Haltemagnet Ø 10 mm in Scheibenform, ohne Gewinde
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EAN: 4045525663077
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Haltemagnete Ø 10 mm in Scheibenform ohne Gewinde für kompakte magnetische Befestigungen
Haltemagnete GN 50.1-HF-10-4,5 in Scheibenform ohne Gewinde sind kompakte magnetische Befestigungselemente zum Halten, Fixieren und Positionieren ferromagnetischer Bauteile. Sie werden eingesetzt, wenn Bleche, Abdeckungen, Klappen, Schilder, Lehren, Anschläge, Hilfsvorrichtungen, Montagehilfen oder leichte Maschinenteile magnetisch gehalten und bei Bedarf wieder gelöst werden sollen.
Die Ausführung ohne Gewinde ist besonders geeignet, wenn der Magnet in eine Aufnahme eingelegt, eingeklebt, seitlich geklemmt oder konstruktiv eingefasst werden soll. Im Unterschied zu Haltemagneten mit Gewindebuchse, Gewindezapfen oder Bohrung besitzt diese Bauform keinen integrierten Schraubanschluss. Dadurch bleibt sie sehr flach, einfach und vielseitig einsetzbar.
Diese Produktgruppe umfasst Haltemagnete in verschiedenen Durchmessern, Bauhöhen, Magnetwerkstoffen und Haftkräften. Typische Magnetwerkstoffe sind Hartferrit, Samarium-Cobalt und Neodym-Eisen-Bor. Je nach Ausführung unterscheiden sich die Magnete deutlich in Haftkraft, Temperaturbeständigkeit, Korrosionsverhalten, Baugröße und Einsatzbereich.
Funktion und technischer Aufbau
Ein Haltemagnet in Scheibenform ohne Gewinde besteht aus einem Magnetkern, einem Stahlgehäuse und einem Kunststoffring. Diese Kombination bildet ein geschirmtes Magnetsystem. Das Gehäuse schützt den Magneten, verstärkt die magnetische Wirkung und leitet den magnetischen Fluss gezielt zur Haftfläche.
Die Haftfläche zieht ferromagnetische Gegenflächen wie Stahlbleche, Stahlplatten, Maschinenrahmen, Halter, Vorrichtungsteile oder Werkstücke an. Die Rückseite und der Umfang des Magneten können je nach Konstruktion in eine Bohrung, Tasche, Nut oder Aufnahme eingebracht werden. Befestigt wird der Magnet typischerweise durch Kleben, seitliches Klemmen, Einpressen oder eine konstruktive Einfassung.
Unterschied zu Haltemagneten mit Gewinde, Gewindezapfen oder Bohrung
Haltemagnete ohne Gewinde sind die Grundausführung innerhalb der scheibenförmigen Haltemagnete. Sie besitzen weder Innengewinde noch Außengewinde noch Befestigungsbohrung. Dadurch eignen sie sich besonders für flache Einbausituationen, kundenseitige Aufnahmen und Konstruktionen, bei denen der Magnet nicht direkt verschraubt werden soll.
Haltemagnete mit Gewindebuchse werden über eine Schraube oder einen Gewindestift befestigt. Haltemagnete mit Gewindezapfen werden direkt in ein Innengewinde eingeschraubt. Haltemagnete mit Bohrung werden mit einer separaten Schraube durch den Magnetkörper montiert. Die Ausführung ohne Gewinde ist ideal, wenn die Befestigung über Klebung, seitliche Druckschraube, Presssitz oder Aufnahmegehäuse erfolgen soll.
Magnetwerkstoffe und typische Eigenschaften
Hartferrit ist ein robuster und wirtschaftlicher Magnetwerkstoff für viele Standardanwendungen. Er eignet sich gut für einfache Halteaufgaben an Abdeckungen, Schildern, Blechen, Klappen oder Vorrichtungen. Hartferrit ist unempfindlich, alltagstauglich und für viele industrielle Einsatzbereiche ausreichend.
Neodym-Eisen-Bor bietet bei kleiner Baugröße eine sehr hohe Haftkraft. Diese Ausführung ist besonders interessant, wenn wenig Bauraum vorhanden ist oder eine hohe Haltewirkung auf kleinem Durchmesser benötigt wird. Bei Neodym sollten Temperaturgrenzen, Korrosionsschutz und Umgebungseinflüsse besonders berücksichtigt werden.
