Sperrriegel mit Anschlag, Edelstahl, Arretierstift D: 5, Gewinde D2: M12, Form: B, Ausführung: rechts
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EAN: 4059245318896
Kipp: K1285.2050512
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Sperrriegel mit Anschlag aus Edelstahl für sicheres Verriegeln und Fixieren
Sperrriegel mit Anschlag aus Edelstahl werden eingesetzt, wenn Türen, Klappen, Schieber, Vorrichtungen, Schutzhauben, Maschinenverkleidungen oder bewegliche Bauteile zuverlässig verriegelt, fixiert oder zeitweise freigegeben werden sollen. Sie eignen sich besonders für Anwendungen, bei denen ein Arretierstift nicht dauerhaft vorstehen darf und die Verriegelung bewusst durch eine 180-Grad-Drehbewegung aufgehoben werden soll.
Die Produktgruppe umfasst Sperrriegel K1285 aus Edelstahl mit Anschlag in verschiedenen Baugrößen, Gewindegrößen, Arretierstift-Durchmessern, Formen und Anschlagrichtungen. Je nach Ausführung sind Varianten ohne Mutter oder mit Mutter sowie rechts- oder linksseitige Anschläge erhältlich. Normteile Leinigen liefert Struktur, nicht nur Teile. Gerade bei Sperrriegeln ist die richtige Auswahl nach Arretierstift, Gewinde, Anschlagseite, Rastfunktion, Einbauraum und Bedienrichtung entscheidend.
Funktion eines Sperrriegels mit Anschlag
Ein Sperrriegel verriegelt eine definierte Position über einen federnden Arretierstift. Der Stift greift in eine Bohrung, Nut, Lasche oder Gegenaufnahme ein und verhindert, dass sich die gesicherte Baugruppe unbeabsichtigt bewegt. Wird der Riegel um 180 Grad gedreht, wird der Arretierstift eingezogen und die Verriegelung aufgehoben.
Die Rastkerbe hält den Riegel in eingezogener Stellung. Dadurch bleibt der Arretierstift zeitweise zurückgezogen, ohne dass der Bediener den Riegel dauerhaft festhalten muss. Der integrierte 180-Grad-Anschlag verhindert das Überspringen der Rastkerbe und damit ein unbeabsichtigtes erneutes Ausfahren des Arretierstiftes.
Technischer Nutzen des 180-Grad-Anschlags
Der 180-Grad-Anschlag ist das zentrale Merkmal dieser Produktgruppe. Er definiert die Endlage der Drehbewegung und verhindert, dass der Riegel über die Raststellung hinausgedreht wird. Dadurch bleibt die eingezogene Stellung kontrolliert und reproduzierbar.
In der Praxis ist das besonders wichtig, wenn Klappen, Schieber oder Vorrichtungen während eines Rüst-, Wartungs- oder Umstellvorgangs geöffnet bleiben sollen. Der Bediener dreht den Riegel um 180 Grad, der Arretierstift wird eingezogen und über die Rastkerbe gehalten. Anschließend kann die Baugruppe bewegt oder geöffnet werden.
Werkstoff Edelstahl 1.4305 und technische Ausführung
Sperrriegel K1285 bestehen aus Edelstahl 1.4305 und sind blank ausgeführt. Der Arretierstift ist geschliffen, jedoch nicht gehärtet. Diese Ausführung ist für viele industrielle Anwendungen geeignet, bei denen Korrosionsbeständigkeit, saubere Oberflächen und eine präzise Rastfunktion gefragt sind.
Edelstahl 1.4305 bietet gute Bearbeitbarkeit und eine für viele Maschinenbau-, Gerätebau- und Vorrichtungsanwendungen geeignete Beständigkeit. Für dauerhaft aggressive Medien, starke Reinigungschemikalien, salzhaltige Umgebungen oder spezielle Hygieneanforderungen sollte die Werkstoffbeständigkeit im Einzelfall geprüft werden.
Formen, Varianten und Anschlagrichtung
Die Produktgruppe umfasst verschiedene Formen. Form A wird ohne Mutter ausgeführt, Form B mit Mutter. Darüber hinaus sind Ausführungen mit unterschiedlichen Anschlagseiten erhältlich. Mit der Auswahl der Anschlagseite wird die Drehrichtung des Riegels definiert. Das ist wichtig, damit der Riegel ergonomisch und konstruktiv zur jeweiligen Einbaulage passt.
Je nach Herstellerprogramm können ergänzende Varianten mit Riegelkappe und verschiedenen Farben verfügbar sein, zum Beispiel schwarzgrau, reinorange, rapsgelb, verkehrsrot, signalgrün, verkehrsblau oder lichtgrau. Farbige Riegelkappen sind hilfreich, wenn Verriegelungspunkte an Maschinen optisch gekennzeichnet oder Funktionen nach Bereichen unterschieden werden sollen.
