Spindellager FAG, Ø Innen in mm: 10 , Ø Außen in mm: 26 , B: 8, Ausführung: B70, Dichtung: offen
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Spindellager FAG für Werkzeugmaschinen, Hochgeschwindigkeitsspindeln und Präzisionslagerungen
Spindellager FAG sind hochpräzise Schrägkugellager für Anwendungen mit sehr hohen Anforderungen an Drehzahl, Führungsgenauigkeit, Steifigkeit und Rundlauf. Sie werden vor allem in Werkzeugmaschinen, Frässpindeln, Schleifspindeln, Drehspindeln, Bohrspindeln, Motorspindeln, Messspindeln und hochgenauen Lagerungen eingesetzt. Die Produktgruppe umfasst verschiedene Baureihen, Abmessungen, Druckwinkel, Vorspannungen und Ausführungen, sodass Spindellager passend zur jeweiligen Drehzahl-, Last- und Genauigkeitsanforderung ausgewählt werden können.
FAG Spindellager von Schaeffler sind einreihige Hochgenauigkeits-Schrägkugellager mit massiven Innen- und Außenringen, Kugelsatz und präzisem Käfig. Sie sind für hohe Drehzahlen und enge Toleranzen ausgelegt. Typische Varianten tragen Nachsetzzeichen wie C für 15 Grad Druckwinkel, E für 25 Grad Druckwinkel, T für Käfigausführung, P4S für hohe Genauigkeit und UL für universelle Paarbarkeit mit leichter Vorspannung im Lagersatz. Schaeffler beschreibt P4S als FAG-Standard, der besser als P4 nach DIN 620 ist.
Normteile Leinigen liefert Struktur, nicht nur Teile. Gerade bei Spindellagern entscheidet nicht nur die Abmessung, sondern die passende Kombination aus Lagerbaureihe, Druckwinkel, Genauigkeitsklasse, Vorspannung, Lageranordnung, Schmierung, Drehzahlgrenze, Einbauumgebung und Spindelkonstruktion. Alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, können in einer Bestellung zusammengefasst werden. So lassen sich Spindellager, Rillenkugellager, Schrägkugellager, Zylinderrollenlager, Sicherungsmuttern, Distanzringe, Dichtungen, Schmierstoffe, Schrauben und weitere Maschinenelemente gemeinsam beschaffen. Einen Mindestbestellwert gibt es nicht.
Funktion von FAG Spindellagern
Ein Spindellager ist ein hochgenaues Schrägkugellager, das radiale und axiale Kräfte aufnehmen kann. Durch den definierten Druckwinkel werden Kräfte nicht nur radial, sondern auch axial übertragen. Dadurch eignen sich Spindellager besonders für Werkzeugmaschinenspindeln, bei denen Schnittkräfte, Drehzahl, Temperatur und Genauigkeit gleichzeitig beherrscht werden müssen.
In einer Spindellagerung werden häufig mehrere Lager kombiniert. Je nach Belastungsrichtung, Steifigkeit und thermischem Verhalten kommen O-Anordnung, X-Anordnung oder Tandemanordnung zum Einsatz. Universell paarbare Lager wie UL-Ausführungen können in passenden Paarungen oder Sätzen eingesetzt werden, wenn Vorspannung und Anordnung zur Konstruktion passen.
Hochgenauigkeit P4S für präzisen Rundlauf
Die Genauigkeitsklasse P4S ist ein wichtiges Merkmal vieler FAG Spindellager. Sie steht für sehr enge Toleranzen und hohe Laufgenauigkeit. Schaeffler gibt P4S als FAG-Standard an, der besser als P4 nach DIN 620 ist. Das ist besonders wichtig bei Hauptspindeln in Werkzeugmaschinen, bei Schleifprozessen, Feinbearbeitung, Messspindeln und Anwendungen, bei denen Rundlauf, Planlauf und Wiederholgenauigkeit entscheidend sind.
