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Haltemagnet Ø 16 mm in Scheibenform, mit Gewindezapfen M4, HF - Hartferrit

Produktinformationen "Haltemagnet Ø 16 mm in Scheibenform, mit Gewindezapfen M4, HF - Hartferrit"

Haltemagnete Ø 16 in Scheibenform mit Gewindezapfen für schnelle magnetische Befestigungen

Haltemagnete GN 50.3-HF-16-M4 in Scheibenform mit Gewindezapfen sind kompakte magnetische Befestigungselemente zum Halten, Fixieren, Positionieren und lösbaren Befestigen ferromagnetischer Bauteile. Sie werden eingesetzt, wenn Bleche, Abdeckungen, Klappen, Türen, Schilder, Anschläge, Halter, Lehren, Vorrichtungen oder leichte Maschinenteile sicher gehalten, aber bei Bedarf wieder einfach gelöst werden sollen.

Die Ausführung mit Gewindezapfen eignet sich besonders für Konstruktionen, bei denen der Magnet direkt in eine Gewindebohrung, Mutter, Halteplatte oder ein Gewindeteil eingeschraubt werden soll. Im Vergleich zu Haltemagneten mit Bohrung wird keine separate Befestigungsschraube durch den Magneten geführt. Der integrierte Außengewindezapfen ermöglicht eine einfache, platzsparende und saubere Montage.

Diese Produktgruppe umfasst Haltemagnete in verschiedenen Durchmessern, Bauhöhen, Gewindegrößen, Gewindelängen, Magnetwerkstoffen und Haftkräften. Typische Magnetwerkstoffe sind Hartferrit für robuste Standardanwendungen und Neodym-Eisen-Bor für hohe Haftkräfte bei kleiner Baugröße. Haltemagnete dieser Bauart werden im Maschinenbau, Vorrichtungsbau, Anlagenbau, Gerätebau, Blechbau, Betriebsmittelbau, in der Instandhaltung und in der Montage eingesetzt.

Funktion und technischer Aufbau

Ein Haltemagnet in Scheibenform mit Gewindezapfen besteht aus einem Magnetkern, einem Stahlgehäuse, einem Kunststoffring und einem fest integrierten Außengewindezapfen. Das Stahlgehäuse und der Kunststoffring bilden zusammen ein geschirmtes Magnetsystem. Dadurch wird der Magnet geschützt, die magnetische Wirkung verstärkt und der magnetische Fluss gezielt auf die Haftfläche gelenkt.

Die magnetische Haftfläche zieht ferromagnetische Gegenflächen wie Stahlbleche, Stahlplatten, Maschinenrahmen oder Halter an. Der Gewindezapfen dient zur mechanischen Befestigung des Magneten an der Konstruktion. So entsteht eine Verbindung, bei der eine Seite fest verschraubt ist und die andere Seite magnetisch, lösbar und wiederverwendbar gehalten wird.

Unterschied zur Ausführung mit Bohrung

Haltemagnete mit Bohrung werden mit einer separaten Schraube befestigt. Haltemagnete mit Gewindezapfen besitzen dagegen bereits einen integrierten Außengewindeanschluss. Dadurch lassen sie sich direkt in ein Innengewinde einschrauben. Das ist besonders praktisch bei Haltewinkeln, Profilen, Platten, Maschinengehäusen, Vorrichtungen oder Gewindebuchsen.

Die Gewindezapfen-Ausführung ist dann sinnvoll, wenn die Montage von hinten oder durch eine Gewindebohrung erfolgen soll. Die Bohrungsvariante ist dagegen vorteilhaft, wenn der Magnet von vorne mit einer Schraube befestigt werden soll. Welche Bauform besser passt, hängt von Einbauraum, Montagezugang, Gewindeaufnahme und Wartungsfreundlichkeit ab.

Magnetwerkstoffe und typische Eigenschaften

Hartferrit ist ein robuster und wirtschaftlicher Magnetwerkstoff für viele Standardanwendungen. Er eignet sich gut für einfache Halteaufgaben an Abdeckungen, Schildern, Blechen, Klappen oder Vorrichtungen. Hartferrit ist vergleichsweise temperaturstabil und unempfindlich im industriellen Alltag.