Auswahl nach Arretierstift, Gewinde und Einbauraum
Die Auswahl erfolgt vor allem über Arretierstift-Durchmesser, Gewindegröße, Gewindelänge, Hub, Form und Anschlagseite. Typische Varianten sind zum Beispiel mit Arretierstift-Durchmessern von 6 mm, 8 mm oder 10 mm sowie Gewindegrößen wie M10, M12, M16 oder M20x1,5 erhältlich. Die konkrete Baugröße muss zur Rastbohrung und zur mechanischen Belastung passen.
Der Arretierstift muss vollständig und sicher in die Gegenaufnahme einrasten können. Gleichzeitig darf die Rastbohrung nicht zu eng oder gratig sein, damit der Stift leichtgängig ein- und ausfahren kann. Bei hohen Querkräften, Vibrationen oder häufigem Betätigen sollte die Verbindung mit ausreichender Reserve ausgelegt werden.
Einsatzbereiche im Maschinenbau und Vorrichtungsbau
Sperrriegel mit Anschlag aus Edelstahl werden in vielen technischen Bereichen eingesetzt. Typische Anwendungen finden sich im Maschinenbau, Sondermaschinenbau, Anlagenbau, Vorrichtungsbau, Betriebsmittelbau, Gerätebau, Verpackungsmaschinenbau, Fördertechnik, Prüfstandbau, Montagearbeitsplätzen und in der industriellen Instandhaltung.
Sie eignen sich für Schutzhauben, Wartungsklappen, Schiebetüren, Schieber, verstellbare Anschläge, Wechselaufnahmen, Profilgestelle, Klappmechanismen, Maschinenverkleidungen, Transportvorrichtungen und Positioniereinheiten. Überall dort, wo ein Bauteil sicher verriegelt und bei Bedarf bewusst freigegeben werden muss, ist diese Produktgruppe eine robuste Lösung.
Praxisbeispiele für typische Anwendungen
Bei einer Maschinenverkleidung kann ein Sperrriegel mit Anschlag eine Wartungsklappe sichern. Für die Wartung wird der Riegel um 180 Grad gedreht, der Arretierstift bleibt eingezogen und die Klappe kann geöffnet werden. Nach dem Schließen wird der Riegel zurückgedreht und die Verriegelung ist wieder aktiv.
In einer Montagevorrichtung kann der Sperrriegel eine Wechselplatte oder einen verstellbaren Anschlag fixieren. Während des Umrüstens wird der Arretierstift eingezogen und gehalten. Dadurch hat der Bediener beide Hände frei, um die Vorrichtung umzubauen.
Bei einem Schieber in einer Förderanlage kann der Sperrriegel eine definierte Endposition sichern. Der 180-Grad-Anschlag verhindert, dass der Riegel überdreht wird und der Stift unbeabsichtigt wieder ausfährt.
Montage und Anwendungshinweise
Die Aufnahmebohrung muss sauber, gratfrei und passend zum Arretierstift ausgeführt sein. Der Sperrriegel sollte so montiert werden, dass der Arretierstift fluchtend in die Rastbohrung einfährt und nicht seitlich verkantet. Eine ungenaue Ausrichtung kann die Betätigung erschweren und den Verschleiß erhöhen.
Bei Varianten mit Mutter wird die Einbaulage zusätzlich über die Mutter gesichert. Die Anschlagseite muss passend zur gewünschten Drehrichtung ausgewählt werden. Nach der Montage sollte geprüft werden, ob der Riegel leichtgängig um 180 Grad gedreht werden kann, ob die Rastkerbe sicher hält und ob der Arretierstift zuverlässig wieder ausfährt.
Belastung, Querkräfte und Funktionssicherheit
Sperrriegel sichern Positionen formschlüssig über den Arretierstift. Die Last muss über Stift, Rastbohrung und Bauteilstruktur aufgenommen werden. Der Betätigungsriegel selbst darf nicht als tragendes Bauteil für Querkräfte verstanden werden.
Hohe Querkräfte auf den Arretierstift können das Entriegeln erschweren. Deshalb sollte die Konstruktion so ausgelegt sein, dass der Sperrriegel möglichst ohne starke seitliche Vorspannung betätigt werden kann. Bei sicherheitsrelevanten Anwendungen sind Risikobeurteilung, geeignete Anschläge und zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen zu prüfen.
Vergleich zu Arretierbolzen, Rastbolzen und Kugelsperrbolzen
Arretierbolzen und Rastbolzen eignen sich für klassische Rast- und Positionieraufgaben. Kugelsperrbolzen sind ideal für schnell lösbare Steckverbindungen. Sperrriegel mit Anschlag sind besonders sinnvoll, wenn der Arretierstift zeitweise nicht vorstehen darf und die eingezogene Stellung aktiv gehalten werden soll.
Der 180-Grad-Anschlag macht die Bedienung besonders eindeutig. Dadurch sind Sperrriegel K1285 eine gute Wahl für Klappen, Schieber und Vorrichtungen, bei denen eine gesicherte Freigabestellung benötigt wird.
