Haltemagnet 16 mm in Scheibenform, mit Bohrung aus HF - Hartferrit
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EAN: 4045525663824
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Haltemagnete Ø 16 mm in Scheibenform mit Bohrung für lösbare Befestigungen im Maschinenbau
Haltemagnete in Scheibenform mit Bohrung sind kompakte magnetische Befestigungselemente für das Halten, Positionieren, Fixieren und lösbare Befestigen von ferromagnetischen Bauteilen. Sie werden eingesetzt, wenn Abdeckungen, Bleche, Vorrichtungen, Anschläge, Klappen, Türen, Schilder, Sensorhalter, Lehren oder leichte Maschinenteile sicher gehalten, aber bei Bedarf wieder einfach gelöst werden sollen.
Die Produktgruppe umfasst Haltemagnete in verschiedenen Durchmessern, Bauhöhen, Bohrungsdurchmessern, Magnetwerkstoffen und Haftkräften. Typische Magnetwerkstoffe sind Hartferrit, Neodym und Samarium-Cobalt. Je nach Ausführung unterscheiden sich die Magnete deutlich in Haftkraft, Temperaturbeständigkeit, Korrosionsverhalten und Einsatzbereich. Die Scheibenform mit Bohrung ermöglicht eine einfache mechanische Befestigung, zum Beispiel durch Anschrauben an Platten, Halter, Vorrichtungen oder Maschinenbauteile.
Haltemagnete dieser Bauart werden im Maschinenbau, Vorrichtungsbau, Anlagenbau, Sondermaschinenbau, Blechverarbeitung, Gerätebau, Messebau, Betriebsmittelbau, in der Instandhaltung und in der Montage eingesetzt. Sie bieten eine saubere Lösung, wenn eine Verbindung schnell lösbar, wiederverwendbar und ohne klassische Verschraubung des gehaltenen Bauteils ausgeführt werden soll.
Funktion und technischer Aufbau
Ein Haltemagnet in Scheibenform mit Bohrung besteht aus einem Magnetkern, einem Gehäuse und einer zentralen Bohrung zur Befestigung. Das Gehäuse schirmt den Magneten teilweise ab und bündelt den magnetischen Fluss an der Haftfläche. Dadurch wird die Haltekraft gezielt in Richtung der metallischen Gegenfläche geleitet.
Die Bohrung dient zur Montage des Haltemagnets an einer Konstruktion. Je nach Ausführung kann der Magnet mit einer geeigneten Schraube befestigt werden. Wichtig ist, dass die Befestigung die magnetische Funktion nicht beeinträchtigt. Für viele geschirmte Haltemagnete werden unmagnetische Schrauben aus Edelstahl, Messing oder Kunststoff empfohlen, damit der magnetische Fluss nicht ungünstig abgeleitet wird.
Magnetwerkstoffe und typische Eigenschaften
Bei Haltemagneten kommen unterschiedliche Magnetwerkstoffe zum Einsatz. Hartferrit ist robust, wirtschaftlich und für viele Standardanwendungen geeignet. Neodym bietet bei kleiner Baugröße sehr hohe Haftkräfte und ist ideal, wenn wenig Bauraum vorhanden ist. Samarium-Cobalt bietet eine hohe Temperaturbeständigkeit und gute Korrosionsbeständigkeit, wodurch dieser Werkstoff für anspruchsvollere Umgebungen interessant ist.
Die Auswahl des Magnetwerkstoffs sollte immer zur Anwendung passen. Für einfache Halteaufgaben an Abdeckungen oder Schildern reicht häufig Hartferrit. Für kompakte Halterungen mit hoher Haltekraft ist Neodym oft sinnvoll. Für höhere Temperaturen oder anspruchsvollere industrielle Umgebungen kann Samarium-Cobalt die bessere Wahl sein.