Samarium-Cobalt bietet eine hohe Temperaturbeständigkeit und eignet sich für anspruchsvollere Anwendungen, bei denen Wärme, Korrosionsverhalten oder besondere industrielle Umgebungsbedingungen eine Rolle spielen. Die Auswahl des Magnetwerkstoffs sollte deshalb immer nach Haftkraft, Temperatur, Bauraum, Umgebung und gewünschter Lebensdauer erfolgen.
Varianten und Auswahlkriterien
Bei Haltemagneten ohne Gewinde müssen Magnetgröße, Haftkraft, Einbauart und Gegenfläche gemeinsam betrachtet werden. Die tatsächliche Haltewirkung hängt nicht nur vom Magneten selbst ab, sondern auch von Kontaktfläche, Materialstärke, Oberflächenzustand, Luftspalt und Belastungsrichtung.
- Außendurchmesser: beeinflusst Baugröße, Haftfläche und mögliche Haltekraft.
- Bauhöhe: wichtig bei flachen Abdeckungen, engen Einbauräumen und bündigem Einbau.
- Magnetwerkstoff: Hartferrit, Neodym oder Samarium-Cobalt passend zu Haftkraft, Temperatur und Umgebung wählen.
- Einbauart: Kleben, seitliches Klemmen, Einpressen oder konstruktives Einfassen prüfen.
- Haftkraft: Nennhaftkraft nur unter idealen Bedingungen bewerten und Sicherheitsreserven einplanen.
- Gegenfläche: ebener, sauberer und ausreichend dicker Stahl verbessert die Haltewirkung deutlich.
- Luftspalt: Lack, Folie, Rost, Schmutz oder Unebenheiten reduzieren die Haftkraft.
- Belastungsrichtung: senkrechter Abzug ist günstiger als seitliche Scherbelastung.
Haftkraft richtig bewerten
Die angegebene Haftkraft eines Haltemagneten ist ein technischer Richtwert unter definierten Idealbedingungen. In der Praxis kann die tatsächliche Haltekraft deutlich geringer sein. Entscheidend sind eine plane, saubere, ausreichend dicke und ferromagnetische Gegenfläche sowie ein möglichst direkter Kontakt ohne Luftspalt.
Lackierte Oberflächen, dünne Bleche, Rost, Schmutz, Folien, Gummi, raue Flächen oder seitliche Belastung können die Haltewirkung stark reduzieren. Besonders bei Scherbelastung wirkt nicht die volle Nennhaftkraft, sondern vor allem die Reibung zwischen Magnet und Gegenfläche. Wenn ein Bauteil gegen Verrutschen gesichert werden muss, sollte zusätzlich ein mechanischer Anschlag, eine Führung oder eine Sicherung vorgesehen werden.
Typische Einsatzbereiche
Haltemagnete in Scheibenform ohne Gewinde werden im Maschinenbau, Vorrichtungsbau, Anlagenbau, Gerätebau, Blechbau, Sondermaschinenbau, Betriebsmittelbau, in der Montage und in der Instandhaltung eingesetzt. Typische Anwendungen sind lösbare Maschinenabdeckungen, Wartungsklappen, Schutzhauben, Blechverkleidungen, Schilder, Lehren, Positionierhilfen, Hilfsanschläge und temporäre Montagehilfen.
Durch die gewindelose Bauform lassen sich diese Magnete besonders gut in kundenseitige Aufnahmen integrieren. Sie können in eine passende Bohrung oder Tasche eingesetzt, seitlich mit einem Gewindestift geklemmt oder mit geeignetem Klebstoff fixiert werden. Dadurch entstehen flache, unauffällige und wiederholgenaue magnetische Haltepunkte.
Praxisbeispiele für Haltemagnete ohne Gewinde
Ein typischer Praxisfall ist eine abnehmbare Blechabdeckung an einer Maschine. Der Haltemagnet wird in eine vorbereitete Aufnahme eingeklebt oder seitlich geklemmt und hält die Abdeckung an einer geeigneten Stahlgegenfläche. Die Abdeckung kann für Wartung oder Reinigung ohne Werkzeug abgenommen werden.
Ein weiteres Beispiel ist eine Positionierhilfe im Vorrichtungsbau. Der Magnet wird in einen Anschlag oder Halter eingesetzt und fixiert ein Stahlteil temporär während des Einrichtens. Das spart Zeit und reduziert den Bedarf an provisorischen Klemmen.
