Passfeder DIN 6885, Form A, Breite B: 14, Höhe H: 9, Länge L: 40, Werkstoff: Edelstahl
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Passfedern DIN 6885 Form A für Welle-Nabe-Verbindungen im Maschinenbau
Passfedern DIN 6885 Form A sind präzise Verbindungselemente zur formschlüssigen Drehmomentübertragung zwischen Welle und Nabe. Sie werden eingesetzt, wenn Zahnräder, Riemenscheiben, Kettenräder, Kupplungen, Hebel, Handräder, Schwungräder, Lüfterräder oder andere Maschinenelemente sicher auf einer Welle mitgenommen werden sollen. Die Passfeder liegt dabei in der Passfedernut der Welle und greift in die passende Nut der Nabe ein.
Die Produktgruppe umfasst Passfedern nach DIN 6885 in unterschiedlichen Breiten, Höhen und Längen. Die verlinkte Bauart Form A besitzt gerundete Stirnseiten und wird häufig als Standardausführung für klassische Welle-Nabe-Verbindungen verwendet. Typische Suchbegriffe sind Passfeder, Passfedern DIN 6885, Passfeder Form A, Passfeder Stahl, Passfeder Nut, Passfedernut, Welle-Nabe-Verbindung, Passfeder 3 x 3, Passfeder 5 x 5, Passfeder 6 x 6, Passfeder 8 x 7 und Passfeder Drehmomentübertragung.
Normteile Leinigen liefert Struktur, nicht nur Teile. Gerade bei Passfedern ist die richtige Auswahl entscheidend: Breite, Höhe, Länge, Werkstoff, Nutform, Wellendurchmesser, Nabenwerkstoff, Belastung, Passung, Montageart und mögliche Demontage müssen zusammenpassen. So wird aus einem kleinen Normteil eine zuverlässige formschlüssige Verbindung für Maschinenbau, Antriebstechnik, Vorrichtungsbau, Getriebebau, Fördertechnik, Instandhaltung und Ersatzteilversorgung.
Funktion von Passfedern DIN 6885
Eine Passfeder überträgt Drehmoment zwischen Welle und Nabe. Die Welle besitzt eine passende Nut, die Nabe ebenfalls. Die Passfeder wird in die Wellennut eingelegt und greift beim Aufschieben der Nabe in deren Nut ein. Dadurch entsteht eine formschlüssige Verbindung, bei der die Umfangskraft über die Flanken der Passfeder übertragen wird.
Passfedern sind besonders verbreitet, weil sie einfach aufgebaut, normgerecht verfügbar und gut montierbar sind. Sie ermöglichen eine lösbare Verbindung, bei der die Nabe bei Bedarf demontiert oder ausgetauscht werden kann. Das ist ein wichtiger Vorteil gegenüber dauerhaft gefügten Verbindungen wie Schweißen, Kleben oder Presssitzen.
Form A, Form B und Form C richtig unterscheiden
Bei Passfedern nach DIN 6885 ist die Form wichtig. Die Formen unterscheiden sich vor allem durch die Ausführung der Stirnseiten und damit durch ihre Eignung für unterschiedliche Nutformen und Montagearten.
- Form A: Passfeder mit gerundeten Stirnseiten, passend für geräumte oder gefräste Nuten mit gerundetem Nutgrund beziehungsweise Nutende.
- Form B: Passfeder mit geraden Stirnseiten, geeignet für durchgehende oder entsprechend ausgeführte Nuten.
- Form C: Passfeder mit einer geraden und einer gerundeten Stirnseite, je nach Nutgeometrie und Einbausituation.
Die verlinkte Produktgruppe bezieht sich auf Form A. Diese Form ist in vielen Maschinenbauanwendungen die klassische Wahl, wenn eine Passfeder mit gerundeten Enden benötigt wird. Entscheidend ist immer, dass die Passfeder zur vorhandenen Nut in Welle und Nabe passt.