Neodym-Eisen-Bor bietet deutlich höhere Haftkräfte bei kleiner Baugröße. Dadurch sind Neodym-Haltemagnete besonders interessant, wenn wenig Platz vorhanden ist oder eine hohe Haltekraft mit kleinem Durchmesser benötigt wird. Bei Neodym sollten Temperaturgrenzen, Korrosionsschutz und Umgebungsbedingungen sorgfältig geprüft werden.

Varianten und Auswahlkriterien

Bei Haltemagneten mit Gewindezapfen müssen Magnetgröße, Haftkraft und Gewindeanschluss gemeinsam betrachtet werden. Die passende Variante richtet sich nicht nur nach dem Außendurchmesser, sondern auch nach Gegenfläche, Belastungsrichtung, Luftspalt, Gewindelänge und Einbausituation.

  • Außendurchmesser: beeinflusst Haftfläche, Baugröße und mögliche Haltekraft.
  • Magnetwerkstoff: Hartferrit für wirtschaftliche Standardanwendungen, Neodym für hohe Haftkräfte bei kleinem Bauraum.
  • Gewindedurchmesser: muss zur Gewindebohrung, Mutter oder Halteplatte passen.
  • Gewindelänge: ausreichend für sicheren Sitz, aber passend zur vorhandenen Einschraubtiefe wählen.
  • Bauhöhe: wichtig bei flachen Abdeckungen, Gehäusen, Vorrichtungen und engen Einbauräumen.
  • Gegenfläche: ebener, sauberer und ausreichend dicker Stahl verbessert die reale Haltekraft.
  • Luftspalt: Lack, Folie, Schmutz, Rost oder Unebenheiten reduzieren die Haftkraft deutlich.
  • Belastungsrichtung: senkrechter Abzug ist günstiger als seitliche Scherbelastung.

Haftkraft richtig bewerten

Die angegebene Haftkraft eines Haltemagnets gilt unter definierten Idealbedingungen. In der Praxis ist die tatsächliche Haltewirkung oft geringer. Eine saubere, plane, dicke und ferromagnetische Gegenfläche ist entscheidend. Dünne Bleche, lackierte Oberflächen, Luftspalte, Rost, Schmutz oder eine seitliche Belastung können die Haltekraft deutlich reduzieren.

Bei seitlicher Belastung wirkt nicht die volle Nennhaftkraft des Magneten, sondern vor allem die Reibung zwischen Magnet und Gegenfläche. Wenn ein Bauteil nicht nur gehalten, sondern gegen Verrutschen gesichert werden muss, sollte zusätzlich ein mechanischer Anschlag, eine Führung oder eine Sicherung vorgesehen werden. Für sicherheitsrelevante Lasten sind Haltemagnete nur mit technischer Prüfung und ausreichender Reserve einzusetzen.

Typische Einsatzbereiche

Haltemagnete in Scheibenform mit Gewindezapfen werden häufig für Maschinenabdeckungen, Wartungsklappen, Blechverkleidungen, Schutzhauben, Schilder, Leuchtenhalter, Sensorhalter, Anschläge, Montagehilfen und Vorrichtungen eingesetzt. Sie sind immer dann hilfreich, wenn eine Verbindung schnell lösbar, wiederholbar und ohne Werkzeug bedienbar sein soll.

Im Maschinenbau können sie leichte Abdeckungen oder Türen magnetisch halten. Im Vorrichtungsbau dienen sie als flexible Positionierhilfe für Anschläge, Hilfsbleche oder Lehren. Im Gerätebau können Wartungsdeckel oder Gehäuseelemente lösbar befestigt werden. In der Instandhaltung ermöglichen sie schnelle Reparatur- und Nachrüstlösungen, wenn Bohren, Klemmen oder aufwendige Halterungen vermieden werden sollen.

Praxisbeispiele für Haltemagnete mit Gewindezapfen

Ein typischer Praxisfall ist eine abnehmbare Maschinenverkleidung. Der Haltemagnet wird mit seinem Gewindezapfen in eine Halteplatte eingeschraubt und hält die Verkleidung an einer Stahlgegenfläche. Die Abdeckung kann ohne Werkzeug entfernt und wieder angebracht werden.