Varianten und Auswahlkriterien
Bei der Auswahl eines Haltemagnets in Scheibenform mit Bohrung sind Durchmesser und Haftkraft wichtig, aber nicht allein entscheidend. Die reale Haltewirkung hängt stark von Gegenfläche, Luftspalt, Oberfläche, Materialstärke, Belastungsrichtung und Montage ab.
- Außendurchmesser: beeinflusst Baugröße, Haftfläche und mögliche Haltekraft.
- Bohrungsdurchmesser: muss zur Befestigungsschraube und zur Konstruktion passen.
- Bauhöhe: wichtig bei begrenztem Einbauraum, bündigem Einbau oder flachen Halterungen.
- Magnetwerkstoff: Hartferrit, Neodym oder Samarium-Cobalt passend zu Haftkraft, Temperatur und Umgebung auswählen.
- Haftkraft: Nennhaftkraft nur bei optimaler Gegenfläche und senkrechtem Abzug bewerten.
- Gegenfläche: sauberer, ebener, ausreichend dicker Stahl verbessert die Haltekraft deutlich.
- Luftspalt: Lack, Schmutz, Folie, Rost oder unebene Oberflächen reduzieren die Haftkraft.
- Belastungsrichtung: Zug senkrecht zur Haftfläche ist günstiger als Scherbelastung seitlich zur Fläche.
Haftkraft richtig bewerten
Die angegebene Haftkraft eines Haltemagnets ist ein technischer Richtwert unter definierten Idealbedingungen. In der Praxis kann die tatsächliche Haltekraft geringer ausfallen. Entscheidend sind eine plane Stahlfläche, ausreichende Materialstärke, direkter Kontakt, geringe Rauheit und eine Belastung möglichst senkrecht zur Haftfläche.
Bei seitlicher Belastung wirkt nicht die volle Nennhaftkraft, sondern vor allem die Reibung zwischen Magnet und Gegenfläche. Wenn Bauteile gegen Verrutschen gesichert werden müssen, sollte deshalb eine mechanische Führung, ein Anschlag oder eine zusätzliche Sicherung eingeplant werden. Für sicherheitsrelevante Lasten sind Haltemagnete nur nach technischer Prüfung und mit ausreichender Reserve einzusetzen.
Typische Einsatzbereiche
Haltemagnete in Scheibenform mit Bohrung werden häufig für lösbare Abdeckungen, Bleche, Maschinenverkleidungen, Schutzhauben, Türen, Klappen, Halter, Anschläge, Lehren, Montagehilfen und Positionierhilfen verwendet. In der Instandhaltung dienen sie als schnelle Befestigungslösung, wenn Bauteile regelmäßig abgenommen oder wieder angebracht werden müssen.
Im Maschinenbau können Haltemagnete beispielsweise eine leichte Abdeckung an einer Stahlkonstruktion halten, ohne dass jedes Mal Schrauben gelöst werden müssen. Im Vorrichtungsbau können sie als Positionierhilfe für Werkstücke oder Hilfsanschläge dienen. Im Gerätebau lassen sich Wartungsklappen oder Blechdeckel magnetisch halten, wenn eine schnelle Zugänglichkeit gewünscht ist.
Praxisbeispiele für Haltemagnete mit Bohrung
Ein typischer Praxisfall ist eine abnehmbare Maschinenabdeckung. Der Haltemagnet wird über die Bohrung an der Abdeckung oder am Rahmen befestigt und hält die Abdeckung an einer ferromagnetischen Gegenfläche. Der Bediener kann die Abdeckung ohne Werkzeug abnehmen und wieder einsetzen.
Ein weiteres Beispiel ist ein Sensorhalter in einer Vorrichtung. Der Haltemagnet ermöglicht eine flexible Positionierung an einer Stahlfläche, bis die optimale Position gefunden ist. Danach kann die Lösung dauerhaft konstruktiv abgesichert oder weiterhin magnetisch genutzt werden, wenn die Kräfte gering sind.