Maße: Breite, Höhe und Länge richtig lesen
Passfedern werden über Breite, Höhe und Länge beschrieben. Bei einer Angabe wie 3 x 3 x 8 steht die erste Zahl für die Breite, die zweite Zahl für die Höhe und die dritte Zahl für die Länge. Diese Maße müssen zur Passfedernut der Welle und zur Nut der Nabe passen.
Die Breite der Passfeder bestimmt, wie sie seitlich in der Nut geführt wird. Die Höhe beeinflusst die Eingriffstiefe in Welle und Nabe. Die Länge bestimmt die wirksame Tragfläche für die Drehmomentübertragung. Eine zu kurze Passfeder kann überlastet werden, eine zu lange Passfeder passt möglicherweise nicht in die vorhandene Nut oder erschwert die Montage.
Werkstoff und Belastbarkeit
Passfedern nach DIN 6885 werden häufig aus Stahl gefertigt. Stahl bietet eine gute Festigkeit und ist für viele allgemeine Maschinenbauanwendungen geeignet. Je nach Ausführung und Anwendung können auch Edelstahlvarianten interessant sein, wenn Korrosionsschutz, Feuchtigkeit, Reinigung oder Außenbereiche eine Rolle spielen.
Die Belastbarkeit einer Passfeder hängt nicht nur vom Werkstoff ab. Entscheidend sind auch Wellendurchmesser, Nutgeometrie, Nabenwerkstoff, wirksame Länge, Flächenpressung, Lastwechsel, Stoßbelastung und Montagequalität. Bei dynamischen Antrieben, wechselnden Drehrichtungen oder hohen Drehmomenten sollte die Verbindung rechnerisch geprüft werden.
Passfedernut und Welle-Nabe-Verbindung
Die Passfedernut in der Welle und die Nut in der Nabe müssen maßhaltig, sauber und gratfrei ausgeführt sein. Nur dann kann die Passfeder korrekt sitzen und die Kräfte sauber über ihre Flanken übertragen. Grate, Schmutz, beschädigte Nutkanten oder falsche Nutmaße können Montageprobleme, Spiel, Kerbwirkung oder vorzeitigen Verschleiß verursachen.
Bei der Konstruktion ist außerdem zu beachten, dass eine Passfedernut die Welle schwächt. Deshalb müssen Wellendurchmesser, Nutgröße und Belastung zusammen betrachtet werden. Für besonders hohe Drehmomente oder wechselnde Lasten können alternative Welle-Nabe-Verbindungen wie Keilwellen, Zahnwellen, Spannsätze oder Schrumpfscheiben technisch sinnvoll sein.
Typische Anwendungen im Maschinenbau
Passfedern DIN 6885 Form A werden in vielen klassischen Antriebs- und Maschinenbauanwendungen eingesetzt. Sie sind besonders geeignet, wenn Drehmoment sicher übertragen und die Verbindung dennoch lösbar bleiben soll.
- Zahnräder: formschlüssige Mitnahme eines Zahnrads auf einer Antriebs- oder Zwischenwelle.
- Riemenscheiben: sichere Drehmomentübertragung zwischen Motorwelle und Riemenscheibe.
- Kettenräder: Verbindung von Kettenrad und Welle in Fördertechnik oder Antriebstechnik.
- Kupplungen: Mitnahme von Kupplungsnaben auf Motor-, Getriebe- oder Pumpenwellen.
- Handräder und Hebel: Positionierung und Drehmomentübertragung bei manuellen Verstelleinheiten.
- Lüfterräder: formschlüssige Verbindung von Lüfterrad und Welle.
- Instandhaltung: Ersatz verschlissener oder beschädigter Passfedern an bestehenden Maschinen und Anlagen.
Was brauche ich noch zur Montage?
Bei vielen Anwendungen reicht die Passfeder allein nicht aus. Je nach Konstruktion werden zusätzlich passende Wellen, Naben, Zahnräder, Riemenscheiben, Kupplungen, Lager, Distanzhülsen, Sicherungsringe, Schrauben, Muttern, Scheiben oder Wälzlager benötigt. Auch Sicherungselemente gegen axiales Verschieben der Nabe sollten direkt mitgeprüft werden.
