Kreuzgriff DIN 6335, Form B, Aluminium, Ø 63 mm, Bohrung D: 12, Ausführung: poliert
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EAN: 4059245040797
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Kreuzgriffe DIN 6335 Form B aus Aluminium mit Durchgangsbohrung
Kreuzgriffe DIN 6335 Form B aus Aluminium sind leichte, stabile und hochwertig ausgeführte Bedienteile für manuelle Bedien-, Führungs-, Halte-, Positionier- und Verstellaufgaben im Maschinenbau, Vorrichtungsbau, Werkzeugbau, Anlagenbau, Gerätebau und in der industriellen Instandhaltung. Die Form B ist mit einer durchgehenden Bohrung ausgeführt. Dadurch eignet sich diese Variante besonders für Anwendungen, bei denen der Kreuzgriff vollständig über einen Bolzen, eine Achse, eine Welle, einen Stift oder eine zylindrische Aufnahme geschoben wird.
Die Produktgruppe umfasst Kreuzgriffe aus Aluminium in unterschiedlichen Griffdurchmessern, Bohrungsgrößen und Oberflächenausführungen. Je nach Variante stehen gleitgeschliffene und polierte Ausführungen zur Verfügung. Die vierarmige Kreuzform ermöglicht eine sichere Handhabung und eine gute Kraftübertragung bei manuellen Bedien- und Verstellvorgängen. Aluminium bietet gegenüber Grauguss ein deutlich geringeres Gewicht und ist besonders interessant für sichtbare Bedienpunkte, mobile Vorrichtungen und häufig betätigte Griffstellen.
Normteile Leinigen liefert Struktur, nicht nur Teile. Bei Kreuzgriffen ist die richtige Auswahl nach Normumfeld, Form, Werkstoff, Bohrung, Passung, Griffdurchmesser, Oberfläche, Einbauraum und Anwendung entscheidend. Alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, können in einer Bestellung zusammengefasst werden. So lassen sich Kreuzgriffe, Bolzen, Stifte, Schrauben, Muttern, Scheiben, Klemmhebel, Spannelemente, Lager, Federn und weitere Normteile gemeinsam beschaffen. Einen Mindestbestellwert gibt es nicht.
Technische Funktion der Form B
Die Form B nach DIN 6335 bezeichnet Kreuzgriffe mit glatter, durchgehender Bohrung. Die Bohrung läuft vollständig durch den Griffkörper. Dadurch kann der Griff über eine vorhandene Achse, Welle, einen Bolzen oder Stift geschoben und je nach Konstruktion geführt, befestigt oder drehbar gelagert werden.
Form B unterscheidet sich klar von Form C mit Sackloch. Während Form C auf eine begrenzte Bolzen- oder Zapfenlänge aufgesetzt wird, ermöglicht Form B eine vollständige Durchführung der Gegenkomponente. Das ist besonders vorteilhaft, wenn eine Achse oder Welle durch den gesamten Griff laufen soll oder wenn der Griff auf einer vorhandenen zylindrischen Aufnahme nachträglich montiert wird.
Aluminium als leichter Werkstoff für hochwertige Bedienteile
Der Griffkörper besteht aus Aluminium. Aluminium ist leicht, stabil und bietet eine saubere technische Optik. Der Werkstoff eignet sich besonders für Anwendungen, bei denen geringes Gewicht, angenehme Handhabung, eine hochwertige Oberfläche und ein professionelles Erscheinungsbild wichtig sind. Kreuzgriffe aus Aluminium werden häufig an Bedienpunkten, Montagevorrichtungen, Prüfaufnahmen, mobilen Betriebsmitteln und sichtbaren Maschinenkomponenten eingesetzt.
Je nach Ausführung ist die Oberfläche gleitgeschliffen oder poliert. Gleitgeschliffene Varianten bieten eine funktionale, griffige und saubere Oberfläche für industrielle Anwendungen. Polierte Ausführungen wirken optisch hochwertiger und eignen sich besonders für sichtbare Bedienbereiche, Gerätebau, Apparatebau oder Maschinenbereiche mit häufigem Handkontakt.
Bohrung, Passung und Griffdurchmesser richtig auswählen
Bei Kreuzgriffen DIN 6335 Form B aus Aluminium sind Bohrungsdurchmesser, Passung und Griffdurchmesser die wichtigsten Auswahlkriterien. Die Bohrung muss zur vorgesehenen zylindrischen Gegenkomponente passen. Das kann ein Bolzen, eine Achse, eine Welle, ein Stift oder eine vorbereitete Aufnahme sein. Im Normumfeld wird Form B häufig als Durchgangsbohrung beziehungsweise Durchloch mit H7-Bohrung beschrieben. Dadurch ist eine definierte Zuordnung zu zylindrischen Bauteilen möglich.
Der Griffdurchmesser beeinflusst das erreichbare Handmoment und die Bedienergonomie. Kleine Griffdurchmesser eignen sich für kompakte Baugruppen, leichte Betätigungen und begrenzte Einbauräume. Größere Griffdurchmesser bieten mehr Greiffläche und erleichtern das Einleiten höherer Bedienkräfte. Für häufige Rüstvorgänge oder wiederkehrende Verstellungen ist ein größerer Griffdurchmesser meist die komfortablere Lösung.