Auch im Gerätebau können Haltemagnete ohne Gewinde genutzt werden, um kleine Deckel, Blenden oder Schilder lösbar zu halten. Durch den verdeckten Einbau bleibt die Konstruktion optisch sauber und funktional einfach.
Montagehinweise für sichere Funktion
Vor der Montage sollten Durchmesser, Bauhöhe, Aufnahmebohrung, Einbaulage und Haftfläche geprüft werden. Die Aufnahme muss so ausgeführt sein, dass der Magnet sicher sitzt und die Haftfläche frei arbeiten kann. Beim Kleben ist auf geeignete Klebstoffe, saubere Oberflächen und ausreichende Aushärtung zu achten.
Bei seitlicher Klemmung sollte die Druckschraube den Magneten sicher halten, ohne Gehäuse oder Magnetkörper zu beschädigen. Bei Einpress- oder Presssitzlösungen ist besondere Sorgfalt notwendig, da Magnete spröde sein können und bei zu hoher mechanischer Belastung beschädigt werden können.
Die Gegenfläche sollte ferromagnetisch, sauber, eben und ausreichend stark sein. Edelstahl ist nicht automatisch magnetisch. Wenn der Magnet auf Edelstahl haften soll, muss die magnetische Eignung der Gegenfläche geprüft werden. Häufig ist eine geeignete Stahl-Haftscheibe oder eine ferromagnetische Gegenplatte erforderlich.
Abgrenzung zu Rohmagneten, gummierten Magneten und Edelstahl-Haltemagneten
Haltemagnete in Scheibenform ohne Gewinde gehören zu den geschirmten Flachgreifern beziehungsweise Topfmagneten. Im Gegensatz zu einfachen Rohmagneten wird der magnetische Fluss durch das Gehäuse gezielt zur Haftfläche geführt. Dadurch sind sie für technische Halteaufgaben im Maschinenbau oft besser geeignet als ungeschirmte Scheibenmagnete.
Gummierte Haltemagnete sind sinnvoll, wenn empfindliche Oberflächen geschützt oder höhere seitliche Reibungskräfte benötigt werden. Edelstahl-Haltemagnete sind vorteilhaft bei Feuchtigkeit, Reinigung oder Korrosionsbelastung. Haltemagnete ohne Gewinde mit Stahlgehäuse sind dagegen eine wirtschaftliche und vielseitige Grundlösung für viele Standardanwendungen.
Praxisnutzen für Einkauf, Konstruktion und Instandhaltung
Für Konstrukteure bieten Haltemagnete ohne Gewinde eine einfache Möglichkeit, lösbare Befestigungen flach und unauffällig in Bauteile zu integrieren. Für Instandhalter sind sie praktische Helfer bei Abdeckungen, Wartungsklappen, temporären Haltepunkten und schnellen Nachrüstlösungen. Für technische Einkäufer und Disponenten sind sie klassische C-Teile mit hohem Praxisnutzen, weil sie kleine konstruktive Aufgaben schnell und wirtschaftlich lösen.
Normteile Leinigen liefert Struktur, nicht nur Teile. Gerade bei magnetischen Befestigungen wird in der Praxis häufig mehr benötigt als nur der einzelne Haltemagnet. Passende Gewindestifte, Schrauben, Scheiben, Muttern, Haltewinkel, Haftscheiben, Bleche, Griffe, Scharniere, Rastbolzen, Gummipuffer oder weitere Maschinenelemente können herstellerübergreifend in einer Bestellung gebündelt werden.
Bei Normteile Leinigen gibt es keine Mindestbestellwerte. Einzelne Haltemagnete für Reparaturen, Muster und Prototypen können ebenso beschafft werden wie größere Mengen für Maschinenbau, Vorrichtungsbau oder Serienmontage. Alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, können in einer Bestellung zusammengefasst werden. Das reduziert Suchaufwand, Lieferantenanzahl, Bestellvorgänge und Prozesskosten.