Gerade für technische Einkäufer, Einkaufsleiter und Geschäftsführer ist das ein echter Vorteil: Normteile Leinigen kann nicht nur einzelne Passfedern liefern, sondern komplette mechanische Stücklisten bündeln. Passfedern, Schrauben, Muttern, Scheiben, Lager, Sicherungsringe, Stellringe, Kupplungselemente, Federriegel, Rastbolzen, Griffe, Dichtungen, Normteile und weitere C-Teile können herstellerübergreifend in einer Bestellung zusammengefasst werden. Das reduziert Suchaufwand, Einzelbestellungen, Lieferantenanzahl und interne Prozesskosten deutlich.
Auswahlkriterien für die richtige Passfeder
Die richtige Passfeder wird nicht nur nach der Länge ausgewählt. Entscheidend ist die vollständige Maß- und Funktionszuordnung zur Welle-Nabe-Verbindung.
- Breite: muss zur Nutbreite in Welle und Nabe passen.
- Höhe: muss zur Nuttiefe und zur erforderlichen Eingriffshöhe passen.
- Länge: passend zur Nabenbreite, Tragfläche und Drehmomentbelastung wählen.
- Form: Form A mit gerundeten Stirnseiten passend zur Nutgeometrie auswählen.
- Werkstoff: Stahl für Standardanwendungen, Edelstahl bei Korrosionsanforderungen prüfen.
- Wellendurchmesser: Nutgröße und Passfederabmessung nach Norm und Konstruktion abstimmen.
- Drehmoment: Belastung, Flächenpressung und Lastwechsel berücksichtigen.
- Montage: Nut und Passfeder sauber, gratfrei und maßhaltig ausführen.
- Axialsicherung: prüfen, ob die Nabe zusätzlich gegen axiales Verschieben gesichert werden muss.
- Ersatzteilfall: vorhandene Passfeder immer nach Breite, Höhe, Länge und Form vergleichen.
Montage und technische Hinweise
Vor der Montage sollten Passfedernut, Nabe und Passfeder gereinigt und auf Beschädigungen geprüft werden. Die Passfeder wird in die Wellennut eingelegt. Anschließend wird die Nabe vorsichtig aufgeschoben, ohne die Passfeder zu verkanten oder die Nutkanten zu beschädigen. Bei stramm sitzenden Verbindungen sollte nicht mit ungeeigneten Werkzeugen auf die Passfeder geschlagen werden.
Nach der Montage sollte geprüft werden, ob die Nabe vollständig sitzt, ob kein unzulässiges Spiel vorhanden ist und ob die axiale Sicherung der Nabe korrekt ausgeführt wurde. Bei Wartung und Instandhaltung sollten verschlissene, abgeschlagene oder verformte Passfedern ersetzt werden. Auch die Nut in Welle und Nabe sollte auf Aufweitung, Kerben oder Materialverformung geprüft werden.
Praxisnutzen für Einkauf, Konstruktion und Instandhaltung
Passfedern DIN 6885 Form A sind kleine, aber wichtige Normteile für sichere Welle-Nabe-Verbindungen. Für Konstrukteure bieten sie eine normgerechte und gut berechenbare Verbindung zur Drehmomentübertragung. Für Fertigung und Montage sind sie einfach zu handhaben. Für Instandhalter sind sie besonders wichtig, weil sie als Ersatzteil häufig schnell benötigt werden und exakt zur vorhandenen Nut passen müssen.
Für den technischen Einkauf ist besonders wichtig: Normteile Leinigen entlastet nicht nur bei der Einzelteilbeschaffung, sondern auch bei kompletten mechanischen Stücklisten. Statt Passfedern, Schrauben, Muttern, Scheiben, Lager, Sicherungsringe, Stellringe, Dichtungen und weitere C-Teile mühsam einzeln zu suchen, können Industriekunden komplette Bedarfe anfragen und herstellerübergreifend bündeln lassen. Es gibt keine Mindestbestellwerte. Alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, können in einer Bestellung zusammengefasst werden.