Je genauer das Lager, desto besser kann die Spindel ihre Position halten und desto geringer sind unerwünschte Rundlaufabweichungen. Gleichzeitig müssen Gehäuse, Welle, Passungen, Vorspannung, Schmierung und Montagequalität zur Lagergenauigkeit passen. Ein Hochgenauigkeitslager kann seine Vorteile nur dann ausspielen, wenn die gesamte Lagerstelle sauber konstruiert und montiert wird.
Druckwinkel C und E richtig verstehen
Bei FAG Spindellagern stehen die Nachsetzzeichen C und E häufig für unterschiedliche Druckwinkel. C bezeichnet einen Druckwinkel von 15 Grad. Diese Ausführung eignet sich besonders für hohe Drehzahlen und Anwendungen, bei denen die axiale Belastung moderat ist. E bezeichnet einen Druckwinkel von 25 Grad und wird eingesetzt, wenn höhere axiale Kräfte und höhere axiale Steifigkeit benötigt werden.
Die Wahl des Druckwinkels beeinflusst Drehzahlvermögen, axiale Tragfähigkeit und Steifigkeit der Spindellagerung. Für sehr hohe Drehzahlen und geringe axiale Lasten ist ein kleinerer Druckwinkel oft vorteilhaft. Für höhere axiale Kräfte, stärkere Bearbeitungslasten oder höhere Steifigkeit kann ein größerer Druckwinkel sinnvoll sein.
UL, Vorspannung und Lageranordnung
Das Nachsetzzeichen UL steht bei vielen FAG Spindellagern für universelle Ausführung mit leichter Vorspannung im Lagerpaar. Solche Lager sind für den paarweisen oder satzweisen Einbau vorbereitet. Die leichte Vorspannung hilft, Spiel zu vermeiden, die Steifigkeit zu erhöhen und eine präzisere Führung der Spindel zu erreichen.
Die Vorspannung muss zur Anwendung passen. Zu geringe Vorspannung kann Spiel, Schwingungen und mangelnde Steifigkeit verursachen. Zu hohe Vorspannung erhöht Reibung, Temperatur und Verschleiß. Deshalb sollten Drehzahl, Last, Lageranordnung, Schmierung und thermisches Verhalten gemeinsam betrachtet werden. Besonders bei Motorspindeln, Schleifspindeln und Hochgeschwindigkeitsanwendungen ist die korrekte Vorspannung entscheidend.
Offene und abgedichtete Ausführungen
FAG Spindellager sind je nach Ausführung offen oder abgedichtet erhältlich. Offene Lager werden häufig eingesetzt, wenn die Schmierung über Fett, Öl-Luft-Schmierung oder eine zentrale Schmierlösung in der Spindel erfolgt. Sie bieten hohe Drehzahlmöglichkeiten, stellen aber höhere Anforderungen an Abdichtung und Sauberkeit der Lagerumgebung.
Abgedichtete Ausführungen, zum Beispiel mit beidseitigen Dichtscheiben, schützen den Lagerinnenraum besser gegen Verunreinigungen und können je nach Anwendung montagefreundlicher sein. Gleichzeitig können Dichtungen das Drehzahlverhalten beeinflussen. Die Auswahl zwischen offen und abgedichtet sollte daher nach Drehzahl, Verschmutzungsrisiko, Schmierkonzept, Wartungsstrategie und Einbauraum erfolgen.
Käfig, Werkstoff und Lageraufbau
Viele FAG Spindellager besitzen einen Massiv-Fensterkäfig, zum Beispiel aus Hartgewebe oder Hochleistungskunststoff. Der Käfig führt die Kugeln, reduziert Reibung und unterstützt eine stabile Funktion bei hohen Drehzahlen. Innen- und Außenring bestehen aus hochwertigem Wälzlagerstahl. Je nach Lagerausführung können Stahlkugeln oder bei Hybridvarianten keramische Wälzkörper eingesetzt werden.
Hybrid-Spindellager mit Keramikkugeln können Vorteile bei sehr hohen Drehzahlen, geringerer Masse der Wälzkörper, reduziertem Reibungsverhalten und thermischer Stabilität bieten. Für viele Standardanwendungen im Werkzeugmaschinenbau sind klassische Stahlkugel-Spindellager jedoch weiterhin eine robuste und wirtschaftliche Lösung.