Handlungsempfehlung
Wählen Sie Haltemagnete in Scheibenform ohne Gewinde zuerst nach benötigter Haftkraft, Durchmesser, Bauhöhe und Magnetwerkstoff aus. Prüfen Sie anschließend Einbauart, Aufnahmebohrung, Gegenfläche, Luftspalt, Belastungsrichtung, Temperatur und Umgebungsbedingungen. Für wirtschaftliche Standardanwendungen ist Hartferrit häufig ausreichend. Für hohe Haftkraft bei kleiner Baugröße ist Neodym interessant. Für höhere Temperaturen kann Samarium-Cobalt sinnvoll sein. Wenn zusätzlich Gewindestifte, Haltewinkel, Haftscheiben oder weitere Normteile benötigt werden, empfiehlt sich eine gebündelte Anfrage mit allen mechanischen Positionen.
FAQ zu Haltemagneten in Scheibenform ohne Gewinde
1. Wofür werden Haltemagnete ohne Gewinde verwendet?
Sie werden zum lösbaren Halten, Fixieren und Positionieren ferromagnetischer Bauteile verwendet. Typische Anwendungen sind Abdeckungen, Bleche, Wartungsklappen, Schilder, Halter, Anschläge, Lehren und Montagehilfen.
2. Was ist der Vorteil der Ausführung ohne Gewinde?
Die Ausführung ohne Gewinde ist besonders flach und einfach. Sie kann in eine Aufnahme eingelegt, eingeklebt, seitlich geklemmt oder konstruktiv eingefasst werden. Dadurch eignet sie sich gut für verdeckte und kompakte Einbaulösungen.
3. Wie werden Haltemagnete ohne Gewinde befestigt?
Typische Befestigungsarten sind Kleben, seitliches Klemmen mit einer Druckschraube oder einem Gewindestift, Einpressen oder konstruktives Einfassen in eine passende Aufnahme. Die Befestigung muss den Magneten sicher halten, ohne ihn zu beschädigen.
4. Welche Magnetwerkstoffe sind üblich?
Üblich sind Hartferrit, Neodym-Eisen-Bor und Samarium-Cobalt. Hartferrit ist wirtschaftlich und robust, Neodym bietet hohe Haftkraft bei kleiner Baugröße und Samarium-Cobalt eignet sich für höhere Temperaturen und anspruchsvollere Umgebungen.
5. Praxisfall: Kann ich eine Maschinenabdeckung mit Haltemagneten ohne Gewinde befestigen?
Ja, leichte Maschinenabdeckungen lassen sich häufig gut mit Haltemagneten halten. Wichtig sind passende Haftkraft, geeignete Stahlgegenfläche, geringer Luftspalt und eine Konstruktion, die seitliches Verrutschen verhindert.
6. Praxisfall: Eignet sich diese Ausführung für verdeckten Einbau?
Ja, gerade dafür ist die gewindelose Scheibenform sehr gut geeignet. Der Magnet kann in eine Tasche oder Aufnahme eingebaut werden, sodass die Befestigung optisch sauber und platzsparend bleibt.
7. Praxisfall: Kann ich Haltemagnete ohne Gewinde als Positionierhilfe im Vorrichtungsbau nutzen?
Ja, sie eignen sich sehr gut als temporäre Positionierhilfe für Lehren, Hilfsanschläge, Bleche oder kleine Halter. Bei Vibrationen, dynamischer Belastung oder sicherheitsrelevanten Funktionen sollte zusätzlich mechanisch gesichert werden.
8. Warum ist die tatsächliche Haftkraft geringer als die Nennhaftkraft?
Die Nennhaftkraft gilt unter idealen Bedingungen. Lack, Rost, Schmutz, Folien, dünne Bleche, raue Oberflächen, Luftspalte oder seitliche Belastung können die reale Haltekraft deutlich reduzieren.
9. Haftet ein Haltemagnet auf Edelstahl?
Nicht automatisch. Viele Edelstähle sind nicht oder nur schwach magnetisch. Wenn ein Magnet auf Edelstahl haften soll, muss die magnetische Eignung geprüft werden. Oft ist eine geeignete Stahl-Haftscheibe oder ferromagnetische Gegenplatte notwendig.
10. Was brauche ich zusätzlich zu Haltemagneten ohne Gewinde?
Je nach Anwendung werden passende Gewindestifte, Klebstoffe, Aufnahmeplatten, Haftscheiben, Haltewinkel, Schrauben, Scheiben, Griffe, Scharniere, Rastbolzen, Gummipuffer oder weitere Normteile benötigt. Normteile Leinigen kann diese mechanischen Positionen herstellerübergreifend in einer Bestellung bündeln.
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