibung zwischen Magnet und Gegenfläche. Wenn ein Bauteil gegen Verrutschen gesichert werden muss, sollte zusätzlich ein mechanischer Anschlag, eine Führung oder eine Sicherung eingeplant werden.

Typische Einsatzbereiche

Haftmagnete in Scheibenform mit Gewindebuchse werden häufig für Maschinenabdeckungen, Wartungsklappen, Schutzhauben, Blechverkleidungen, Schilder, Leuchtenhalter, Sensorhalter, Anschläge, Lehren, Montagehilfen und Vorrichtungen eingesetzt. Sie sind besonders hilfreich, wenn Bauteile ohne Werkzeug lösbar gehalten oder temporär positioniert werden sollen.

Im Maschinenbau können sie leichte Abdeckungen oder Türen magnetisch halten. Im Vorrichtungsbau dienen sie als flexible Positionierhilfe für Anschläge, Hilfsbleche oder Lehren. Im Gerätebau können Wartungsdeckel oder Gehäuseelemente lösbar befestigt werden. In der Instandhaltung ermöglichen sie schnelle Reparatur- und Nachrüstlösungen, wenn eine einfache, wieder lösbare Befestigung benötigt wird.

Praxisbeispiele für Haftmagnete mit Gewindebuchse

Ein typischer Praxisfall ist eine abnehmbare Maschinenabdeckung. Der Haftmagnet wird über seine Gewindebuchse an einem Haltewinkel oder Maschinenrahmen befestigt und hält die Abdeckung an einer geeigneten Stahlfläche. Die Abdeckung kann für Wartung oder Reinigung ohne Werkzeug abgenommen und wieder angebracht werden.

Ein weiteres Beispiel ist ein Hilfsanschlag im Vorrichtungsbau. Der Magnet wird über das Innengewinde an einem kleinen Halter verschraubt und fixiert ein Stahlblech oder eine Lehre temporär in Position. Dadurch lassen sich Einrichtarbeiten schneller durchführen, ohne sofort zusätzliche Bohrungen oder Klemmungen vorzusehen.

Auch bei Sensorhaltern kann die Gewindebuchsen-Ausführung sinnvoll sein. Der Magnet wird fest mit dem Sensorhalter verschraubt, während die Haftfläche eine flexible Positionierung an einem Stahlrahmen ermöglicht. Bei Vibrationen, dynamischen Kräften oder sicherheitsrelevanten Positionen sollte zusätzlich mechanisch gesichert werden.

Montagehinweise für sichere Funktion

Vor der Montage sollten Innengewinde, Schraube, Gewindetiefe, Einbauraum und Haftfläche geprüft werden. Die Schraube darf nicht zu lang sein und den Magnetkörper nicht beschädigen. Gleichzeitig muss sie ausreichend greifen, damit der Magnet sicher an der Konstruktion befestigt ist.

Die Gegenfläche sollte ferromagnetisch, sauber, eben und ausreichend stark sein. Edelstahl ist nicht automatisch magnetisch. Wenn der Magnet auf Edelstahl haften soll, muss die magnetische Eignung der Gegenfläche geprüft werden. Für zuverlässige Haftung kann eine geeignete Stahl-Haftscheibe oder eine ferromagnetische Gegenplatte erforderlich sein.

Bei rauen, lackierten oder beschichteten Flächen sollte eine reduzierte Haftkraft eingeplant werden. Wenn die Anwendung seitlich belastet wird oder Vibrationen auftreten, sollte die Konstruktion zusätzlich über Anschläge, Führungen oder formschlüssige Elemente abgesichert werden.

Abgrenzung zu Rohmagneten, gummierten Magneten und Edelstahl-Haltemagneten

Haftmagnete in Scheibenform mit Gewindebuchse gehören zu den geschirmten Flachgreifern beziehungsweise Topfmagneten. Im Gegensatz zu einfachen Rohmagneten wird der magnetische Fluss durch das Gehäuse gezielt zur Haftfläche geführt. Dadurch sind sie für technische Halteaufgaben im Maschinenbau deutlich besser geeignet als ungeschirmte Scheibenmagnete.

Gummierte Haltemagnete sind sinnvoll, wenn empfindliche Oberflächen geschützt oder höhere seitliche Reibungskräfte benötigt werden. Edelstahl-Haltemagnete sind vorteilhaft bei Feuchtigkeit, Reinigung oder Korrosionsbelastung. Die klassische Ausführung mit Stahlgehäuse und Gewindebuchse ist dagegen eine wirtschaftliche und vielseitige Lösung für viele Standardanwendungen.

Praxisnutzen für Einkauf, Konstruktion und Instandhaltung

Für Konstrukteure bieten Haftmagnete mit Gewindebuchse eine einfache Möglichkeit, lösbare Befestigungen ohne aufwendige Mechanik umzusetzen. Für Instandhalter sind sie praktische Helfer bei Abdeckungen, Wartungsklappen, temporären Haltepunkten und schnellen Nachrüstlösungen. Für technische Einkäufer und Disponenten sind sie klassische C-Teile mit hohem Praxisnutzen, weil sie kleine konstruktive Aufgaben schnell und wirtschaftlich lösen.

Normteile Leinigen liefert Struktur, nicht nur Teile. Gerade bei magnetischen Befestigungen wird in der Praxis häufig mehr benötigt als nur der einzelne Haftmagnet. Passende Schrauben, Scheiben, Muttern, Haltewinkel, Haftscheiben, Bleche, Griffe, Scharniere, Rastbolzen, Gummipuffer oder weitere Maschinenelemente können herstellerübergreifend in einer Bestellung gebündelt werden.