In der Montage können Haltemagnete als temporäre Fixierhilfe verwendet werden, um Bleche, Lehren oder Hilfsanschläge kurzzeitig in Position zu halten. Das erleichtert Einrichtarbeiten und reduziert den Bedarf an provisorischen Klemmen.
Montagehinweise für sichere Funktion
Vor der Montage sollte geprüft werden, ob Magnetgröße, Haftkraft, Bohrung und Schraube zur Anwendung passen. Die Gegenfläche muss ferromagnetisch, sauber, eben und ausreichend stark sein. Dünne Bleche, lackierte Flächen, Rost, Schmutz oder Spalte reduzieren die Haltekraft erheblich.
Bei der Befestigung des Haltemagnets sollte eine passende Schraube verwendet werden. Bei geschirmten Magnetsystemen sind unmagnetische Schrauben aus Edelstahl, Messing oder Kunststoff häufig die bessere Wahl, weil sie den magnetischen Fluss weniger beeinflussen. Der Magnet darf bei der Montage nicht mechanisch beschädigt oder mit überhöhtem Drehmoment verspannt werden.
Abgrenzung zu Rohmagneten, Topfmagneten und gummierten Magneten
Haltemagnete in Scheibenform mit Bohrung unterscheiden sich von einfachen Rohmagneten durch ihr Gehäuse und die gezielte Bündelung des Magnetfelds an der Haftfläche. Dadurch sind sie für technische Halteaufgaben oft besser geeignet als ungeschirmte Scheibenmagnete.
Gummierte Haltemagnete sind sinnvoll, wenn empfindliche Oberflächen geschützt oder höhere seitliche Haftreibungskräfte benötigt werden. Topfmagnete mit Gewindezapfen oder Innengewinde sind dagegen passend, wenn die Befestigung nicht über eine Bohrung, sondern über ein Gewinde erfolgen soll. Die Scheibenform mit Bohrung ist besonders praktisch, wenn der Magnet direkt angeschraubt werden soll.
Praxisnutzen für Einkauf, Konstruktion und Instandhaltung
Für Konstrukteure bieten Haltemagnete mit Bohrung eine einfache Möglichkeit, lösbare Befestigungen ohne komplizierte Mechanik umzusetzen. Für Instandhalter sind sie praktische Helfer, wenn Abdeckungen, Bleche oder Hilfsvorrichtungen schnell fixiert werden müssen. Für technische Einkäufer und Disponenten sind Haltemagnete klassische C-Teile mit hohem Praxisnutzen, weil sie kleine konstruktive Aufgaben schnell und wirtschaftlich lösen.
Normteile Leinigen liefert Struktur, nicht nur Teile. Gerade bei magnetischen Befestigungen wird häufig mehr benötigt als nur der einzelne Haltemagnet. Passende Schrauben, Scheiben, Muttern, Haltewinkel, Bleche, Griffe, Scharniere, Rastbolzen, Gummipuffer oder weitere Maschinenelemente können herstellerübergreifend in einer Bestellung gebündelt werden.
Bei Normteile Leinigen gibt es keine Mindestbestellwerte. Einzelne Haltemagnete für Reparaturen, Muster und Prototypen können ebenso beschafft werden wie größere Mengen für Maschinenbau, Vorrichtungsbau oder Serienmontage. Alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, können in einer Bestellung zusammengefasst werden. Das reduziert Suchaufwand, Lieferantenanzahl, Bestellvorgänge und Prozesskosten.
Handlungsempfehlung
Wählen Sie Haltemagnete in Scheibenform mit Bohrung zuerst nach benötigter Haftkraft, Magnetwerkstoff, Durchmesser und verfügbarer Einbauhöhe aus. Prüfen Sie danach Gegenfläche, Luftspalt, Belastungsrichtung, Temperatur, Korrosionsumgebung und Befestigungsschraube. Für hohe Haltekraft bei kleinem Bauraum sind Neodym-Magnete interessant. Für höhere Temperaturen oder anspruchsvollere Umgebungen kann Samarium-Cobalt sinnvoll sein. Für wirtschaftliche Standardanwendungen ist Hartferrit oft ausreichend. Wenn zusätzlich Befestigungsteile, Haltewinkel oder weitere Normteile benötigt werden, empfiehlt sich eine gebündelte Anfrage mit allen mechanischen Positionen.