Baureihen und Varianten richtig auswählen
FAG Spindellager sind in mehreren Baureihen verfügbar. Häufige Baureihen sind B70, B719, B72 und HS-Ausführungen. Die Baureihe beeinflusst Querschnitt, Tragfähigkeit, Drehzahlvermögen und Steifigkeit. Schlanke Baureihen eignen sich für hohe Drehzahlen und kompakte Spindeln. Größere Querschnitte bieten höhere Tragfähigkeit und Steifigkeit, benötigen aber mehr Bauraum.
Bei der Auswahl sollten Bohrungsdurchmesser, Außendurchmesser, Breite, Druckwinkel, Käfig, Abdichtung, Vorspannung und Genauigkeitsklasse gemeinsam betrachtet werden. Ein Beispiel aus der B7000-Reihe ist ein Spindellager mit 10 mm Bohrung, 26 mm Außendurchmesser und 8 mm Breite. Solche kompakten Lager werden typischerweise für kleine Präzisionsspindeln, Messaufbauten und feinmechanische Lagerstellen verwendet.
Drehzahl, Schmierung und Temperatur
Spindellager arbeiten häufig bei hohen bis sehr hohen Drehzahlen. Deshalb sind Schmierung und Temperaturverhalten besonders wichtig. Zu viel Schmierstoff kann zu Erwärmung führen, zu wenig Schmierstoff erhöht Verschleiß und Ausfallrisiko. Fettgeschmierte Lager sind montagefreundlich und für viele Anwendungen geeignet. Öl-Luft-Schmierung wird häufig bei sehr hohen Drehzahlen und anspruchsvollen Werkzeugmaschinenspindeln eingesetzt.
Beim Betrieb erwärmt sich die Spindellagerung durch Reibung, Vorspannung und Drehzahl. Temperaturänderungen beeinflussen Welle, Gehäuse, Passungen und Vorspannung. Deshalb müssen thermische Ausdehnung, Lageranordnung und Schmierkonzept bereits in der Konstruktion berücksichtigt werden. Eine fachgerechte Montage und Einlaufphase sind für die Lebensdauer entscheidend.
Montage und Einbauhinweise
Spindellager sind Präzisionsteile und müssen sehr sauber montiert werden. Schon kleine Partikel, falsche Werkzeuge, unsaubere Passungen oder unsachgemäße Kraftübertragung beim Einbau können Laufgenauigkeit und Lebensdauer stark beeinträchtigen. Die Montage sollte daher in sauberer Umgebung mit geeigneten Werkzeugen und nach Herstellervorgaben erfolgen.
Wichtig sind passende Wellen- und Gehäusetoleranzen, saubere Anlageflächen, korrekte Lagerorientierung, definierte Vorspannung und geeignete Schmierung. Beim Einbau von Lagerpaaren oder Lagersätzen müssen Markierungen, Anordnung und Reihenfolge beachtet werden. Bei Unsicherheit sollte die Spindellagerung technisch geprüft oder durch Fachpersonal montiert werden.
Typische Einsatzbereiche
FAG Spindellager werden vor allem in Anwendungen eingesetzt, bei denen hohe Drehzahl und hohe Führungsgenauigkeit zusammenkommen. Dazu gehören Werkzeugmaschinen, CNC-Fräsmaschinen, Drehmaschinen, Schleifmaschinen, Bohrspindeln, Frässpindeln, Motorspindeln, Hochfrequenzspindeln, Messspindeln, Prüfstände, Präzisionsaggregate und Sondermaschinen.
Auch in Bereichen wie Medizintechnik, Optikfertigung, Elektronikfertigung, Feinmechanik und Prüfautomation können Spindellager sinnvoll sein, wenn präziser Rundlauf und geringe Reibung benötigt werden. Die konkrete Ausführung richtet sich immer nach Last, Drehzahl, Genauigkeit, Bauraum und Schmierkonzept.