Ein weiteres Beispiel ist ein verstellbarer Anschlag in einer Montagevorrichtung. Der Magnet wird in einen Haltewinkel eingeschraubt und kann ein Hilfsblech oder eine Stahllehre temporär fixieren. Dadurch lassen sich Einrichtarbeiten schneller und sauberer durchführen.

Auch bei Sensorhaltern oder kleinen Zusatzaufnahmen kann die Gewindezapfen-Ausführung praktisch sein. Der Magnet wird in den Halter eingeschraubt, während die magnetische Fläche eine lösbare Befestigung an einer Stahlkonstruktion ermöglicht. Bei Vibrationen oder sicherheitsrelevanten Positionen sollte zusätzlich mechanisch gesichert werden.

Montagehinweise für sichere Funktion

Vor der Montage sollte geprüft werden, ob Gewindedurchmesser, Gewindelänge und Gewindeaufnahme zusammenpassen. Der Gewindezapfen sollte ausreichend tief eingeschraubt werden, ohne am Grund der Gewindebohrung anzustoßen. Die Gegenfläche muss ferromagnetisch, sauber, eben und ausreichend dick sein.

Beim Einschrauben darf der Magnetkörper nicht beschädigt oder mit überhöhter Kraft verspannt werden. Je nach Anwendung kann eine Kontermutter, Schraubensicherung oder konstruktive Sicherung sinnvoll sein, damit sich der Magnet nicht unbeabsichtigt löst. Bei lackierten, beschichteten oder rauen Gegenflächen sollte die reduzierte Haftkraft berücksichtigt werden.

Abgrenzung zu Rohmagneten, Topfmagneten und gummierten Magneten

Haltemagnete in Scheibenform mit Gewindezapfen gehören funktional zu den geschirmten Flachgreifern beziehungsweise Topfmagneten. Im Gegensatz zu einfachen Rohmagneten wird das Magnetfeld durch das Gehäuse gezielter zur Haftfläche geführt. Dadurch sind sie für technische Halteaufgaben oft besser geeignet als ungeschirmte Scheibenmagnete.

Gummierte Haltemagnete sind sinnvoll, wenn empfindliche Oberflächen geschützt werden sollen oder eine höhere seitliche Reibung gewünscht ist. Haltemagnete mit Innengewinde sind passend, wenn ein Schraubanschluss in den Magneten hinein erfolgen soll. Die Ausführung mit Gewindezapfen ist ideal, wenn der Magnet direkt in ein vorhandenes Innengewinde eingeschraubt werden soll.

Praxisnutzen für Einkauf, Konstruktion und Instandhaltung

Für Konstrukteure bieten Haltemagnete mit Gewindezapfen eine einfache Möglichkeit, lösbare Befestigungen ohne aufwendige Mechanik umzusetzen. Für Instandhalter sind sie praktische Helfer bei Reparaturen, Umbauten, Abdeckungen und temporären Haltepunkten. Für technische Einkäufer und Disponenten sind sie typische C-Teile mit hohem Praxisnutzen, weil sie kleine konstruktive Aufgaben schnell, wirtschaftlich und wiederverwendbar lösen.

Normteile Leinigen liefert Struktur, nicht nur Teile. Gerade bei magnetischen Befestigungen wird in der Praxis häufig mehr benötigt als nur der einzelne Magnet. Passende Muttern, Scheiben, Haltewinkel, Bleche, Gewindebuchsen, Griffe, Scharniere, Rastbolzen, Gummipuffer oder weitere Maschinenelemente können herstellerübergreifend in einer Bestellung gebündelt werden.

Bei Normteile Leinigen gibt es keine Mindestbestellwerte. Einzelne Haltemagnete für Reparaturen, Muster und Prototypen können ebenso beschafft werden wie größere Mengen für Maschinenbau, Vorrichtungsbau oder Serienmontage. Alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, können in einer Bestellung zusammengefasst werden. Das reduziert Suchaufwand, Lieferantenanzahl, Bestellvorgänge und Prozesskosten.