FAQ zu Haltemagneten in Scheibenform mit Bohrung
1. Wofür werden Haltemagnete in Scheibenform mit Bohrung verwendet?
Sie werden zum lösbaren Halten, Fixieren und Positionieren von ferromagnetischen Bauteilen verwendet. Typische Anwendungen sind Abdeckungen, Bleche, Klappen, Halter, Anschläge, Lehren, Schilder und Montagehilfen.
2. Was ist der Vorteil der Bohrung?
Die Bohrung ermöglicht eine einfache mechanische Befestigung des Haltemagnets an einer Konstruktion. Der Magnet kann dadurch fest angeschraubt werden, während die magnetische Haftfläche das Gegenstück lösbar hält.
3. Welche Magnetwerkstoffe gibt es?
Übliche Magnetwerkstoffe sind Hartferrit, Neodym und Samarium-Cobalt. Hartferrit ist wirtschaftlich und robust, Neodym bietet hohe Haftkräfte bei kleiner Baugröße und Samarium-Cobalt eignet sich für höhere Temperaturen und anspruchsvollere Umgebungen.
4. Warum ist die reale Haftkraft oft geringer als die Nennhaftkraft?
Die Nennhaftkraft gilt unter idealen Bedingungen. Lack, Rost, Schmutz, Luftspalte, dünne Bleche, unebene Oberflächen oder seitliche Belastung können die tatsächliche Haltekraft deutlich reduzieren.
5. Praxisfall: Kann ich eine Maschinenabdeckung mit Haltemagneten befestigen?
Ja, leichte Maschinenabdeckungen lassen sich häufig gut mit Haltemagneten halten. Wichtig sind eine ausreichend starke Stahlgegenfläche, passende Haftkraft, saubere Anlageflächen und eine Konstruktion, die ein unbeabsichtigtes Verrutschen verhindert.
6. Praxisfall: Eignen sich Haltemagnete als Positionierhilfe im Vorrichtungsbau?
Ja, Haltemagnete eignen sich sehr gut als Positionierhilfe für Lehren, Anschläge oder Hilfshalter. Sie ermöglichen eine schnelle, wieder lösbare Fixierung und können Einrichtarbeiten deutlich erleichtern.
7. Praxisfall: Kann ich einen Sensorhalter magnetisch befestigen?
Das ist möglich, wenn die Kräfte gering sind und die Gegenfläche geeignet ist. Bei Vibrationen, Stoßbelastung oder sicherheitsrelevanten Sensorpositionen sollte zusätzlich eine mechanische Sicherung geprüft werden.
8. Welche Schrauben sollte ich zur Befestigung verwenden?
Bei geschirmten Haltemagneten sind unmagnetische Schrauben aus Edelstahl, Messing oder Kunststoff oft sinnvoll, damit die magnetischen Eigenschaften nicht negativ beeinflusst werden. Die Schraube muss außerdem zur Bohrung und Einbausituation passen.
9. Wann sind gummierte Haltemagnete besser?
Gummierte Haltemagnete sind besser, wenn empfindliche Oberflächen geschützt werden sollen oder wenn eine höhere seitliche Haftreibung gewünscht ist. Die Gummierung kann außerdem Kratzer auf lackierten oder sichtbaren Flächen reduzieren.
10. Was brauche ich zusätzlich zu Haltemagneten?
Je nach Anwendung werden passende Schrauben, Scheiben, Muttern, Haltewinkel, Bleche, Griffe, Scharniere, Rastbolzen, Gummipuffer oder weitere Normteile benötigt. Normteile Leinigen kann diese mechanischen Positionen herstellerübergreifend in einer Bestellung bündeln.
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