Auswahlkriterien für Konstruktion, Einkauf und Instandhaltung
Für eine sichere Auswahl sollten Konstrukteure, technische Einkäufer und Instandhalter mehrere Punkte prüfen: Bohrungsdurchmesser, Passung, Griffdurchmesser, Einbauhöhe, freie Drehbewegung, Oberfläche, Werkstoffumgebung, Korrosionsanforderung, Bedienhäufigkeit, Belastungsrichtung und Art der Sicherung. Bei Aluminium-Ausführungen sollte zusätzlich bewertet werden, ob das geringere Gewicht und die hochwertigere Oberfläche gegenüber Grauguss einen praktischen Vorteil bieten.
Wird der Kreuzgriff als Bediengriff, Drehgriff oder Griffkörper auf einer Achse oder Welle eingesetzt, muss die Verbindung zur gewünschten Funktion passen. Für eine reine Bedienbewegung kann eine definierte Führung ausreichend sein. Bei Kraftübertragung, Vibrationen oder häufigen Rüstvorgängen sind zusätzliche Sicherungen wie Verstiften, Klemmen, Kleben, Verschrauben oder formschlüssige Verbindungen sinnvoll.
Montage und Anwendung in der Praxis
Die Montage erfolgt durch Aufschieben des Kreuzgriffs auf eine passende zylindrische Aufnahme. Je nach Konstruktion kann der Griff anschließend mit einem Querstift, einer Klemmschraube, einer Klebung, einer Presspassung, einem Sicherungsring oder einer anderen Befestigung gesichert werden. Wichtig ist, dass Bohrung und Gegenstück sauber aufeinander abgestimmt sind und der Griff in der Anwendung nicht verkantet, wackelt oder unbeabsichtigt abrutscht.
Typische Anwendungen sind Handverstellungen an Vorrichtungen, Bediengriffe auf Achsen, Drehgriffe an einfachen Wellen, Griffkörper auf Führungsbolzen, Bedienpunkte an Prüfaufnahmen, manuelle Einstellstellen an Montagehilfen, Haltegriffe an Maschinenabdeckungen und hochwertige Griffpunkte im Gerätebau. Form B eignet sich besonders, wenn eine durchgehende Aufnahme benötigt wird und der Griff vollständig über das Gegenstück geschoben werden soll.
Praxisnutzen gegenüber Grauguss-Ausführungen
Aluminium-Kreuzgriffe Form B sind besonders dann sinnvoll, wenn ein leichter, hochwertiger und aufschiebbarer Griffkörper mit Durchgangsbohrung benötigt wird. Gegenüber Grauguss bieten sie Vorteile beim Gewicht, bei der Haptik und bei sichtbaren Bedienpunkten. Für mobile Vorrichtungen, Montagehilfen, Prüfmittel und Maschinenbereiche mit häufigem Handkontakt ist Aluminium häufig die praxisgerechte Lösung.
Grauguss bleibt für viele robuste Standardanwendungen eine wirtschaftliche und belastbare Wahl. Aluminium empfiehlt sich dagegen, wenn das Bedienteil leichter, optisch sauberer oder angenehmer in der Bedienung sein soll. Die Entscheidung sollte nach Einsatzumgebung, Belastung, Bedienhäufigkeit, Oberfläche und gewünschter technischer Wirkung getroffen werden.
Normumfeld und verwandte Formen
Kreuzgriffe nach DIN 6335 sind in mehreren Formen erhältlich. Form A ist als Rohling ausgeführt. Form B besitzt eine glatte Durchgangsbohrung. Form C besitzt ein Sackloch. Form D ist mit Gewindedurchloch ausgeführt. Form E besitzt ein Gewindesackloch. Form L ist mit Außengewinde ausgeführt.
Form B ist die richtige Wahl, wenn ein glattes Durchloch ohne Innengewinde benötigt wird. Form C ist passender, wenn ein geschlossenes Sackloch gewünscht ist. Form D und Form E werden gewählt, wenn ein Innengewinde benötigt wird. Form L ist sinnvoll, wenn der Griff selbst ein Außengewinde tragen und als Spannschraube eingesetzt werden soll.
Typische Anwendungsbeispiele
- Vorrichtungsbau: Aluminium-Kreuzgriff als aufschiebbarer Bediengriff auf einer Führungsachse
- Maschinenbau: leichter Drehgriff für Achsen, Wellen, Halter oder Bedienpunkte
- Montagetechnik: hochwertiger Griffkörper für häufige Rüst- und Verstellvorgänge
- Werkzeugbau: Griff mit Durchgangsbohrung für Lehren, Aufnahmen und manuelle Einstellstellen
- Prüfstände: gut greifbarer Bediengriff auf durchgehenden Aufnahmebolzen
- Instandhaltung: Ersatzgriff für vorhandene Bolzen, Achsen oder Wellen an Maschinen und Betriebsmitteln
Handlungsempfehlung
Wählen Sie Kreuzgriffe DIN 6335 Form B aus Aluminium immer dann, wenn ein leichter, hochwertiger Griffkörper mit glatter Durchgangsbohrung benötigt wird. Prüfen Sie vor der Auswahl besonders Bohrungsdurchmesser, Passung, Griffdurchmesser, Oberflächenausführung, Bauraum und Art der Befestigung. Für sichtbare Bedienpunkte oder mobile Vorrichtungen ist Aluminium eine sehr gute Wahl. Wenn eine geschlossene Bohrung benötigt wird, sollte Form C geprüft werden. Wenn ein Gewinde erforderlich ist, sind Form D, Form E oder Form L die passenden Alternativen.