Praxisnutzen für Konstruktion, Einkauf und Instandhaltung
Für Konstrukteure bieten FAG Spindellager eine hochwertige Grundlage für präzise, steife und drehzahlfeste Lagerungen. Für technische Einkäufer sind die Varianten über Baureihe, Abmessung, Druckwinkel, Genauigkeitsklasse, Vorspannung und Abdichtung klar vergleichbar. Für Instandhaltung und Reparatur ist die eindeutige Lagerbezeichnung besonders wichtig, weil schon kleine Unterschiede in Nachsetzzeichen und Vorspannung die Funktion der Spindel verändern können.
In der Praxis ist es wichtig, nicht nur nach Abmessung zu ersetzen. Ein Lager mit gleicher Größe, aber anderer Vorspannung, anderem Druckwinkel oder anderer Genauigkeit kann zu erhöhter Temperatur, schlechterem Rundlauf, Geräuschen oder vorzeitigem Ausfall führen. Deshalb sollten bei Ersatzbeschaffung immer die vollständige FAG-Bezeichnung und die Einbausituation geprüft werden.
Abgrenzung zu normalen Schrägkugellagern und Rillenkugellagern
Normale Rillenkugellager eignen sich für viele allgemeine Lageraufgaben, erreichen aber nicht die gleiche axiale Steifigkeit, Führungsgenauigkeit und Drehzahlleistung wie Spindellager. Standard-Schrägkugellager können axiale und radiale Kräfte aufnehmen, sind aber nicht automatisch für Hochgeschwindigkeitsspindeln und höchste Rundlaufanforderungen ausgelegt.
Spindellager sind die richtige Wahl, wenn hohe Drehzahl, hohe Präzision, definierte Vorspannung und kontrollierte Lageranordnung erforderlich sind. Für einfache Umlenkungen, langsamere Drehbewegungen oder unkritische Lagerstellen sind Standardlager oft wirtschaftlicher. Für Werkzeugmaschinenspindeln, Schleifspindeln und präzise Hauptspindeln sind Hochgenauigkeits-Spindellager jedoch meist unverzichtbar.
Typische Anwendungsbeispiele
- Werkzeugmaschinenbau: Lagerung von Fräs-, Dreh-, Bohr- und Schleifspindeln mit hoher Rundlaufgenauigkeit
- Schleiftechnik: präzise Spindellagerung für hohe Drehzahlen und feine Oberflächenbearbeitung
- Prüftechnik: Lagerung von Messspindeln, Rundlaufprüfständen und präzisen Rotationsachsen
- Feinmechanik: kompakte Hochgenauigkeitslagerung in kleinen Spindeln und Präzisionsaggregaten
- Sondermaschinenbau: drehzahlfeste Lagerung von Bearbeitungsmodulen, Motorspindeln und Antriebseinheiten
- Instandhaltung: Ersatz von Spindellagern in Werkzeugmaschinen unter Beachtung von Vorspannung und Lageranordnung
Handlungsempfehlung
Wählen Sie FAG Spindellager immer dann, wenn hohe Drehzahl, hohe Führungsgenauigkeit, definierte Vorspannung und zuverlässige Präzision gefragt sind. Prüfen Sie vor der Auswahl vollständige Lagerbezeichnung, Baureihe, Abmessung, Druckwinkel, Genauigkeitsklasse, Vorspannung, Lageranordnung, Abdichtung, Schmierung, Drehzahlgrenze, Einbaupassungen und thermische Betriebsbedingungen. Bei Ersatzteilen sollte niemals nur nach den Hauptmaßen ausgewählt werden, sondern immer nach der vollständigen Bezeichnung inklusive Nachsetzzeichen.
Wenn zusätzlich Sicherungsmuttern, Distanzringe, Dichtungen, Schmierstoffe, Schrägkugellager, Rillenkugellager, Schrauben, Muttern, Scheiben oder weitere Maschinenelemente benötigt werden, können diese bei Normteile Leinigen gemeinsam beschafft werden. Alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, können in einer Bestellung zusammengefasst werden. Das spart Zeit, reduziert Einzelbestellungen und bringt Struktur in Einkauf, Konstruktion, Fertigung und Instandhaltung. Einen Mindestbestellwert gibt es nicht.