Handlungsempfehlung
Wählen Sie Passfedern DIN 6885 Form A, wenn eine standardisierte, lösbare und formschlüssige Welle-Nabe-Verbindung zur Drehmomentübertragung benötigt wird. Prüfen Sie vor der Bestellung Breite, Höhe, Länge, Form, Werkstoff, Nutmaße, Wellendurchmesser und Nabenbreite. Wenn mehrere mechanische Positionen benötigt werden, senden Sie Normteile Leinigen einfach die komplette Stückliste. So lassen sich Passfedern, Lager, Stellringe, Sicherungselemente, Schrauben, Muttern, Scheiben und weitere Normteile in einer Bestellung bündeln.
FAQ zu Passfedern DIN 6885 Form A
1. Was ist eine Passfeder DIN 6885?
Eine Passfeder DIN 6885 ist ein genormtes Verbindungselement zur formschlüssigen Drehmomentübertragung zwischen Welle und Nabe. Sie sitzt in einer Nut der Welle und greift in die passende Nut der Nabe ein.
2. Wofür werden Passfedern verwendet?
Passfedern werden verwendet, um Zahnräder, Riemenscheiben, Kettenräder, Kupplungen, Handräder, Hebel oder andere Nabenbauteile drehfest mit einer Welle zu verbinden.
3. Was bedeutet Form A bei Passfedern?
Form A bezeichnet eine Passfeder mit gerundeten Stirnseiten. Diese Ausführung wird häufig für Nuten mit entsprechend gerundeten Nutenden eingesetzt.
4. Wie liest man die Maße einer Passfeder?
Die Maße werden üblicherweise als Breite x Höhe x Länge angegeben. Bei 3 x 3 x 8 beträgt die Breite 3 mm, die Höhe 3 mm und die Länge 8 mm.
5. Was ist eine Passfedernut?
Die Passfedernut ist die Nut in der Welle beziehungsweise in der Nabe, in der die Passfeder sitzt. Beide Nuten müssen maßhaltig und passend zur Passfeder ausgeführt sein.
6. Praxisfall Riemenscheibe: Warum wird eine Passfeder eingesetzt?
Bei einer Riemenscheibe überträgt die Passfeder das Drehmoment von der Welle auf die Scheibe. Dadurch wird verhindert, dass die Riemenscheibe auf der Welle durchrutscht.
7. Praxisfall Kupplung: Worauf muss geachtet werden?
Bei Kupplungsnaben müssen Passfedermaß, Wellennut, Nabenbreite und Drehmoment zusammenpassen. Zusätzlich muss die Nabe axial gesichert werden, damit sie nicht auf der Welle wandert.
8. Praxisfall Instandhaltung: Worauf ist beim Austausch zu achten?
Beim Austausch müssen Breite, Höhe, Länge, Form und Werkstoff geprüft werden. Außerdem sollten die Nut in der Welle und die Nut in der Nabe auf Verschleiß oder Beschädigung kontrolliert werden.
9. Kann eine Passfeder hohe Drehmomente übertragen?
Ja, Passfedern können hohe Drehmomente übertragen, wenn Maße, Werkstoff, Nutgeometrie und wirksame Länge korrekt ausgelegt sind. Bei hohen oder wechselnden Belastungen sollte die Verbindung rechnerisch geprüft werden.
10. Kann ich Passfedern mit kompletter Stückliste anfragen?
Ja. Normteile Leinigen kann nicht nur einzelne Passfedern liefern, sondern auch komplette mechanische Stücklisten bündeln. Dazu gehören zum Beispiel Passfedern, Lager, Stellringe, Sicherungsringe, Schrauben, Muttern, Scheiben, Dichtungen und weitere C-Teile. Es gibt keine Mindestbestellwerte, und alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, können in einer Bestellung zusammengefasst werden.
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