Wenn zusätzlich Bolzen, Stifte, Schrauben, Muttern, Scheiben, Klemmhebel, Spannelemente, Lager, Federn oder weitere Maschinenelemente benötigt werden, können diese bei Normteile Leinigen gemeinsam beschafft werden. Alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, können in einer Bestellung zusammengefasst werden. Das spart Zeit, reduziert Einzelbestellungen und bringt Struktur in Einkauf, Fertigung und Instandhaltung. Einen Mindestbestellwert gibt es nicht.
FAQ zu Kreuzgriffen DIN 6335 Form B aus Aluminium
1. Was bedeutet Form B bei Kreuzgriffen DIN 6335?
Form B bezeichnet Kreuzgriffe mit glatter Durchgangsbohrung. Die Bohrung läuft vollständig durch den Griffkörper. Der Griff kann dadurch über Bolzen, Achsen, Wellen, Stifte oder zylindrische Aufnahmen geschoben werden.
2. Wann ist ein Kreuzgriff aus Aluminium sinnvoll?
Aluminium ist sinnvoll, wenn ein leichter, stabiler und hochwertig wirkender Griff benötigt wird. Der Werkstoff eignet sich besonders für Bedienpunkte, Vorrichtungen, Montageeinrichtungen, Prüfaufnahmen, mobile Betriebsmittel und sichtbare Maschinenbereiche.
3. Worin liegt der Unterschied zwischen Form B und Form C?
Form B besitzt eine Durchgangsbohrung. Form C besitzt ein Sackloch. Form B wird verwendet, wenn die Aufnahme vollständig durch den Griff laufen soll. Form C ist passend, wenn die Aufnahme im Griff enden und die Oberseite geschlossen bleiben soll.
4. Worin liegt der Unterschied zwischen Form B und Form D?
Form B besitzt eine glatte Bohrung ohne Gewinde. Form D besitzt ein Gewindedurchloch. Form B wird auf zylindrische Bauteile geschoben. Form D wird auf ein Außengewinde geschraubt.
5. Was bedeutet H7 bei einer Durchgangsbohrung?
H7 bezeichnet eine definierte Bohrungstoleranz. Sie hilft dabei, Bohrung und zylindrisches Gegenstück kontrolliert aufeinander abzustimmen. Ob eine leichtgängige Führung, eine genauere Passung oder eine zusätzliche Sicherung nötig ist, hängt von der Anwendung ab.
6. Praxisfall: Welcher Kreuzgriff eignet sich für einen Bediengriff auf einer Achse?
Wenn der Griff vollständig über eine Achse geschoben werden soll, ist Form B aus Aluminium eine passende Lösung. Wichtig sind eine passende Bohrung, ausreichender Griffdurchmesser und eine geeignete Sicherung gegen Verschieben oder Lösen.
7. Praxisfall: Kann Form B für eine Bedienwelle an einer Vorrichtung genutzt werden?
Ja. Form B eignet sich gut als Griffkörper auf einer Bedienwelle oder einem durchgehenden Bolzen. Je nach Kraftübertragung sollte die Verbindung verstiftet, geklemmt, verschraubt oder formschlüssig gesichert werden.
8. Praxisfall: Ist Aluminium für mobile Vorrichtungen geeignet?
Ja. Bei mobilen Vorrichtungen, Prüfmitteln oder Montagehilfen ist Aluminium wegen seines geringen Gewichts besonders vorteilhaft. Der Griff bleibt gut bedienbar und reduziert das Gesamtgewicht gegenüber schwereren Werkstoffen.
9. Was ist bei Vibrationen zu beachten?
Bei Vibrationen sollte der Kreuzgriff nicht nur aufgeschoben, sondern zusätzlich gesichert werden. Je nach Konstruktion kommen Verstiften, Klemmen, Kleben, Verschrauben oder Sicherungsringe infrage, damit sich der Griff nicht unbeabsichtigt löst.
10. Können Kreuzgriffe Form B aus Aluminium zusammen mit anderen Normteilen bestellt werden?
Ja. Bei Normteile Leinigen können Kreuzgriffe zusammen mit Bolzen, Stiften, Schrauben, Muttern, Scheiben, Klemmhebeln, Spannelementen, Lagern, Federn und weiteren Maschinenelementen bestellt werden. Alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, können in einer Bestellung zusammengefasst werden. Es gibt keinen Mindestbestellwert.
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