FAQ zu FAG Spindellagern
1. Was sind FAG Spindellager?
FAG Spindellager sind hochpräzise Schrägkugellager für hohe Drehzahlen und hohe Führungsgenauigkeit. Sie werden vor allem in Werkzeugmaschinen, Frässpindeln, Schleifspindeln, Drehspindeln, Motorspindeln und Präzisionslagerungen eingesetzt.
2. Worin unterscheiden sich Spindellager von normalen Schrägkugellagern?
Spindellager sind auf höhere Genauigkeit, höhere Drehzahlfähigkeit, definierte Vorspannung und präzise Lageranordnungen ausgelegt. Normale Schrägkugellager können ähnliche Grundkräfte aufnehmen, sind aber nicht automatisch für höchste Spindelgenauigkeit geeignet.
3. Was bedeutet P4S bei FAG Spindellagern?
P4S ist eine Hochgenauigkeitsklasse von FAG. Schaeffler beschreibt P4S als Standard, der besser als P4 nach DIN 620 ist. Diese Genauigkeit ist wichtig für Spindeln mit hohen Anforderungen an Rundlauf und Führungsgenauigkeit.
4. Was bedeutet C bei einem FAG Spindellager?
Das Nachsetzzeichen C steht bei FAG Spindellagern häufig für einen Druckwinkel von 15 Grad. Diese Ausführung ist besonders für hohe Drehzahlen und moderate axiale Belastungen geeignet.
5. Was bedeutet E bei einem FAG Spindellager?
Das Nachsetzzeichen E steht häufig für einen Druckwinkel von 25 Grad. Diese Ausführung bietet eine höhere axiale Steifigkeit und eignet sich besser für Anwendungen mit höheren axialen Kräften.
6. Was bedeutet UL?
UL bezeichnet eine universelle Ausführung mit leichter Vorspannung im Lagerpaar. Solche Lager können paarweise oder in Sätzen eingesetzt werden, wenn die Lageranordnung und Vorspannung zur Spindelkonstruktion passen.
7. Praxisfall: Welches Spindellager eignet sich für eine Hochgeschwindigkeits-Frässpindel?
Für eine Hochgeschwindigkeits-Frässpindel sind häufig Lager mit kleinem Druckwinkel, hoher Genauigkeit, geeigneter Vorspannung und passendem Schmierkonzept sinnvoll. Entscheidend sind Drehzahl, Werkzeugkräfte, Spindelsteifigkeit, Temperaturverhalten und Einbauraum.
8. Praxisfall: Was ist beim Austausch eines Spindellagers in einer Werkzeugmaschine wichtig?
Beim Austausch muss die vollständige Lagerbezeichnung inklusive Nachsetzzeichen beachtet werden. Abmessung allein reicht nicht aus. Druckwinkel, Genauigkeitsklasse, Vorspannung, Abdichtung und Lageranordnung müssen zum ursprünglichen Spindelkonzept passen.
9. Praxisfall: Wann ist eine abgedichtete Ausführung sinnvoll?
Eine abgedichtete Ausführung ist sinnvoll, wenn der Lagerinnenraum besser gegen Verunreinigung geschützt werden soll oder wenn eine montagefreundliche Lösung benötigt wird. Bei sehr hohen Drehzahlen muss geprüft werden, ob die Dichtung zum Drehzahl- und Temperaturverhalten passt.
10. Können FAG Spindellager zusammen mit anderen Normteilen bestellt werden?
Ja. Bei Normteile Leinigen können FAG Spindellager zusammen mit Sicherungsmuttern, Distanzringen, Dichtungen, Schmierstoffen, Schrägkugellagern, Rillenkugellagern, Schrauben, Muttern, Scheiben und weiteren Maschinenelementen bestellt werden. Alle Marken, die Normteile Leinigen vertreibt, können in einer Bestellung zusammengefasst werden. Es gibt keinen Mindestbestellwert.
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