Auswahlkriterien für technische Einkäufer und Konstrukteure
Für die richtige Auswahl sind folgende Kriterien entscheidend: Arretierstift-Durchmesser, Gewindegröße, Form A oder B, Anschlagseite rechts oder links, Hub, Rastbohrung, Einbauraum, Bedienrichtung, Werkstoff, Korrosionsanforderung, Querkräfte und Bedienhäufigkeit. Bei Ersatzteilen sollten vorhandene Maße und Drehrichtung exakt geprüft werden.
Normteile Leinigen unterstützt technische Einkäufer, Disponenten, Konstrukteure, Fertigungsleiter und Instandhalter bei der strukturierten Beschaffung von Sperrriegeln, Arretierbolzen, Rastbolzen, Kugelsperrbolzen, Scharnieren, Drehriegeln, Schrauben, Muttern und weiteren Maschinenelementen. Es gibt keine Mindestbestellwerte. Außerdem können alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, in einer Bestellung zusammengefasst werden. Das reduziert Bestellaufwand und macht technische Beschaffung deutlich übersichtlicher.
Handlungsempfehlung
Wählen Sie Sperrriegel mit Anschlag aus Edelstahl, wenn eine Verriegelung zeitweise sicher aufgehoben und der Arretierstift in eingezogener Stellung gehalten werden soll. Prüfen Sie vor der Bestellung Arretierstift-Durchmesser, Gewindegröße, Anschlagseite, Form mit oder ohne Mutter und die Rastbohrung der Gegenkonstruktion. Für korrosionsgefährdete oder sauberkeitsrelevante Bereiche ist die Edelstahlausführung eine robuste und langlebige Wahl.
FAQ zu Sperrriegeln mit Anschlag aus Edelstahl
1. Wofür werden Sperrriegel mit Anschlag eingesetzt?
Sie werden zum Verriegeln, Fixieren und zeitweisen Freigeben von Klappen, Schiebern, Türen, Vorrichtungen, Maschinenverkleidungen und beweglichen Bauteilen eingesetzt.
2. Wie funktioniert ein Sperrriegel mit Anschlag?
Durch Drehen des Riegels um 180 Grad wird der Arretierstift eingezogen. Eine Rastkerbe hält den Riegel in dieser Stellung. Der 180-Grad-Anschlag verhindert ein Überdrehen und ein unbeabsichtigtes erneutes Ausfahren des Stiftes.
3. Aus welchem Werkstoff bestehen K1285 Sperrriegel?
Die Sperrriegel bestehen aus Edelstahl 1.4305 und sind blank ausgeführt. Der Arretierstift ist geschliffen, jedoch nicht gehärtet.
4. Was ist der Unterschied zwischen Form A und Form B?
Form A ist ohne Mutter ausgeführt. Form B wird mit Mutter geliefert. Die Mutter erleichtert das Sichern und Justieren der Einbaulage.
5. Warum gibt es rechte und linke Anschlagseiten?
Mit der Anschlagseite wird die Drehrichtung des Riegels definiert. Dadurch kann der Sperrriegel passend zur Einbaulage, Bedienrichtung und Zugänglichkeit ausgewählt werden.
6. Praxisfall: Eignet sich der Sperrriegel für eine Wartungsklappe?
Ja, das ist eine typische Anwendung. Die Klappe wird im Betrieb verriegelt. Für Wartung wird der Riegel um 180 Grad gedreht, der Arretierstift bleibt eingezogen und die Klappe kann geöffnet werden.
7. Praxisfall: Kann ein Sperrriegel in einer Montagevorrichtung verwendet werden?
Ja, zum Beispiel zum Fixieren einer Wechselplatte, eines Anschlags oder eines Schiebers. Die gehaltene Freigabestellung erleichtert Umrüstvorgänge, weil der Bediener beide Hände frei hat.
8. Praxisfall: Wann ist der 180-Grad-Anschlag besonders wichtig?
Der Anschlag ist wichtig, wenn der Riegel nicht über die Raststellung hinausgedreht werden darf. Das verhindert ein unbeabsichtigtes erneutes Ausfahren des Arretierstiftes während eines Bedien- oder Wartungsvorgangs.
9. Was ist bei der Montage wichtig?
Die Rastbohrung muss sauber, gratfrei und fluchtend zum Arretierstift ausgeführt sein. Der Riegel muss leichtgängig drehen, die Rastkerbe sicher halten und der Arretierstift zuverlässig einrasten.
10. Warum Sperrriegel bei Normteile Leinigen bestellen?
Normteile Leinigen bietet technische Beschaffung ohne Mindestbestellwert und ermöglicht die Bündelung aller vertriebenen Marken in einer Bestellung. Das erleichtert die Versorgung mit Sperrriegeln, Arretierbolzen, Scharnieren, Drehriegeln und weiteren Normteilen.
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