Handlungsempfehlung

Wählen Sie Haltemagnete in Scheibenform mit Gewindezapfen zuerst nach benötigter Haftkraft, Magnetwerkstoff, Durchmesser und Gewindeanschluss aus. Prüfen Sie danach Gewindelänge, Gegenfläche, Luftspalt, Belastungsrichtung, Temperatur, Korrosionsumgebung und Einbauraum. Für wirtschaftliche Standardanwendungen ist Hartferrit oft ausreichend. Für hohe Haltekraft bei kleiner Baugröße sind Neodym-Magnete besonders interessant. Wenn zusätzlich Befestigungsteile, Haltewinkel oder weitere Normteile benötigt werden, empfiehlt sich eine gebündelte Anfrage mit allen mechanischen Positionen.

FAQ zu Haltemagneten in Scheibenform mit Gewindezapfen

1. Wofür werden Haltemagnete mit Gewindezapfen verwendet?

Sie werden zum lösbaren Halten, Fixieren und Positionieren ferromagnetischer Bauteile verwendet. Typische Anwendungen sind Abdeckungen, Bleche, Klappen, Türen, Halter, Anschläge, Lehren, Schilder und Montagehilfen.

2. Was ist der Vorteil des Gewindezapfens?

Der Gewindezapfen ermöglicht die direkte Montage in einer Gewindebohrung, Mutter oder Halteplatte. Dadurch wird keine separate Schraube durch den Magneten benötigt und der Einbau bleibt platzsparend und sauber.

3. Welche Magnetwerkstoffe sind üblich?

Üblich sind Hartferrit und Neodym-Eisen-Bor. Hartferrit ist robust und wirtschaftlich. Neodym bietet deutlich höhere Haftkräfte bei kleiner Baugröße und eignet sich besonders für kompakte Haltepunkte.

4. Warum kann die tatsächliche Haftkraft geringer sein als angegeben?

Die Nennhaftkraft gilt unter Idealbedingungen. Lack, Rost, Schmutz, Luftspalte, dünne Bleche, unebene Oberflächen oder seitliche Belastung können die reale Haltekraft deutlich reduzieren.

5. Praxisfall: Kann ich eine Maschinenabdeckung mit Haltemagneten mit Gewindezapfen befestigen?

Ja, leichte Maschinenabdeckungen lassen sich häufig gut magnetisch halten. Der Magnet kann über den Gewindezapfen an einer Halteplatte befestigt werden. Wichtig sind passende Haftkraft, geeignete Stahlgegenfläche und eine Konstruktion gegen unbeabsichtigtes Verrutschen.

6. Praxisfall: Eignen sich Haltemagnete mit Gewindezapfen für Vorrichtungen?

Ja, sie eignen sich sehr gut als Positionierhilfe, Hilfsanschlag oder lösbarer Haltepunkt im Vorrichtungsbau. Bei dynamischer Belastung oder Vibration sollte zusätzlich eine mechanische Sicherung geprüft werden.

7. Praxisfall: Kann ein Sensorhalter magnetisch befestigt werden?

Das ist möglich, wenn die Kräfte gering sind und die Gegenfläche geeignet ist. Für dauerhaft kritische Sensorpositionen, starke Vibrationen oder sicherheitsrelevante Funktionen sollte eine zusätzliche mechanische Befestigung vorgesehen werden.

8. Was ist der Unterschied zur Ausführung mit Bohrung?

Bei der Ausführung mit Bohrung wird der Magnet mit einer separaten Schraube befestigt. Bei der Ausführung mit Gewindezapfen ist der Außengewindeanschluss bereits am Magneten vorhanden und wird direkt in ein Innengewinde eingeschraubt.

9. Wann sind gummierte Haltemagnete besser?

Gummierte Haltemagnete sind besser, wenn empfindliche Oberflächen geschützt werden sollen oder wenn eine höhere seitliche Reibung benötigt wird. Sie reduzieren Kratzer und können auf lackierten Flächen vorteilhaft sein.

10. Was brauche ich zusätzlich zu Haltemagneten mit Gewindezapfen?

Je nach Anwendung werden passende Muttern, Scheiben, Haltewinkel, Bleche, Gewindebuchsen, Griffe, Scharniere, Rastbolzen, Gummipuffer oder weitere Normteile benötigt. Normteile Leinigen kann diese mechanischen Positionen herstellerübergreifend in einer Bestellung bündeln.

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