Bei Normteile Leinigen gibt es keine Mindestbestellwerte. Einzelne Haftmagnete für Reparaturen, Muster und Prototypen können ebenso beschafft werden wie größere Mengen für Maschinenbau, Vorrichtungsbau oder Serienmontage. Alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, können in einer Bestellung zusammengefasst werden. Das reduziert Suchaufwand, Lieferantenanzahl, Bestellvorgänge und Prozesskosten.

Handlungsempfehlung

Wählen Sie Haftmagnete in Scheibenform mit Gewindebuchse zuerst nach benötigter Haftkraft, Durchmesser, Magnetwerkstoff und Innengewinde aus. Prüfen Sie anschließend Gewindetiefe, Schraubenlänge, Gegenfläche, Luftspalt, Belastungsrichtung, Temperatur und Umgebungsbedingungen. Für wirtschaftliche Standardanwendungen ist Hartferrit oft ausreichend. Für hohe Haftkraft bei kleiner Baugröße ist Neodym besonders interessant. Für anspruchsvollere Temperaturbereiche kann Samarium-Cobalt sinnvoll sein. Wenn zusätzlich Befestigungsteile, Haltewinkel, Haftscheiben oder weitere Normteile benötigt werden, empfiehlt sich eine gebündelte Anfrage mit allen mechanischen Positionen.

FAQ zu Haftmagneten in Scheibenform mit Gewindebuchse

1. Wofür werden Haftmagnete mit Gewindebuchse verwendet?

Sie werden zum lösbaren Halten, Fixieren und Positionieren ferromagnetischer Bauteile verwendet. Typische Anwendungen sind Abdeckungen, Bleche, Wartungsklappen, Schilder, Halter, Anschläge, Lehren, Sensorhalter und Montagehilfen.

2. Was ist der Vorteil der Gewindebuchse?

Die Gewindebuchse ermöglicht eine direkte Befestigung über eine Schraube, einen Gewindestift oder einen konstruktiven Anschluss. Der Magnet kann dadurch fest montiert werden, während die Haftfläche das Gegenstück lösbar hält.

3. Was ist der Unterschied zu einem Haltemagneten mit Gewindezapfen?

Ein Haftmagnet mit Gewindebuchse besitzt ein Innengewinde. Ein Haltemagnet mit Gewindezapfen besitzt ein Außengewinde. Die Gewindebuchse wird mit einer Schraube oder einem Gewindestift befestigt, der Gewindezapfen wird direkt in ein Innengewinde eingeschraubt.

4. Welche Magnetwerkstoffe sind üblich?

Üblich sind Hartferrit, Neodym-Eisen-Bor und Samarium-Cobalt. Hartferrit ist wirtschaftlich und robust, Neodym bietet hohe Haftkraft bei kleiner Baugröße und Samarium-Cobalt ist für anspruchsvollere Temperatur- und Umgebungsbedingungen interessant.

5. Praxisfall: Kann ich eine Maschinenabdeckung mit Haftmagneten befestigen?

Ja, leichte Maschinenabdeckungen lassen sich häufig gut mit Haftmagneten halten. Wichtig sind eine passende Haftkraft, eine geeignete Stahlgegenfläche, möglichst geringer Luftspalt und eine Konstruktion, die seitliches Verrutschen verhindert.

6. Praxisfall: Eignet sich ein Haftmagnet mit Gewindebuchse für Sensorhalter?

Ja, bei geringen Kräften kann ein Sensorhalter magnetisch befestigt und flexibel positioniert werden. Bei Vibrationen, dynamischer Belastung oder sicherheitsrelevanten Sensorpositionen sollte zusätzlich eine mechanische Sicherung vorgesehen werden.

7. Praxisfall: Kann ich Haftmagnete als Positionierhilfe im Vorrichtungsbau nutzen?

Ja, Haftmagnete eignen sich sehr gut als temporäre Positionierhilfe für Lehren, Anschläge, Hilfsbleche oder kleine Halter. Sie erleichtern Einrichtarbeiten und können den Bedarf an provisorischen Klemmen reduzieren.

8. Warum ist die tatsächliche Haftkraft geringer als die Nennhaftkraft?

Die Nennhaftkraft gilt unter idealen Bedingungen. Lack, Rost, Schmutz, Folien, dünne Bleche, raue Oberflächen, Luftspalte oder seitliche Belastung können die reale Haltekraft deutlich reduzieren.

9. Haftet ein Haftmagnet auf Edelstahl?

Nicht automatisch. Viele Edelstähle sind nicht oder nur schwach magnetisch. Wenn ein Magnet auf Edelstahl haften soll, muss die magnetische Eignung geprüft werden. Oft ist eine geeignete Stahl-Haftscheibe oder ferromagnetische Gegenplatte notwendig.

10. Was brauche ich zusätzlich zu Haftmagneten mit Gewindebuchse?

Je nach Anwendung werden passende Schrauben, Scheiben, Muttern, Haltewinkel, Haftscheiben, Bleche, Griffe, Scharniere, Rastbolzen, Gummipuffer oder weitere Normteile benötigt. Normteile Leinigen kann diese mechanischen Positionen herstellerübergreifend in einer Bestellung bündeln.

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